1 2 3 4

Start Kontakt Übersicht


Aktuelles und Veranstaltungen - 2010 

Terminankündigung

14. - 15.08.OSI / Ostdeutsche Meisterschaft / Hestadagar, Chemnitz, Ergebnisse
04.09.Wanderritt, Hirtenhof, Illsitz
04.09.Tagesritt, Zweinig
11. - 12.09.Allgemeiner Reitlehrgang mit Franziska Laack (Trainer B), Zweinig

Berichte

2010

20. August, Fohlenschau, Zweinig

Zur gewohnten Zeit am gewohnten Ort fand auch in diesem Jahr wieder die Fohlenschau in Zweinig statt. Bei sonnigem Wetter
konnten sich die zahlreichen Zuschauer vom 2010er Fohlen-Jahrgang einen ersten Eindruck verschaffen. So waren die Zuchterfolge sowohl für den fachkundigen Besucher als auch für den interessierten Neuling immer wieder sehenswert.

Ergebnisse (Hengste)

Ergebnisse (Stuten)


A. Kühl


28. Juli – 1. August, DJIM 2010 – "Die Kleinen waren die größten"

Auf der Mitgliederversammlung im März hatte der Landesverband beschlossen, ein offizielles Team zur Teilnahme an der Deutschen Jugend-Islandpferdemeisterschaft aufzustellen, die in diesem Jahr vom 28.7. – 1.8. auf dem Gestüt Ellenbach der Familie Althans in Kaufungen bei Kassel stattfand. Aufgrund der Sonderreglung zur Förderung des Islandpferdesports in den neuen Bundesländern brauchten sich unsere Teilnehmer für die DJIM nicht zu qualifizieren. Da Kaufungen für uns gut zu erreichen war, waren wir mit 12 Startern, 7 Helfern und 8 Betreuern aus den Ortsvereinen in Chemnitz, Zweinig, dem Weimarer und dem Altenburger Land gut vertreten. Besonders hat uns gefreut, dass die gesamte ”Gründungstruppe” wieder dabei war, die im letzten Jahr auf dem Kronshof in Ellringen den Landesverband erstmals auf einer DJIM repräsentiert hatte.
Von Mittwoch bis Sonntag liefen die Wettkämpfe, die die ganze Spannbreite des Turniersports mit Islandpferden repräsentierten. Neben den verschiedenen Gangprüfungen auf der Ovalbahn standen Dressur, Rennen, Geschicklichkeitsparcours, Hestadagarwettbewerbe, Geländestrecke, Jungzüchterwettbewerbe und viele Spezialprüfungen auf dem Programm. Mit insgesamt über 600 gemeldeten Pferden war die DJIM das größte Islandpferdeturnier aller Zeiten, und entsprechend gigantisch waren die Starterfelder: z.B. 82 Meldungen in der Töltprüfung T7 der Jugendlichen, 47 Meldungen in der Gehorsamsprüfung D4 der Jugendlichen und sage und schreibe 113 Meldungen in der Viergangprüfung V5 der Jugendlichen. Wenn man dann noch bedenkt, dass die Teilnehmer aus den anderen Landesverbänden eine Qualifikation durchlaufen hatten und wir gegen internationale Spitzenpferde antraten, ist es nicht überraschend, dass es trotz 36 gemeldeter Prüfungen nur wenigen aus unserem Team gelungen ist, sich im oberen Drittel zu platzieren. Auch die Auswahl der Nennungen kann in den nächsten Jahren sicher noch optimiert werden.
Recht erfolgreich waren allerdings die Jüngsten in den Prüfungen, in denen die Starterfelder überschaubar und das reiterliche Können wichtiger als das Pferdematerial war: Friederike Freund (USG Chemnitz) erreichte mit Stella von Chemnitz den 3. Platz von 9 Teilnehmern in der Prüfung Reiten im leichten Sitz (KM.SP2) sowie den 4. Platz von 9 Teilnehmern in der Reiterprüfung (KM.D6) der Kinderklasse. Meike Halle (IPV Weimarer Land) holte sich mit Ör frá Rrö∂li den 14. Platz von 47 Teilnehmern im Geschicklichkeitswettbewerb der Jugendlichen (J.TR1) sowie einen phantastischen 6. Platz von 20 Teilnehmern im Fahnenrennen der Jugendlichen (J.FR1). Nicht schlecht lief es auch für Christina Haubold (USG Chemnitz), die sich mit Hesting von Chemnitz sowohl in der Töltprüfung H.T7 als auch in der Gehorsamsprüfung H.D3 der Junioren jeweils im oberen Mittelfeld platzieren konnte (26/56 bzw. 25/57). Ganz groß raus kamen dann Laura Zesch und Vir∂ing frá Kóldukinn, die beim Mitternachtstölt als Superschnecke mit dem ersten Kostümpreis bei 36 Teilnehmern prämiert wurde, und nachdem Meike Halle mit ihrer Ör als töltende Baustelle auch noch für den 3. Kostümpreis gewählt wurde, war klar, in welchem Landesverband
Phantasie und Kreativität besonders üppig sprießen.
Ansonsten trat unser Landesverband noch bei zwei weiteren Gelegenheiten deutlich in Erscheinung. Beim Länderabend am Mittwoch haben wir echte Thüringer Rostbratwürste vom Holzkohlegrill angeboten, die auch reißenden Absatz fanden. Rund 120 Würste fanden kurzfristig einen neuen Besitzer und hinterließen zumindest geschmacklich einen guten Eindruck von Sachsen/Thüringen. Am Freitag zeigten wir dann bei der Eröffnungsfeier unser neues DJIM-Team Design mit weinroten Poloshirts und beigefarbenen Capies mit rotem Schirm, das sich deutlich von dem der anderen Landesverbände abhob und damit einen sehr guten Wiedererkennungswert hat. Die vielen positiven Rückmeldungen bestätigen, dass die Entscheidung im Frühjahr zur Übernahme des Farbdesigns vom Zuchtverband Sachsen/Thüringen gut und richtig war. Bei der Abschlussveranstaltung am Sonntag waren allerdings gerade noch genügend Team-Mitglieder vor Ort, um beide Landesfahnen ins Oval tragen zu können.
Insgesamt gesehen war der erste offizielle Auftritt unseres DJIM-Teams gelungen. Die interessierte Nachfrage einiger Team-Mitglieder, wo es denn nächstes Jahr hingeht, und der Wunsch einiger Helfer im nächsten Jahr aktiv mitzureiten zeigt, dass die Initiartive weitergehen wird. Für die Zukunft wünsche ich mir, dass das Team über die Ortsvereinsgrenzen hinweg noch stärker zu einer Gemeinschaft zusammenwächst, und dass einige mehr Teilnehmer den Landesverband auch bei der Abschlussveranstaltung vertreten. Für dieses Jahr aber gilt: ”Wir waren dabei!”, und ich denke, wir haben unsere Sache gut gemacht.

Stefan Halle


25. Juli, API-Prüfungstag auf dem Haselhof

Am 25.07. fand der 1. API Prüfungstag auf dem „Haselhof“ bei Dresden statt. Für alle 11 Teilnehmer zum Basispass bzw. Reitabzeichen Bronze war dies der erfolgreiche Abschluss des Lehrgangs mit Angie Storrer.
Wir danken ganz besonders unseren Prüfern Andrea Scheidler und Britta Maiworm, die den weiten Weg nach Sachsen nicht gescheut haben. In einer stillen Minute bemerkten die beiden, dass alles super organisiert und geübt wurde und dass sie immer wieder gerne auf den „Haselhof“ kommen, wir freuen uns darauf.


Das Team vom „Haselhof“


1. Juli, "Kinder wie die Zeit vergeht", Hofjubiläum auf dem Haselhof

So richtig glauben kann ich es selbst noch nicht, doch es stimmt: am 01. Juli 2010 feierte das Islandpferdegestüt „Haselhof“ sein 15 jähriges Bestehen und die ISI Reitschule „Haselhof“ ihr 10-Jähriges.
Das 1. Erlebnis mit Pferden hatte unsere Angie mit einem Jahr im Zoo in Münster beim Ponyreiten, seitdem kann sie nicht mehr ohne Pferde. Nach unserer Umsiedlung in die Nähe von Dresden, haben Uli und Angie stetig an diesem Traum weitergearbeitet
Mit dem Kauf von Tofa von Ellenbach und Fagra Raudka aus der Zucht der Familie Düring im Sommer 1995 fing dann alles an. Wir bauten ganz sukzessive ein kleines Gestüt auf. Manchmal war dieser Aufbau etwas beschwerlich, im Osten war alles etwas schwieriger, Islandpferde ( Uli hatte 1963 auf ihnen das Reiten gelernt ) waren praktisch unbekannt, es gab weit und breit keine Trainer, Uli´s schwere Erkrankung in 1998 etc. Gute Freunde standen uns aber immer zur Seite, so besonders Ullu und Claus Becker, mit deren Hilfe wir am 01. Juli 2000 die erste Sagareitschule im Osten eröffneten. Leider waren die Bedingungen hier aber noch nicht so weit um eine Sagareitschule aufzubauen, sodass wir 2005 eigenständig als ISI Reitschule „Haselhof“ weitermachten. Angie wuchs immer mehr in die Fußstapfen ihres Vaters, absolvierte 2005 mit 17 Jahren ihren Trainer C und wurde dann mit zarten 18 Jahren ins kalte Wasser geworfen, nach Uli´s Tod musste sie vieles hier alleine stemmen, denn ihr klares Ziel war und ist es noch immer, das Lebenswerk ihres Vaters fortzuführen.
Mein Dank gilt allen, die mitgeholfen haben, dass Angie sich ganz schnell weiterentwickeln konnte, so vor allem Elisabeth Berger, Andrea Scheidler und ihrem ständigen Trainer Gunther Vick.
Die Islandpferdeszene in Sachsen ist stetig gewachsen, besonders bedanken möchte ich mich bei der Familie Heft für die freundschaftliche und hilfsbereite Zusammenarbeit. Glücklich sind wir aber auch über die tolle Zusammenarbeit mit dem Zuchtverband und dem Landesverband Pferdesport in Sachsen. Natürlich möchte ich mich auch bei Herrn Drechsler vom Regierungspräsidium Chemnitz bedanken, dass auch Lehrlinge von einem Islandpferdegestüt in Moritzburg eine Chance bekamen. Vergessen möchte ich auch nicht unseren Tierarzt, Herrn Dr. Dziwok aus Steina und hoffe, dass wir auch weiterhin nur wenige schwere „Fälle“ haben werden.
Unser „Haselhof“ hat sich natürlich auch stetig weiterentwickelt und wir sind zu einer großen Haselhoffamilie von Einstellern und Reitschülern angewachsen, Euch allen gilt ganz besonders unser Dank, es ist schön, dass es Euch gibt, lasst uns alle weiter viel Spaß, Freude und Glück mit unseren Isis haben.

Angie und ich würden gerne mit ganz vielen von Euch dieses Jubiläum feiern und haben uns dazu den 03.Oktober 2010 ausgedacht, ohne die Wiedervereinigung wären wir nicht hier und traditionell findet an diesem Tag ja auch unser Hestadagar statt.

Wir freuen uns auf Euch !!!!

Ellen Beate Storrer


20. Juni, 2. Hestadagar, Hirtenhof Illsitz

Schon in den Wochen vor unserem 2.Turnier am 20.06.2010 liefen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Fleißige Hände brachten beide Turnierstätten, also Bahn und Platz, restlich in Ordnung und sorgten für die Organisation der vielen kleinen Dinge, welche zur Durchführung eines solchen Turniers nötig sind.
Die erste Disziplin begann gegen 09:30 Uhr. Dabei handelt es sich um die leichte Gehorsam (ohne Galopp), welche vor allem von unseren jüngeren Reitern geritten wurde.  Clara Bergmann mit Stjarna konnte diesen Wettbewerb für sich entscheiden.
Für die erfahrenen Reiter unter uns gab es die Möglichkeit, sich bei der Gehorsam D4 zu beweisen. Bei dieser Prüfung wurde ein großes Augenmerk auf die korrekte Ausführung der Lektionen gelegt. Dabei mussten die Übergänge der einzelnen Gangarten punktgenau geritten werden. Gewonnen hat die Gehorsam D4 Sophie Hupe mit Ysardir.
Besonders aufgeregt waren unsere Starter der Führzügelklasse. Verlangt wurde genaues Antraben mit der entsprechenden Hilfe des Reiters, das korrekte anhalten und ein Slalom um Pylonen. Das haben alle Wettstreiter ganz super gemacht. Bestes Reiter-Pferd-Paar waren Vanessa Würker mit Gjafar.
An dieser Stelle sei ein großes Dankeschön an alle Pferdeführer gerichtet, die im flotten Trab auf der Ovalbahn nebenher gelaufen sind.
Im Gleichmäßigkeitswettbewerb, bei dem zwei entgegen gesetzte Runden in möglichst der gleicher Zeit zu absolvieren waren, war es bis zum Schluss sehr spannend. Die Wettstreiter lagen nur zehntel Sekunden auseinander. Das beste Reiter-Pferd-Paar mit einer Zeitabweichung von nur 37 Hundertsteln war Alexandra Jahn mit Gjafar.
Nach dieser Disziplin konnten alle Reiter bei der anstehenden Mittagspause noch einmal Kraft tanken und sich auf die folgenden Wettbewerbe vorbereiten.
Es folgte nun der Hindernistrail. Hier wurde das Vertrauen zwischen Pferd und Reiter geprüft. Sechs Hindernisse, bei denen es nicht um Zeit, sondern, u. a. um die korrekte Biegung der Pferde ging, mussten absolviert werden. Eine Holzbrücke, das Schlüsselloch und die Wippe dürften hierbei die schwersten Hindernisse gewesen sein. Gewonnen hat Lukas Wank mit Ysardir.
Auf Vertrauen kam es
auch bei unserer ersten Teamprüfung an. Der „Blinde Führer“ besteht aus einem Reiter, einem Pferdeführer und einem Pferd. Hierbei ist der Führer des Pferdes, welcher die Augen verbunden hat, auf die Ansagen des passiven Reiters angewiesen. Dabei entstand die ein oder andere kuriose Situation. Natürlich gab es hier auch verschiedene verbale Missverständnisse, so war ist schnell einmal aus „links“ das „andre rechts“ geworden. Die besten Kommandos gaben hier das Mutter-Tochter-Gespann Grit Grahmann und Charlotte Raum mit Ysardir.
Nun wurde es sportlich und rasant. Der Triathlon stand auf dem Plan. Bei diesem, für das Publikum spannende Rennen gab es 7 Teams am Start. Auf der Ovalbahn musste der Erste des Dreierteams eine Runde reiten, der Zweite um die halbe Bahn sprinten und der Dritte absolvierte einen Hindernislauf mit der Schubkarre quer durch das gesamte Oval. Neben den Teilnehmern selbst, hatte hier das Publikum besonders viel Spaß. Es gewann das Team: Lea Hallbauer, Maria Thiele und Lukas Wank.
Auch das Fahnenrennen sorgte für mitreisenden Applaus des Publikums. Blitzschnell wurden die Fahnen von einer Tonne zur anderen transportiert. Schön anzusehen waren hier unsere Pferde, die so richtig losgaloppieren durften. Leider gab es nur drei Starter, die sich diesen rasanten Wettkampf stellten. Vielleicht sehen und erleben wir nächstes Jahr mehr Teilnehmer in dieser Disziplin. Der schnellste Fahnentransporter war: Alina Kolbe mit Gjosta.
Richtig kreativ konnte man beim “ Best of Dreigang“ werden. Vom Reiter selbst ausgesuchte Musik, eine dazu passende Kür und ein zum Thema gehörendes Kostüm mussten hier zu einer Einheit verschmelzen.
Es gibt keine gestalterische Einschränkung, außer der Zeit von drei Minuten, die in etwa eingehalten werden musste. Ob die Kür auf der Ovalbahn, im Dressurviereck oder aus einer Kombination von beiden besteht, ist hier dem Reiter selbst überlassen. Johanna Lantzsch konnte diesen Wettbewerb mit Gaski für sich entscheiden.
Einen abschließenden Höhepunkt bildete das Kostüm-Paarreiten. Hier bestand das Team aus zwei Reitern die in Eigenregie eine Kür mit dazugehörigem Kostüm vorstellten. Ein Zeitlimit von etwa 5 Minuten sollte eingehalten werden. Diese Disziplin war dieses Jahr das erste mal aufgestellt und darum sind wir sicher, beim nächsten Turnier mehr als nur 2 Reiterpaare zu sehen. Gewonnen haben Julia Harzer auf Stjarna und Teresa Tomat auf Silpa.
An dieser Stelle geht noch einmal unser Dank an alle fleißigen Helfer, welche wieder dazu beigetragen haben, dass dieses Turnier so gut gelungen ist.
Die gestiegene Zuschauerzahl, ist uns eine zusätzliche Motivation auch nächstes Jahr wieder ein Hestadagar auf dem Hirtenhof Illsitz durchzuführen, für welches natürlich die Vorbereitungen schon begonnen haben……

Janet Hennigs/ IPV Altenburger Land e.V.


