Veranstaltungen - 2009
22. November, Grünkohlritt in Zweinig
Zum
alljährlichen Grünkohlritt fanden sich in diesem Jahr 11 Reiter ein,
sowohl aus Zweinig als auch aus Chemnitz. Bei
strahlendem Sonnenschein ging es zunächst in
Richtung Haßlau. Nachdem
Ossig passiert war, erreichten die Reiter den Mehlgrund und
die Rast an der Silberwäsche in der Nähe des
ehemaligen
Silberbergwerkes war nicht mehr weit.
Kaum angekommen
erwartete die
Reiter Kaffee und Kuchen und die Pferde hatten kurze Zeit zum
Verschnaufen. Pferd und Reiter hatten dies auch nötig, denn die
nächsten Kilometer sollten anspruchsvoller werden. Entlang der
Mulde stellten sich durch Sturm umgefallene Bäume in den Weg.
Doch
selbst diese kleine Hürden stellten keine ernsthaften Hindernisse dar
und alle Reiter schlängelten sich furchtlos darunter durch. Über
Roßwein entlang für manchen unbekannter Wege, vorbei am Gut Troischau
musste noch ein kleiner Bach durchquert werden. Am späten Nachmittag
erreichten die Reiter wieder Zweinig. Nachdem alle Pferde versorgt
waren, freuten sich alle auf das zünftige Grünkohlessen. Und bei kühlem
Bier und heißem Glühwein klang der Sonntag in gemütlicher
Runde
aus.
A. Kühl
4. Oktober, Audienz beim "Freizeitfürsten" der Islandpferdefreunde Haselbachtal e.V.
An einem lauen Herbsttag traf sich die IPF Haselbachtal e.V.-Society-Reporterin Pia Böhnke mit dem frisch gebackenen „Freizeitfürsten 2009“ Hagen Kurz zu einem Schwätzchen am Rande der Ovalbahn. Bei Tee und Keksen gab er exklusiven Einblick in den Verlauf seines ganz persönlichen Wettbewerbs im Rahmen des 2. Hestadagar am 04.10.2009 auf dem Islandpferdegestüt Haselhof bei Dresden.
Pia: Lieber Hagen, schön dass du die Zeit gefunden hast für ein kurzes Interview. Erst einmal herzlichen Glückwunsch zum Titel „Freizeitfürst 2009“ der Islandpferdefreunde Haselbachtal e.V.!
Hagen: Danke, ich muss mich erstmal an so viel Ehre gewöhnen!
Pia: Es war, wie ja schon im vergangenen Jahr, ein harter und enger Kampf um den Titel und du musstest dich in vielen unterschiedlichen Disziplinen beweisen. Kannst du uns Einblick in deinen persönlichen Wettkampfverlauf geben?
Hagen: Naja, der Anfang war ein bisschen holprig, aber dann konnte ich mich von Wettkampf zu Wettkampf steigern.
Pia: Insider wissen, dass der Freizeitfürst auf dem Haselhof durch eine
Kombiwertung
aus Blinder Führer, einem beliebig auszuwählenden Gangwettbewerb und
dem Fahnenrennen ermittelt wird. Was haben wir uns denn dabei unter
einem “holprigen Start“ vorzustellen?
Hagen: Es begann mit dem blinden Führer, bei dem mich meine Frau unterstützt hat. Und, selbstkritisch muss ich sagen, wenn ich gleich von Anfang an auf sie gehört hätte, wäre das Abschneiden noch besser gewesen. So konnten Ellen und Jasmin Seifert uns überrunden. Beim meinem frei zu wählenden Gangwettbewerb, dem Kostümtölt, waren dann meine Frau und Linda Heuveldop direkte Konkurrenten und harte Gegner für mich. Erst beim Fahnenrennen konnte ich dann Dank meiner kleinen „Rennsemmel“ Mary alle abhängen.
Pia: Welches war für dich der schönste Moment des Wettbewerbs?
Hagen: Das war der zweite Durchgang beim Fahnenrennen, als Mary und ich unsere erste Zeit noch einmal unterbieten konnten und ich hatte das Gefühl, das hat auch ihr richtig Spaß gemacht!
Pia: Du hast im Wettbewerb echt Nerven bewiesen. Eine tolle Leistung! Hast du eine spezielle Mentaltrainingsmethode? Oder existiert vielleicht ein Leitspruch, dem du während eines Wettkampfes folgst?
Hagen: Eigentlich nicht, ich lasse mich überhaupt nicht so schnell aus der Ruhe bringen. Das ist bei Wettkämpfen natürlich von Vorteil.
Pia: Durch den Titelgewinn hast Du bewiesen ein echter Allrounder zu sein, aber welche der Disziplinen liegt dir am meisten (am Herzen)?
Hagen: Das ist eindeutig das Fahnenrennen. Da können das Pferd und ich gemeinsam mal so richtig „die Sau rauslassen“!
Pia: Neben deinen reiterlichen Leistungen wollen wir aber die Pferde nicht vergessen. Du hast ja nicht das erste Mal Pferde der Familie Storrer in einem Wettkampf präsentiert. Wie kam es zu dieser engen Zusammenarbeit?
Hagen: Wir hatten auf der Kamenzer Ferienmesse das Angebot von Kinderreitferien auf dem Haselhof gefunden und unser Sohn hatte nach der einen Woche solche Fortschritte gemacht und war so begeistert, dass er unbedingt weiter dort trainieren wollte. Die sympathischen und nervenstarken Isis und das Training haben dann auch meine Frau und mich sehr schnell überzeugt. Angie Storrer und ihre Mitarbeiterinnen haben eine sehr kompetente und freundliche Art das Training zu leiten. Es macht immer Spaß und wir lernen jedes Mal etwas dazu. Aber uns ist nicht nur die gute Beziehung zu den Pferden, sondern auch zu den Menschen sehr wichtig. Und da wir sowohl vom Haselhofteam, als auch von den anderen Reitern sehr freundlich und familiär aufgenommen wurden, ist es kein Problem auch außerhalb der Reitstunden mal zuzufassen und zum Beispiel das Turnier vorzubereiten.
Pia: Du hast viel erreicht in diesem Jahr, wie motivierst du dich für die kommende Saison? Was sind deine Ziele?
Hagen: Ich will den Wanderpokal natürlich auch nach dem nächsten Turnier wieder mit nach Hause nehmen. Aber mein Sohn hat schon angekündigt, dass er ihn mir streitig machen will und ich kenne da noch einige Reiter, die dasselbe Ziel haben…Es wird sicher wieder spannend.
Pia: Da freuen auch wir uns drauf und drücken dir die Daumen! Vielen Dank, dass du dir Zeit für uns genommen hast!
P. Böhnke
4. Oktober, Thor (der Wettergott) war allgegenwärtig bei dem 2. Hestadagar auf dem Haselhof
Trotz der echt
isländischen Wetterverhältnisse wurde unser 2.
