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Veranstaltungen - 2009

22. November, Grünkohlritt in Zweinig

Zum alljährlichen Grünkohlritt fanden sich in diesem Jahr 11 Reiter ein, sowohl aus Zweinig als auch aus Chemnitz. Bei strahlendem Sonnenschein ging es zunächst in Richtung Haßlau. Nachdem Ossig passiert war, erreichten die Reiter den Mehlgrund und die Rast an der Silberwäsche in der Nähe des  ehemaligen Silberbergwerkes war nicht mehr weit.
Kaum angekommen erwartete die Reiter Kaffee und Kuchen und die Pferde hatten kurze Zeit zum Verschnaufen. Pferd und Reiter hatten dies auch nötig, denn die nächsten Kilometer sollten anspruchsvoller werden. Entlang der Mulde stellten sich durch Sturm umgefallene Bäume in den Weg. Doch selbst diese kleine Hürden stellten keine ernsthaften Hindernisse dar und alle Reiter schlängelten sich furchtlos darunter durch. Über Roßwein entlang für manchen unbekannter Wege, vorbei am Gut Troischau musste noch ein kleiner Bach durchquert werden. Am späten Nachmittag erreichten die Reiter wieder Zweinig. Nachdem alle Pferde versorgt waren, freuten sich alle auf das zünftige Grünkohlessen. Und bei kühlem Bier und heißem Glühwein klang der Sonntag in gemütlicher Runde aus.

A. Kühl


4. Oktober, Audienz beim "Freizeitfürsten" der Islandpferdefreunde Haselbachtal e.V.

An einem lauen Herbsttag traf sich die IPF Haselbachtal e.V.-Society-Reporterin Pia Böhnke mit dem frisch gebackenen „Freizeitfürsten 2009“ Hagen Kurz zu einem Schwätzchen am Rande der Ovalbahn. Bei Tee und Keksen gab er exklusiven Einblick in den Verlauf seines ganz persönlichen Wettbewerbs im Rahmen des 2. Hestadagar am 04.10.2009 auf dem Islandpferdegestüt Haselhof bei Dresden.

Pia: Lieber Hagen, schön dass du die Zeit gefunden hast für ein kurzes Interview. Erst einmal herzlichen Glückwunsch zum Titel „Freizeitfürst 2009“ der Islandpferdefreunde Haselbachtal e.V.!

Hagen: Danke, ich muss mich erstmal an so viel Ehre gewöhnen!

Pia: Es war, wie ja schon im vergangenen Jahr, ein harter und enger Kampf um den Titel und du musstest dich in vielen unterschiedlichen Disziplinen beweisen. Kannst du uns Einblick in deinen persönlichen Wettkampfverlauf geben?

Hagen: Naja, der Anfang war ein bisschen holprig, aber dann konnte ich mich von Wettkampf zu Wettkampf steigern.

Pia: Insider wissen, dass der Freizeitfürst auf dem Haselhof durch eine Kombiwertung aus Blinder Führer, einem beliebig auszuwählenden Gangwettbewerb und dem Fahnenrennen ermittelt wird. Was haben wir uns denn dabei unter einem “holprigen Start“ vorzustellen?

Hagen: Es begann mit dem blinden Führer, bei dem mich meine Frau unterstützt hat. Und, selbstkritisch muss ich sagen, wenn ich gleich von Anfang an auf sie gehört hätte, wäre das Abschneiden noch besser gewesen. So konnten Ellen und Jasmin Seifert uns überrunden. Beim meinem frei zu wählenden Gangwettbewerb, dem Kostümtölt, waren dann meine Frau und Linda Heuveldop direkte Konkurrenten und harte Gegner für mich. Erst beim Fahnenrennen konnte ich dann Dank meiner kleinen „Rennsemmel“ Mary alle abhängen.

Pia: Welches war für dich der schönste Moment des Wettbewerbs?

Hagen: Das war der zweite Durchgang beim Fahnenrennen, als Mary und ich unsere erste Zeit noch einmal unterbieten konnten und ich hatte das Gefühl, das hat auch ihr richtig Spaß gemacht!

Pia: Du hast im Wettbewerb echt Nerven bewiesen. Eine tolle Leistung! Hast du eine spezielle Mentaltrainingsmethode? Oder existiert vielleicht ein Leitspruch, dem du während eines Wettkampfes folgst?

Hagen: Eigentlich nicht, ich lasse mich überhaupt nicht so schnell aus der Ruhe bringen. Das ist bei Wettkämpfen natürlich von Vorteil.

Pia: Durch den Titelgewinn hast Du bewiesen ein echter Allrounder zu sein, aber welche der Disziplinen liegt dir am meisten (am Herzen)?

Hagen: Das ist eindeutig das Fahnenrennen. Da können das Pferd und ich gemeinsam mal so richtig „die Sau rauslassen“!

Pia: Neben deinen reiterlichen Leistungen wollen wir aber die Pferde nicht vergessen. Du hast ja nicht das erste Mal Pferde der Familie Storrer in einem Wettkampf präsentiert. Wie kam es zu dieser engen Zusammenarbeit?

Hagen: Wir hatten auf der Kamenzer Ferienmesse das Angebot von Kinderreitferien auf dem Haselhof gefunden und unser Sohn hatte nach der einen Woche solche Fortschritte gemacht und war so begeistert, dass er unbedingt weiter dort trainieren wollte. Die sympathischen und nervenstarken Isis und das Training haben dann auch meine Frau und mich sehr schnell überzeugt. Angie Storrer und ihre Mitarbeiterinnen haben eine sehr kompetente und freundliche Art das Training zu leiten. Es macht immer Spaß und wir lernen jedes Mal etwas dazu. Aber uns ist nicht nur die gute Beziehung zu den Pferden, sondern auch zu den Menschen sehr wichtig. Und da wir sowohl vom Haselhofteam, als auch von den anderen Reitern sehr freundlich und familiär aufgenommen wurden, ist es kein Problem auch außerhalb der Reitstunden mal zuzufassen und zum Beispiel das Turnier vorzubereiten.

Pia: Du hast viel erreicht in diesem Jahr, wie motivierst du dich für die kommende Saison? Was sind deine Ziele?

Hagen: Ich will den Wanderpokal natürlich auch nach dem nächsten Turnier wieder mit nach Hause nehmen. Aber mein Sohn hat schon angekündigt, dass er ihn mir streitig machen will und ich kenne da noch einige Reiter, die dasselbe Ziel haben…Es wird sicher wieder spannend.

Pia: Da freuen auch wir uns drauf und drücken dir die Daumen! Vielen Dank, dass du dir Zeit für uns genommen hast!