5. - 6. Juni, OSI und Hestadagar, Zweinig

Am letzten Wochenende fand das alljährliche Offene Sportturnier für Islandpferde (OSI) mit einem Hestadagar statt. Dieses Jahr waren wieder weit über 100 Starter aus Sachsen, Thüringen, Sachsen-Anhalt, Hessen, Niedersachsen, Bayern, Berlin, Brandenburg und dem europäischen Ausland gemeldet.
Neben den Tölt-, Viergang- und Fünfgangprüfungen konnten die Zuschauer sowohl Gehorsamprüfungenals auch  Geschicklichkeitsaufgaben verfolgen. Mit Katharina Heft und Jacob Wadewitz in der Führzügelklasse kamen die jüngsten Reiter vom Hof aus Zweinig.
Am Sonnabend Abend fand der Tag mit dem Mitternachtstölt seinen Höhepunkt, bei dem 10 Reiter in Kostüm gegeneinander antraten. Am Ende gab
es für das beste Kostüm, aber auch für das beste Absolvieren der einzelnen Tölt-Prüfungen einen Preis. 
Im Rahmen des OSI wurden am Sonntag darüber hinaus in der sogenannten Sachsen Futurity Jungpferde vorgestellt und durch die Richter
bewertet. Hier erhalten Züchter und Reiter die Gelegenheit gerade zugerittene Pferde vorzustellen und sich durch die Richter den derzeitigen Ausbildungsstand bewerten zu lassen.

A. Kühl


6. Juni, "Willkommen in der Liga der Erwachsenen", Zum OSI Zweinig

Genau vor 8 Jahren startete Angie Storrer zum 1. Mal auf einem Islandpferdeturnier, in Zweinig mit ihrem „Sternchen“ und gewann den 2. Platz im Tölt, ein toller Einstieg für sie.
Am 06.06.2010 startete sie wieder in Zweinig, wieder mit ihrem „Sternchen“, nur dieses Mal als Jüngste in der Sportklasse, sie gewann die T3 und wurde in der V3 punktgleich Zweite, Glückwunsch.
Auch Elisa Schäfer aus Möhrsdorf bei Dresden hatte dieses Jahr in Zweinig ihren 1. Start und wurde in der Jugendklasse in der V5 gleich auf Anhieb mit Sláni vom Haselhof Fünfte, super Elisa. 
Aber auch sonst war der Juni für den „Haselhof“ sehr erfolgreich, unser Lehrling Lena Merfeld bestand auf dem Rexhof das Silberne Reitabzeichen und Angie das Goldene, ich gratuliere Euch und wünsche Euch weiterhin viel Erfolg.


Ellen Beate Storrer


29. - 30. Mai, Turniervorbereitungskurs mit Anina Winkes in Zweinig

Pünktlich eine Woche vor dem OSI in Zweinig fand der gewohnte Turniervorbereitungslehrgang mit Anina Winkes statt. Dort konnten sich sowohl Reiter vom Hof als auch auswärtige den letzten Schliff geben lassen. 
Auch dieses Mal nahm sich Anina viel Zeit, um jedem Reiter so kurz vor dem Turnier noch die entscheidenden Tips zu geben. Eine denkbar schwere Aufgabe bei zehn Reitern an zwei Tagen Lehrgang mit wechselnden Reiter-Pferd-Paarungen. 
Angefangen bei Arbeit in den einzelnen Gängen bis hin zu vollständig gerittenen Viergangprüfungen wurde schon mal unter echten Turnierbedingungen geprobt. So mussten sich die Reiter aber auch die Pferde daran gewöhnen, nicht allein auf der Ovalbahn zu sein und konzentriert eine Prüfung zu reiten.
Darüber hinaus war der 
Lehrgang für einige Teilnehmer, die noch nicht an Turnieren teilnehmen, die Möglichkeit, individuelle Aufgaben zu reiten. Und so wird man vielleicht den ein oder anderen im nächsten Jahr auf einem Turnier sehen.
An diesem Wochenende konnte man sich wieder einmal unter fachlicher Aufsicht Rat aus erster Hand holen sich somit optimal auf das Turnier vorbereiten. An den Ergebnissen der Reiter sah und sieht man, dass sich dieser Kurs auf jeden Fall gelohnt hat.

A. Kühl


21. - 23. Mai, Reitlehrgang mit Beggy Eggertson, Chemnitz

Am Freitag Abend war es endlich soweit, den meisten noch live von der IceHorse in Berlin in Erinnerung, war er nun da, Beggy Eggertson.
Sieben Reiter aus Sachsen und Thüringen hatten sich zu diesem vielversprechenden Kurs angemeldet. Schon am Freitag Abend stellten alle Reiter ihre Pferde einzeln vor, bevor sich Beggy selbst einen ersten Eindruck aller Pferde verschaffte. Nach einem kräftigen Frühstück
am Sonnabend Morgen begann der Lehrgang zunächst in der Reithalle, wo stark an der Hilfengebung und den Übergängen zwischen den Gangarten gearbeitet wurde. Dabei hatten gleich einige Pferde, die sonst nur im Freien trainiert werden, die Gelegenheit sich an die Reithalle gewöhnen. Auch hier nahm sich Beggy für jeden sehr viel Zeit, um speziell für jedes Reiter-Pferd-Paar individuelle Aufgaben und Verbesserungsvorschlage zu geben. In der Mittagspause wurden in gemeinsamer Runde die Videoaufnahmen analysiert.
Am Nachmittag und am Sonntag wurde der Unterricht auf die Ovalbahn und das Dressurviereck verlagert. Der Schwerpunkt lag diesmal auf der Töltarbeit in verschiedenen Tempi, aber auch in der Verfeinerung der Hilfengebung. Am Ende bekam jeder eine Menge an Tips und Hausaufgaben für sich und sein mit auf den Weg. Neben den Unterrichtseinheiten gab es stets die Möglichkeit für jeden, z.B. abends am Grill, von eigenen Erfahrungen zu berichten und sich den Rat von Beggy einzuholen. Darüber hinaus wurde auch viel über geplante Turniere und Veranstaltungen in Sachsen und Thüringen gesprochen.
Alle Beteiligten waren begeistert vom Lehrgang mit Beggy und vielleicht sieht man sich ja bald wieder.

A. Kühl


22. Mai, Töltkurs mit Andre Böhme, Hirtenhof Illsitz

Am 22.05. folgte Andre Böhme unserer Einladung, auf dem Hirtenhof einen Töltkurs durchzuführen. Andre ist Inhaber der Sportrichter-A-Lizenz des IPZV und verfügt über reichlich Erfahrung im Umgang mit Islandpferden.
Schon am Abend zuvor
lernten die Kursteilnehmer Andre kennen. Dabei hatte jeder die Möglichkeit sein Pferd vorzustellen und individuelle reiterliche Probleme anzusprechen, auf welche beim Kurs eingegangen werden soll. Darüber hinaus besprachen wir den Ablauf des Kurstages und teilten uns paarweise in Gruppen ein.
Am Samstagmorgen ging es dann los. Jedes Reiterpaar hatte zwei Reitstunden, welche Andre sehr individuell auswertete. Er konnte jedem Teilnehmer neue Ideen vermitteln, um bei künftigen Trainings mit dem eigenen Pferd, noch besser reiten zu können.
Besonders herauszuheben sind die Videoaufnahmen von allen Trainings. Dadurch kam jeder Reiter in den Genuss, seinen Trainingsritt noch einmal anzuschauen und gemeinsam mit Andre auszuwerten. Diese Maßnahme wurde von allen als besonders wertvoll erachtet, da die Erklärungen im Nachgang der Trainingseinheit sehr anschaulich erläutert werden konnten.
So ging der Tag rasant schnell vorbei. Alle Teilnehmer waren sich einig, einen solchen Kurstag noch einmal stattfinden zulassen. Wir danken Andre Böhme nochmals für den interessanten Trainingstag und hoffen auf ein baldiges Wiedersehen.

Janet Hennigs


22. Mai, Jubiläumsaussichten auf dem „Haselhof“

Es wollte keiner so wirklich glauben, es war Samstagmorgen, 22. Mai 2010, 9.30 Uhr auf dem „Haselhof“ bei Dresden, sprich Zeit für den traditionellen Pfingstritt und - die Sonne schien!
Die Islandpferdereiter aus Sachsen trafen sich bereits zum 10. Mal, Frühstück gab es diesmal also unter freiem Himmel und alle dicken Sachen blieben
am Hof, als sich pünktlich um 10.30 Uhr die Truppe auf den Weg machte. 
Dem besonderen Ereignis zu Ehren wurde eine ganz spezielle Stelle für die Mittagspause ausgesucht: die lange Bank direkt am Schwedenstein in Steina. Selbst die ortsansässigen Reiter kamen total ins Schwärmen ob so viel traumhaft schöner Landschaft, ganz zu schweigen von der Begeisterung der an diesem Tag angereisten. 
Bernhard Sattler, der praktisch alle 10 Ritte mit geritten ist, wurde bei ausgelassener Stimmung zu unserem „Alterspräsidenten“ gekürt. Er kennt Island inzwischen wie seine Westentasche und reitet sonst in der platten Dübener Heide. Da er erneut von der abwechslungsreichen Landschaft rund um den „Haselhof“ fasziniert war, wird er sicher auch die nächsten 10 Ritte mit uns bestreiten!
Nach über 5 Stunden kamen alle Reiter wieder glücklich auf dem „Haselhof“ an, wo sie mit Kaffee und Kuchen empfangen wurden. Nachdem alle Pferde und Reiter versorgt waren klang der milde Abend, bis zum nächsten Regen um Mitternacht, am Grill mit viel Glück und Lachen aus. Wir freuen uns alle auf den 11. Ritt am Pfingstsamstag 2011

Familie Kurz


24. - 25. April, Töltlehrgang mit Franziska Laack, Zweinig

Mit Franziska kehrte eine langjährige Freundin des Reiterhofes zurück. Mit zehn Reitern war dann auch der Töltlehrgang sehr gut besucht. Neben der Töltarbeit wurde jedoch zum großen Teil auf die individuellen Bedürfnisse der Reiter eingegangen. Und so war es für viele Teilnehmer eine besondere Herausforderung, sich auf einem Schulpferd vom Hof zu probieren. Nachdem jeder Reiter sich und sein Pferd vorgestellt hatte, konnte sich Franziska einen guten Überblick über das Pferd-Reiter-Paar machen und sich so für jeden entsprechende Aufgaben überlegen.
Angefangen mit klassischen Dressurübungen, wie Schenkelweichen oder Schulterherein, begann der Unterricht am Sonnabend. In Zweiergruppen wurde dann am Nachmittag die Töltarbeit vertieft. Das sonnige Wetter verstärkte die gute Stimmung und so mancher nahm sich als Andenken einen Sonnenbrand mit nach Hause. Am Sonntag wurde zunächst wieder mit ausgiebiger Dressurarbeit begonnen, bevor dann später jeder mal spezielle Aufgaben reiten konnte, wie z.B. verschiedene Tempi Tölt. Nach zwei Tagen Lehrgang gab Franziska jedem eine Menge Tipps mit auf den Weg. Im September wird sie wieder einen Reitlehrgang durchführen und dann die Fortschritte überprüfen.

A. Kühl


24. - 25. April, Jugendreitwochenende, Haselhof

Vom 24.4 bis zum 25.4 fand das Jugendreitwochenende 2010 der Islandpferdefreunde Haselbachtal e.V. und der ISI Reitschule auf dem Islandpferdegestüt „Haselhof“ statt. Kinder und Jugendliche von 6 bis 18 Jahren konnten daran teilnehmen. Bei wunderschönem Sonnenschein startete es um 10.00 Uhr. Als Erstes sollten sich die Teilnehmer untereinander besser kennenlernen. Also spielten wir ein paar Kennenlernspiele und bastelten Namensschilder. Darauf folgte eine Gelassenheitsprüfung für die Gruppe 1. Dabei sollten wir das Pferd, das uns zugeteilt wurde, über einen Parcours  führen, was allerdings nicht allzu leicht war. Anschließend gab es für die hungrigen Mägen ein leckeres Mittagessen. Nach der kleinen Mittagspause war die Gruppe 2 mit der Prüfung dran. Als das abgeschlossen wurde, gab es Kuchen. Teamspiele folgten, bei denen jeder Spaß hatte. Um 17.00 Uhr trafen unsere Eltern ein. Mit leckeren Bratwürstchen genossen wir den Grillabend. Wie jeder Tag zu Ende geht, ging auch dieser seinem Ende entgegen.
Mit wunderbarem Wetter fing der zweite Tag des Jugendreitwochenendes an. Gleich am Anfang wurden wir in Dreiergruppen aufgeteilt. In diesen Gruppen sollten wir ein Pferdequiz lösen. Gruppe 1,2 und 3 ritt die gestrige Prüfung, während die Anderen eine Schnitzeljagd durch den Wald machten. Nach dem wieder schmackhaften Mittagessen wurde getauscht. Einen Apfelkuchen gab es für die erschöpften Reiter und Rätsler. Und schon wurden die Teilnehmer wieder von den Eltern abgeholt. Allen hat es sehr gut gefallen.
Vielen Dank an den Verein und das Team vom „Haselhof“ für das leckere Essen und das schöne Programm.

Ellen Seifert


9. April, Jugend- und Vereinsnachmittag Thema "Huf und Beschlag" mit Peter Papesch, Hirtenhof Illsitz

Interview mit dem Hufschmied

1. Wie sind Sie auf den Beruf Hufschmied gekommen?

Durch Heirat. Ich habe bei meinem Schwiegervater angefangen, weil ich dessen Tochter geheiratet habe. Und da dieser kein Sohn hat, habe ich die Schmiede übernommen und mit dem Hufbeschlag angefangen.

2. Und ist dies Ihr Traumberuf?

Es ist ein sehr schöner Beruf!

3. Was gefällt Ihnen an Ihrer Arbeit so besonders?

Erstens das Arbeiten mit Tieren UND Menschen und dass man bei der Arbeit helfen kann. Dass es vorrangig um die Tiere geht und nicht allein um das Geldverdienen.

4. Können Sie sich vorstellen einen anderen Beruf auszuüben?

Ich habe auch schon andere Berufe gehabt und ich könnte mir vorstellen einen anderen auszuüben, aber momentan kann ich es mir gesundheitlich noch leisten.

5. Was halten Sie von Frauen in dem Beruf?

Es ist ein sehr schwerer Beruf und es gibt auch Frauen in diesem, wobei ich sagen muss, dass es, von der Muskelkraft und vom Körperbau her, für eine Frau sehr schwer ist. Es gibt auch eine Hufschmiedemeisterin in Gießen, diese ist aber sehr kräftig. Ich kenne auch noch andere, die im Hufschmiedeverband sind- Frauen, die ihre Arbeit bombig machen. Ich habe 
nichts gegen Frauen in dem Beruf.

6. Was war das aufregendste in Ihrer Berufszeit, was Sie erlebt haben?

Das ist natürlich schwierig. Das aufregendste? Es ist immer aufregend, wenn ein Pferd irgendwo nicht so gut läuft und nach dem Arbeiten wieder besser gehen kann. Das ist eigentlich für einen Schmied das schönste. Einem Pferd bei der Erhaltung der Gesundheit helfen.