Hestadagar ein
voller Erfolg. Es war ein sehr
abwechslungsreicher Tag mit interessanten Wettbewerben auf ganz
unterschiedlichem Niveau und für jedes Alter, z.B. Finostrip,
Blinder Führer, Kostümtölt und Reiten im Viereck,
super schönen Schaueinlagen von Isis und einem Paso Fino,
welcher von Conni Schneider aus Seiffen vorgestellt wurde, ihr ganz
lieben Dank.
Am Ende der Wettbewerbe
durften wir, bei den weit über 30 Startern,
in total glückliche
Augen schauen. Der bundesweit
ausgeschriebene „Tag der offenen Stalltür“ lockte zusätzlich
viele Zuschauer in das Haselbachtal bei Dresden. Ein weiteres
Highlight
war die Familie Hassel, die aus Olpe anreiste. Während Britta
den ganzen Tag zusammen mit Ines Lantzsch ihrer Aufgabe als Richterin
nachkam, unterstützte Willibert uns mit vielen guten
Ratschlägen. Friederike Walz kam mal wieder aus Magdeburg nach
Sachsen und moderierte unseren Hestadagar sehr fachmännisch.
Euch
allen ganz lieben
Dank. Nachdem Angie Storrer
im Sommer beim LFL in Bayern ihre Prüfung zum Pferdewirt Z/H und
Gangreiten abgelegt hatte, war es an diesem Tag nur noch eine
Formsache, dass Ellen Beate ihr offiziell die ISI Reitschule Haselhof
übergab.
Zum Schluss möchten
wir uns noch bei all den lieben und fleißigen Helfern bedanken,
„wir brauchen Euch alle wieder am 03.10.2010 zum 3. Hestadagar auf
dem Haselhof“.
Das Team vom Haselhof
Ich möchte mich auf diesem Weg noch ganz herzlich bei meinem Team bedanken, anlässlich des Wettbewerbs „Sächsischer Pferdebetrieb 2009“, landeten wir von über 100 geprüften Höfen unter den ersten 5 Höfen in Sachsen. Die Endauswertung folgt noch.
Ellen Beate Storrer
26. September, Herbstritt in Sprotta
Auch
in diesem Jahr lud der Schwarzbachhof Sprotta wieder zum Herbstritt
ein. Weit über 20 Reiter folgten dieser Einladung. Am Sonnabend traf
man sich zum gemütlichen und reichhaltigen Frühstück
auf der Tenne. Und nachdem die letzten Reiter
eingetroffen und alle Pferde gesattelt waren, ging es durch
den
Ort auf einen Hügel. Helmut hatte für den jede Rast und für jeden
Aussichtspunkt eine Anekdote parat und so war es kein Zufall, dass wir
einen Punkt passierten, den auch schon Napoleon betreten haben soll.
Nach
einer ausgedehnten Mittagspause mit Kartoffelsuppe und Bockwurst auf
einer idyllischen Waldlichtung ging es vorbei an tiefen Wäldern wieder
Richtung Sprotta. Am Abend wartete dann ein Spanferkel auf die Reiter
und bei einem Schwedenfeuer wärmte man sich. Auch dieser Herbstritt war
wieder ein voller Erfolg, was auch die große Teilnehmerzahl bestätigte.
Bis zum nächsten Jahr.
A. Kühl
5. - 6. September, Bundes - Jugend - Länder - Cup in Zweinig
Nachdem im
letzten Jahr noch zwei getrennte Veranstaltungen ausgerichtet
wurden, gab es in diesem Jahr wieder einen gesamtdeutschen
Jugend-Länder-Cup. Es traten Mannschaften aus Kaufungen (Hessen) mit
"ABBA Reloaded", Groß Wülpstedt (Niedersachsen) mit den
"Sonnwindhof-Friedensreitern" und drei sächsische Teams aus Weimar mit
der "Weimarer Fuchsjagd", Chemnitz mit "Die Drei und der Eine" und
Zweinig mit der "Madagascar Crew" an.
Obwohl die Prüfungen für
Pferd und Reiter erst am Samstag begannen, wurde
schon am Freitag Abend kräftig gefeiert. Die Zweiniger stellten sich, sowohl jung als auch alt, vor. Und wer diesen
Abend versäumt hat, wird wohl nie vom "Roten Pferd" erzählen können.
Am
Samstag ging es nach dem gemeinsamen Frühstück zur Mannschaftsdressur
und den Vorentscheiden im Viergang V.5 und im Tölt T.7. Nach den ersten
Zwischenergebnissen konnte sich keine Mannschaft klar absetzen und die
Siegchancen waren für alle offen. Am Nachmittag warteten alle schon
gespannt auf die Mannschaftsvorstellung, der insgeheime Höhepunkt eines
Jugend-Länder-Cup. So konnten die Zuschauer die farbenfrohe "Madagascar
Crew" mit einem Zebra bewundern, sich von den Blumenkindern des
Sonnwindhofes verzaubern lassen und sich von der Musik von ABBA
mitreissen lassen. Am Samstag Abend stellten sich alle Mannschaften in
einem Programm vor, welches von Tanzeinlagen, Karaoke-Show bis hin
Pantominenspielen reichte.
Am Sonntag stand die Geländeprüfung
auf dem Plan. Angefangen von Orientierung im Gelände bis hin zum Sprung
über einen Baumstamm stellten sich alle Reiter und Pferde einer neuen
Herausforderung. Und erst nach den Endauscheiden, der Geschicklichkeit
und der Horsemanship-Wertung stand der Gesamtsieger fest - das "ABBA -
Reloaded" - Team aus Kaufungen. Den Titel des Ostdeutschen Meisters des
JLC sicherte sich die "Madagascar Crew" aus Zweinig.
Obwohl
nur fünf Mannschaften teilnahmen, war die Veranstaltung ein voller
Erfolg, zu dem alle Mannschaften und die Helfer vom Hof und die
Familien Heft und Wadewitz beigetragen haben.
A. Kühl
22. - 23. August, Bundesjugendtraining in Chemnitz
Danke an Andre Böhme und den IPZV
Am 22./23.08.2009
ermöglichte der IPZV den Jugendlichen aus Sachsen und Thüringen
wieder ein Bundesjugendtraining mit André Böhme in
Chemnitz. 4 Jugendliche vom
Islandpferdegestüt
Haselhof bei Dresden ließen es sich
nicht nehmen dabei zu sein. Nachdem alle mit Pferden vom
Haselhof
ausgestattet wurden, ging die Reise gen Chemnitz.
Kurz
vor dem OSI in
Chemnitz hatte André viel Geduld uns Mädels und die
Pferde auf das kommende Turnier vorzubereiten.
Da
das Wetter dieses
Jahr auch mitspielte, und André wie immer stets gute Laune
verbreitete, hatten wir 2 tolle Tage.
Liebe
Katharina, Dir
ganz herzlichen Dank für all Deine Mühen bei der
Organisation des BJT und natürlich auch danke an Familie Zesch
für die gute Verpflegung während der 2 Tage. Wir hoffen auf
ein
erfolgreiches OSI und ein weiteres BJT in 2010.