P. Böhnke



4. Oktober, Thor (der Wettergott) war allgegenwärtig bei dem 2. Hestadagar auf dem Haselhof

Trotz der echt isländischen Wetterverhältnisse wurde unser 2. Hestadagar ein voller Erfolg. Es war ein sehr abwechslungsreicher Tag mit interessanten Wettbewerben auf ganz unterschiedlichem Niveau und für jedes Alter, z.B. Finostrip, Blinder Führer, Kostümtölt und Reiten im Viereck, super schönen Schaueinlagen von Isis und einem Paso Fino, welcher von Conni Schneider aus Seiffen vorgestellt wurde, ihr ganz lieben Dank.
Am Ende der Wettbewerbe durften wir, bei den weit über 30 Startern,
in total glückliche Augen schauen. Der bundesweit ausgeschriebene „Tag der offenen Stalltür“ lockte zusätzlich viele Zuschauer in das Haselbachtal bei Dresden. Ein weiteres Highlight war die Familie Hassel, die aus Olpe anreiste. Während Britta den ganzen Tag zusammen mit Ines Lantzsch ihrer Aufgabe als Richterin nachkam, unterstützte Willibert uns mit vielen guten Ratschlägen. Friederike Walz kam mal wieder aus Magdeburg nach Sachsen und moderierte unseren Hestadagar sehr fachmännisch. 
Euch allen ganz lieben Dank. Nachdem Angie Storrer im Sommer beim LFL in Bayern ihre Prüfung zum Pferdewirt Z/H und Gangreiten abgelegt hatte, war es an diesem Tag nur noch eine Formsache, dass Ellen Beate ihr offiziell die ISI Reitschule Haselhof übergab.
Zum Schluss möchten wir uns noch bei all den lieben und fleißigen Helfern bedanken, „wir brauchen Euch alle wieder am 03.10.2010 zum 3. Hestadagar auf dem Haselhof“.  

Das Team vom Haselhof

Ich möchte mich auf diesem Weg noch ganz herzlich bei meinem Team bedanken, anlässlich des Wettbewerbs „Sächsischer Pferdebetrieb 2009“, landeten wir von über 100 geprüften Höfen unter den ersten 5 Höfen in Sachsen. Die Endauswertung folgt noch.

Ellen Beate Storrer


26. September, Herbstritt in Sprotta

Auch in diesem Jahr lud der Schwarzbachhof Sprotta wieder zum Herbstritt ein. Weit über 20 Reiter folgten dieser Einladung. Am Sonnabend traf man sich zum gemütlichen und reichhaltigen Frühstück auf der Tenne. Und nachdem die letzten Reiter  eingetroffen und alle Pferde gesattelt waren, ging es durch den Ort auf einen Hügel. Helmut hatte für den jede Rast und für jeden Aussichtspunkt eine Anekdote parat und so war es kein Zufall, dass wir einen Punkt passierten, den auch schon Napoleon betreten haben soll.
Nach einer ausgedehnten Mittagspause mit Kartoffelsuppe und Bockwurst auf einer idyllischen Waldlichtung ging es vorbei an tiefen Wäldern wieder Richtung Sprotta. Am Abend wartete dann ein Spanferkel auf die Reiter und bei einem Schwedenfeuer wärmte man sich. Auch dieser Herbstritt war wieder ein voller Erfolg, was auch die große Teilnehmerzahl bestätigte. Bis zum nächsten Jahr.


A. Kühl


5. - 6. September, Bundes - Jugend - Länder - Cup in Zweinig

Nachdem im letzten Jahr noch zwei getrennte Veranstaltungen ausgerichtet wurden, gab es in diesem Jahr wieder einen gesamtdeutschen Jugend-Länder-Cup. Es traten Mannschaften aus Kaufungen (Hessen) mit "ABBA Reloaded", Groß Wülpstedt (Niedersachsen) mit den "Sonnwindhof-Friedensreitern" und drei sächsische Teams aus Weimar mit der "Weimarer Fuchsjagd", Chemnitz mit "Die Drei und der Eine" und Zweinig mit der "Madagascar Crew" an.
Obwohl die Prüfungen für
Pferd und Reiter erst am Samstag begannen, wurde schon am Freitag Abend kräftig gefeiert. Die Zweiniger stellten sich, sowohl jung als auch alt, vor. Und wer diesen Abend versäumt hat, wird wohl nie vom "Roten Pferd" erzählen können.
Am Samstag ging es nach dem gemeinsamen Frühstück zur Mannschaftsdressur und den Vorentscheiden im Viergang V.5 und im Tölt T.7. Nach den ersten Zwischenergebnissen konnte sich keine Mannschaft klar absetzen und die Siegchancen waren für alle offen. Am Nachmittag warteten alle schon gespannt auf die Mannschaftsvorstellung, der insgeheime Höhepunkt eines Jugend-Länder-Cup. So konnten die Zuschauer die farbenfrohe "Madagascar Crew" mit einem Zebra bewundern, sich von den Blumenkindern des Sonnwindhofes verzaubern lassen und sich von der Musik von ABBA mitreissen lassen. Am Samstag Abend stellten sich alle Mannschaften in einem Programm vor, welches von Tanzeinlagen, Karaoke-Show bis hin Pantominenspielen reichte.
Am Sonntag stand die Geländeprüfung auf dem Plan. Angefangen von Orientierung im Gelände bis hin zum Sprung über einen Baumstamm stellten sich alle Reiter und Pferde einer neuen Herausforderung. Und erst nach den Endauscheiden, der Geschicklichkeit und der Horsemanship-Wertung stand der Gesamtsieger fest - das "ABBA - Reloaded" - Team aus Kaufungen. Den Titel des Ostdeutschen Meisters des JLC sicherte sich die "Madagascar Crew" aus Zweinig.
Obwohl nur fünf Mannschaften teilnahmen, war die Veranstaltung ein voller Erfolg, zu dem alle Mannschaften und die Helfer vom Hof und die Familien Heft und Wadewitz beigetragen haben.

A. Kühl


22. - 23. August, Bundesjugendtraining in Chemnitz

Danke an Andre Böhme und den IPZV

Am 22./23.08.2009 ermöglichte der IPZV den Jugendlichen aus Sachsen und Thüringen wieder ein Bundesjugendtraining mit André Böhme in Chemnitz. 4 Jugendliche vom Islandpferdegestüt Haselhof bei Dresden ließen es sich nicht nehmen dabei zu sein. Nachdem alle mit Pferden vom Haselhof ausgestattet wurden, ging die Reise gen Chemnitz. 
Kurz vor dem OSI in Chemnitz hatte André viel Geduld uns Mädels und die Pferde auf das kommende Turnier vorzubereiten. 
Da das Wetter dieses Jahr auch mitspielte, und André wie immer stets gute Laune verbreitete, hatten wir 2 tolle Tage. 
Liebe Katharina, Dir ganz herzlichen Dank für all Deine Mühen bei der Organisation des BJT und natürlich auch danke an Familie Zesch für die gute Verpflegung während der 2 Tage. Wir hoffen auf ein erfolgreiches OSI und ein weiteres BJT in 2010.