7. Können Sie reiten?

Leider nicht. Ich würde gerne reiten, aber mir fehlt die Zeit. Ich sehe es nicht ein, wenn ich ein Pferd habe, aber von früh um 7 bis abends um 8 unterwegs bin und keine Zeit für dieses habe. Weil wenn ich ein Tier besitze, dann muss ich mich auch um es kümmern können. Deshalb reite ich nicht, sondern konzentriere mich lieber auf meine Arbeit.

8. Was sind die grundlegenden Aufgaben eines Hufschmiedes?

Wenn ein Pferd in Menschenhand kommt, müssen der Besitzer, der Schmied und der Tierarzt zusammenarbeiten. Diese müssen einen Plan erstellen, was für das Pferd am Besten ist: Was will der Besitzer mit dem Pferd erreichen? Will er es zum Fahren oder zum Reiten nehmen? Will er für sich privat oder auf Turnieren reiten? Und je nachdem was das Pferd 
machen soll, muss dann der Beschlag vom Hufschmied ausgewählt werden. 
Deswegen müssen immer, um mit dem Pferd erfolgreich sein zu können, diese drei zusammenarbeiten. Der Schmied ist hier, auch bei einer Erkrankung des Pferdes, die ausführende Hand des Tierarztes.

9. Sehen Sie irgendeine Veränderung im Beruf des Hufschmiedes im Laufe der Zeit?

Ja, also früher war das so, dass das Pferd beim Besitzer und beim Schmied ein Arbeitsgerät war. Es musste funktionieren. Der Schmied hat so beschlagen, dass das Pferd arbeiten konnte. Jetzt im Laufe der Entwicklung ist das Pferd vom Arbeitsgerät zum Familienmitglied geworden. Also muss auch der Schmied, der früher ein bisschen grober mit dem Pferd umgegangen ist, so mit ihm umgehen, als wenn er ein Familienmitglied in der Hand hat.

10. Wie hat Ihnen heute der Nachmittag gefallen?

Ich habe einen trockenen Mund (lacht). Es ist schon schön, wenn sich auch Kinder dafür interessieren. Unser Anliegen ist aber auch, dass Leute ein Verständnis für Pferde entwickeln. Wir sind im Hufschmiedeverband und kämpft dafür, dass die, die an den Pferden arbeiten nicht bloß ein Wochenendlehrgang gemacht haben und sich dann Hufdesigner, Paarhufpfleger oder Huftechniker nennen und einfach so am Pferd herumbitzeln, sondern eine ordentliche Ausbildung haben.

Ines Lantzsch


April, Aufruf zur DJIM 2010 (28.06. - 01.08.2010 in Kaufungen) Anmeldung

Der Landesverband Sachsen-Thüringen hat beschlossen, für die Teilnahme an der Deutschen Jugendislandpferde - Meisterschaft 2010 erstmals eine offizielle Abordnung aufzustellen.
Alle Kinder, Jugendlichen und Junioren des Landesverbands sind bei Interesse aufgerufen, sich entweder als aktive Teilnehmer oder als Helfer und Unterstützer für das DJIM-Team zum melden.
Als aktive Teilnehmer braucht ihr keine Qualifikation und es wird auch keine Sichtung auf der Ebene des Landesverbands vorgenommen. Es reicht, wenn ihr euer Interesse an einer Teilnahme anmeldet! Wir werden euch bei der Auswahl der Prüfungen beraten und in allen organisatorischen Fragen nach Kräften unterstützen.
Als Helfer und Unterstützer werdet ihr mit im Lager des Landesverbands untergebracht. Eure wichtige Aufgabe wird es sein, die aktiven Teilnehmer vor den Prüfungen zu unterstützen und bei allen Arbeiten im Lager zu helfen. Wenn ihr ein bestimmtes Pferd/Reiter-Paar unterstützen möchtet (z.B. eine Vereinskameradin), so könnt ihr das bereits bei der Meldung angeben.

Ob als aktive Teilnehmer oder als Helfer und Unterstützer, ihr werdet an dem großen Fest der Islandpferdejugend teilnehmen, tolle Wettbewerbe und eine einmalige Atmosphäre hautnah erleben sowie ein spannendes Rahmenprogramm nutzen können. Alle Mitglieder des DJIM-Teams werden gegen einen Unkostenbeitrag mit den offiziellen DJIM-Team Polo-Shirts und Cappies ausgestattet. Die DJIM ist die größte Einzelveranstaltung des IPZV mit mehr als 400 aktiven Teilnehmern und der ganzen Breite der Wettbewerbe mit Islandpferden, Gänsehautfeeling ist also garantiert!

S. Halle


02. April, Osterritt in Zweinig

Der letzte Schnee war kaum geschmolzen als auch dieses Jahr wieder die Pferde zum Osterritt gesattelt wurden. Die meisten Reiter hatten die wenigen Gelegenheiten genutzt, um nach dem langen Winter ihre Pferde auf diesen mehrstündigen Ausritt vorzubereiten. Auch dieses Mal hatten sich wieder einmal knapp 20 Reiter sowohl aus Sachsen als auch von ausserhalb eingefunden. 
Am Vortag herrschte am Osterfeuer schon sehr gute Stimmung und es wurde schon gerätselt, welche Rundstrecke diesmal geritten wird. Nach einem ausgiebigen Frühstück am Freitag Morgen ging es zunächst in Richtung Haßlau und Ossig im großen Bogen nach Präbschütz. Und obwohl jeder glaubte die Ortsnamen schon irgendwann mal gehört zu haben, entdeckte man trotzdem den ein oder anderen unbekannten Winkel seiner Heimat.
Nach mehr als der Hälfte der Strecke wurde in Zschäschütz zur Mittagspause eingeladen. Bei Kartoffelsuppe und Bockwurst sammelten alle wieder Kräfte für die zweite Etappe zurück nach Zweinig. In Richtung Margarethenmühle über bekannte Reitwege klang der Osterritt ruhig aus.
Am Sonnabend trafen sich noch viele Reiter wie gewohnt zum "Muskelkaterritt" auf eine ruhige Schrittrunde. Damit gingen erlebnisreiche Reittage zu Ende. Doch für viele Reiter stehen schon die bald anstehenden Reitkurse, wie jetzt im April, vor der Tür.

A. Kühl


26. - 28. März, Messe "Reiten-Jagen-Fischen" in Erfurt, IPV Weimarer Land

Auch in diesem Jahr waren die Hallen der Erfurter Messe wieder gut gefüllt. Sicher waren viele Besucher nur zum Einkaufen oder wegen des Showprogramms in die Halle 3, die Reiterhalle, gekommen. Aber ein Teil fand doch den Weg in die hinterste Ecke und somit zum Stand der Islandpferdevereine in Thüringen. Dort war das Interesse an keine Altersgrenzen gebunden. Die Kinder bestaunten die Modellanlage eines Islandpferdehofes, die Älteren waren eher an Informationen über Haltung, Freizeitreiten oder Turniere interessiert. Eine Diashow gab Einblicke in das abwechslungsreiche Leben mit Islandpferden und eine Schaufensterpuppe in voller Wintermontur zeigte, dass Islandpferdereiter selbst im Winter auf ihre Lieblingsbeschäftigung nicht verzichten müssen. Auch das Gewinnspiel sprach viele Besucher an. Auf sieben von achtundzwanzig gezeigten Tölterabbildungen waren Fehler eingebaut, die es zu finden galt.
Zahlreiche Fragen wurden von den interessierten Besuchern gestellt, wobei „Wo kann man in Thüringen auf Islandpferden reiten?“ sicher die häufigste war.
Die Zahl der Standbesucher und die vielen geführten Gespräche zeigen, dass ein Interesse am Islandpferdesport in Thüringen besteht und entlohnen für die Stunden der Messevorbereitung und der Standbetreuung. Tatsächlich wurde beim Standabbau schon über einen Messeauftritt im nächsten Jahr nachgedacht.

Die Islandpferdevereine in Thüringen


19. - 21. März, Vereinsfahrt des IPV Weimarer Land zum Wiesenhof

Wenn David zu Goliath fährt...

Am 19.März war es endlich mal wieder so weit. Die Vereinsfahrt des IPV Weimarer Land stand an. Schon Wochen vorher war die Vorfreude der 9 Reiselustigen riesig. Was uns wohl auf dem größten Islandpferdehof Deutschlands, dem Wiesenhof, erwarten würde. Nachdem sämtliche Fahrgemeinschaften gebildet und alle Vorbereitung getroffen waren, ging es, trotz nicht ganz so guter Wettervorhersage, endlich los. Eine Anreise von über 400 km stand uns bevor. Am Freitagabend bekamen wir noch eine kurzen Vortrag zur Historie und eine Führung über den Hof. Danach ging es nahtlos über zur Zimmerverteilung im Gästehaus des Hofes sowie zum Abendessen. Die Auswahl auf der Karte war groß und die Portionen noch größer, so dass keiner hungrig zu Bett gehen musste.
Am Samstag, nach einem ausgiebigen Frühstück mit Aussicht auf die Ovalbahn, ging es Richtung Stall, um die Pferde und unseren Betreuer für das Wochenende kennenzulernen. So kam es auch zur typisch isländischen Begrüßungszeremonie durch unseren Betreuer Matthias. „Ich kenn Euch nicht, ihr kennt die Pferde nicht, hier sind die Namen und die Beschreibungen. Verteilt die Pferde unter Euch und wir sehen uns zur Reitstunde.“
Und da ging sie los, die große Pferdeverteilerei. Der eine wollte gern den perfekten Tölter, der andere mal was ganz anderes als das, was er zu Hause hat. Nachdem alles geregelt und geputzt war, kamen wir zu unserer ersten Reitstunde, aufgeteilt in Jugend- und Erwachsenengruppe. Nach einem lockeren Mittagessen genossen wir am Nachmittag eine Vorführung der Freiheitsdressur. Es war sehr interessant zu sehen, wie sensibel doch die Pferde auf die menschliche Körperhaltung reagieren.
Sonntag Vormittag war für uns ein gemütlicher Ausritt geplant. Nachdem wir bei diversen Reitstunden unser Auge ’geschult’ haben, bereiteten wir unsere Pferde vor. Gott sei Dank hatte der Wettergott auch an diesem Tag ein Einsehen mit uns. Und so brachten wir den Ausritt trocken hinter uns. Am Nachmittag bekamen wir noch mal diverse Hinweise für unsere weitere Arbeit in einer Reitstunde auf dem Dressurplatz. Und da erwischte es uns doch noch, wir wurden nass. Trotzdem war es ein rundum gelungenes Wochenende. Ein kleiner Teil der Mitglieder eines kleinen Islandpferdevereins aus Thüringen fühlte sich pudelwohl auf Deutschlands größtem Isi-Hof. Wir möchten uns beim gesamten Team des Hofes für die wundervolle Betreuung bedanken und beim Gästehausteam für die tolle Unterbringung und Verpflegung. Wir freuen uns, dass alles so reibungslos geklappt hat und kommen bestimmt mal wieder.

Katharina Wolf


19. - 21. März, "Auch Islandpferde können tanzen", Messe "Jagen-Fischen-Reiten" in Dresden, Haselhof

Dies bewiesen unsere Reiter vom Islandpferdegestüt „Haselhof“, Lena Merfeld auf Pipar frá Sindrastad und Angie Storrer mit ihrem Nidur vom Hochwaldhof auf der 11. Messe Jagen Fischen Reiten in Dresden.
Das Publikum kam ob so viel Harmonie und Gefühl zu der Filmmusik von Dirty Dancing voll auf seine Kosten. Aber auch bei der privaten Hengstschau konnte Angie Storrer mit ihrem neuen Hengst, Nidur vom Hochwaldhof, eindrucksvoll beweisen, was alles in so einem Islandpferd steckt.
Wir danken all unseren Helfern, der TMS Dresden und freuen uns auf die 12. Messe in Dresden im April 2011.

(Foto: Peter Tendler, Moritzburg)


Das Team vom „Haselhof“


06. Februar, Haselhof, „Opi“ sagt goodbye

Unser lieber „Opi“ Frekjur frá Fuglsang, hat uns in 2009 gebeten, dass wir ihm nun doch allmählich mal seinen verdienten Ruhestand gönnen sollen.
Diesen Wunsch wollen wir ihm nun endlich erfüllen. Durch eine glückliche Fügung konnte Angie im Dezember 2009 ihre heimliche Liebe
Nidur vom Hochwaldhof erwerben und am 05.02.2010 wurde er auf den Mitteldeutschen Körtagen für Sachsen anerkannt. Somit möchte Frekjur nun all seinen Fans „goodbye“ sagen.
Wir danken Dir für die vielen tollen Fohlen, die Du uns und vielen anderen Züchtern gebracht hast und wünschen Dir noch viele schöne Jahre als Rentner auf dem Haselhof. Das Urteil der Körkommission lässt uns hoffen, dass wir einen adäquaten „Nachfolger“ für Dich gefunden haben.


Ellen Beate Storrer


Januar, Jahreswechsel auf dem Haselhof

Es war unübersehbar Winter, als die Reiter vom Islandpferdegestüt „Haselhof“ bei Dresden und ihre Gäste am 2.Weihnachtsfeiertag und an Neujahr zum letzten bzw. ersten Ausritt der Jahre aufbrachen. Leichtes Schneegeriesel hatte den hügeligen Wald rund um die Luchsenburg verzuckert und mit seinen zugefrorenen Weihern in eine weiße Märchenlandschaft verwandelt.
Die große Birke, gleich neben der Koppel, war durch einen Eisregen zu einem derart gebogenen, bizarren Gebilde erstarrt, dass Tofa sie nicht wieder erkannte und durch ihre Reiterin erst zum Vorbeigehen überredet werden musste. Der Zustand der gefrorenen Waldwege gab ein gemütliches Schritttempo vor, verlangte aber trotzdem erhöhte Aufmerksamkeit von den Reitern und ihren Pferden, um jeweils gemeinsam die trittsicherste Spur zu finden. Da außer uns nur wenige Spaziergänger unterwegs waren und es windstill blieb, konnten wir, bis an die Nasenspitzen warm verpackt, die Ruhe der Feiertage um den Jahreswechsel ungestört genießen. 
Und als an einigen geschützten Stellen die erfahreneren Pferde durch erhobene Köpfe und stärkere Tritte signalisierten, dass der Untergrund einen kurzen Tölt zulassen würde, gaben die Reiter gerne nach. Mit Anbruch der Dunkelheit kehrten wir, begleitet von den Lichtern im Tal schließlich auf den „Haselhof“ zurück, wo uns in der Reiterstube ein heißer Glühwein erwartete und als besondere Überraschung von Ellen Beate Storrer eine Platte mit original isländischem Lachs serviert wurde. Versteht sich von selbst, dass dabei schon wieder die Pläne für die nächsten Reiterlebnisse geschmiedet wurden…

Petra Kurz


2009

22. November, Grünkohlritt in Zweinig

Zum alljährlichen Grünkohlritt fanden sich in diesem Jahr 11 Reiter ein, sowohl aus Zweinig als auch aus Chemnitz. Bei strahlendem Sonnenschein ging es zunächst in Richtung Haßlau. Nachdem Ossig passiert war, erreichten die Reiter den Mehlgrund und die Rast an der Silberwäsche in der Nähe des  ehemaligen Silberbergwerkes war nicht mehr weit.
Kaum angekommen erwartete die Reiter Kaffee und Kuchen und die Pferde hatten kurze Zeit zum Verschnaufen. Pferd und Reiter hatten dies auch nötig, denn die nächsten Kilometer sollten anspruchsvoller werden. Entlang der Mulde stellten sich durch Sturm umgefallene Bäume in den Weg. Doch selbst diese kleine Hürden stellten keine ernsthaften Hindernisse dar und alle Reiter schlängelten sich furchtlos darunter durch. Über Roßwein entlang für manchen unbekannter Wege, vorbei am Gut Troischau musste noch ein kleiner Bach durchquert werden. Am späten Nachmittag erreichten die Reiter wieder Zweinig. Nachdem alle Pferde versorgt waren, freuten sich alle auf das zünftige Grünkohlessen. Und bei kühlem Bier und heißem Glühwein klang der Sonntag in gemütlicher Runde aus.