Lena Merfeld
22. August, 3. Vereinstraining des IPV Altenburger Land e.V.
Nach
den Sommerferien war es wieder soweit. Die Mitglieder des IPV
Altenburger Land e.V. trafen sich zu einer neuen Runde des
Vereinstrainings, diesmal zum Thema „Sitz und Einwirkung“. Zuerst
wurden Theorieunterlagen gewälzt. Begrifflichkeiten wie durchhaltende,
annehmende, nachgebende und verwahrende Zügelhilfe, die korrekte
Hilfengebung in den einzelnen Gangarten, der Unterschied von Stellung
und Biegung ließen die
Köpfe rauchen.
Beim
praktischen Erproben der besprochenen Inhalte fiel dann
so manchem
Reiter die Umsetzung doch schwerer als anfangs gedacht. Sehr
aufschlussreich war für alle das Reiten auf fremden Pferden. Hier
mussten die Hilfen wirklich stimmen, um zur gewünschten Gangart und zum
richtigen Tempo zu gelangen. Vor allem die Koordinierung der ach so
korrekt zu gebenden Hilfen bereitete den Mädels oft Kopfzerbrechen; da
ist die Vielzahl der Körperteile ab und zu ein Hindernis! Mit der
Theoriegrundlage im Hinterkopf, überdachten alle immer wieder ihre
Einwirkung. So mancher stieg auch etwas nachdenklich vom Pferd, da der
vermeintliche reiterliche Stand dann doch nicht so in der
Pferdereaktion zu erkennen war, wie man es gern gehabt hätte. Es war
eine „Stunde der Wahrheit“, den reiterlichen Könnensstand betreffend,
aber auch ein Meilenstein zu mehr Vermögen und Versiertheit. Die
Pferdereaktionen hatten deutlich gezeigt, dass es im Reiterleben ein
ewiges Lernen und immer nur ein Ankommen an Teilzielen gibt.
Aber,
wie wir alle wissen: „es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen“ und
aus diesem Grund wird wohl jeder in den nächsten Reitstunden ganz
intensiv am korrekten Zusammenwirken der Hilfen arbeiten.
Ines Lantzsch
26. Juli, 20. Ponyschau in der Laußnitz
Auch in diesem
besonderen Jahr waren die Islandpferde vom
Islandpferdegestüt
und ISI Reitschule Haselhof wieder mit von der Partie. Hoerdur vom
Hochwaldhof und Angie Storrer
( Black and White ) gratulierten
Frau
Volkland mit einer Töltpräsentation in allen Tempi.
Es war ein
traumhafter Nachmittag rund ums „Shetti“, aber auch viele andere
Rassen gratulierten dem Ponyzuchtverein Kamenz e.V. Wir
hoffen, dass
Frau Volkland uns noch viele Jahre mit ihrer super organisierten
Ponyschau erhalten bleibt, vielen Dank und alles Gute.
Das Team vom
Haselhof
22. - 26. Juli, DJIM 2009 – das große Fest der jungen Islandreiter
DJIM
– das steht zunächst einmal ganz nüchtern für
"Deutsche Jugend Islandpferde Meisterschaft", die in diesem
Jahr vom 22. – 26. Juli auf der exzellent ausgestatten Anlage des
Kronshofs in Ellringen bei Lüneburg ausgetragen wurde. Nicht
ganz so nüchtern steht DJIM für 5 Tage Fest der
Islandreiterei mit der ganzen Spannbreite, die unsere "kleinen
Wilden" zu bieten haben: Neben den Gangprüfungen auf der
Ovalbahn gab es klassische Dressurprüfungen, einen einfachen
Springpacours, eine Geländeprüfung mit festen Sprüngen
bis 80 cm, verschiedene Rennen (Pass-, Galopp- und Fahnenrennen),
einen Geschicklichkeitstrail, den nächtlichen Akustiktölt
über den Fino-Strip, und natürlich das Schaubild von
kostümierten Einzelreitern oder Gruppen.
2009
war der Landesverband Sachsen-Thüringen mit Annette und Theresa
Spitzer vom IPZV Zweinig sowie mit Natalie Koch, Meike Halle und
Theresa Vogelsang vom IPV Weimarer Land erstmals offiziell
auf der
DJIM vertreten. Fünf junge Reiterinnen mit ihren teilweise
früher im Schulbetrieb gelaufenen Pferden, die sich zwischen den
457 gemeldeten Teilnehmern, wohlorganisierten Landeskadern und
Leistungsklasse-Sportpferden schon ein wenig verloren vorkamen. Dass
wir bei der Eröffnungsfeier dennoch nicht völlig übersehen
wurden, haben wir nicht zuletzt Apollo zu verdanken, dem
tiefschwarzen Neufundländer der Familie Spitzer aus Sachsen, der
– ohne zu murren und höchst fotogen – eine Thüringer
Landesflagge voran trug. Spätestens beim Aufmarsch aller
Teilnehmer war dann allen klar, dass es gar nicht auf die Größe
der Abordnung ankommt. Wichtig war das Wissen: wir sind dabei, wir
gehören dazu. Und schließlich haben alle mal klein
angefangen.
Sportlich
haben sich unsere Reiterinnen wacker geschlagen. Den größten
Erfolg erzielte Theresa Spitzer auf Tindra vom Lipperthof, die es in
der Töltprüfung T7 der Juniorenklasse bis ins A-Finale und
schließlich auf Platz 7 in einem Feld von 39 Startern schaffte.
Meike Halle konnte sich in der Jugendklasse mit Ör fra Rö∂li
dreimal unter die ersten 10 platzieren (Platz 7 von 21 im
Fahnenrennen, Platz 10 von 40 in der Dressur D4 und Platz 10 von 38
im Geschicklichkeitstrail), Natalie Koch mit Rodi vom Idablick kam in
der Töltprüfung T7 der Jugendlichen auf Platz 50 von 61
Teilnehmern. Theresa Vogelsang erreichte im Galopprennen über
200 m zwar "nur" Platz 27 von 38 Teilnehmern, aber sie
und Vin haben ohne vorheriges Training zweimal einen bilderbuchmäßig
rasanten Start aus der Startmaschine hingelegt. Der Auftritt unserer
drei süßen "Babys" mit Schnuller und Windel,
passender Musik und viel Improvisation brachte Platz 10 von 13
Teilnehmern im Schaubild der
Jugendklasse.
Auch
das Rahmenprogramm hatte mit dem Länderabend, der erstmals
veranstalteten Informationsmesse "Arbeitswelt Pferd", dem
Wettbewerb von Tanzgruppen aus den Landesverbänden, dem
Volleyballturnier, dem
italienischen Abendbuffet, sowie der
allabendlichen Disco für jeden etwas zu bieten. In der
Aufzählung dürfen aber auch die Auftritte von Rasputin
und Lady nicht fehlen, zwei Shetlandponys, die an der Doppellounge
Übungen der hohen Schule zeigten und auch schon bei der
Apassionata zu bewundern waren. Bleibt eigentlich nur noch das Wetter
zu erwähnen. 2002 fand die DJIM schon einmal auf dem Kronshof
statt und hatte mit mehr oder weniger Dauerregen zu kämpfen.