Lena Merfeld


22. August, 3. Vereinstraining des IPV Altenburger Land e.V.

Nach den Sommerferien war es wieder soweit. Die Mitglieder des IPV Altenburger Land e.V. trafen sich zu einer neuen Runde des Vereinstrainings, diesmal zum Thema „Sitz und Einwirkung“. Zuerst wurden Theorieunterlagen gewälzt. Begrifflichkeiten wie durchhaltende, annehmende, nachgebende und verwahrende Zügelhilfe, die korrekte Hilfengebung in den einzelnen Gangarten, der Unterschied von Stellung und Biegung ließen die Köpfe rauchen.
Beim praktischen Erproben der besprochenen Inhalte fiel dann so manchem Reiter die Umsetzung doch schwerer als anfangs gedacht. Sehr aufschlussreich war für alle das Reiten auf fremden Pferden. Hier mussten die Hilfen wirklich stimmen, um zur gewünschten Gangart und zum richtigen Tempo zu gelangen. Vor allem die Koordinierung der ach so korrekt zu gebenden Hilfen bereitete den Mädels oft Kopfzerbrechen; da ist die Vielzahl der Körperteile ab und zu ein Hindernis! Mit der Theoriegrundlage im Hinterkopf, überdachten alle immer wieder ihre Einwirkung. So mancher stieg auch etwas nachdenklich vom Pferd, da der vermeintliche reiterliche Stand dann doch nicht so in der Pferdereaktion zu erkennen war, wie man es gern gehabt hätte. Es war eine „Stunde der Wahrheit“, den reiterlichen Könnensstand betreffend, aber auch ein Meilenstein zu mehr Vermögen und Versiertheit. Die Pferdereaktionen hatten deutlich gezeigt, dass es im Reiterleben ein ewiges Lernen und immer nur ein Ankommen an Teilzielen gibt.
Aber, wie wir alle wissen: „es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen“ und aus diesem Grund wird wohl jeder in den nächsten Reitstunden ganz intensiv am korrekten Zusammenwirken der Hilfen arbeiten.

Ines Lantzsch


26. Juli, 20. Ponyschau in der Laußnitz

Auch in diesem besonderen Jahr waren die Islandpferde vom
Islandpferdegestüt und ISI Reitschule Haselhof wieder mit von der Partie. Hoerdur vom Hochwaldhof und Angie Storrer ( Black and White ) gratulierten Frau Volkland mit einer Töltpräsentation in allen Tempi.
Es war ein traumhafter Nachmittag rund ums „Shetti“, aber auch viele andere Rassen gratulierten dem Ponyzuchtverein Kamenz e.V. Wir hoffen, dass Frau Volkland uns noch viele Jahre mit ihrer super organisierten Ponyschau erhalten bleibt, vielen Dank und alles Gute.



Das Team vom Haselhof


22. - 26. Juli, DJIM 2009 – das große Fest der jungen Islandreiter

DJIM – das steht zunächst einmal ganz nüchtern für "Deutsche Jugend Islandpferde Meisterschaft", die in diesem Jahr vom 22. – 26. Juli auf der exzellent ausgestatten Anlage des Kronshofs in Ellringen bei Lüneburg ausgetragen wurde. Nicht ganz so nüchtern steht DJIM für 5 Tage Fest der Islandreiterei mit der ganzen Spannbreite, die unsere "kleinen Wilden" zu bieten haben: Neben den Gangprüfungen auf der Ovalbahn gab es klassische Dressurprüfungen, einen einfachen Springpacours, eine Geländeprüfung mit festen Sprüngen bis 80 cm, verschiedene Rennen (Pass-, Galopp- und Fahnenrennen), einen Geschicklichkeitstrail, den nächtlichen Akustiktölt über den Fino-Strip, und natürlich das Schaubild von kostümierten Einzelreitern oder Gruppen.
2009 war der Landesverband Sachsen-Thüringen mit Annette und Theresa Spitzer vom IPZV Zweinig sowie mit Natalie Koch, Meike Halle und Theresa Vogelsang vom IPV Weimarer Land erstmals offiziell auf der DJIM vertreten. Fünf junge Reiterinnen mit ihren teilweise früher im Schulbetrieb gelaufenen Pferden, die sich zwischen den 457 gemeldeten Teilnehmern, wohlorganisierten Landeskadern und Leistungsklasse-Sportpferden schon ein wenig verloren vorkamen. Dass wir bei der Eröffnungsfeier dennoch nicht völlig übersehen wurden, haben wir nicht zuletzt Apollo zu verdanken, dem tiefschwarzen Neufundländer der Familie Spitzer aus Sachsen, der – ohne zu murren und höchst fotogen – eine Thüringer Landesflagge voran trug. Spätestens beim Aufmarsch aller Teilnehmer war dann allen klar, dass es gar nicht auf die Größe der Abordnung ankommt. Wichtig war das Wissen: wir sind dabei, wir gehören dazu. Und schließlich haben alle mal klein angefangen.
Sportlich haben sich unsere Reiterinnen wacker geschlagen. Den größten Erfolg erzielte Theresa Spitzer auf Tindra vom Lipperthof, die es in der Töltprüfung T7 der Juniorenklasse bis ins A-Finale und schließlich auf Platz 7 in einem Feld von 39 Startern schaffte. Meike Halle konnte sich in der Jugendklasse mit Ör fra Rö∂li dreimal unter die ersten 10 platzieren (Platz 7 von 21 im Fahnenrennen, Platz 10 von 40 in der Dressur D4 und Platz 10 von 38 im Geschicklichkeitstrail), Natalie Koch mit Rodi vom Idablick kam in der Töltprüfung T7 der Jugendlichen auf Platz 50 von 61 Teilnehmern. Theresa Vogelsang erreichte im Galopprennen über 200 m zwar "nur" Platz 27 von 38 Teilnehmern, aber sie und Vin haben ohne vorheriges Training zweimal einen bilderbuchmäßig rasanten Start aus der Startmaschine hingelegt. Der Auftritt unserer drei süßen "Babys" mit Schnuller und Windel, passender Musik und viel Improvisation brachte Platz 10 von 13 Teilnehmern im Schaubild der
Jugendklasse.
Auch das Rahmenprogramm hatte mit dem Länderabend, der erstmals
veranstalteten Informationsmesse "Arbeitswelt Pferd", dem Wettbewerb von Tanzgruppen aus den Landesverbänden, dem Volleyballturnier, dem italienischen Abendbuffet, sowie der allabendlichen Disco für jeden etwas zu bieten. In der Aufzählung dürfen aber auch die Auftritte von Rasputin und Lady nicht fehlen, zwei Shetlandponys, die an der Doppellounge Übungen der hohen Schule zeigten und auch schon bei der Apassionata zu bewundern waren. Bleibt eigentlich nur noch das Wetter zu erwähnen. 2002 fand die DJIM schon einmal auf dem Kronshof statt und hatte mit mehr oder weniger Dauerregen zu kämpfen. Diesmal gab durchaus auch sonnige Abschnitte, die dabei gesparten Regenmengen konnten dafür umso effektiver auf kurzzeitige Güsse konzentriert werden, bei denen man die Hand nicht mehr vor Augen sehen konnte. Aber – wie die Isi-Reiter nun mal so sind – die Prüfungen wurden sofort weitergeführt, wenn die Richter Pferd und Reiter zumindest schemenhaft wieder erkennen konnten.
Und so ging nach 5 Tagen voll Spannung, Emotionen und intensiven Erlebnissen das große Fest der Isi-Jugend mit einem Abschlussaufmarsch der Teilnehmer zu Ende. Danach mussten wir "nur noch rasch" die Paddocks abbauen, die Pferde verladen und 6 Stunden in den heimatlichen Stall fahren. Erschöpft, aber voll toller Bilder im Kopf sanken dann alle irgendwann in der Nacht in die Kissen und schliefen mit dem Gedanken ein: wir waren dabei! Und spätestens am nächsten Morgen haben wir uns schon auf die nächste DJIM gefreut, die vom 28.7. – 1.8.2010 auf dem Gestüt Ellenbach in Kaufungen bei Kassel ausgerichtet wird.