A. Kühl

4. Oktober, Audienz beim "Freizeitfürsten" der Islandpferdefreunde Haselbachtal e.V.

An einem lauen Herbsttag traf sich die IPF Haselbachtal e.V.-Society-Reporterin Pia Böhnke mit dem frisch gebackenen „Freizeitfürsten 2009“ Hagen Kurz zu einem Schwätzchen am Rande der Ovalbahn. Bei Tee und Keksen gab er exklusiven Einblick in den Verlauf seines ganz persönlichen Wettbewerbs im Rahmen des 2. Hestadagar am 04.10.2009 auf dem Islandpferdegestüt Haselhof bei Dresden.

Pia: Lieber Hagen, schön dass du die Zeit gefunden hast für ein kurzes Interview. Erst einmal herzlichen Glückwunsch zum Titel „Freizeitfürst 2009“ der Islandpferdefreunde Haselbachtal e.V.!

Hagen: Danke, ich muss mich erstmal an so viel Ehre gewöhnen!

Pia: Es war, wie ja schon im vergangenen Jahr, ein harter und enger Kampf um den Titel und du musstest dich in vielen unterschiedlichen Disziplinen beweisen. Kannst du uns Einblick in deinen persönlichen Wettkampfverlauf geben?

Hagen: Naja, der Anfang war ein bisschen holprig, aber dann konnte ich mich von Wettkampf zu Wettkampf steigern.

Pia: Insider wissen, dass der Freizeitfürst auf dem Haselhof durch eine Kombiwertung aus Blinder Führer, einem beliebig auszuwählenden Gangwettbewerb und dem Fahnenrennen ermittelt wird. Was haben wir uns denn dabei unter einem “holprigen Start“ vorzustellen?

Hagen: Es begann mit dem blinden Führer, bei dem mich meine Frau unterstützt hat. Und, selbstkritisch muss ich sagen, wenn ich gleich von Anfang an auf sie gehört hätte, wäre das Abschneiden noch besser gewesen. So konnten Ellen und Jasmin Seifert uns überrunden. Beim meinem frei zu wählenden Gangwettbewerb, dem Kostümtölt, waren dann meine Frau und Linda Heuveldop direkte Konkurrenten und harte Gegner für mich. Erst beim Fahnenrennen konnte ich dann Dank meiner kleinen „Rennsemmel“ Mary alle abhängen.

Pia: Welches war für dich der schönste Moment des Wettbewerbs?

Hagen: Das war der zweite Durchgang beim Fahnenrennen, als Mary und ich unsere erste Zeit noch einmal unterbieten konnten und ich hatte das Gefühl, das hat auch ihr richtig Spaß gemacht!

Pia: Du hast im Wettbewerb echt Nerven bewiesen. Eine tolle Leistung! Hast du eine spezielle Mentaltrainingsmethode? Oder existiert vielleicht ein Leitspruch, dem du während eines Wettkampfes folgst?

Hagen: Eigentlich nicht, ich lasse mich überhaupt nicht so schnell aus der Ruhe bringen. Das ist bei Wettkämpfen natürlich von Vorteil.

Pia: Durch den Titelgewinn hast Du bewiesen ein echter Allrounder zu sein, aber welche der Disziplinen liegt dir am meisten (am Herzen)?

Hagen: Das ist eindeutig das Fahnenrennen. Da können das Pferd und ich gemeinsam mal so richtig „die Sau rauslassen“!

Pia: Neben deinen reiterlichen Leistungen wollen wir aber die Pferde nicht vergessen. Du hast ja nicht das erste Mal Pferde der Familie Storrer in einem Wettkampf präsentiert. Wie kam es zu dieser engen Zusammenarbeit?

Hagen: Wir hatten auf der Kamenzer Ferienmesse das Angebot von Kinderreitferien auf dem Haselhof gefunden und unser Sohn hatte nach der einen Woche solche Fortschritte gemacht und war so begeistert, dass er unbedingt weiter dort trainieren wollte. Die sympathischen und nervenstarken Isis und das Training haben dann auch meine Frau und mich sehr schnell überzeugt. Angie Storrer und ihre Mitarbeiterinnen haben eine sehr kompetente und freundliche Art das Training zu leiten. Es macht immer Spaß und wir lernen jedes Mal etwas dazu. Aber uns ist nicht nur die gute Beziehung zu den Pferden, sondern auch zu den Menschen sehr wichtig. Und da wir sowohl vom Haselhofteam, als auch von den anderen Reitern sehr freundlich und familiär aufgenommen wurden, ist es kein Problem auch außerhalb der Reitstunden mal zuzufassen und zum Beispiel das Turnier vorzubereiten.

Pia: Du hast viel erreicht in diesem Jahr, wie motivierst du dich für die kommende Saison? Was sind deine Ziele?

Hagen: Ich will den Wanderpokal natürlich auch nach dem nächsten Turnier wieder mit nach Hause nehmen. Aber mein Sohn hat schon angekündigt, dass er ihn mir streitig machen will und ich kenne da noch einige Reiter, die dasselbe Ziel haben…Es wird sicher wieder spannend.

Pia: Da freuen auch wir uns drauf und drücken dir die Daumen! Vielen Dank, dass du dir Zeit für uns genommen hast! 

P. Böhnke


4. Oktober, Thor (der Wettergott) war allgegenwärtig bei dem 2. Hestadagar auf dem Haselhof

Trotz der echt isländischen Wetterverhältnisse wurde unser 2. Hestadagar ein voller Erfolg. Es war ein sehr abwechslungsreicher Tag mit interessanten Wettbewerben auf ganz unterschiedlichem Niveau und für jedes Alter, z.B. Finostrip, Blinder Führer, Kostümtölt und Reiten im Viereck, super schönen Schaueinlagen von Isis und einem Paso Fino, welcher von Conni Schneider aus Seiffen vorgestellt wurde, ihr ganz lieben Dank.
Am Ende der Wettbewerbe durften wir, bei den weit über 30 Startern,
in total glückliche Augen schauen. Der bundesweit ausgeschriebene „Tag der offenen Stalltür“ lockte zusätzlich viele Zuschauer in das Haselbachtal bei Dresden. Ein weiteres Highlight war die Familie Hassel, die aus Olpe anreiste. Während Britta den ganzen Tag zusammen mit Ines Lantzsch ihrer Aufgabe als Richterin nachkam, unterstützte Willibert uns mit vielen guten Ratschlägen. Friederike Walz kam mal wieder aus Magdeburg nach Sachsen und moderierte unseren Hestadagar sehr fachmännisch. 
Euch allen ganz lieben Dank. Nachdem Angie Storrer im Sommer beim LFL in Bayern ihre Prüfung zum Pferdewirt Z/H und Gangreiten abgelegt hatte, war es an diesem Tag nur noch eine Formsache, dass Ellen Beate ihr offiziell die ISI Reitschule Haselhof übergab.
Zum Schluss möchten wir uns noch bei all den lieben und fleißigen Helfern bedanken, „wir brauchen Euch alle wieder am 03.10.2010 zum 3. Hestadagar auf dem Haselhof“.  

Das Team vom Haselhof


Ich möchte mich auf diesem Weg noch ganz herzlich bei meinem Team bedanken, anlässlich des Wettbewerbs „Sächsischer Pferdebetrieb 2009“, landeten wir von über 100 geprüften Höfen unter den ersten 5 Höfen in Sachsen. Die Endauswertung folgt noch.

Ellen Beate Storrer


26. September, Herbstritt in Sprotta

Auch in diesem Jahr lud der Schwarzbachhof Sprotta wieder zum Herbstritt ein. Weit über 20 Reiter folgten dieser Einladung. Am Sonnabend traf man sich zum gemütlichen und reichhaltigen Frühstück auf der Tenne. Und nachdem die letzten Reiter  eingetroffen und alle Pferde gesattelt waren, ging es durch den Ort auf einen Hügel. Helmut hatte für den jede Rast und für jeden Aussichtspunkt eine Anekdote parat und so war es kein Zufall, dass wir einen Punkt passierten, den auch schon Napoleon betreten haben soll.
Nach einer ausgedehnten Mittagspause mit Kartoffelsuppe und Bockwurst auf einer idyllischen Waldlichtung ging es vorbei an tiefen Wäldern wieder Richtung Sprotta. Am Abend wartete dann ein Spanferkel auf die Reiter und bei einem Schwedenfeuer wärmte man sich. Auch dieser Herbstritt war wieder ein voller Erfolg, was auch die große Teilnehmerzahl bestätigte. Bis zum nächsten Jahr.


A. Kühl


5. - 6. September, Bundes - Jugend - Länder - Cup in Zweinig

Nachdem im letzten Jahr noch zwei getrennte Veranstaltungen ausgerichtet wurden, gab es in diesem Jahr wieder einen gesamtdeutschen Jugend-Länder-Cup. Es traten Mannschaften aus Kaufungen (Hessen) mit "ABBA Reloaded", Groß Wülpstedt (Niedersachsen) mit den "Sonnwindhof-Friedensreitern" und drei sächsische Teams aus Weimar mit der "Weimarer Fuchsjagd", Chemnitz mit "Die Drei und der Eine" und Zweinig mit der "Madagascar Crew" an.
Obwohl die Prüfungen für
Pferd und Reiter erst am Samstag begannen, wurde schon am Freitag Abend kräftig gefeiert. Die Zweiniger stellten sich, sowohl jung als auch alt, vor. Und wer diesen Abend versäumt hat, wird wohl nie vom "Roten Pferd" erzählen können.
Am Samstag ging es nach dem gemeinsamen Frühstück zur Mannschaftsdressur und den Vorentscheiden im Viergang V.5 und im Tölt T.7. Nach den ersten Zwischenergebnissen konnte sich keine Mannschaft klar absetzen und die Siegchancen waren für alle offen. Am Nachmittag warteten alle schon gespannt auf die Mannschaftsvorstellung, der insgeheime Höhepunkt eines Jugend-Länder-Cup. So konnten die Zuschauer die farbenfrohe "Madagascar Crew" mit einem Zebra bewundern, sich von den Blumenkindern des Sonnwindhofes verzaubern lassen und sich von der Musik von ABBA mitreissen lassen. Am Samstag Abend stellten sich alle Mannschaften in einem Programm vor, welches von Tanzeinlagen, Karaoke-Show bis hin Pantominenspielen reichte.
Am Sonntag stand die Geländeprüfung auf dem Plan. Angefangen von Orientierung im Gelände bis hin zum Sprung über einen Baumstamm stellten sich alle Reiter und Pferde einer neuen Herausforderung. Und erst nach den Endauscheiden, der Geschicklichkeit und der Horsemanship-Wertung stand der Gesamtsieger fest - das "ABBA - Reloaded" - Team aus Kaufungen. Den Titel des Ostdeutschen Meisters des JLC sicherte sich die "Madagascar Crew" aus Zweinig.
Obwohl nur fünf Mannschaften teilnahmen, war die Veranstaltung ein voller Erfolg, zu dem alle Mannschaften und die Helfer vom Hof und die Familien Heft und Wadewitz beigetragen haben.

A. Kühl


22. - 23. August, Bundesjugendtraining in Chemnitz

Danke an Andre Böhme und den IPZV

Am 22./23.08.2009 ermöglichte der IPZV den Jugendlichen aus Sachsen und Thüringen wieder ein Bundesjugendtraining mit André Böhme in Chemnitz. 4 Jugendliche vom Islandpferdegestüt Haselhof bei Dresden ließen es sich nicht nehmen dabei zu sein. Nachdem alle mit Pferden vom Haselhof ausgestattet wurden, ging die Reise gen Chemnitz. 
Kurz vor dem OSI in Chemnitz hatte André viel Geduld uns Mädels und die Pferde auf das kommende Turnier vorzubereiten. 
Da das Wetter dieses Jahr auch mitspielte, und André wie immer stets gute Laune verbreitete, hatten wir 2 tolle Tage. 
Liebe Katharina, Dir ganz herzlichen Dank für all Deine Mühen bei der Organisation des BJT und natürlich auch danke an Familie Zesch für die gute Verpflegung während der 2 Tage. Wir hoffen auf ein erfolgreiches OSI und ein weiteres BJT in 2010.


Lena Merfeld


22. August, 3. Vereinstraining des IPV Altenburger Land e.V.

Nach den Sommerferien war es wieder soweit. Die Mitglieder des IPV Altenburger Land e.V. trafen sich zu einer neuen Runde des Vereinstrainings, diesmal zum Thema „Sitz und Einwirkung“. Zuerst wurden Theorieunterlagen gewälzt. Begrifflichkeiten wie durchhaltende, annehmende, nachgebende und verwahrende Zügelhilfe, die korrekte Hilfengebung in den einzelnen Gangarten, der Unterschied von Stellung und Biegung ließen die
Köpfe rauchen.
Beim praktischen Erproben der besprochenen Inhalte fiel dann so manchem Reiter die Umsetzung doch schwerer als anfangs gedacht. Sehr aufschlussreich war für alle das Reiten auf fremden Pferden. Hier mussten die Hilfen wirklich stimmen, um zur gewünschten Gangart und zum richtigen Tempo zu gelangen. Vor allem die Koordinierung der ach so korrekt zu gebenden Hilfen bereitete den Mädels oft Kopfzerbrechen; da ist die Vielzahl der Körperteile ab und zu ein Hindernis! Mit der Theoriegrundlage im Hinterkopf, überdachten alle immer wieder ihre Einwirkung. So mancher stieg auch etwas nachdenklich vom Pferd, da der vermeintliche reiterliche Stand dann doch nicht so in der Pferdereaktion zu erkennen war, wie man es gern gehabt hätte. Es war eine „Stunde der Wahrheit“, den reiterlichen Könnensstand betreffend, aber auch ein Meilenstein zu mehr Vermögen und Versiertheit. Die Pferdereaktionen hatten deutlich gezeigt, dass es im Reiterleben ein ewiges Lernen und immer nur ein Ankommen an Teilzielen gibt.
Aber, wie wir alle wissen: „es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen“ und aus diesem Grund wird wohl jeder in den nächsten Reitstunden ganz intensiv am korrekten Zusammenwirken der Hilfen arbeiten.

Ines Lantzsch


26. Juli, 20. Ponyschau in der Laußnitz

Auch in diesem besonderen Jahr waren die Islandpferde vom Islandpferdegestüt und ISI Reitschule Haselhof wieder mit von der Partie. Hoerdur vom Hochwaldhof und Angie Storrer ( Black and White ) gratulierten Frau Volkland mit einer Töltpräsentation in allen Tempi.
Es war ein traumhafter Nachmittag rund ums „Shetti“, aber auch viele andere Rassen gratulierten dem Ponyzuchtverein Kamenz e.V. Wir hoffen, dass Frau Volkland uns noch viele Jahre mit ihrer super organisierten Ponyschau erhalten bleibt, vielen Dank und alles Gute.