Diesmal gab durchaus auch sonnige Abschnitte, die dabei gesparten
Regenmengen konnten dafür umso effektiver auf kurzzeitige Güsse
konzentriert werden, bei denen man die Hand nicht mehr vor Augen
sehen konnte. Aber – wie die Isi-Reiter nun mal so sind – die
Prüfungen wurden sofort weitergeführt, wenn die Richter
Pferd und Reiter zumindest schemenhaft wieder erkennen konnten.
Und
so ging nach 5 Tagen voll Spannung, Emotionen und intensiven
Erlebnissen das große Fest der Isi-Jugend mit einem
Abschlussaufmarsch der Teilnehmer zu Ende. Danach mussten wir "nur
noch rasch" die Paddocks abbauen, die Pferde verladen und 6 Stunden
in den heimatlichen Stall fahren. Erschöpft, aber voll toller
Bilder im Kopf sanken dann alle irgendwann in der Nacht in die Kissen
und schliefen mit dem Gedanken ein: wir waren dabei! Und spätestens
am nächsten Morgen haben wir uns schon auf die nächste DJIM
gefreut, die vom 28.7. – 1.8.2010 auf dem Gestüt Ellenbach in
Kaufungen bei Kassel ausgerichtet wird.
Stefan Halle, IPV Weimarer Land
14.
Juni, 1.Hestadagar des IPV Altenburger Land e.V. auf dem
Hirtenhof Illsitz
Nach langem Planen und
intensiven Arbeitseinsätzen war es am 14.Juni endlich soweit, in
Thüringen fand das erste Hestadagar
(der isländische Pferdetag) statt - und zwar auf dem Hirtenhof Illsitz.
Die
beiden Richterinnen hatten eine lange Anreise, waren aber trotzdem
bester Dinge und so starteten wir mit aufgeregten Kindern und noch
nervöseren Eltern in einen sonnigen Tag der
Islandpferdereiterei.
Besonnen ging es los mit einem kleinen Dressurwettbewerb. Danach folgte
schon etwas rasanter der Gleichmäßigkeitswettbewerb, bei dem 2 Runden
in möglichst gleicher Zeit geritten werden sollten. Die Führzügelklasse
war der Höhepunkt für unsere "Krümel" unter den Reitern - erstmals
konnten sie hier beweisen, was sie trotz ihrer jungen Jahre schon alles
können.
Weiter im Programm ging es mit verschiedenen
Geschicklichkeitswettbewerben in zwei unterschiedlichen
Schwierigkeitsstufen, da mussten Hufeisen geworfen, Stangen überwunden,
Tonnen umritten, Engpässe bewältigt und sogar akrobatische Fähigkeiten
unter Beweis gestellt werden. 
Der
Blinde Führer kostete viel Konzentration, denn das Team bestand aus dem
blinden Pferdeführer und dem Reiter der sein
Pferd aber nicht lenken durfte, sondern nur Richtungsanweisungen an
seinen blinden Teamkameraden geben durfte. Der Hindernisparcours war
entsprechend schwer zu bewältigen. Am frühen Nachmittag kamen dann
endlich die besonderen islandpferdetypischen Wettbewerbe an die Reihe,
so die Töltgeschicklichkeit und der Best of Dreigang Wettbewerb mit
Kostüm.
Der Triathlon, bestehend aus 1 Runde Reiten,
1/2 Runde
Rennen und 1/2 Runde Muffins-Lauf in Ermangelung eines Ei´s hatte noch
einmal für spektakuläre Bilder und Lachmuskeln strapazierende Szenen
gesorgt.
Es waren in allen Wettbewerben schöne Vorstellungen
und
harmonische Ritte zu bewundern. Bewertet wurde an diesem Tag nicht nur
die Leistung und Aufgabenerfüllung, sondern zu gleichen Teilen auch
Harmonie und Horsemanship beim Pferd-Reiter-Paar.
Die
Siegerehrung
war bunt und Dank der kleinen „Schleifenponys“ Nancy und Desiree sehr
lustig – bei diesem Hestadagar ist keiner leer ausgegangen. Ein
herzliches Dankeschön an die vielen Vereinsmitglieder und an alle
anderen Helfer, eine Wiederholung im Jahr 2010 wäre toll!
Ines Lantzsch
30.
Mai - 1. Juni, Lehrgang Pferdeausbildung und Jungpferdearbeit
Ausbildung
beginnt früh und endet nie…
Am
Pfingstwochenende trafen sich 7 wissbegierige Reiterlein mit ihren
Pferden auf dem schönen Islandpferdehof in Zweinig zum Lehrgang
Pferdeausbildung, Jungpferdearbeit mit Bärbel von Erden. Es waren die
unterschiedlichsten Pferde dabei, ob 3jähriger Youngster oder Seniorin,
gerade angerittenes Jungpferd oder Turnierpferd und Schulpferd.
Am
Samstagmorgen 9Uhr trafen sich die Teilnehmer im Reiterstübchen zur
ersten Kennenlernrunde und Theorie über die Ausbildung von Jungpferden.
Nach einem leckerem Mittageessen wurden
in
der Praxisrunde die
einzelnen Pferde vorgestellt und der Trainingsplan für das Wochenende
festgelegt. Leider hatte der Wettergott an diesem Tag kein Einsehen,
denn es regnete, mal mehr mal weniger. Mit einem gemütlichen Schwatz in
lockerer Runde klang der erste Lehrgangstag aus.
Am Sonntag blieb
es zumeist trocken und es kam dann doch ab und zu mal die
Sonne zum
Vorschein. So macht ein Seminar doch gleich viel mehr Spass. Und so
starteten wir auch gleich mit dem Training. Führen für das Jungpferd,
tölten mit Schulpferd, Longierarbeit oder
Wetttölten auf der Ovalbahn. Nicht nur das selber arbeiten am eigenen
Pferd war interessant, sondern auch das Zuschauen bei den anderen
füllte so manche Wissenslücke bzw. man konnte sein eigenes Wissen
überprüfen. Den
Abend beschlossen wir wieder in gemütlicher Runde.
Am
letzten Tag ging es nochmals für die Teilnehmer voll und ganz zur
Sache. Konzentriert arbeitete jeder mit seinem Pferd an den
unterschiedlichsten
Aufgabenstellungen. Longieren um Kegel und Stangen, tölten auf einem
unbekannten Schulpferd, Langzügelarbeit oder rasanter Ausritt. Bei
sonnigem Wetter beendeten wir diesen letzten Seminartag mit einem
zufriedenen Lächeln auf den Lippen. Für
jeden Teilnehmer war etwas passendes dabei und jeder konnte sich ein
Konzept für die weitere Ausbildung seines Pferdes erarbeiten. Deshalb
ein grosses Dankeschön an Bärbel von Erden für dieses gelungene Seminar
und für die interessante und einfühlsame Gestaltung.
Ebenfalls gilt
unser Dank dem Frauenteam vom Islandpferdehof in Zweinig für die, wie
immer, wundervolle leckere Verpflegung während dieser 3 Tage. Vielen
Dank und Auf Wiedersehen im Herbst zum Longierlehrgang.