Stefan Halle, IPV Weimarer Land


14. Juni, 1.Hestadagar des IPV Altenburger Land e.V. auf dem Hirtenhof Illsitz

Nach langem Planen und intensiven Arbeitseinsätzen war es am 14.Juni endlich soweit, in Thüringen fand das erste Hestadagar
(der isländische Pferdetag) statt - und zwar auf dem Hirtenhof Illsitz.
Die beiden Richterinnen hatten eine lange Anreise, waren aber trotzdem bester Dinge und so starteten wir mit aufgeregten Kindern und noch nervöseren Eltern in einen sonnigen Tag der Islandpferdereiterei. Besonnen ging es los mit einem kleinen Dressurwettbewerb. Danach folgte schon etwas rasanter der Gleichmäßigkeitswettbewerb, bei dem 2 Runden in möglichst gleicher Zeit geritten werden sollten. Die Führzügelklasse war der Höhepunkt für unsere "Krümel" unter den Reitern - erstmals konnten sie hier beweisen, was sie trotz ihrer jungen Jahre schon alles können.
Weiter im Programm ging es mit verschiedenen Geschicklichkeitswettbewerben in zwei unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen, da mussten Hufeisen geworfen, Stangen überwunden, Tonnen umritten, Engpässe bewältigt und sogar akrobatische Fähigkeiten unter Beweis gestellt werden.

Der Blinde Führer kostete viel Konzentration, denn das Team bestand aus dem blinden Pferdeführer und dem Reiter der sein Pferd aber nicht lenken durfte, sondern nur Richtungsanweisungen an seinen blinden Teamkameraden geben durfte. Der Hindernisparcours war entsprechend schwer zu bewältigen. Am frühen Nachmittag kamen dann endlich die besonderen islandpferdetypischen Wettbewerbe an die Reihe, so die Töltgeschicklichkeit und der Best of Dreigang Wettbewerb mit Kostüm. 
Der Triathlon, bestehend aus 1 Runde Reiten, 1/2 Runde Rennen und 1/2 Runde Muffins-Lauf in Ermangelung eines Ei´s hatte noch einmal für spektakuläre Bilder und Lachmuskeln strapazierende Szenen gesorgt.
Es waren in allen Wettbewerben schöne Vorstellungen und harmonische Ritte zu bewundern. Bewertet wurde an diesem Tag nicht nur die Leistung und Aufgabenerfüllung, sondern zu gleichen Teilen auch Harmonie und Horsemanship beim Pferd-Reiter-Paar.
Die Siegerehrung war bunt und Dank der kleinen „Schleifenponys“ Nancy und Desiree sehr lustig – bei diesem Hestadagar ist keiner leer ausgegangen. Ein herzliches Dankeschön an die vielen Vereinsmitglieder und an alle anderen Helfer, eine Wiederholung im Jahr 2010 wäre toll!

Ines Lantzsch


30. Mai - 1. Juni, Lehrgang Pferdeausbildung und Jungpferdearbeit

Ausbildung beginnt früh und endet nie…

Am Pfingstwochenende trafen sich 7 wissbegierige Reiterlein mit ihren Pferden auf dem schönen Islandpferdehof in Zweinig zum Lehrgang Pferdeausbildung, Jungpferdearbeit mit Bärbel von Erden. Es waren die unterschiedlichsten Pferde dabei, ob 3jähriger Youngster oder Seniorin, gerade angerittenes Jungpferd oder Turnierpferd und Schulpferd.
Am Samstagmorgen 9Uhr trafen sich die Teilnehmer im Reiterstübchen zur ersten Kennenlernrunde und Theorie über die Ausbildung von Jungpferden. Nach einem leckerem Mittageessen wurden
in der Praxisrunde die einzelnen Pferde vorgestellt und der Trainingsplan für das Wochenende festgelegt. Leider hatte der Wettergott an diesem Tag kein Einsehen, denn es regnete, mal mehr mal weniger. Mit einem gemütlichen Schwatz in lockerer Runde klang der erste Lehrgangstag aus.
Am Sonntag blieb es zumeist trocken und es kam dann doch ab und zu mal die
Sonne zum Vorschein. So macht ein Seminar doch gleich viel mehr Spass. Und so starteten wir auch gleich mit dem Training. Führen für das Jungpferd, tölten mit Schulpferd, Longierarbeit oder Wetttölten auf der Ovalbahn. Nicht nur das selber arbeiten am eigenen Pferd war interessant, sondern auch das Zuschauen bei den anderen füllte so manche Wissenslücke bzw. man konnte sein eigenes Wissen überprüfen. Den Abend beschlossen wir wieder in gemütlicher Runde.
Am letzten Tag ging es nochmals für die Teilnehmer voll und ganz zur Sache. Konzentriert arbeitete jeder mit seinem Pferd an den unterschiedlichsten
Aufgabenstellungen. Longieren um Kegel und Stangen, tölten auf einem unbekannten Schulpferd, Langzügelarbeit oder rasanter Ausritt. Bei sonnigem Wetter beendeten wir diesen letzten Seminartag mit einem zufriedenen Lächeln auf den Lippen. Für jeden Teilnehmer war etwas passendes dabei und jeder konnte sich ein Konzept für die weitere Ausbildung seines Pferdes erarbeiten. Deshalb ein grosses Dankeschön an Bärbel von Erden für dieses gelungene Seminar und für die interessante und einfühlsame Gestaltung.
Ebenfalls gilt unser Dank dem Frauenteam vom Islandpferdehof in Zweinig für die, wie immer, wundervolle leckere Verpflegung während dieser 3 Tage. Vielen Dank und Auf Wiedersehen im Herbst zum Longierlehrgang.