Das Team vom Haselhof


22. - 26. Juli, DJIM 2009 – das große Fest der jungen Islandreiter

DJIM – das steht zunächst einmal ganz nüchtern für "Deutsche Jugend Islandpferde Meisterschaft", die in diesem Jahr vom 22. – 26. Juli auf der exzellent ausgestatten Anlage des Kronshofs in Ellringen bei Lüneburg ausgetragen wurde. Nicht ganz so nüchtern steht DJIM für 5 Tage Fest der Islandreiterei mit der ganzen Spannbreite, die unsere "kleinen Wilden" zu bieten haben: Neben den Gangprüfungen auf der Ovalbahn gab es klassische Dressurprüfungen, einen einfachen Springpacours, eine Geländeprüfung mit festen Sprüngen bis 80 cm, verschiedene Rennen (Pass-, Galopp- und Fahnenrennen), einen Geschicklichkeitstrail, den nächtlichen Akustiktölt über den Fino-Strip, und natürlich das Schaubild von kostümierten Einzelreitern oder Gruppen.
2009 war der Landesverband Sachsen-Thüringen mit Annette und Theresa Spitzer vom IPZV Zweinig sowie mit Natalie Koch, Meike Halle und Theresa Vogelsang vom IPV Weimarer Land erstmals offiziell auf der DJIM vertreten. Fünf junge Reiterinnen mit ihren teilweise früher im Schulbetrieb gelaufenen Pferden, die sich zwischen den 457 gemeldeten Teilnehmern, wohlorganisierten Landeskadern und Leistungsklasse-Sportpferden schon ein wenig verloren vorkamen. Dass wir bei der Eröffnungsfeier dennoch nicht völlig übersehen wurden, haben wir nicht zuletzt Apollo zu verdanken, dem tiefschwarzen Neufundländer der Familie Spitzer aus Sachsen, der – ohne zu murren und höchst fotogen – eine Thüringer Landesflagge voran trug. Spätestens beim Aufmarsch aller Teilnehmer war dann allen klar, dass es gar nicht auf die Größe der Abordnung ankommt. Wichtig war das Wissen: wir sind dabei, wir gehören dazu. Und schließlich haben alle mal klein angefangen.
Sportlich haben sich unsere Reiterinnen wacker geschlagen. Den größten Erfolg erzielte Theresa Spitzer auf Tindra vom Lipperthof, die es in der Töltprüfung T7 der Juniorenklasse bis ins A-Finale und schließlich auf Platz 7 in einem Feld von 39 Startern schaffte. Meike Halle konnte sich in der Jugendklasse mit Ör fra Rö∂li dreimal unter die ersten 10 platzieren (Platz 7 von 21 im Fahnenrennen, Platz 10 von 40 in der Dressur D4 und Platz 10 von 38 im Geschicklichkeitstrail), Natalie Koch mit Rodi vom Idablick kam in der Töltprüfung T7 der Jugendlichen auf Platz 50 von 61 Teilnehmern. Theresa Vogelsang erreichte im Galopprennen über 200 m zwar "nur" Platz 27 von 38 Teilnehmern, aber sie und Vin haben ohne vorheriges Training zweimal einen bilderbuchmäßig rasanten Start aus der Startmaschine hingelegt. Der Auftritt unserer drei süßen "Babys" mit Schnuller und Windel, passender Musik und viel Improvisation brachte Platz 10 von 13 Teilnehmern im Schaubild der
Jugendklasse.
Auch das Rahmenprogramm hatte mit dem Länderabend, der erstmals
veranstalteten Informationsmesse "Arbeitswelt Pferd", dem Wettbewerb von Tanzgruppen aus den Landesverbänden, dem Volleyballturnier, dem italienischen Abendbuffet, sowie der allabendlichen Disco für jeden etwas zu bieten. In der Aufzählung dürfen aber auch die Auftritte von Rasputin und Lady nicht fehlen, zwei Shetlandponys, die an der Doppellounge Übungen der hohen Schule zeigten und auch schon bei der Apassionata zu bewundern waren. Bleibt eigentlich nur noch das Wetter zu erwähnen. 2002 fand die DJIM schon einmal auf dem Kronshof statt und hatte mit mehr oder weniger Dauerregen zu kämpfen. Diesmal gab durchaus auch sonnige Abschnitte, die dabei gesparten Regenmengen konnten dafür umso effektiver auf kurzzeitige Güsse konzentriert werden, bei denen man die Hand nicht mehr vor Augen sehen konnte. Aber – wie die Isi-Reiter nun mal so sind – die Prüfungen wurden sofort weitergeführt, wenn die Richter Pferd und Reiter zumindest schemenhaft wieder erkennen konnten.
Und so ging nach 5 Tagen voll Spannung, Emotionen und intensiven Erlebnissen das große Fest der Isi-Jugend mit einem Abschlussaufmarsch der Teilnehmer zu Ende. Danach mussten wir "nur noch rasch" die Paddocks abbauen, die Pferde verladen und 6 Stunden in den heimatlichen Stall fahren. Erschöpft, aber voll toller Bilder im Kopf sanken dann alle irgendwann in der Nacht in die Kissen und schliefen mit dem Gedanken ein: wir waren dabei! Und spätestens am nächsten Morgen haben wir uns schon auf die nächste DJIM gefreut, die vom 28.7. – 1.8.2010 auf dem Gestüt Ellenbach in Kaufungen bei Kassel ausgerichtet wird.

Stefan Halle, IPV Weimarer Land


14. Juni, 1.Hestadagar des IPV Altenburger Land e.V. auf dem Hirtenhof Illsitz

Nach langem Planen und intensiven Arbeitseinsätzen war es am 14.Juni endlich soweit, in Thüringen fand das erste Hestadagar
(der isländische Pferdetag) statt - und zwar auf dem Hirtenhof Illsitz.
Die beiden Richterinnen hatten eine lange Anreise, waren aber trotzdem bester Dinge und so starteten wir mit aufgeregten Kindern und noch nervöseren Eltern in einen sonnigen Tag der Islandpferdereiterei. Besonnen ging es los mit einem kleinen Dressurwettbewerb. Danach folgte schon etwas rasanter der Gleichmäßigkeitswettbewerb, bei dem 2 Runden in möglichst gleicher Zeit geritten werden sollten. Die Führzügelklasse war der Höhepunkt für unsere "Krümel" unter den Reitern - erstmals konnten sie hier beweisen, was sie trotz ihrer jungen Jahre schon alles können.
Weiter im Programm ging es mit verschiedenen Geschicklichkeitswettbewerben in zwei unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen, da mussten Hufeisen geworfen, Stangen überwunden, Tonnen umritten, Engpässe bewältigt und sogar akrobatische Fähigkeiten unter Beweis gestellt werden.

Der Blinde Führer kostete viel Konzentration, denn das Team bestand aus dem blinden Pferdeführer und dem Reiter der sein Pferd aber nicht lenken durfte, sondern nur Richtungsanweisungen an seinen blinden Teamkameraden geben durfte. Der Hindernisparcours war entsprechend schwer zu bewältigen. Am frühen Nachmittag kamen dann endlich die besonderen islandpferdetypischen Wettbewerbe an die Reihe, so die Töltgeschicklichkeit und der Best of Dreigang Wettbewerb mit Kostüm. 
Der Triathlon, bestehend aus 1 Runde Reiten, 1/2 Runde Rennen und 1/2 Runde Muffins-Lauf in Ermangelung eines Ei´s hatte noch einmal für spektakuläre Bilder und Lachmuskeln strapazierende Szenen gesorgt.
Es waren in allen Wettbewerben schöne Vorstellungen und harmonische Ritte zu bewundern. Bewertet wurde an diesem Tag nicht nur die Leistung und Aufgabenerfüllung, sondern zu gleichen Teilen auch Harmonie und Horsemanship beim Pferd-Reiter-Paar.
Die Siegerehrung war bunt und Dank der kleinen „Schleifenponys“ Nancy und Desiree sehr lustig – bei diesem Hestadagar ist keiner leer ausgegangen. Ein herzliches Dankeschön an die vielen Vereinsmitglieder und an alle anderen Helfer, eine Wiederholung im Jahr 2010 wäre toll!

Ines Lantzsch


30. Mai - 1. Juni, Lehrgang Pferdeausbildung und Jungpferdearbeit

Ausbildung beginnt früh und endet nie…

Am Pfingstwochenende trafen sich 7 wissbegierige Reiterlein mit ihren Pferden auf dem schönen Islandpferdehof in Zweinig zum Lehrgang Pferdeausbildung, Jungpferdearbeit mit Bärbel von Erden. Es waren die unterschiedlichsten Pferde dabei, ob 3jähriger Youngster oder Seniorin, gerade angerittenes Jungpferd oder Turnierpferd und Schulpferd.
Am Samstagmorgen 9Uhr trafen sich die Teilnehmer im Reiterstübchen zur ersten Kennenlernrunde und Theorie über die Ausbildung von Jungpferden. Nach einem leckerem Mittageessen wurden
in der Praxisrunde die einzelnen Pferde vorgestellt und der Trainingsplan für das Wochenende festgelegt. Leider hatte der Wettergott an diesem Tag kein Einsehen, denn es regnete, mal mehr mal weniger. Mit einem gemütlichen Schwatz in lockerer Runde klang der erste Lehrgangstag aus.
Am Sonntag blieb es zumeist trocken und es kam dann doch ab und zu mal die
Sonne zum Vorschein. So macht ein Seminar doch gleich viel mehr Spass. Und so starteten wir auch gleich mit dem Training. Führen für das Jungpferd, tölten mit Schulpferd, Longierarbeit oder Wetttölten auf der Ovalbahn. Nicht nur das selber arbeiten am eigenen Pferd war interessant, sondern auch das Zuschauen bei den anderen füllte so manche Wissenslücke bzw. man konnte sein eigenes Wissen überprüfen. Den Abend beschlossen wir wieder in gemütlicher Runde.
Am letzten Tag ging es nochmals für die Teilnehmer voll und ganz zur Sache. Konzentriert arbeitete jeder mit seinem Pferd an den unterschiedlichsten
Aufgabenstellungen. Longieren um Kegel und Stangen, tölten auf einem unbekannten Schulpferd, Langzügelarbeit oder rasanter Ausritt. Bei sonnigem Wetter beendeten wir diesen letzten Seminartag mit einem zufriedenen Lächeln auf den Lippen. Für jeden Teilnehmer war etwas passendes dabei und jeder konnte sich ein Konzept für die weitere Ausbildung seines Pferdes erarbeiten. Deshalb ein grosses Dankeschön an Bärbel von Erden für dieses gelungene Seminar und für die interessante und einfühlsame Gestaltung.
Ebenfalls gilt unser Dank dem Frauenteam vom Islandpferdehof in Zweinig für die, wie immer, wundervolle leckere Verpflegung während dieser 3 Tage. Vielen Dank und Auf Wiedersehen im Herbst zum Longierlehrgang.

Katharina Wolf


30. Mai - 1. Juni, "Buntes Treiben in Sachsen" auf dem Reiterhof Voigtländer

Am Pfingstwochenende trafen sich in Erlbach-Kirchberg bei Chemnitz auf dem Reiterhof Voigtländer Gangpferdefreunde aus Sachsen und Umgebung zum 3. Gangpferdetreffen Ost organisiert von der Ersten Vereinigung der Gangpferdefreunde Sachsen e.V.
Das 3-Tage-Programm bot für jeden Geschmack und Bedarf etwas. Die ersten Tage waren denjenigen gewidmet, die die Kommunikation zwischen Mensch und Pferd beim Reiten verbessern oder sich auf die Anforderungen eines Turniers vorbereiten wollten. Dabei waren nicht nur die inzwischen allseits bekannten Islandpferde, sondern auch Paso Peruanos, Aegidienberger und verschiedene Töltkreuzungen. Frau Brigitte Epmeier, IPZV-Trainer C, ging auf jeden Wunsch ein und verbesserte Haltungsfehler kritisch.
Weil man aber nicht nur lernen und arbeiten kann, sondern sich auch entspannen muss, fand am Pfingstsonntag ein fröhlicher Geländeritt zur „Alten Ziegelei“ statt. Dabei konnten alle Teilnehmer die Natur in vollen Zügen genießen. Nur das Wetter hätte ein bisschen freundlicher sein können. Nichtsdestotrotz hatten alle ihren Spaß. Als am Abend alle Pferde versorgt waren, fanden sich die Reitbegeisterten zusammen und ließen die vergangenen Tage und Erlebnisse bei leckerem Essen und Livemusik bis in die Nacht Revue passieren.
Am Pfingstmontag erreichte das Gangpferdetreffen mit dem Offenen Gangpferde-Hausturnier nach IGV seinen Höhepunkt. 75 Pferd-Reiter-Paare maßen sich und ihre Pferde in 13 Prüfungen miteinander. Neben der strahlenden Sonne strahlten am Ende jeder Prüfung auch viele Gesichter. Gerichtet wurde von André Böhme, IGV- und IPZV-Richter, den wir wegen seiner erklärenden und vielen aufmunternden Worte, mit denen er seine Urteile und Kritiken begleitet, sehr schätzen. Frau Epmeier ließ es sich nehmen, im Richterturm gemeinsam mit André die Prüfungen zu begleiten und überall dort mit einzuspringen, wo Hilfe gebraucht wurde. Dafür ein Dankeschön von allen.
Da neben „typischen“ Gangpferdeprüfungen wie einer Mehrgangprüfung, einer Naturtöltprüfung oder einem Paso Llano Natural auch Prüfungen für Pferde aller Rassen wie einer Dressur- und Springprüfung statt fanden, zog das Turnier viele Besucher an, die vorher noch nichts mit Gangpferden zu tun hatten. Am Publikumsapplaus haben wir erkannt, dass etliche dem Charme der verschiedenen Tölter erlegen sind.
Die Islandpferde besetzten das breiteste Starterfeld. Ebenso waren auch Aegidienberger, Paso Finos, Paso Peruanos und verschiedene Töltkreuzungen in den Gangpferdeprüfungen zu sehen. Reitponys, Lewitzer, Haflinger, Shetlandponys, American Saddlebred und Deutsche Reitpferde starteten vorwiegend in den Dressur-, Spring- und Führzügelprüfungen. Besonders erwähnen wollen wir Stella Fischer, mit 2,5 Jahren unsere jüngste Teilnehmerin. In den Pausen sorgten rasante Lewitzergespanne und ein kleines „Mächtigkeitsspringen“ von Maik Voigtländer für neue Eindrücke und Abwechslung.
Zum ersten Mal wurde auf Vorschlag von André Böhme auch ein Ehrenpreis „Best gaited horse of the show“ vergeben. Den Preis gewann die Paso Fino Stute „La Paloma del Caron“ für ihre stolze Besitzerin Cornelia Schneider. Dank der Organisatoren fuhr aber jeder Turnierteilnehmer mit einem kleine Präsent nach hause. Viele werden sicher nächstes Jahr wieder kommen. Die schönsten Augenblicke findet ihr in Bildern von Patricia Müller festgehalten auf unserer Homepage www.gangpferdeverein.de.

R. Thauer


30. Mai, Pfingstritt auf dem Haselhof

Trotz extremem Dauerregen und nasser Kälte trafen sich am 30.05.2009 zum 9. Mal absolut unerschrockene Isi-Reiter aus ganz Sachsen auf dem Haselhof in Möhrsdorf zum traditionellen Pfingstritt ( „Uli´s Ritt“ ).
Nach ausgiebigem Frühstück in der warmen Reiterstube waren alle frohgelaunt und sehr optimistisch, dass Petrus  irgendwann den Hahn zudreht, auch die total verregnete Mittagspause nahe dem Rammenauer Barockschloss mit Nudelauflauf und Glühwein / Tee konnte die Laune nicht trüben. Doch als die Reiter dann am späten Nachmittag total durchnässt wieder auf dem Haselhof eintrafen, half nur noch die heiße Dusche.
Der Grillabend wurde dann auch in die warme Reiterstube verlegt und trotz allem waren alle sehr glücklich über einen wunderschönen, wenn auch sehr nassen Tagesritt. Da bislang noch kein Ritt so nass war, freuen wir uns alle auf den 10. „Uli´s Ritt“, mit heute schon vielen Anmeldungen zum Jubiläum und der Gewissheit, es kann nur trockener werden.

Das Team vom Haselhof


16. - 17. Mai, Hausturnier in Zweinig

Zum alljährlichen Hausturnier konnten wir auch dieses Mal wieder zahlreiche Pferde und Reiter aus Brandenburg, Thüringen, Niedersachsen, Sachsen und Sachsen-Anhalt begrüßen.
In den Wochen zuvor hatten die Reiter vom Hof in Zweinig schon intensiv trainiert, um sich auf das anspruchsvolle Turnier vorzubereiten. 
Angefangen von Gehorsam- und Geschicklickeitsaufgaben reichten die Prüfungen bis hin zu den Tölt, Vier- und Fünfgangdisziplinen. Darüber hinaus bestand die Möglichkeit in der Futurity-Prüfung Jungpferde vorzustellen und bewerten zulassen. Am Sonnabend Abend erreichte das Turnier mit dem Mitternachtstölt seinen vorläufigen Höhepunkt. Sieben Reiter stellten sich und ihr Pferd kostümiert der härtesten Jury - den Zuschauern. Und obwohl für viele das mit ihrem Besen töltende Mühlenhexlein der Favorit zu sein schien, gab es am Ende keinen Verlierer.
Trotz der geringeren Teilnehmerzahl waren die Finals spannend und sehr sehenswert. So überzeugte Lena Zambetti auf Huginn vom Ruppiner Hof mit einer 6,30 in der Sachsen-Futurity. Nachdem im Vorentscheid der S.T7 Claudia Oehmichen auf Sjòli von Chemnitz noch knapp die Nase vorn hatte, konnte Sandra Hoff auf Roskur vom Schleuener Hof im Endausscheid mit einer 6,42 doch noch den Sieg verbuchen. Noch knapper ging es im A-Finale der S.T6 zu. Erst als der letzte Richter seine Note vergeben hatte, stand fest, dass Sabine Hoff auf Ofeigur vom Schleuener Hof mit einem Zehntelpunkt Vorsprung mit 6,23 der Sieger war. Dirk Wadewitz belegte auf Valur den zweiten Platz. 
Auch dank der Mithilfe vieler Freiwilliger und Sponsoren war das diesjährige Hausturnier wieder ein großer Erfolg.