Katharina Wolf
30. Mai - 1. Juni, "Buntes Treiben in Sachsen" auf dem Reiterhof Voigtländer
Am
Pfingstwochenende trafen sich in Erlbach-Kirchberg bei Chemnitz auf
dem Reiterhof Voigtländer Gangpferdefreunde aus Sachsen und
Umgebung zum 3. Gangpferdetreffen Ost organisiert von der Ersten
Vereinigung der Gangpferdefreunde Sachsen e.V.
Das
3-Tage-Programm bot für jeden Geschmack und Bedarf etwas. Die
ersten Tage waren denjenigen gewidmet, die die Kommunikation zwischen
Mensch und Pferd beim Reiten verbessern oder sich auf die
Anforderungen eines Turniers vorbereiten wollten. Dabei waren nicht
nur die inzwischen allseits bekannten Islandpferde, sondern auch Paso
Peruanos, Aegidienberger und verschiedene Töltkreuzungen. Frau
Brigitte
Epmeier, IPZV-Trainer C,
ging auf jeden Wunsch ein und
verbesserte Haltungsfehler kritisch.
Weil
man aber nicht nur lernen und arbeiten kann, sondern sich auch
entspannen muss, fand am Pfingstsonntag ein fröhlicher
Geländeritt zur „Alten Ziegelei“ statt. Dabei konnten alle
Teilnehmer die Natur in vollen Zügen genießen. Nur das
Wetter hätte ein bisschen freundlicher sein können.
Nichtsdestotrotz hatten alle ihren Spaß. Als
am Abend alle Pferde versorgt waren, fanden sich die Reitbegeisterten
zusammen und ließen die vergangenen Tage und Erlebnisse bei
leckerem Essen und Livemusik bis in die Nacht Revue passieren.
Am
Pfingstmontag erreichte das Gangpferdetreffen mit dem Offenen
Gangpferde-Hausturnier nach IGV seinen Höhepunkt. 75
Pferd-Reiter-Paare maßen sich und ihre Pferde in 13 Prüfungen
miteinander. Neben der strahlenden Sonne strahlten am Ende jeder
Prüfung auch viele Gesichter. Gerichtet wurde von André
Böhme, IGV- und IPZV-Richter, den wir wegen seiner erklärenden
und vielen aufmunternden Worte, mit denen er seine Urteile und
Kritiken begleitet, sehr schätzen. Frau Epmeier ließ es
sich nehmen, im Richterturm gemeinsam mit André die Prüfungen
zu begleiten und überall dort mit einzuspringen, wo Hilfe
gebraucht wurde. Dafür ein Dankeschön von allen.
Da
neben „typischen“ Gangpferdeprüfungen wie einer
Mehrgangprüfung, einer Naturtöltprüfung oder einem
Paso Llano Natural auch Prüfungen für Pferde aller Rassen
wie einer Dressur- und Springprüfung statt fanden, zog das
Turnier viele Besucher an, die vorher noch nichts mit Gangpferden zu
tun hatten. Am Publikumsapplaus haben wir erkannt, dass etliche dem
Charme der verschiedenen Tölter erlegen sind.
Die
Islandpferde besetzten das breiteste Starterfeld. Ebenso waren auch
Aegidienberger, Paso Finos, Paso Peruanos und verschiedene
Töltkreuzungen in den Gangpferdeprüfungen zu sehen. Reitponys,
Lewitzer, Haflinger, Shetlandponys, American Saddlebred und Deutsche
Reitpferde starteten vorwiegend in den Dressur-, Spring- und
Führzügelprüfungen. Besonders erwähnen wollen wir
Stella Fischer, mit 2,5 Jahren unsere jüngste Teilnehmerin. In
den Pausen sorgten rasante Lewitzergespanne und ein kleines
„Mächtigkeitsspringen“ von Maik Voigtländer für
neue Eindrücke und Abwechslung.
Zum
ersten Mal wurde auf Vorschlag von André Böhme auch ein
Ehrenpreis „Best gaited horse of the show“ vergeben. Den Preis
gewann die Paso Fino Stute „La Paloma del Caron“ für ihre
stolze Besitzerin Cornelia Schneider. Dank
der Organisatoren fuhr aber jeder Turnierteilnehmer mit einem kleine
Präsent nach hause. Viele
werden sicher nächstes Jahr wieder kommen. Die
schönsten Augenblicke findet ihr in Bildern von Patricia Müller
festgehalten auf unserer Homepage www.gangpferdeverein.de.
R. Thauer
30. Mai, Pfingstritt auf dem Haselhof
Trotz extremem
Dauerregen und nasser Kälte trafen sich am 30.05.2009 zum 9. Mal
absolut unerschrockene Isi-Reiter aus ganz Sachsen auf dem Haselhof
in Möhrsdorf zum traditionellen Pfingstritt ( „Uli´s
Ritt“ ).
Nach ausgiebigem
Frühstück in der warmen
Reiterstube waren alle
frohgelaunt
und sehr optimistisch, dass Petrus irgendwann den Hahn
zudreht, auch
die total verregnete Mittagspause nahe dem Rammenauer Barockschloss
mit Nudelauflauf und Glühwein / Tee konnte die Laune nicht
trüben. Doch als die Reiter dann am späten Nachmittag total
durchnässt wieder auf dem Haselhof eintrafen, half nur noch die
heiße Dusche.
Der Grillabend wurde
dann auch in die warme Reiterstube verlegt und trotz allem waren alle
sehr glücklich über einen wunderschönen, wenn auch
sehr nassen Tagesritt. Da bislang noch kein
Ritt so nass war, freuen wir uns alle auf den 10. „Uli´s
Ritt“, mit heute schon vielen Anmeldungen zum Jubiläum und der
Gewissheit, es kann nur trockener werden.
Das Team vom Haselhof
16. - 17. Mai, Hausturnier in Zweinig
Zum
alljährlichen Hausturnier konnten wir auch dieses Mal wieder zahlreiche
Pferde und Reiter aus Brandenburg, Thüringen, Niedersachsen, Sachsen
und Sachsen-Anhalt begrüßen.
In den Wochen zuvor hatten die Reiter
vom Hof in Zweinig schon intensiv trainiert, um sich auf das
anspruchsvolle Turnier vorzubereiten. Angefangen von
Gehorsam- und
Geschicklickeitsaufgaben reichten
die Prüfungen bis hin
zu den Tölt,
Vier- und
Fünfgangdisziplinen. Darüber hinaus bestand die Möglichkeit in
der
Futurity-Prüfung Jungpferde vorzustellen und bewerten zulassen. Am
Sonnabend Abend erreichte das Turnier mit dem Mitternachtstölt seinen
vorläufigen Höhepunkt. Sieben Reiter stellten sich und ihr Pferd
kostümiert der härtesten Jury - den Zuschauern. Und obwohl für viele
das mit ihrem Besen töltende Mühlenhexlein der Favorit zu sein
schien, gab es am Ende keinen Verlierer.