Katharina Wolf


30. Mai - 1. Juni, "Buntes Treiben in Sachsen" auf dem Reiterhof Voigtländer

Am Pfingstwochenende trafen sich in Erlbach-Kirchberg bei Chemnitz auf dem Reiterhof Voigtländer Gangpferdefreunde aus Sachsen und Umgebung zum 3. Gangpferdetreffen Ost organisiert von der Ersten Vereinigung der Gangpferdefreunde Sachsen e.V.
Das 3-Tage-Programm bot für jeden Geschmack und Bedarf etwas. Die ersten Tage waren denjenigen gewidmet, die die Kommunikation zwischen Mensch und Pferd beim Reiten verbessern oder sich auf die Anforderungen eines Turniers vorbereiten wollten. Dabei waren nicht nur die inzwischen allseits bekannten Islandpferde, sondern auch Paso Peruanos, Aegidienberger und verschiedene Töltkreuzungen. Frau Brigitte Epmeier, IPZV-Trainer C, ging auf jeden Wunsch ein und verbesserte Haltungsfehler kritisch.
Weil man aber nicht nur lernen und arbeiten kann, sondern sich auch entspannen muss, fand am Pfingstsonntag ein fröhlicher Geländeritt zur „Alten Ziegelei“ statt. Dabei konnten alle Teilnehmer die Natur in vollen Zügen genießen. Nur das Wetter hätte ein bisschen freundlicher sein können. Nichtsdestotrotz hatten alle ihren Spaß. Als am Abend alle Pferde versorgt waren, fanden sich die Reitbegeisterten zusammen und ließen die vergangenen Tage und Erlebnisse bei leckerem Essen und Livemusik bis in die Nacht Revue passieren.
Am Pfingstmontag erreichte das Gangpferdetreffen mit dem Offenen Gangpferde-Hausturnier nach IGV seinen Höhepunkt. 75 Pferd-Reiter-Paare maßen sich und ihre Pferde in 13 Prüfungen miteinander. Neben der strahlenden Sonne strahlten am Ende jeder Prüfung auch viele Gesichter. Gerichtet wurde von André Böhme, IGV- und IPZV-Richter, den wir wegen seiner erklärenden und vielen aufmunternden Worte, mit denen er seine Urteile und Kritiken begleitet, sehr schätzen. Frau Epmeier ließ es sich nehmen, im Richterturm gemeinsam mit André die Prüfungen zu begleiten und überall dort mit einzuspringen, wo Hilfe gebraucht wurde. Dafür ein Dankeschön von allen.
Da neben „typischen“ Gangpferdeprüfungen wie einer Mehrgangprüfung, einer Naturtöltprüfung oder einem Paso Llano Natural auch Prüfungen für Pferde aller Rassen wie einer Dressur- und Springprüfung statt fanden, zog das Turnier viele Besucher an, die vorher noch nichts mit Gangpferden zu tun hatten. Am Publikumsapplaus haben wir erkannt, dass etliche dem Charme der verschiedenen Tölter erlegen sind.
Die Islandpferde besetzten das breiteste Starterfeld. Ebenso waren auch Aegidienberger, Paso Finos, Paso Peruanos und verschiedene Töltkreuzungen in den Gangpferdeprüfungen zu sehen. Reitponys, Lewitzer, Haflinger, Shetlandponys, American Saddlebred und Deutsche Reitpferde starteten vorwiegend in den Dressur-, Spring- und Führzügelprüfungen. Besonders erwähnen wollen wir Stella Fischer, mit 2,5 Jahren unsere jüngste Teilnehmerin. In den Pausen sorgten rasante Lewitzergespanne und ein kleines „Mächtigkeitsspringen“ von Maik Voigtländer für neue Eindrücke und Abwechslung.
Zum ersten Mal wurde auf Vorschlag von André Böhme auch ein Ehrenpreis „Best gaited horse of the show“ vergeben. Den Preis gewann die Paso Fino Stute „La Paloma del Caron“ für ihre stolze Besitzerin Cornelia Schneider. Dank der Organisatoren fuhr aber jeder Turnierteilnehmer mit einem kleine Präsent nach hause. Viele werden sicher nächstes Jahr wieder kommen. Die schönsten Augenblicke findet ihr in Bildern von Patricia Müller festgehalten auf unserer Homepage www.gangpferdeverein.de.

R. Thauer


30. Mai, Pfingstritt auf dem Haselhof

Trotz extremem Dauerregen und nasser Kälte trafen sich am 30.05.2009 zum 9. Mal absolut unerschrockene Isi-Reiter aus ganz Sachsen auf dem Haselhof in Möhrsdorf zum traditionellen Pfingstritt ( „Uli´s Ritt“ ).
Nach ausgiebigem Frühstück in der warmen Reiterstube waren alle frohgelaunt und sehr optimistisch, dass Petrus  irgendwann den Hahn zudreht, auch die total verregnete Mittagspause nahe dem Rammenauer Barockschloss mit Nudelauflauf und Glühwein / Tee konnte die Laune nicht trüben. Doch als die Reiter dann am späten Nachmittag total durchnässt wieder auf dem Haselhof eintrafen, half nur noch die heiße Dusche.
Der Grillabend wurde dann auch in die warme Reiterstube verlegt und trotz allem waren alle sehr glücklich über einen wunderschönen, wenn auch sehr nassen Tagesritt. Da bislang noch kein Ritt so nass war, freuen wir uns alle auf den 10. „Uli´s Ritt“, mit heute schon vielen Anmeldungen zum Jubiläum und der Gewissheit, es kann nur trockener werden.

Das Team vom Haselhof


16. - 17. Mai, Hausturnier in Zweinig

Zum alljährlichen Hausturnier konnten wir auch dieses Mal wieder zahlreiche Pferde und Reiter aus Brandenburg, Thüringen, Niedersachsen, Sachsen und Sachsen-Anhalt begrüßen.
In den Wochen zuvor hatten die Reiter vom Hof in Zweinig schon intensiv trainiert, um sich auf das anspruchsvolle Turnier vorzubereiten. 
Angefangen von Gehorsam- und Geschicklickeitsaufgaben reichten die Prüfungen bis hin zu den Tölt, Vier- und Fünfgangdisziplinen. Darüber hinaus bestand die Möglichkeit in der Futurity-Prüfung Jungpferde vorzustellen und bewerten zulassen. Am Sonnabend Abend erreichte das Turnier mit dem Mitternachtstölt seinen vorläufigen Höhepunkt. Sieben Reiter stellten sich und ihr Pferd kostümiert der härtesten Jury - den Zuschauern. Und obwohl für viele das mit ihrem Besen töltende Mühlenhexlein der Favorit zu sein schien, gab es am Ende keinen Verlierer.
Trotz der geringeren Teilnehmerzahl waren die Finals spannend und sehr sehenswert. So überzeugte Lena Zambetti auf Huginn vom Ruppiner Hof mit einer 6,30 in der Sachsen-Futurity. Nachdem im Vorentscheid der S.T7 Claudia Oehmichen auf Sjòli von Chemnitz noch knapp die Nase vorn hatte, konnte Sandra Hoff auf Roskur vom Schleuener Hof im Endausscheid mit einer 6,42 doch noch den Sieg verbuchen. Noch knapper ging es im A-Finale der S.T6 zu. Erst als der letzte Richter seine Note vergeben hatte, stand fest, dass Sabine Hoff auf Ofeigur vom Schleuener Hof mit einem Zehntelpunkt Vorsprung mit 6,23 der Sieger war. Dirk Wadewitz belegte auf Valur den zweiten Platz. 
Auch dank der Mithilfe vieler Freiwilliger und Sponsoren war das diesjährige Hausturnier wieder ein großer Erfolg.