Ausschreibung Zeitplan Starterlisten Ergebnisse

A. Kühl


1. - 2. Mai, Jugendreiterwochenende der Islandpferdefreunde Haselbachtal auf dem Haselhof

Am 1.und 2. Mai hat der Haselhof ein Reitwochenende für Kinder und Jugendliche veranstaltet. Am Morgen des 1. Mai spielten alle Teilnehmer zum Kennenlernen "lustige Spiele". Danach ging es zum Aufwärmen, denn ,,Reiten ist auch ein Sport!". Als alle wirklich gut warm waren, gingen die beiden Gruppen, die reiten sollten, ihre Pferde holen und putzten sie. Die Kinder, die Theorieuntericht hatten, halfen gerne beim Putzen. Als alle fertig waren, ging die Gruppe, die in das Gelände reiten sollte, mit ihrer Reitlehrerin los. Die andere Gruppe ging auf den Platz und bereitete sich auf den Tölt vor. Die Theoriegruppe sah sich erst einmal Bahnfiguren an. Als alle wieder zufrieden zurückgekommen waren, gab es jede Menge hungrige Mäuler zu stopfen. Spaghetti mit Tomatensoße standen auf dem Speiseplan. Anschließend mussten alle ihr Pferdewissen bei einem Quiz unter Beweis stellen. Als es zum Nachmittag überging, winkten die nächsten Reit-/Theoriestunden. Diesmal wurde gewechselt. Die, die morgens geritten waren, hatten Theorie und die, die erst Theorie hatten, durften sich jetzt auf den Pferderücken schwingen. Alle hatten viel Spaß. Bei dem gemütlichen, gemeinsamen Kuchenessen wurde sehr viel gelacht.
Der 2. Tag begann auch wieder mit Spielen und Aufwärmübungen. Dann ging es wieder zum Putzen der Isis und zum Helfen. Die Kinder auf dem Platz waren sehr zufrieden. ,,Ich glaube das war meine beste Reitstunde überhaupt!" konnte man öfter hören. An diesem Tag wurde noch mehr gelacht, denn es waren noch einige Kinder mehr als am vorherigen Tag. Diesmal gab es eine sehr leckere Suppe zum Magenfüllen. Danach konnte sich jeder ein bisschen ausruhen oder rumalbern. Für die ,,Platzkinder" gab es am Nachmittag eine besondere Überraschung. Sie sind nicht ,,normal" geritten, sondern sie wurden in zweier Gruppen eingeteilt: einer von ihnen musste sich ,,blind" (durch ein Tuch) von seinem Partner, der auf dem Pferd saß, durch einen Parcours dirigieren lassen. Am Nachmittag wurde nach dem Kuchenessen der/die Jugendvertreter/-in gewählt und das Quiz ausgewertet. Damit man dieses wunderschöne Erlebnis nicht vergisst, gab es für jeden Teilnehmer eine Urkunde. Das Reitwochenende klang in einem gemütlichen Grillen mit den Eltern aus. Unser Dank geht an die vielen Organisatoren, ohne die dieses wunderschöne Erlebnis niemals zustande gekommen wäre.

Linda HeuveldopJugendvertreterin


24. - 26. April, Reitlehrgang mit Turniervorbereitung in Zweinig

Es bleiben nur noch 3 Wochen bis zum Hausturnier in Zweinig und die Zeit wird knapp, um sich auf die einzelnen Prüfungen vorzubereiten. Sowohl Turnier- als auch Freizeitreiter nutzten am letzten Wochenende die Gelegenheit, um sich entweder intensiv vorzubereiten oder einfach nur den eigenen Sitz zu verbessern.
Die ersten Reiter reisten schon am Freitag an und begannen mit den
ersten Unterrichtsstunden. Bei strahlendem Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen ging es am Samstag in Zweiergruppen zweimal pro Tag auf den Platz.
Es wurden sowohl Dressur- als auch Gehorsamübungen geritten und durch die individuelle Beurteilung der einzelnen Reiter konnte Bärbel zahlreiche Tipps geben. Dabei war für die Turnierreiter - und die die es einmal werden wollen - natürlich wichtig, die vollständigen Prüfungen einmal durchzureiten. Diese Übungen waren nicht nur für die Pferde anstrengend, auch so manch Reiter kam dabei mächtig ins Schwitzen.
So kam es gerade recht, dass am Nachmittag die Videoanalyse geplant war. Dort erläuterte Bärbel für jeden Reiter, wie er z.B. seinen Sitz verbessern kann und jeder konnte sich mal selbst beobachten. Nach einem sehr interessanten Filmabend klang der Samstagabend mit Gegrilltem und Nudelsalat aus.
Am Sonntag lagen die Schwerpunkte für die meisten auf Viergang- und Töltprüfungen. Um Pferd und Reiter
zwischenzeitlich etwas zur Ruhe kommen zu lassen, wurde am Nachmittag eine Theorieeinheit eingeschoben. Dabei wurden Grundlagen des Tölt sowie Trab- und Passtölter näher erläutert. Nach diesem Intensivkurs kann nun das Hausturnier kommen und vielleicht wird aus manchem Freizeitreiter ja doch noch ein Turnierreiter.

A. Kühl


23. - 26. April, Präsentation von Islandpferden aus Zweinig auf der Agra Leipzig

Im Rahmen der Landwirtschaftmesse Agra in Leipzig vom 23.-26.04. trafen sich die Vertreter des Pferdezuchtverbandes Sachsen Thüringen. Wie in den letzten Jahren waren auch dieses Mal wieder Vertreter der verschiedenster Rassen auf dem Messestand präsent. Unter ihnen war mit Jochen Heft vom Islandpferdehof
Zweinig ein langjähriger und erfahrener Pferdezüchter vor Ort.
Viele Züchter nutzten die Gelegenheit, um einerseits die vertretenen Rassen dem Messebesucher näher bringen aber andererseits auch zum Erfahrungsaustausch mit anderen Züchtern. Darüber hinaus wurden allen Besuchern in mehreren Darbietungen des Rahmenprogrammes alle an der Messe teilnehmenden Tierarten von der Honigbiene bis zum Highland-Rind präsentiert. In der Demonstrationsschau des Pferdezuchtverbandes wurden historische Hintergünde der Pferderassen, aber auch Informationen zum Interieur und Exterieur gegeben. Und so waren viele Zuschauer überrascht, dass es mehr als die drei Grundgangarten gibt. Sogleich gab Jochen Heft mit der Jungstute Snoth eine Kostprobe Naturtölt an der Hand.
Auch die diesjährige Teilnahme an der Agra kann als Erfolg verbucht werden, es wurden viele neue Kontakte zu Züchtern geknüpft. Den einen oder anderen wird man bestimmt auf der Fohlenschau am 14. August in Zweinig wiedertreffen.

A. Kühl


10. - 11. April,  Die Entdeckung der Langsamkeit“ oder „Ein Reit- und Hufpflegelehrgang auf dem Haselhof"

Bei strahlender Frühlingssonne trafen sich am Osterwochenende zwölf neugierige Teilnehmer zum „Reit- und Hufpflegelehrgang“ bei Gunther Vick ( ehem. Reitlehrer der Polizeireiterstaffel Sachsen ) auf dem Haselhof. 
Während des Reitlehrganges erhielten die Reiter in zwei Gruppen Unterricht nach Gunthers Motto: Eine Stunde ist erst dann zu Ende, wenn Pferd und Reiter ihr persönliches Stundenziel erreicht haben. Dabei wurde jeder Reitschüler individuell von ihm gefördert. Der Schwerpunkt lag auf der Korrektur des Sitzes, denn dass ein korrekter Sitz feines Reiten ermöglicht, konnten die Reiter schon in der ersten Stunde erleben. Wirklich erstaunlich, was ein geöffneter Oberkörper mit zurückgenommenen Schultern so bringen kann. 
Nebenbei lernte die Truppe, dass ein Pferd nur so gut ist, wie sein schlechtester Huf. Damit alle Anwesenden auch beim nächsten Mal mit vier gesunden Hufen und zwei gesunden Füßen antreten, lernten die Teilnehmer viel über die Gesundheit der Hufe, Fehlstellungen und den Aufbau der Pferdebeine. Des weiteren stellten sie erstaunt fest, dass auch alltägliche Handgriffe im Umgang mit dem Pferd, wie zum Beispiel das korrekte Anheben der Hinterhufe, neu durchdacht und verändert werden müssen, um mehr Sicherheit zu gewährleisten. 
Lieber Gunther vielen Dank, es war einfach spitze. Wie es auf dem Haselhof so schön Tradition ist, saßen die Reiter im Anschluss an den Lehrgang am Karfreitagabend noch in gemütlicher Runde beisammen und ließen den Tag gemeinsam beim Grillen ausklingen. Dafür geht ein besonderer Dank an Ellen Beate, die die Reiter während des gesamten 
Wochenendes hervorragend bewirtet hat.

Aki



10. April, Osterritt von Zweinig zum Kloster Altzella

Nachdem der Frühling auch in Zweinig wieder Einzug gehalten hatte und erste Schwalben den Stall bevölkerten, standen die Vorzeichen für den diesjährigen Osteritt gut. Und so konnte es keiner der 13 Reiter mehr erwarten, sein Pferd zu satteln und den Sonnenstrahlen entgegen zu reiten.
Das Tagesziel war den meisten am Morgen noch unbekannt und so ging es zunächst in Richtung Haßlau über größtenteils bekannte Reitwege. Über das Wegekreuz zwischen Haßlau und Forst erreichten die Reiter Seifersdorf. Vorbei an  Schafweiden und der alten Schule genossen alle den Blick ins Roßweiner Muldental. Kaum war das Dorf durchquert und das Kamelienhaus im Wolfstal passiert, sahen alle schon der ersten Rast an der Silberwäsche am Gersdorfer Wald, einem ehemaligen Silberbergbaugebiet, entgegen. Dort wurden alle Reiter in gewohnter Manier von Karin und Conny versorgt und auch die Pferde hatten Gelegenheit für eine erste Verschnaufpause. Inzwischen war auch allen Beteiligten das Tagesziel bekannt - das Kloster Altzella bei Nossen. Zunächst verlief der Ritt an der
Mulde entlang und so mancher Reiter lernte seine Heimat aus einer ganz anderen Perspektive kennen. Für Pferd und Reiter boten sich schier endlos lange Wege zum entspannten Tölten.
Angekommen im Kloster Altzella nutzten Reiter und Pferde die Mittagszeit
ausgiebig zur Rast und die reichhaltige Verpflegung sorgte für Stärkung für den Rückweg. Einige Reiter nutzten die Gelegenheit für einen Rundgang durch die Deckstation im Wirtschafts- bzw. Kammergutsbereich, eine Außenstelle des Landgestüts Moritzburg.
Nachdem die Pferde wieder gesattelt waren, wurde der Rückweg entlang der Mulde in Angriff genommen. Im ruhigen Schritt wurde kurz vor Gleisberg die Mulde überquert, danach zunächst am Feldrain entlang und später über einen Feldweg geritten. Zur letzten Rast an der alten Feldscheune zwischen Gleisberg und Wetterwitz wurden die Reiter mit Kaffee und Kuchen verwöhnt. Zu diesem Zeitpunkt wußten auch die Pferde schon, daß der Heimatstall nicht mehr weit ist. Über Neuseifersdorf und Haßlau vorbei an so mancher Rehherde endete der Osterritt in Zweinig.
Nachdem die Pferde versorgt waren, klang der Tag bei leckerem Gegrillten und kühlen Getränken aus und alle genossen einen geruhsamen Abend am Lagerfeuer.

A. Kühl



4. April, Seminar „Turniervorbereitung“ des IPV Weimarer Land

Ipo, Fipo, Paddockbau – Was man vor einem Turnier alles wissen sollte

Um das zu erarbeiten, traf sich am 4.4.09 ein Teil der Vereinsmitglieder in Linda. Unter der Leitung und nach hervorragender Vorbereitung von Sylvia und Florian durchforsteten wir die nationalen und internationalen Turnierbestimmungen nach für uns relevanten Punkten. Wichtig waren natürlich die verschiedenen Prüfungen und die Frage, für wie viele man sich nennen kann. Darf dann auch noch ein anderer das Pferd in einer Prüfung reiten? Was ist, wenn man mit mehreren Pferden teilnehmen will? Und schon kamen weitere Fragen auf. Wie fülle ich denn Nennbogen aus? Muss ich auch „linke Hand“ melden? Gibt es eine vorgeschriebene Turnierkleidung? Was ist ein „Turniertrottel“ und muss ich den mitnehmen? Was brauche ich sonst noch? Wie mache ich das Turnier für mein Pferd so stressarm wie möglich und wie versorge ich es unterwegs? Was muss ich bei der Durchführung der Prüfungen beachten? Wann bin ich „raus“?
Obwohl wir mehrere Stunden über der Theorie saßen, verging die Zeit wie im Flug. Da war  der Paddock deutlich schneller aufgebaut. Noch die optimale Größe, Stangen- und Seilverteilung herausfinden – und alles wieder in die Kisten! Mit Kaffee und Kuchen wurden zum Abschluss alle Teilnehmer für ihre Aufmerksamkeit und Ausdauer belohnt.

Barbara Halle


20. - 22. März, Messe "Jagen Fischen Reiten" in Dresden

"Der Immenhof zu Gast in Dresden"

Anlässlich der 10. Messe Jagen Fischen Reiten in Dresden präsentierte sich der „Haselhof“ mit einer Tölt – Quadrille zur originalen Immenhof Filmmusik. Zu Liedern wie „Ja so ein Pony, das kann alles…..“ stellten unsere Reiter mit spektakulären Töltpassagen ihre Islandpferde in großer Farbenvielfalt vor.
Besonders bedanken möchten wir uns bei der Messeleitung Frau Frank, Frau Fronert und Herrn Hunwardsen für die Würdigung unserer 10. Teilnahme, von Anfang an waren wir mit unseren Isis dabei und hoffen auf 10 weitere höchst erfolgreiche Jahre mit der Messe Dresden und TMS. Des Weiteren gilt unser Dank den Reitern und der Standcrew.


Das Team vom „Haselhof“



14. - 22. März IPZV - Basispass Pferdekunde in Zweinig

Die letzten zwei Wochenenden standen im Zeichen der Islandpferdekunde. Acht motivierte Teilnehmer aus Zweinig und Leipzig hatten sich zum Unterricht mit Bärbel von Erden eingefunden, um ihr Grundwissen rund ums Pferd aufzufrischen.
Am ersten Samstagmorgen trafen wir uns alle in der Reiterstube, um mit der neuesten Technik die Entwicklungsgeschichte und die Anatomie des Pferdes in uns einzusaugen. Viele Zwischenfragen lockerten sowohl den Lehrstoff als auch das Wetter auf, sodass wir den Nachmittag mit der Praxis fortsetzen konnten. Auf dem Lehrplan stand Führen. Nachdem die Pferdefrage geklärt war, konnte auch dieser Teil souverän absolviert werden.
Am Sonntag behandelten wir dann das anspruchsvolle Thema Veterinärkunde. Man sah die Köpfe qualmen. Da war die Pferdepflege in der Praxis eine gelungene Abwechslung. Nachdem auch hier jeder wieder sein Pferd gefunden hatte, ging es an das fachgerechte Putzen. Bärbel von Erden ging währenddessen mit dem Fieberthermometer herum, damit jeder die PAT- Werte kontrollieren konnte. Nach kurzem Zögern war auch das kein Problem für uns acht Wissensdurstigen.
Das Prüfungswochenende startete dann mit neuem Elan und viel mehr gespeichertem Wissen. Am Samstag wurden die letzten Theoriethemen behandelt und das Verladen. Nach kurzem Platten des Pferdeanhängers konnten wir auch mit dieser Übung starten. Mit unseren Verlasspferden Refur und Dagur war klar, dass alle die Prüfung mit links meistern werden.
Und nun rückte der Tag der Priifung immer näher. Das Unwohlsein der Teilnehmer vor der  Prüfung äußerte sich auch im regnerischen Wetter. Der Priifungsausschuss mit Bärbel von Erden, Anina Winkes und Ines Lantzsch hatte jedoch ein gutes Los mit uns gezogen. Sowohl die theoretischen als auch die praktischen Kenntnisse bei allen Priifungsteilnehmern waren vorhanden, so dass wir am Ende des zweiten Wochenendes mit strahlenden Gesichtern und dem Zeugnis nach Hause fahren konnten. Ein Wiedersehen ist spätestens im Herbst zum Reitabzeichenkurs geplant.