Trotz der geringeren
Teilnehmerzahl waren die Finals spannend und sehr sehenswert. So
überzeugte Lena Zambetti auf Huginn vom Ruppiner Hof mit einer 6,30 in
der Sachsen-Futurity. Nachdem im Vorentscheid der S.T7 Claudia
Oehmichen auf Sjòli von Chemnitz noch knapp die Nase vorn hatte, konnte
Sandra Hoff auf Roskur vom Schleuener Hof im Endausscheid mit einer
6,42 doch noch den Sieg verbuchen. Noch knapper ging es im A-Finale der
S.T6 zu. Erst als der letzte Richter seine Note vergeben hatte, stand
fest, dass Sabine Hoff auf Ofeigur vom Schleuener Hof mit einem
Zehntelpunkt Vorsprung mit 6,23 der Sieger war. Dirk Wadewitz belegte
auf Valur den zweiten Platz.
Auch dank der Mithilfe vieler Freiwilliger und Sponsoren war
das diesjährige Hausturnier wieder ein großer Erfolg.
Ausschreibung Zeitplan Starterlisten Ergebnisse
A. Kühl
1. - 2. Mai, Jugendreiterwochenende der Islandpferdefreunde Haselbachtal auf dem Haselhof
Am
1.und 2. Mai hat der Haselhof ein Reitwochenende für Kinder und
Jugendliche veranstaltet. Am Morgen des 1. Mai spielten alle Teilnehmer
zum Kennenlernen "lustige Spiele". Danach ging es zum Aufwärmen, denn
,,Reiten ist auch ein Sport!". Als alle wirklich gut warm waren, gingen
die beiden Gruppen, die reiten sollten, ihre Pferde holen und putzten
sie. Die Kinder, die Theorieuntericht hatten, halfen gerne beim Putzen.
Als alle fertig waren, ging die Gruppe, die in das Gelände reiten
sollte, mit ihrer Reitlehrerin los. Die andere Gruppe ging auf den
Platz und bereitete sich auf den Tölt vor. Die Theoriegruppe sah sich
erst einmal Bahnfiguren an. Als alle wieder zufrieden zurückgekommen
waren, gab es jede Menge hungrige Mäuler zu stopfen. Spaghetti mit
Tomatensoße standen auf dem Speiseplan.
Anschließend mussten alle ihr Pferdewissen bei einem Quiz unter Beweis
stellen. Als es zum Nachmittag überging, winkten die nächsten
Reit-/Theoriestunden. Diesmal wurde gewechselt. Die, die morgens
geritten waren, hatten Theorie und die, die erst Theorie hatten,
durften sich jetzt auf den Pferderücken schwingen. Alle hatten viel
Spaß. Bei dem gemütlichen, gemeinsamen Kuchenessen wurde sehr viel
gelacht.
Der 2. Tag begann auch wieder mit Spielen und
Aufwärmübungen. Dann ging es wieder zum Putzen der Isis und zum Helfen.
Die Kinder auf dem Platz waren sehr zufrieden. ,,Ich glaube das war
meine beste Reitstunde überhaupt!" konnte man öfter hören. An diesem
Tag wurde noch mehr gelacht, denn es waren noch einige Kinder mehr als
am vorherigen Tag. Diesmal gab es eine sehr leckere Suppe zum
Magenfüllen. Danach konnte sich jeder ein bisschen ausruhen oder
rumalbern. Für die ,,Platzkinder" gab es am Nachmittag eine besondere
Überraschung. Sie sind nicht ,,normal" geritten, sondern sie wurden in
zweier Gruppen eingeteilt: einer von ihnen musste sich ,,blind" (durch
ein Tuch) von seinem Partner, der auf dem Pferd saß, durch einen
Parcours dirigieren lassen. Am Nachmittag wurde nach dem Kuchenessen
der/die Jugendvertreter/-in gewählt und das Quiz ausgewertet. Damit man
dieses wunderschöne Erlebnis nicht vergisst, gab es für jeden
Teilnehmer eine Urkunde. Das Reitwochenende klang in einem gemütlichen
Grillen mit den Eltern aus. Unser Dank geht an die vielen
Organisatoren, ohne die dieses wunderschöne Erlebnis niemals zustande
gekommen wäre.
Linda Heuveldop, Jugendvertreterin
24. - 26. April, Reitlehrgang mit Turniervorbereitung in Zweinig
Es
bleiben nur noch 3 Wochen bis zum Hausturnier in Zweinig und die Zeit
wird knapp, um sich auf die einzelnen Prüfungen
vorzubereiten. Sowohl Turnier- als auch Freizeitreiter nutzten am
letzten Wochenende
die Gelegenheit, um sich entweder intensiv vorzubereiten oder einfach
nur den eigenen Sitz zu
verbessern.
Die ersten Reiter
reisten schon am Freitag an und begannen mit den
ersten Unterrichtsstunden. Bei strahlendem Sonnenschein und
frühlingshaften Temperaturen ging es am Samstag in Zweiergruppen
zweimal pro
Tag auf den Platz.
Es wurden sowohl
Dressur- als auch Gehorsamübungen geritten und durch die
individuelle Beurteilung
der einzelnen Reiter konnte Bärbel zahlreiche Tipps geben. Dabei war
für die Turnierreiter - und die die es einmal werden
wollen - natürlich wichtig, die vollständigen Prüfungen einmal
durchzureiten. Diese
Übungen waren nicht nur für die Pferde anstrengend, auch so manch
Reiter kam dabei mächtig ins Schwitzen.
So kam es gerade recht,
dass am Nachmittag die Videoanalyse geplant war. Dort erläuterte Bärbel
für jeden
Reiter, wie er z.B. seinen Sitz verbessern kann und jeder konnte sich
mal selbst beobachten. Nach einem sehr interessanten
Filmabend klang der Samstagabend mit Gegrilltem und Nudelsalat aus.
Am Sonntag lagen die
Schwerpunkte für die meisten auf Viergang- und Töltprüfungen. Um Pferd
und Reiter
zwischenzeitlich etwas
zur Ruhe kommen zu lassen, wurde am Nachmittag eine Theorieeinheit
eingeschoben. Dabei
wurden Grundlagen des Tölt sowie Trab- und Passtölter näher erläutert.
Nach diesem Intensivkurs
kann nun das Hausturnier kommen und vielleicht wird aus manchem
Freizeitreiter ja
doch noch ein Turnierreiter.
A. Kühl
23.
- 26. April, Präsentation von Islandpferden aus Zweinig auf der Agra
Leipzig
Im
Rahmen der Landwirtschaftmesse Agra in Leipzig vom 23.-26.04. trafen
sich die Vertreter des Pferdezuchtverbandes Sachsen Thüringen. Wie in
den letzten Jahren waren auch dieses Mal wieder Vertreter der
verschiedenster Rassen auf dem Messestand präsent. Unter ihnen war mit
Jochen Heft vom Islandpferdehof
Zweinig
ein langjähriger und erfahrener Pferdezüchter vor Ort.
Viele
Züchter nutzten die Gelegenheit, um einerseits die vertretenen Rassen
dem Messebesucher näher bringen aber andererseits auch zum
Erfahrungsaustausch mit anderen Züchtern. Darüber hinaus wurden allen Besuchern in mehreren
Darbietungen des Rahmenprogrammes alle an der Messe
teilnehmenden Tierarten
von der Honigbiene bis zum Highland-Rind präsentiert. In der
Demonstrationsschau des Pferdezuchtverbandes wurden historische
Hintergünde der Pferderassen, aber auch Informationen zum Interieur und
Exterieur gegeben. Und so waren viele Zuschauer überrascht, dass es
mehr als die drei Grundgangarten gibt. Sogleich gab Jochen Heft mit der
Jungstute Snoth eine Kostprobe Naturtölt an der Hand.