Ausschreibung Zeitplan Starterlisten Ergebnisse

A. Kühl


1. - 2. Mai, Jugendreiterwochenende der Islandpferdefreunde Haselbachtal auf dem Haselhof

Am 1.und 2. Mai hat der Haselhof ein Reitwochenende für Kinder und Jugendliche veranstaltet. Am Morgen des 1. Mai spielten alle Teilnehmer zum Kennenlernen "lustige Spiele". Danach ging es zum Aufwärmen, denn ,,Reiten ist auch ein Sport!". Als alle wirklich gut warm waren, gingen die beiden Gruppen, die reiten sollten, ihre Pferde holen und putzten sie. Die Kinder, die Theorieuntericht hatten, halfen gerne beim Putzen. Als alle fertig waren, ging die Gruppe, die in das Gelände reiten sollte, mit ihrer Reitlehrerin los. Die andere Gruppe ging auf den Platz und bereitete sich auf den Tölt vor. Die Theoriegruppe sah sich erst einmal Bahnfiguren an. Als alle wieder zufrieden zurückgekommen waren, gab es jede Menge hungrige Mäuler zu stopfen. Spaghetti mit Tomatensoße standen auf dem Speiseplan. Anschließend mussten alle ihr Pferdewissen bei einem Quiz unter Beweis stellen. Als es zum Nachmittag überging, winkten die nächsten Reit-/Theoriestunden. Diesmal wurde gewechselt. Die, die morgens geritten waren, hatten Theorie und die, die erst Theorie hatten, durften sich jetzt auf den Pferderücken schwingen. Alle hatten viel Spaß. Bei dem gemütlichen, gemeinsamen Kuchenessen wurde sehr viel gelacht.
Der 2. Tag begann auch wieder mit Spielen und Aufwärmübungen. Dann ging es wieder zum Putzen der Isis und zum Helfen. Die Kinder auf dem Platz waren sehr zufrieden. ,,Ich glaube das war meine beste Reitstunde überhaupt!" konnte man öfter hören. An diesem Tag wurde noch mehr gelacht, denn es waren noch einige Kinder mehr als am vorherigen Tag. Diesmal gab es eine sehr leckere Suppe zum Magenfüllen. Danach konnte sich jeder ein bisschen ausruhen oder rumalbern. Für die ,,Platzkinder" gab es am Nachmittag eine besondere Überraschung. Sie sind nicht ,,normal" geritten, sondern sie wurden in zweier Gruppen eingeteilt: einer von ihnen musste sich ,,blind" (durch ein Tuch) von seinem Partner, der auf dem Pferd saß, durch einen Parcours dirigieren lassen. Am Nachmittag wurde nach dem Kuchenessen der/die Jugendvertreter/-in gewählt und das Quiz ausgewertet. Damit man dieses wunderschöne Erlebnis nicht vergisst, gab es für jeden Teilnehmer eine Urkunde. Das Reitwochenende klang in einem gemütlichen Grillen mit den Eltern aus. Unser Dank geht an die vielen Organisatoren, ohne die dieses wunderschöne Erlebnis niemals zustande gekommen wäre.

Linda HeuveldopJugendvertreterin


24. - 26. April, Reitlehrgang mit Turniervorbereitung in Zweinig

Es bleiben nur noch 3 Wochen bis zum Hausturnier in Zweinig und die Zeit wird knapp, um sich auf die einzelnen Prüfungen vorzubereiten. Sowohl Turnier- als auch Freizeitreiter nutzten am letzten Wochenende die Gelegenheit, um sich entweder intensiv vorzubereiten oder einfach nur den eigenen Sitz zu verbessern.
Die ersten Reiter reisten schon am Freitag an und begannen mit den
ersten Unterrichtsstunden. Bei strahlendem Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen ging es am Samstag in Zweiergruppen zweimal pro Tag auf den Platz.
Es wurden sowohl Dressur- als auch Gehorsamübungen geritten und durch die individuelle Beurteilung der einzelnen Reiter konnte Bärbel zahlreiche Tipps geben. Dabei war für die Turnierreiter - und die die es einmal werden wollen - natürlich wichtig, die vollständigen Prüfungen einmal durchzureiten. Diese Übungen waren nicht nur für die Pferde anstrengend, auch so manch Reiter kam dabei mächtig ins Schwitzen.
So kam es gerade recht, dass am Nachmittag die Videoanalyse geplant war. Dort erläuterte Bärbel für jeden Reiter, wie er z.B. seinen Sitz verbessern kann und jeder konnte sich mal selbst beobachten. Nach einem sehr interessanten Filmabend klang der Samstagabend mit Gegrilltem und Nudelsalat aus.
Am Sonntag lagen die Schwerpunkte für die meisten auf Viergang- und Töltprüfungen. Um Pferd und Reiter
zwischenzeitlich etwas zur Ruhe kommen zu lassen, wurde am Nachmittag eine Theorieeinheit eingeschoben. Dabei wurden Grundlagen des Tölt sowie Trab- und Passtölter näher erläutert. Nach diesem Intensivkurs kann nun das Hausturnier kommen und vielleicht wird aus manchem Freizeitreiter ja doch noch ein Turnierreiter.

A. Kühl


23. - 26. April, Präsentation von Islandpferden aus Zweinig auf der Agra Leipzig

Im Rahmen der Landwirtschaftmesse Agra in Leipzig vom 23.-26.04. trafen sich die Vertreter des Pferdezuchtverbandes Sachsen Thüringen. Wie in den letzten Jahren waren auch dieses Mal wieder Vertreter der verschiedenster Rassen auf dem Messestand präsent. Unter ihnen war mit Jochen Heft vom Islandpferdehof
Zweinig ein langjähriger und erfahrener Pferdezüchter vor Ort.
Viele Züchter nutzten die Gelegenheit, um einerseits die vertretenen Rassen dem Messebesucher näher bringen aber andererseits auch zum Erfahrungsaustausch mit anderen Züchtern. Darüber hinaus wurden allen Besuchern in mehreren Darbietungen des Rahmenprogrammes alle an der Messe teilnehmenden Tierarten von der Honigbiene bis zum Highland-Rind präsentiert. In der Demonstrationsschau des Pferdezuchtverbandes wurden historische Hintergünde der Pferderassen, aber auch Informationen zum Interieur und Exterieur gegeben. Und so waren viele Zuschauer überrascht, dass es mehr als die drei Grundgangarten gibt. Sogleich gab Jochen Heft mit der Jungstute Snoth eine Kostprobe Naturtölt an der Hand.
Auch die diesjährige Teilnahme an der Agra kann als Erfolg verbucht werden, es wurden viele neue Kontakte zu Züchtern geknüpft. Den einen oder anderen wird man bestimmt auf der Fohlenschau am 14. August in Zweinig wiedertreffen.