Ariane


März, Abstimmungen zum Gebührenkatalog 2009 - BGst. - 01-2009 vom 18.02.2009

IPZV - Mitteilung zur Abstimmung bezüglich der Erhöhung der Nenngelder ab 2009.

T. Schiller


7. März, Vereinstraining des IPV Altenburger Land e.V.

Vom Himmel kam genug Nasses, um es da reinfallen zu lassen

Und um „den Frühling raus zu waschen“, wie die Alten zu sagen pflegen. Doch erschienen vier Unverdrossene an diesem Märzmorgen zum Vereinstraining auf dem Hirtenhof Illsitz, allesamt in Mützen und auch Wattehosen verpackt.
Ehe die Pferde gesattelt
wurden, vertieften die Reiter ihre theoretischen Grundlagen in einer Keksrunde: Tölt – Fuß- und Phasenfolge, Gangveranlagung, Taktfehler und Korrektur. – Das war schon kursverdächtig, was Trainerin Ines da vorbereitet hatte. Und sie brachte es mit der ihr eigenen Begeisterung konkret und kompakt „rüber“. Das „Küken“ in der aufmerksamen Runde konnte sich im Vorlesen von Fachbegriffen üben. Die in den Dreißigern liefen bei Trockenübungen zu Höchstform auf.
Dann endlich ging es in die Sättel. Nun gab es sie live, die Passverspannung, die Galopprolle, den Hüftknick, die Taktverschiebung. Mit Überblick ließ Ines den eifrig trainierenden im richtigen Augenblick einen klaren Hinweis zukommen. Da blieb nicht verborgen, dass die zum Trabtölt neigende Stute zu stark über den Zügel geritten wurde, obwohl es für die interessierten Zuschauer schon sehr harmonisch aussah. Da wurde eine andere Reiterin zu feiner Biegearbeit ermuntert, bis sie ihren zuvor passverspannten Isabellen strahlend im Viertakt daherritt.
Die Wangen von Anke, Janet, Bea und Lea färbten sich rasch rosa. Mit einem Lächeln ob der gewachsenen Klarheit und Sicherheit stiegen sie schließlich vom Pferd. Und die Kekse wurden auch noch alle.

Johanna Lantzsch


Januar, das neue Jahr: eine Vorschau...

Ein neues Jahr wirft seine Schatten voraus, viele interessante und spannende Veranstaltungen und Lehrgänge warten auf uns.
Kaum haben wir und unsere Isländer die eisige Winterpause überstanden, startet auch dieses Jahr wieder
mit Lehrgängen zur Pflege und den Umgang mit dem Pferd, später im Jahr folgen Reitlehrgänge zum Teil mit Turniervorbereitung und Reitabzeichenkurse. 

Zu den Höhepunkten zählen jedoch die "Hestadagar" auf dem Hirtenhof und dem Haselhof, das Zweiniger Hausturnier, die Fohlenschau im August und der gesamtdeutsche Jugendländer-Cup ebenfalls in Zweinig im September. Und es folgen noch weitere. Des Weiteren wird es auch in diesem Jahr wieder einen Stand auf der Messe "Jagen, Reiten, Fischen" in Dresden geben.



A. Kühl


2008

26. Dezember, "Der Wald war leer und die Luft extrem frostig" - Weihnachtsritt auf dem Haselhof

Acht unerschrockene Islandpferdereiter vom Haselhof nutzten den besinnlichen zweiten Weihnachtsfeiertag für einen ausgedehnten Ausritt ins westlausitzer Hügelland. Drei Stunden durch den vereisten Wald, da hatten alle Reiter richtig rosige Wangen. Bei einer kurzen Pause mit Glühwein und Lebkuchen tauten auch die kalten Reiterbeine wieder ein wenig auf, kein Wunder bei minus 6 Grad. 
Für unsere Isis war das jedoch genau das richtige Wetter, und sie kamen bei den frostigen Temperaturen so richtig in „Fahrt“, so dass auch die Reiter voll auf ihre Kosten kamen. In der warmen Reiterstube auf dem Haselhof gab es für 
die Reiter zum Abschluß noch mal ein heißes Getränk und für die Isis ein Leckerli extra.



Sylke


7. Dezember, Wie der Nikolaus ans tölten kam...

Hohoho ihr lieben Leut, ich möchte Euch gerne von einer wirklich schönen Begebenheit bei meiner diesjährigen Geschenkerunde berichten: Mein erstes Tölterlebnis.
Meine Engelein flüsterten mir dieses Jahr ins Ohr, dass im Haselbachtal bei Dresden ein Haufen wirklich lieber und netter Reiter zu einer Feier zusammen kommen würden und eine kleine Aufmerksamkeit vom Nikolaus verdient hätten. Also habe ich mich ins ferne Haselbachtal aufgemacht, um mir die örtlichen Islandpferdereiter ein bisschen genauer zu begucken. Nach langer Wanderung kam ich an und die Engelein hatten nicht gelogen. Lachen klang aus dem Stall und viele freundliche Menschen saßen dort beisammen. Sie begrüßten mich mit Liedern und Gedichten und ich fühlte mich gleich heimisch. So machte es mir große Freude aus meinem Sack Islandpferde Teelichter aus dem Hause „Isimade“ zu zaubern. Ich denke, das war eine gute Wahl….denn zum Dank wurde mit eines dieser herzigen, kleinen Pferdchen gesattelt, damit ich auch mal in den Genuss eines Rittes käme. Da ließ ich mich nicht lange bitten. Was soll ich sagen – es war ein herrliches Erlebnis und ich beschloss, mir umgehend solch ein Pferdchen als neuen Gefährten zu suchen, denn so muss ich meinen vollen Sack nicht mehr selbst tragen und im Tölt nehmen ja selbst zerbrechliche Geschenke keinen Schaden. Danke an alle Menschen vom Islandpferdegestüt Haselhof für dieses tolle Erlebnis. Nächstes Jahr komme ich bestimmt gerne wieder!

Der Nikolaus

19. November, Grünkohlritt in Zweinig

Zum nun schon zur Tradition gewordenen Grünkohlritt trafen sich am Buß -und Bettag neun Reiter in Zweinig. Der Einladung waren sowohl Reiter vom Hof als auch Freunde von ausserhalb gefolgt. Punkt 13 Uhr war Abritt und zunächst ging es Richtung Ruine Kempe in Mahlitzsch. Auf Weg dorthin trotzten die Pferde und Reiter dem stürmisch-regnerischen Wetter. Vorbei an den Koppeln und über größtenteils bekannte Reitwege entlang der Mulde sehnten sich alle schon bald nach einer Pause. 
Auf halbem Weg wurden die Reiter von Karin und Conny zu der verdienten Rast eingeladen. Mit lecker Kuchen und heißen Getränken wärmten sich alle wieder auf. 
Nur den Pferden schien das feucht-kalte Wetter zu gefallen und konnten so den Abritt kaum erwarten. Nachdem das ein oder andere Erinnerungsfoto geschossen war und jeder wieder auf seinem Pferd saß, ging es auf die Schlußetappe. Angeführt von Dirk ging es im Schritt über Oberranschütz und Kobelsdorf in Richtung Magaretenmühle und nach einer weiteren Stunde kam die Gruppe wieder in Zweinig an. Nun ging man zum gemütlichen Teil des Tages über - dem Grünkohlessen mit Kartoffeln und geräucherten Bratwürsten. Sogleich waren kalte Füße und nasse Hosen vergessen, die Teller füllten sich und bei Bier und Glühwein ließ man es sich schmecken. Selbst der andauernde Novemberregen konnte die Stimmung nicht trüben und so überraschte uns Jana am Abend  noch mit einem filmischen Jahresrückblick aus Chemnitz, der den Abend unterhaltsam ausklingen ließ.

A. Kühl


19. - 29.Oktober, Kurs für die Reitabzeichen Bronze/Silber in Zweinig

Auch in diesem Jahr fand wieder der Kurs zum IPZV-Reitabzeichen in Bronze und Silber in Zweinig statt. Die Teilnehmer kamen sowohl aus Sachsen als auch von außerhalb. Und so waren der Reitabzeichen-Bronze-Kurs mit 9 Teilnehmern und der Reitabzeichen-Silber-Kurs mit 6 Teilnehmern sehr zahlreich besucht.
Unter Anleitung von Bärbel und Anina ging es zweimal pro Tag auf die Ovalbahn oder das Dressurviereck. Dort erkannte jeder schnell seine Stärken und Schwächen und konnte gezielt an Verbesserungen arbeiten. Ob auf der Suche nach taktklarem Tölt oder der Balance im leichten Sitz, die Kursleiter hatten immer den passenden Tip parat.
Und spätestens beim Pferdetausch wurde so mancher von den Eigenheiten und dem Charakter der anderen Isis überrascht und konnte nun das gelernte praktisch anwenden.
Doch zwischen den praktischen Übungseinheiten gab es keine Erholung für die Teilnehmer. Kaum waren die Pferde versorgt, qualmten die Köpfe im theoretischen Teil bis in den Abend. Doch durch die reichhaltige Verpflegung durch Fam. Heft und Wadewitz waren alle stets voller Elan und Tatendrang. Für alle war dieser Intensivkurs, der für einige sogar über 2 Wochen ging, ein großer Schritt nach vorn. Vielen Dank an Bärbel und Anina, bis zum nächsten Mal!

A. Kühl


Oktober, Offener Brief an die IPZV Bundesgeschäftsstelle und die Landesverbände

zum Rundschreiben der Bundesgeschäftsstelle des IPZV bezüglich der Tierhalterhaftpflichtversicherung vom 17.10.2008 als PDF-Dokument (Hier klicken).

W. Lake-Schwarznecker


5. Oktober, 1. Hestadagar auf dem Haselhof

Nach tagelangem Bangen, wie das Wetter am Hestadagar auf dem Islandpferdegestüt Haselhof sein wird, wurden wir am Sonntag alle von strahlend blauem Himmel und herrlichstem Sonnenschein geweckt und starteten in einen Tag voller Spaß und Spannung. Gut 40 Starter aus Sachsen und Thüringen im Alter von 6 bis ca. 50 Jahren bewiesen sich u.a. bei Wettbewerben wie Fahnenrennen, Blinder Führer und dem Haselhof-Staffellauf, welche dem Publikum und den Teilnehmern viel Spannung, Spaß und manche Freudenträne boten. Die Wertung des „Freizeitfürsten“ setzte sich aus oben genannten Wettbewerben zusammen. Pia Böhnke wurde voller Ehrgeiz und mit einer gehörigen Portion Spaß unsere 1. Freizeitfürstin, herzlichen Glückwunsch.
Unser Geburtstagskind, Elsa Spittel aus Thüringen, machte sich selbst noch 2 ganz besondere Geschenke, sie konnte den leichten Gehorsam und Best of Dreigang für sich entscheiden. Aber auch in anderen Disziplinen, wie beispielsweise der Führzügelklasse setzte sich der Gedanke, einen unvergesslichen „Pferdetag“ zu erleben, durch. 
In den Augen der Teilnehmer und Zuschauer konnte man erkennen, es war ein gelungener 1. Hestadagar der Islandpferdefreunde Haselbachtal e.V. und für uns alle steht fest, am 04.10.2009 findet der 2. Hestadagar auf dem Haselhof statt. Unser Dank gilt den Richtern Anina Winkes und Ines Lantzsch, unserer Sprecherin Friederike Walz, allen Sponsoren und den vielen lieben Helfern.

Angie Storrer


6./7. September, Jugendländer-Cup auf dem Schleuener Hof in Hohenbruch

Zum 2. Ostdeutschen Jugendländer-Cup hatte dieses Jahr der Schleuener Hof in Hohenbruch eingeladen. Von den zunächst 4 Mannschaften traten letztendlich leider nur drei an, "Odins Elfen" und die "Gummibärenbande" aus
Zweinig und eine Mannschaft aus Brandenburg. Nachdem Erfolg der "Zweiniger Chaosschlümpfe" im letzten Jahr waren alle gespannt, ob die Zweiniger diesen Erfolg wiederholen könnten. In den letzten Wochen war hart geübt worden und die Choreographien für die Schaubilder waren mehr und mehr verfeinert worden. Mit dem Schleuener Hof erwartete die Zweiniger ein räumlich großzügiges Areal mit sehr guten Bedingungen. Nach Ankunft am Freitag waren die Paddocks schnell aufgebaut. So konnte sich schon einmal Pferd und Reiter an Ovalbahn und Dressurviereck gewöhnen.
Am Samstag stand mit der Geschicklichkeit die erste der 7 Prüfungen auf dem Plan, die Michelle auf Dagur in der Einzelwertung gewann. Aufgrund des wechselhaft-regnerischen Wetters stellten sich einfach geglaubte Hindernisse als schwierigere Aufgaben heraus.
Nach der Töltprüfung und dem Viergang ging es zum Reiten im leichten Sitz ins Dressurviereck. Doch sowohl die Zuschauer als auch alle anderen Beteiligten waren gespannt auf die Schaubilder der einzelnen Mannschaften. Die "Gummibärenbande" aus Zweinig bewies, dass sich auch Gummibären ganz lieb haben können und beeindruckten darüber hinaus mit sehr farbenfrohen Kostümen. Danach folgten "Odins Elfen"  ebenfalls aus Zweinig mit einer isländischen Sage. Die Mannschaft aus Brandenburg zeigte ihre Version einer Hochzeit - die "Isi wedding". Und alle Zuschauer waren Zeuge, als es sich die Braut am Ende doch nochmal anders überlegte. Zu diesem Zeitpunkt war nicht zu erahnen, wer am Ende die Nase vorn haben würde.
Am Sonntag früh ging es zu den letzten zwei Prüfungen, der Reiterprüfung und dem Mannschaftsspiel. Da es die ganze Nacht stark geregnet hatte, waren die Bedingungen im Dressurviereck sehr erschwert. Doch die in 4-er Gruppen reitenden Mannschaften meisterten auch diese Aufgabe im aufgeweichten Boden. Zum abschließenden Mannschaftsspiel wußte keines der Teams was sie erwartet. Zunächst musste ein ferngesteuerter Blindritt absolviert werden. Danach sprangen zwei der Mannschaft in eine Schubkarre und wurden vom dritten geschoben während der vierte das Pferd führte. Nach einer langen Bahn in der Schubkarre schlüpften drei Reiter in zwei Getreidesäcke und hüpften mehr oder weniger synchron um eine Kurve. Auf der nächsten Geraden wurden drei des Teams vom vierten aus dem Sattel "gefüttert". Doch damit nicht genug. Zum Abschluß mussten noch knifflige Fragen über das Islandpferd und Island selbst beantwortet werden.
Mit knappem Punktvorsprung gewann am Ende die Mannschaft aus Brandenburg den Wanderpokal des Jugendländer-Cup Ostdeutschland. Obwohl das wechselhafte Wetter mit Nieselregen so manchem zu schaffen machte, hatten alle Beteiligten viel Spaß und die Gelegenheit neue Erfahrungen zu sammeln. Im nächsten Jahr findet der JLO in Zweinig statt.