Auch die
diesjährige Teilnahme an der Agra kann als Erfolg verbucht werden, es
wurden viele neue Kontakte zu Züchtern geknüpft. Den einen oder anderen
wird man bestimmt auf der Fohlenschau am 14. August in Zweinig
wiedertreffen.
A. Kühl
10. - 11. April, „Die Entdeckung der Langsamkeit“ oder „Ein Reit- und Hufpflegelehrgang auf dem Haselhof"
Bei
strahlender Frühlingssonne trafen sich am Osterwochenende zwölf
neugierige Teilnehmer zum „Reit- und Hufpflegelehrgang“ bei
Gunther Vick ( ehem. Reitlehrer der Polizeireiterstaffel Sachsen )
auf dem Haselhof.
Während
des Reitlehrganges erhielten die Reiter in zwei Gruppen Unterricht
nach Gunthers Motto: Eine Stunde ist erst dann zu Ende, wenn Pferd
und Reiter ihr persönliches Stundenziel erreicht haben. Dabei
wurde
jeder Reitschüler individuell
von ihm gefördert. Der
Schwerpunkt lag auf der Korrektur des Sitzes, denn dass
ein
korrekter Sitz feines Reiten ermöglicht, konnten die Reiter
schon in der ersten Stunde erleben. Wirklich erstaunlich, was ein
geöffneter Oberkörper mit zurückgenommenen Schultern
so bringen kann.
Nebenbei
lernte die Truppe, dass ein Pferd nur so gut ist, wie sein
schlechtester Huf. Damit
alle Anwesenden auch beim nächsten Mal mit vier gesunden Hufen
und zwei gesunden Füßen antreten, lernten die Teilnehmer
viel über die Gesundheit der Hufe, Fehlstellungen und den Aufbau
der Pferdebeine. Des weiteren stellten sie erstaunt fest, dass auch
alltägliche Handgriffe im Umgang mit dem Pferd, wie zum Beispiel
das korrekte Anheben der Hinterhufe, neu durchdacht und verändert
werden müssen, um mehr Sicherheit zu gewährleisten.
Lieber
Gunther vielen Dank, es war einfach spitze. Wie
es auf dem Haselhof so schön Tradition ist, saßen die
Reiter im Anschluss an den Lehrgang am Karfreitagabend noch in
gemütlicher Runde beisammen und ließen den Tag gemeinsam
beim Grillen ausklingen. Dafür geht ein besonderer Dank an Ellen
Beate, die die Reiter während des gesamten
Wochenendes
hervorragend bewirtet hat.
Aki
10. April, Osterritt von Zweinig zum Kloster Altzella
Nachdem der Frühling auch in
Zweinig wieder Einzug gehalten hatte und erste Schwalben den Stall
bevölkerten, standen die
Vorzeichen für den diesjährigen Osteritt gut. Und so konnte es keiner der 13 Reiter mehr erwarten,
sein Pferd zu satteln und den Sonnenstrahlen entgegen zu
reiten.
Das Tagesziel war den
meisten am Morgen noch unbekannt und so ging es zunächst in Richtung
Haßlau über
größtenteils bekannte Reitwege. Über das Wegekreuz zwischen Haßlau und
Forst erreichten die Reiter
Seifersdorf. Vorbei an Schafweiden und der alten Schule
genossen alle den Blick ins Roßweiner Muldental.
Kaum war das Dorf
durchquert und das Kamelienhaus im Wolfstal passiert, sahen alle schon
der ersten
Rast an der Silberwäsche am Gersdorfer Wald, einem ehemaligen
Silberbergbaugebiet, entgegen.
Dort wurden alle Reiter in gewohnter Manier von Karin und Conny
versorgt und auch die Pferde
hatten Gelegenheit für eine erste Verschnaufpause. Inzwischen war auch
allen Beteiligten das
Tagesziel bekannt - das Kloster Altzella bei Nossen. Zunächst verlief
der Ritt an der
Mulde entlang und so mancher Reiter
lernte seine Heimat aus einer ganz anderen Perspektive kennen. Für Pferd und Reiter boten sich
schier endlos lange Wege zum entspannten Tölten.
Angekommen im Kloster
Altzella nutzten Reiter und Pferde die Mittagszeit ausgiebig zur Rast und die reichhaltige Verpflegung
sorgte für Stärkung für den Rückweg. Einige Reiter nutzten die
Gelegenheit für einen
Rundgang durch die Deckstation im Wirtschafts- bzw. Kammergutsbereich, eine Außenstelle des Landgestüts
Moritzburg.
Nachdem die Pferde
wieder gesattelt waren, wurde der Rückweg entlang der Mulde in Angriff
genommen. Im
ruhigen Schritt wurde kurz vor Gleisberg die Mulde überquert, danach
zunächst am Feldrain entlang
und später über einen Feldweg geritten. Zur letzten Rast an der alten
Feldscheune zwischen Gleisberg
und Wetterwitz wurden die Reiter mit Kaffee und Kuchen verwöhnt. Zu
diesem Zeitpunkt wußten
auch die Pferde schon, daß der Heimatstall nicht mehr weit ist. Über
Neuseifersdorf und Haßlau
vorbei an so mancher Rehherde endete der Osterritt in Zweinig.
Nachdem die Pferde
versorgt waren, klang der Tag bei leckerem Gegrillten und kühlen
Getränken aus und
alle genossen einen geruhsamen Abend am Lagerfeuer.
A. Kühl
4. April, Seminar „Turniervorbereitung“ des IPV Weimarer Land
Ipo,
Fipo, Paddockbau – Was man vor einem Turnier alles wissen sollte
Um
das zu erarbeiten, traf sich am 4.4.09 ein Teil der Vereinsmitglieder
in Linda. Unter der Leitung und nach hervorragender Vorbereitung von
Sylvia und Florian durchforsteten wir die nationalen und
internationalen Turnierbestimmungen nach für uns
relevanten
Punkten. Wichtig waren natürlich die verschiedenen Prüfungen und die
Frage, für wie viele man sich nennen kann. Darf dann auch noch ein
anderer das Pferd in einer Prüfung reiten? Was ist, wenn man mit
mehreren Pferden teilnehmen will? Und schon kamen weitere Fragen auf.
Wie fülle ich denn Nennbogen aus? Muss ich auch „linke Hand“ melden?
Gibt es eine vorgeschriebene Turnierkleidung? Was ist ein
„Turniertrottel“ und muss ich den mitnehmen? Was brauche ich sonst
noch? Wie mache ich das Turnier für mein Pferd so stressarm wie möglich
und wie versorge ich es unterwegs? Was muss ich bei der Durchführung
der Prüfungen beachten? Wann bin ich „raus“?