A. Kühl


10. - 11. April,  Die Entdeckung der Langsamkeit“ oder „Ein Reit- und Hufpflegelehrgang auf dem Haselhof"

Bei strahlender Frühlingssonne trafen sich am Osterwochenende zwölf neugierige Teilnehmer zum „Reit- und Hufpflegelehrgang“ bei Gunther Vick ( ehem. Reitlehrer der Polizeireiterstaffel Sachsen ) auf dem Haselhof. 
Während des Reitlehrganges erhielten die Reiter in zwei Gruppen Unterricht nach Gunthers Motto: Eine Stunde ist erst dann zu Ende, wenn Pferd und Reiter ihr persönliches Stundenziel erreicht haben. Dabei wurde jeder Reitschüler individuell von ihm gefördert. Der Schwerpunkt lag auf der Korrektur des Sitzes, denn dass ein korrekter Sitz feines Reiten ermöglicht, konnten die Reiter schon in der ersten Stunde erleben. Wirklich erstaunlich, was ein geöffneter Oberkörper mit zurückgenommenen Schultern so bringen kann. 
Nebenbei lernte die Truppe, dass ein Pferd nur so gut ist, wie sein schlechtester Huf. Damit alle Anwesenden auch beim nächsten Mal mit vier gesunden Hufen und zwei gesunden Füßen antreten, lernten die Teilnehmer viel über die Gesundheit der Hufe, Fehlstellungen und den Aufbau der Pferdebeine. Des weiteren stellten sie erstaunt fest, dass auch alltägliche Handgriffe im Umgang mit dem Pferd, wie zum Beispiel das korrekte Anheben der Hinterhufe, neu durchdacht und verändert werden müssen, um mehr Sicherheit zu gewährleisten. 
Lieber Gunther vielen Dank, es war einfach spitze. Wie es auf dem Haselhof so schön Tradition ist, saßen die Reiter im Anschluss an den Lehrgang am Karfreitagabend noch in gemütlicher Runde beisammen und ließen den Tag gemeinsam beim Grillen ausklingen. Dafür geht ein besonderer Dank an Ellen Beate, die die Reiter während des gesamten 
Wochenendes hervorragend bewirtet hat.

Aki



10. April, Osterritt von Zweinig zum Kloster Altzella

Nachdem der Frühling auch in Zweinig wieder Einzug gehalten hatte und erste Schwalben den Stall bevölkerten, standen die Vorzeichen für den diesjährigen Osteritt gut. Und so konnte es keiner der 13 Reiter mehr erwarten, sein Pferd zu satteln und den Sonnenstrahlen entgegen zu reiten.
Das Tagesziel war den meisten am Morgen noch unbekannt und so ging es zunächst in Richtung Haßlau über größtenteils bekannte Reitwege. Über das Wegekreuz zwischen Haßlau und Forst erreichten die Reiter Seifersdorf. Vorbei an  Schafweiden und der alten Schule genossen alle den Blick ins Roßweiner Muldental. Kaum war das Dorf durchquert und das Kamelienhaus im Wolfstal passiert, sahen alle schon der ersten Rast an der Silberwäsche am Gersdorfer Wald, einem ehemaligen Silberbergbaugebiet, entgegen. Dort wurden alle Reiter in gewohnter Manier von Karin und Conny versorgt und auch die Pferde hatten Gelegenheit für eine erste Verschnaufpause. Inzwischen war auch allen Beteiligten das Tagesziel bekannt - das Kloster Altzella bei Nossen. Zunächst verlief der Ritt an der
Mulde entlang und so mancher Reiter lernte seine Heimat aus einer ganz anderen Perspektive kennen. Für Pferd und Reiter boten sich schier endlos lange Wege zum entspannten Tölten.
Angekommen im Kloster Altzella nutzten Reiter und Pferde die Mittagszeit
ausgiebig zur Rast und die reichhaltige Verpflegung sorgte für Stärkung für den Rückweg. Einige Reiter nutzten die Gelegenheit für einen Rundgang durch die Deckstation im Wirtschafts- bzw. Kammergutsbereich, eine Außenstelle des Landgestüts Moritzburg.
Nachdem die Pferde wieder gesattelt waren, wurde der Rückweg entlang der Mulde in Angriff genommen. Im ruhigen Schritt wurde kurz vor Gleisberg die Mulde überquert, danach zunächst am Feldrain entlang und später über einen Feldweg geritten. Zur letzten Rast an der alten Feldscheune zwischen Gleisberg und Wetterwitz wurden die Reiter mit Kaffee und Kuchen verwöhnt. Zu diesem Zeitpunkt wußten auch die Pferde schon, daß der Heimatstall nicht mehr weit ist. Über Neuseifersdorf und Haßlau vorbei an so mancher Rehherde endete der Osterritt in Zweinig.
Nachdem die Pferde versorgt waren, klang der Tag bei leckerem Gegrillten und kühlen Getränken aus und alle genossen einen geruhsamen Abend am Lagerfeuer.

A. Kühl



4. April, Seminar „Turniervorbereitung“ des IPV Weimarer Land

Ipo, Fipo, Paddockbau – Was man vor einem Turnier alles wissen sollte

Um das zu erarbeiten, traf sich am 4.4.09 ein Teil der Vereinsmitglieder in Linda. Unter der Leitung und nach hervorragender Vorbereitung von Sylvia und Florian durchforsteten wir die nationalen und internationalen Turnierbestimmungen nach für uns relevanten Punkten. Wichtig waren natürlich die verschiedenen Prüfungen und die Frage, für wie viele man sich nennen kann. Darf dann auch noch ein anderer das Pferd in einer Prüfung reiten? Was ist, wenn man mit mehreren Pferden teilnehmen will? Und schon kamen weitere Fragen auf. Wie fülle ich denn Nennbogen aus? Muss ich auch „linke Hand“ melden? Gibt es eine vorgeschriebene Turnierkleidung? Was ist ein „Turniertrottel“ und muss ich den mitnehmen? Was brauche ich sonst noch? Wie mache ich das Turnier für mein Pferd so stressarm wie möglich und wie versorge ich es unterwegs? Was muss ich bei der Durchführung der Prüfungen beachten? Wann bin ich „raus“?
Obwohl wir mehrere Stunden über der Theorie saßen, verging die Zeit wie im Flug. Da war  der Paddock deutlich schneller aufgebaut. Noch die optimale Größe, Stangen- und Seilverteilung herausfinden – und alles wieder in die Kisten! Mit Kaffee und Kuchen wurden zum Abschluss alle Teilnehmer für ihre Aufmerksamkeit und Ausdauer belohnt.