A. Kühl


31. August, 850-Jahr-Feier Sprotta

Es ist über 850 Jahre her als sich slawische Stämme an der Schwarzbach im heutigen Sprotta ansiedelten. Aus diesem Anlass hatte der Schwarzbachhof eingeladen, um beim Festprogramm mitzuwirken und natürlich kräftig zu feiern. 
Dieser Einladung folgten Reiter vom Clemenshof Gotha, vom Islandpferdehof Zweinig und aus Chemnitz.
Nach einem kräftigen Frühstück bei strahlendem Sonnenschein wurden am Sonntag vormittag die Kostüme anprobiert
und die Pferde gesattelt. Danach ging es zum Festumzug. Dort konnten sich die Zuschauer einen ersten Eindruck von den slawischen Vorfahren zu Pferd verschaffen. Die Reiter beeindruckten sowohl mit prächtigen Kleidern als auch durch schwere Bewaffnung. Doch auch die schrecklichen Normannen, auch als Wikinger bekannt, mischten sich unter die Reiter.

Doch der Höhepunkt stand noch bevor. Für den Nachmittag war die Wikingerhochzeit
angekündigt, eine Geschichte mit historischem Hintergrund.
Nach einer überlieferten Legende drangen bis ins späte 11.
Jahrhundert die von den britischen Inseln, über das Mittelmeer und Skandinavien kommenden Normannen in das Inland ein uns suchten  später auch Sprotta
heim. Sie überfielen die Siedlung und raubten sie aus. 

Doch der Anführer der Normannen verliebte sich in eine wunderschöne Slawin. Es  kam wie es kommen musste. Nachdem ein würdiges Geschenk für die Braut gefunden war, wurde Hochzeit gefeiert. Fortan gab es keine Raubzüge mehr und Slawen und Normannen lebten in stetiger Eintracht. Für alle Beteiligten war dieser Auftritt eine gute Abwechslung zum normalen Turnieralltag und bot ausserdem genügend Zeit, sich bei dem sonnigen Wetter zu erholen.


A. Kühl


23. - 24. August, Bundesjugendtraining des Landesverbandes Sachsen-Thüringen 2008 mit André Böhme

Wenn Pferd und Reiter in Wallungen kommen

Am 23./24.08.2008 fand in Möhrsdorf/Haselbachtal das diesjährige Bundesjugendtraining des IPZV Landesverbandes Sachsen-Thüringen statt. Und so begab es sich, dass am Freitagnachmittag zahlreiche Reiter mit ihren Islandpferden im Anhänger den Weg in Richtung Dresden antraten.
 Dort angekommen brachten wir unsere Isi´s zu denen für uns angelegten Paddocks. Anschließend widmeten wir uns dem Herrichten unserer eigenen Schlafstätten, dem Zeltaufbau bei Sprühregen oder dem Reinigen der Anhänger, wer es gern ein wenig kuscheliger wollte. Es schien ein viel versprechendes Wochenende zu werden. Mit Grummeln im Magen versorgten wir dann zuerst unsere Pferde und später uns selbst mit ausreichend „Kraftfutter“. Nach einem ersten Kennenlernen der 17-köpfigen Truppe ließen wir den Abend mit ein paar kleinen Spielchen ausklingen und begaben uns voller Erwartungen auf das Wochenende in unsere Zelte. Begleitet vom Trommeln des Regens auf unser Zelt- oder Anhängerdach schliefen wir ein.
Nach einer kurzen Nacht jedoch mussten wir aus unseren warmen Schlafsäcken hinaus in Sturm und Regen um den Paddock abzumisten und Pferde zu füttern.
Bewaffnet mit Regenjacke, Schubkarre und Mistgabel begaben wir uns in den Kampf gegen Nässe und Pferdeäpfel. Die Sonne in den trüben Morgen brachte Trainer André Böhme, der uns mit einem fröhlichen „Guten Morgen“ und windzerzauster Lockenmähne begrüßte. Nach einem kräftigenden Frühstück begann dann die erste Trainingsstunde.
In vier Gruppen unterteilt, die im Dreiviertelstundentakt den Platz betraten, tobten wir uns (viele mit ihrem eigenen Isi, andere mit Schulpferden des Haselhofes) - nach Aufwärmübungen wie Seitengängen, Gehorsamsübungen und Biegungen - auf Reitplatz und Ovalbahn aus. 
Mit viel Feingefühl brachte André uns das Denken unserer Pferde auf menschlicher Ebene näher. Von Anfang an stand für uns fest, dass er ein sehr guter und geduldiger Lehrer ist. Nach der Mittagspause ging es für die eine Hälfte der Reiter zur zweiten Trainingseinheit, bei der sich nun endlich auch die Sonne blicken ließ. Von der morgendlichen Anspannung gelöst, zeigten unsere Pferde bei nun fast sommerlichen Temperaturen, was in ihnen steckt und wurden von denen neben dem Reitplatz sitzenden Fans angefeuert und bejubelt. André lief zu Hochform auf und brachte uns und unsere Isi´s mit Tölt und Galopp „in Wallungen“. Um die Gemüter wieder zu beruhigen legten wir nach der zweiten Reitstunde eine Teepause ein, bei der wir uns den von den Vereinsmitgliedern des IPF Haselbachtal e.V. gesponserten Kuchen schmecken ließen. 
Danach schritten Gruppe drei und vier zur zweiten Trainingseinheit, um den Erfolgskurs fortzusetzen. Voller Motivation und Hoffnung auf besseres Wetter am SONN-tag begaben wir uns nach der vierten und letzten Reitstunde für diesen Tag zum Abendessen mit Gegrilltem und verschiedenen Salaten. Ausklingen ließen wir den Abend mit dem Spiel Palermo, bei dem eifrig gemeuchelt wurde. Bei klarem Sternenhimmel legten wir uns schlafen und hofften auf eine trockene Nacht.
Am nächsten Morgen jedoch waren nicht nur die Pferde, sondern auch die Reiter nass. Der Tag brachte isländisches Wetter ins Lausitzer Hügelland. Eiskalter Wind und waagerechter Regen machten das Reiten zu einer Tortur für alle Beteiligten. Mit Gesichtern wie zwei Tage Regenwetter starten wir trotz Dauernässe zur dritten Unterrichtsstunde.
Nur André der 3 Stunden lang in Turnschuhen und ohne Wetterschutz auf einem durchweichten Reitplatz stehen musste und ab und zu von Dorit mit Tee versorgt wurde, verbreitete erstaunlicherweise noch gute Laune. Das aber half nicht darüber hinweg, dass nahezu alle Reiter bis auf die Haut nass waren. Die heiße Dusche nach der Reitstunde war Pflicht.
Die Jugendlichen, die ihre Reitstunde schon hinter sich hatten, standen den anderen Reitern und ihren Pferden mit Decken, aufmunternden Worten und Ersatzjacken bzw. –hosen zu Seite. Da kaum ein überdachter Fleck zum Putzen oder Unterstellen zu finden war, es an jeder Ecke windig und ungemütlich war und einige Pferde erbärmlich zitterten, wollte sich eine gute Laune bei kaum einem Teilnehmer wieder einstellen. Einige Teilnehmer reisten ob der Bedingungen seitens Wetter und Unterstellmöglichkeiten vorzeitig ab, um die menschliche und pferdige Gesundheit nicht weiter zu gefährden.
Nach drei Stunden im Dauerregen und Matsch konnten wir uns dann in das jetzt endlich warme Reiterstübchen zurückziehen, wo Tee und das Mittagessen auf uns wartete. Aufgewärmt, aber mit nasser Kleidung im Gepäck beschloss dann der Großteil, die Zelte in Möhrsdorf abzubrechen und die Heimreise anzutreten. So kam es, dass bereits um halb fünf nachmittags der letzte Anhänger vom Haselhof rollte.
Nichtsdestotrotz können wir auf ein, nun ja, feuchtes, aber auch erlebnisreiches Bundesjugendtraining 2008 des IPZV Landesverbandes Sachsen – Thüringen zurückblicken, das uns sowohl reiterlich, als auch regentechnisch neue Erkenntnisse brachte: Nie wieder werden wir ohne Regendecken auf Reisen gehen.
Ganz besonders bedanken möchten wir uns bei André Böhme, der uns mit sehr viel Ausdauer und Energie trainierte und uns lehrte, dass unsere Pferde im Grunde auch nur Menschen sind, aus denen wir mit viel Liebe und Geduld das beste herausholen können. Weiterhin gilt ein großer Dank Katharina Lenk, die das Bundesjugendtraining 2008 organisierte und besonders am Sonntag telefonisch Beistand leistete, und Ines Lantzsch, die während des ganzen Wochenendes ein offenes Ohr für unsere Probleme, Fragen und Wünsche hatte.

Jugendliche des IPZV Landesverbandes Sachsen/ Thüringen e.V.


23. - 24. August, Bundesjugendtraining auf dem Haselhof Möhrsdorf

Wer es liebt, sowohl bei herrlichem Sonnenschein als auch bei heftigen Dauerregen zu reiten, der kam an dem Wochenende vom 22. zum 24. August 2008, an dem das Bundesjugendtraining des IPZV Sachsen-Thüringen statt fand, voll auf seine Kosten. 17 Kinder und Jugendliche trafen sich, um unter sehr hilfreicher und immer freundlicher Leitung von André Böhme die reiterlichen Fähigkeiten zu komplettieren. Es ist fast unglaublich wie er – selbst im strömenden Regen stehend – die Reiter aufmunternde und unentwegt hilfreiche Hinweise gab. Ganz herzlichen Dank, André, an dieser Stelle!
Und da wir gerade beim Danken sind: Katharina Lenk hatte dieses Bundesjugendtraining organisiert. Jedes Pferd hatte seinen Paddock, jeder Reiter seine Schlafstatt und das Training konnte pünktlich beginnen. Ganz herzlichen Dank dafür, aber auch an alle Mitglieder der Islandpferdefreunde Haselbachtal e.V. die zu der Organisation noch beigetragen haben, beispielsweise indem sie die herrlichen Kuchen gebacken haben, von denen nicht einmal mehr Krümel übrig geblieben sind. Dank aber auch vor allem an die, die GEKOMMEN sind und die teilweise sehr weite Wege auf sich genommen haben.
Die größere Teilnehmerzahl kam übrigens aus Thüringen, was beim Grillen gut daran zu unterscheiden war, wer ein „Steak“ oder ein „Brätl“ bestellt hatte. Das war aber wahrscheinlich der „deutlichste“ Unterschied, denn alle hielt die Freude am Reiten zusammen.
Last but not least, wechseln Staunen und Dank darüber ab, was Ellen Beate und Angie Storrer, die Gastgeberinnen dieses Trainings, geleistet haben: Von der Wahl des „Zeltplatzes“, über die Bereitstellung von Nicht-Zelt-Quartieren, vom Schokoladenbrotaufstrich (um jede Schleichwerbung zu vermeiden) am Morgen bis zu den Steaks auf dem Grill am Abend, an alles war gedacht. Keine Frage blieb unbeantwortet, kein Wunsch unerfüllt und kein Hunger ungestillt. Danke. Und jetzt zum Staunen: Genau an diesem Wochenende musste Ellen Beate ihren Umzug bewerkstelligen. Wer so etwas schon mal mitgemacht hat, weiß dass das Stress pur ist. Alles, was man sich dabei sicher nicht wünscht, ist, gleichzeitig Gastgeberin des Bundesjugendtrainings zu sein, so gern man das auch sonst ist. Und dennoch: Wer es nicht gewusst hat, hat es nicht einmal gemerkt, unter welchem Hochdruck Ellen Beate stand. Großartig! Aber auch Dank an diejenigen, die Ellen bei ihrem Umzug den Rücken gestärkt haben, so dass sie nicht umgefallen ist, stellvertretend Alex, der uns nebenbei noch mit herrlichen Salaten verwöhnt hat.
Bei allen Mühen haben wir erlebt, wie sich wieder einmal eine herrliche Gemeinschaft gebildet hat, wie junge Menschen zusammengefunden haben - letzten Endes dank der Pferde -Islandpferdefreunde eben. Sagen wir einfach: Nächstes Jahr wieder.

Peter Adler


15. August, Materialbeurteilung Zweinig

fs1fs2 

Trotz regnerisch-kaltem Wetter waren einige Zuschauer zur alljährlichen Materialbeurteilung nach Zweinig gekommen.   Insgesamt wurden 5 Jungstuten (Ergebnisse), 8 Hengstfohlen und 9 Stutfohlen (Ergebnisse) bewertet.

A. Kühl


28. Juni, Tag der offenen Tür auf dem Hirtenhof Illsitz (Thüringen)

Als kleiner Islandpferdehof im Altenburger Land wollten wir mit unserem Programm etwas besonderes auf die Beine stellen. Dafür hatten wir wochenlang alle Programmpunkte genau geprobt, Musik geschnitten, gebaut, geputzt und organisiert. Rechtzeitig zum Tag der offenen Tür konnten wir die neue Scheune des Hofes einweihen und damit den Gästen einen überdachten Sitzplatz anbieten.
Zum Programmstart füllten dann viele Zuschauer die Bänke rings um den 
Reitplatz um zu schauen was an den Isländern so besonders sein sollte. Eröffnet wurde das Programm mit einem Einmarsch aller mitgestaltenden Reiter und Pferde, was ob der Farbenvielfalt schon zu kleinen Bewunderungsäußerungen führte.
Im Programm selbst sollte die Rasse der Islandpferde so vielseitig wie möglich gezeigt werden. Deshalb waren Elemente wie die Demonstration der Gänge mit fachkundigen Kommentaren, Dressur und Springen, eine Quadrille, Geschicklichkeitsparcours, Bodenarbeit, Freiheitsdressur und Zirkuslektionen, sowie das Heilpädagogische Reiten nicht weg zu denken.
Für viele Großpferde-Kenner aus den umliegenden Orten war es ein interessanter Nachmittag mit neuen Einblicken. Und so mancher Dressurreiter schmunzelte über den „Gangsalat“ und
das „Beingewurschtel“, das auf dem Reitplatz zu sehen war.
Vom Freizeit-Isi bis zum sportfähigen Temperamentsbündel war alles an Pferden dabei. Die Leistungsbreite der Isländer wurde sowohl von Erwachsenen als auch von Kindern gut demonstriert. Auch das Heilpädagogische Reiten machte Eindruck wegen der Gelassenheit, mit der die Pferde ihre Aufgaben erfüllten.
Ein gelungener Einblick in gute Reiterausbildung, den Umgang und die Arbeit mit den Pferden, wie viele betonten! Und natürlich eine schönes Rasseportrait über den Allrounder „Islandpferd“.
Das Programm lief etwa 1,5 Stunden, anschließend strömten alle Gäste auf den Hirtenhof Illsitz um sich dort genau umzuschauen. Die Photowand in der neuen Scheune und das Video über Gangpferde waren dabei der Anlass für viele Fragen und Gespräche, so dass die Vereinsmitglieder des IPV Altenburger Land e.V. beständig Rede und Antwort standen.
Das gemütliche Beisammensein der bis zum späteren Abend gebliebenen Hof- und Vereinsmitglieder rundete auch für alle Gestressten den Tag ab. Wir freuen uns auf eine Wiederholung im Jahr 2009 – vielleicht schon in Kombination mit einem Hestadagar-Turnier und bedanken uns nochmals bei allen Aktiven und den vielen Menschen die im Hintergrund geholfen haben!

Ines Lantzsch


28. - 30. März, Messe „Jagen Fischen Reiten“ in Dresden 

Die erst 6 jährige Elli Berke auf unserem windfarbenen Islandhengst Pipar frá Sindrastadt faszinierte das Publikum auf der Messe „Jagen Fischen Reiten“ in Dresden. Sie war eine der „Magic Five“ vom Islandpferdegestüt „Haselhof“ auf den Pferden aus Feuer und Eis.
Zum 9. Mal präsentierten wir unsere Islandpferde auf dieser Messe, mit dem Ziel den „Bacillus Islandicus“ weiter in Sachsen zu verbreiten. Sandra Schulze, Gerlinde Müller, Pia Böhnke und Angie Storrer auf ihrem „Sternchen“ vervollständigten die „Magic Five“.
messe1An unserem Stand erregte das ISI – Quiz bei Jung und Alt großes Interesse. Für die 10. Messe, hoffentlich mit einer spannenden Gala, beginnt bereits das Brainstorming. Allen Helfern, besonderes Alexander Goertz, ohne deren Engagement ein solches Event gar nicht möglich wäre, ein ganz herzlicher Dank!
messe2

Ellen Beate & Angie Storrer

Nach oben

1 1 1 1