Obwohl wir mehrere
Stunden über der Theorie saßen, verging die Zeit wie im Flug. Da
war der Paddock deutlich schneller aufgebaut. Noch die
optimale
Größe, Stangen- und Seilverteilung herausfinden – und alles wieder in
die Kisten! Mit Kaffee und Kuchen wurden zum Abschluss alle Teilnehmer
für ihre Aufmerksamkeit und Ausdauer belohnt.
Barbara Halle
20. - 22. März, Messe "Jagen Fischen Reiten" in Dresden
"Der Immenhof zu Gast in Dresden"
Anlässlich der 10. Messe Jagen Fischen Reiten in
Dresden präsentierte sich der „Haselhof“ mit einer Tölt – Quadrille zur
originalen Immenhof Filmmusik. Zu Liedern wie „Ja so ein Pony, das kann
alles…..“ stellten unsere Reiter mit spektakulären
Töltpassagen ihre Islandpferde in großer
Farbenvielfalt vor.
Besonders bedanken möchten wir uns bei der Messeleitung Frau Frank,
Frau Fronert und Herrn Hunwardsen für die Würdigung unserer 10.
Teilnahme, von Anfang an waren wir mit unseren Isis dabei und hoffen
auf 10 weitere höchst erfolgreiche Jahre mit der Messe Dresden und TMS.
Des Weiteren gilt unser Dank den Reitern und der Standcrew.
Das
Team vom „Haselhof“
14. - 22. März IPZV - Basispass
Pferdekunde in Zweinig
Die
letzten zwei Wochenenden standen im Zeichen der Islandpferdekunde. Acht
motivierte Teilnehmer aus Zweinig und Leipzig hatten sich zum
Unterricht mit Bärbel von Erden eingefunden, um ihr Grundwissen rund
ums Pferd aufzufrischen.
Am ersten Samstagmorgen trafen wir uns alle
in der Reiterstube, um mit der neuesten Technik die
Entwicklungsgeschichte und die Anatomie des Pferdes in uns einzusaugen.
Viele Zwischenfragen lockerten sowohl den Lehrstoff als auch das Wetter
auf, sodass wir den Nachmittag mit der Praxis fortsetzen konnten. Auf
dem Lehrplan stand Führen. Nachdem die Pferdefrage geklärt war, konnte
auch dieser Teil souverän absolviert werden.
Am Sonntag behandelten wir dann das anspruchsvolle Thema
Veterinärkunde. Man sah die Köpfe qualmen. Da war die Pferdepflege
in der Praxis eine gelungene Abwechslung. Nachdem auch hier jeder
wieder sein Pferd gefunden hatte, ging es an das fachgerechte Putzen.
Bärbel von Erden ging währenddessen mit dem Fieberthermometer herum,
damit jeder die PAT- Werte kontrollieren konnte. Nach kurzem Zögern war
auch das kein Problem für uns acht Wissensdurstigen.
Das
Prüfungswochenende startete dann mit neuem Elan und viel mehr
gespeichertem Wissen. Am Samstag wurden die letzten Theoriethemen
behandelt und das Verladen. Nach kurzem Platten des Pferdeanhängers
konnten wir auch mit dieser Übung starten. Mit unseren Verlasspferden
Refur und Dagur war klar, dass alle die Prüfung mit links meistern
werden.
Und nun rückte der Tag der Priifung immer näher. Das
Unwohlsein der Teilnehmer vor der Prüfung äußerte sich auch
im
regnerischen Wetter. Der Priifungsausschuss mit Bärbel von Erden, Anina
Winkes und Ines Lantzsch hatte jedoch ein gutes Los mit uns gezogen.
Sowohl die theoretischen als auch die praktischen Kenntnisse bei allen
Priifungsteilnehmern waren vorhanden, so dass wir am Ende des zweiten
Wochenendes mit strahlenden Gesichtern und dem Zeugnis nach Hause
fahren konnten. Ein Wiedersehen ist spätestens im Herbst zum
Reitabzeichenkurs geplant.
Ariane
März, Abstimmungen zum Gebührenkatalog 2009 - BGst. - 01-2009 vom 18.02.2009
IPZV - Mitteilung zur Abstimmung bezüglich der Erhöhung der Nenngelder ab 2009.
T. Schiller
7. März, Vereinstraining des IPV Altenburger Land e.V.
Vom Himmel kam genug Nasses, um es da reinfallen zu lassen
Und
um „den Frühling raus zu waschen“, wie die Alten zu sagen pflegen. Doch
erschienen vier Unverdrossene an diesem Märzmorgen zum Vereinstraining
auf dem Hirtenhof Illsitz, allesamt in Mützen und auch Wattehosen
verpackt.
Ehe die Pferde gesattelt
wurden, vertieften die Reiter ihre theoretischen
Grundlagen in einer Keksrunde: Tölt – Fuß- und Phasenfolge, Gangveranlagung,
Taktfehler und Korrektur. – Das war schon kursverdächtig, was Trainerin
Ines da vorbereitet hatte. Und sie brachte es mit der ihr eigenen
Begeisterung konkret und kompakt „rüber“. Das „Küken“ in der
aufmerksamen Runde konnte sich im Vorlesen von Fachbegriffen
üben. Die in den Dreißigern liefen bei Trockenübungen zu
Höchstform auf.
Dann endlich ging es in die Sättel. Nun gab es sie
live, die Passverspannung, die Galopprolle, den Hüftknick, die
Taktverschiebung. Mit Überblick ließ Ines den eifrig trainierenden im
richtigen Augenblick einen klaren Hinweis zukommen. Da blieb nicht
verborgen, dass die zum Trabtölt neigende Stute zu stark über den Zügel
geritten wurde, obwohl es für die interessierten Zuschauer schon sehr
harmonisch aussah. Da wurde eine andere Reiterin zu feiner Biegearbeit
ermuntert, bis sie ihren zuvor passverspannten Isabellen strahlend im
Viertakt daherritt.
Die Wangen von Anke, Janet, Bea und Lea färbten
sich rasch rosa. Mit einem Lächeln ob der gewachsenen Klarheit und
Sicherheit stiegen sie schließlich vom Pferd. Und die Kekse wurden auch
noch alle.
Johanna Lantzsch
Januar, das neue Jahr: eine Vorschau...
Ein
neues Jahr wirft seine
Schatten voraus,
viele interessante und spannende Veranstaltungen und Lehrgänge warten
auf uns.
Kaum
haben wir und unsere Isländer die eisige Winterpause
überstanden, startet auch dieses Jahr wieder
mit Lehrgängen zur Pflege und den Umgang mit
dem
Pferd,
später im Jahr
folgen Reitlehrgänge zum Teil mit Turniervorbereitung und
Reitabzeichenkurse.
Zu
den Höhepunkten zählen jedoch die "Hestadagar" auf dem Hirtenhof und
dem Haselhof, das Zweiniger Hausturnier, die Fohlenschau im August und
der gesamtdeutsche Jugendländer-Cup ebenfalls in Zweinig im September.
Und es folgen noch weitere. Des Weiteren wird es auch in diesem
Jahr wieder einen Stand auf der Messe "Jagen, Reiten, Fischen"
in Dresden geben.
A. Kühl
| Nach oben |