Barbara Halle


20. - 22. März, Messe "Jagen Fischen Reiten" in Dresden

"Der Immenhof zu Gast in Dresden"

Anlässlich der 10. Messe Jagen Fischen Reiten in Dresden präsentierte sich der „Haselhof“ mit einer Tölt – Quadrille zur originalen Immenhof Filmmusik. Zu Liedern wie „Ja so ein Pony, das kann alles…..“ stellten unsere Reiter mit spektakulären Töltpassagen ihre Islandpferde in großer Farbenvielfalt vor.
Besonders bedanken möchten wir uns bei der Messeleitung Frau Frank, Frau Fronert und Herrn Hunwardsen für die Würdigung unserer 10. Teilnahme, von Anfang an waren wir mit unseren Isis dabei und hoffen auf 10 weitere höchst erfolgreiche Jahre mit der Messe Dresden und TMS. Des Weiteren gilt unser Dank den Reitern und der Standcrew.


Das Team vom „Haselhof“



14. - 22. März IPZV - Basispass Pferdekunde in Zweinig

Die letzten zwei Wochenenden standen im Zeichen der Islandpferdekunde. Acht motivierte Teilnehmer aus Zweinig und Leipzig hatten sich zum Unterricht mit Bärbel von Erden eingefunden, um ihr Grundwissen rund ums Pferd aufzufrischen.
Am ersten Samstagmorgen trafen wir uns alle in der Reiterstube, um mit der neuesten Technik die Entwicklungsgeschichte und die Anatomie des Pferdes in uns einzusaugen. Viele Zwischenfragen lockerten sowohl den Lehrstoff als auch das Wetter auf, sodass wir den Nachmittag mit der Praxis fortsetzen konnten. Auf dem Lehrplan stand Führen. Nachdem die Pferdefrage geklärt war, konnte auch dieser Teil souverän absolviert werden.
Am Sonntag behandelten wir dann das anspruchsvolle Thema Veterinärkunde. Man sah die Köpfe qualmen. Da war die Pferdepflege in der Praxis eine gelungene Abwechslung. Nachdem auch hier jeder wieder sein Pferd gefunden hatte, ging es an das fachgerechte Putzen. Bärbel von Erden ging währenddessen mit dem Fieberthermometer herum, damit jeder die PAT- Werte kontrollieren konnte. Nach kurzem Zögern war auch das kein Problem für uns acht Wissensdurstigen.
Das Prüfungswochenende startete dann mit neuem Elan und viel mehr gespeichertem Wissen. Am Samstag wurden die letzten Theoriethemen behandelt und das Verladen. Nach kurzem Platten des Pferdeanhängers konnten wir auch mit dieser Übung starten. Mit unseren Verlasspferden Refur und Dagur war klar, dass alle die Prüfung mit links meistern werden.
Und nun rückte der Tag der Priifung immer näher. Das Unwohlsein der Teilnehmer vor der  Prüfung äußerte sich auch im regnerischen Wetter. Der Priifungsausschuss mit Bärbel von Erden, Anina Winkes und Ines Lantzsch hatte jedoch ein gutes Los mit uns gezogen. Sowohl die theoretischen als auch die praktischen Kenntnisse bei allen Priifungsteilnehmern waren vorhanden, so dass wir am Ende des zweiten Wochenendes mit strahlenden Gesichtern und dem Zeugnis nach Hause fahren konnten. Ein Wiedersehen ist spätestens im Herbst zum Reitabzeichenkurs geplant.

Ariane


März, Abstimmungen zum Gebührenkatalog 2009 - BGst. - 01-2009 vom 18.02.2009

IPZV - Mitteilung zur Abstimmung bezüglich der Erhöhung der Nenngelder ab 2009.

T. Schiller


7. März, Vereinstraining des IPV Altenburger Land e.V.

Vom Himmel kam genug Nasses, um es da reinfallen zu lassen

Und um „den Frühling raus zu waschen“, wie die Alten zu sagen pflegen. Doch erschienen vier Unverdrossene an diesem Märzmorgen zum Vereinstraining auf dem Hirtenhof Illsitz, allesamt in Mützen und auch Wattehosen verpackt.
Ehe die Pferde gesattelt
wurden, vertieften die Reiter ihre theoretischen Grundlagen in einer Keksrunde: Tölt – Fuß- und Phasenfolge, Gangveranlagung, Taktfehler und Korrektur. – Das war schon kursverdächtig, was Trainerin Ines da vorbereitet hatte. Und sie brachte es mit der ihr eigenen Begeisterung konkret und kompakt „rüber“. Das „Küken“ in der aufmerksamen Runde konnte sich im Vorlesen von Fachbegriffen üben. Die in den Dreißigern liefen bei Trockenübungen zu Höchstform auf.
Dann endlich ging es in die Sättel. Nun gab es sie live, die Passverspannung, die Galopprolle, den Hüftknick, die Taktverschiebung. Mit Überblick ließ Ines den eifrig trainierenden im richtigen Augenblick einen klaren Hinweis zukommen. Da blieb nicht verborgen, dass die zum Trabtölt neigende Stute zu stark über den Zügel geritten wurde, obwohl es für die interessierten Zuschauer schon sehr harmonisch aussah. Da wurde eine andere Reiterin zu feiner Biegearbeit ermuntert, bis sie ihren zuvor passverspannten Isabellen strahlend im Viertakt daherritt.
Die Wangen von Anke, Janet, Bea und Lea färbten sich rasch rosa. Mit einem Lächeln ob der gewachsenen Klarheit und Sicherheit stiegen sie schließlich vom Pferd. Und die Kekse wurden auch noch alle.

Johanna Lantzsch


Januar, das neue Jahr: eine Vorschau...

Ein neues Jahr wirft seine Schatten voraus, viele interessante und spannende Veranstaltungen und Lehrgänge warten auf uns.
Kaum haben wir und unsere Isländer die eisige Winterpause überstanden, startet auch dieses Jahr wieder
mit Lehrgängen zur Pflege und den Umgang mit dem Pferd, später im Jahr folgen Reitlehrgänge zum Teil mit Turniervorbereitung und Reitabzeichenkurse. 

Zu den Höhepunkten zählen jedoch die "Hestadagar" auf dem Hirtenhof und dem Haselhof, das Zweiniger Hausturnier, die Fohlenschau im August und der gesamtdeutsche Jugendländer-Cup ebenfalls in Zweinig im September. Und es folgen noch weitere. Des Weiteren wird es auch in diesem Jahr wieder einen Stand auf der Messe "Jagen, Reiten, Fischen" in Dresden geben.



A. Kühl

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