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Aktuelles und Veranstaltungen

Terminankündigung

26.- 30.07. DJIM - Team Aufruf und Anmeldung
23. - 24.09. Bundesjugendtraining, Domäne Fröttstädt Ausschreibung

Berichte

20. - 21. Mai, OSI und Hestadagar, Zweinig
Nicht nur die Temperaturen stiegen an diesem Wochenende auf sommerliche Werte, auch auf der Ovalbahn ging es heiß her. Nachdem schon vor dem Beginn des OSI in Zweinig klar war, dass der Teilnehmerrekord vom Vorjahr nicht geknackt werden konnte, nahmen dieses Mal sehr viele neue Teilnehmer teil. Mit über 110 Nennungen waren spannende und abwechslungsreiche Prüfungen garantiert. Schon in der Jugendklasse überzeugten Zweiniger Reiter mit Pferden aus eigener Zucht. Katharina Heft gewann mit 5,37 Pkt. auf Broddi von Zweinig die K.L.V5. Doch auch in den anderen Sportklassen ging es heiß her, Andreas Kühl gewann die SB.T8 mit 5,53 Punkten mit Bassi von Zweinig. Kirsten Klepka gewann mit Háfeti vom Friedrichshof die S2.V2 mit 6,33 Pkt. Den Zweiniger Fünfgang X.XFÜNF gewann Anna Lindemann mit Fannar frá Hlemmiskeiði 3 mit 5,67 Pkt. . In der „Best of Youngster“-Wertung wurden angerittene Jungpferde und deren Potential bewertet. Hier wurde Solhvit vom Ölberg vorgestellt von Stephanie Bittner mit 6,08 Pkt. am höchsten bewertet, Frami vom Lichtenberg präsentiert von Annika Fischer und 6,07 Pkt auf Platz 2 und Hetja vom Sonnenwindhof vorgestellt von Anina Winkes und 6,00 Pkt auf Platz 3. Mit diesem Turnier und einer logistischen Meisterleistung auf dem Paddock sorgten die Zweiniger wieder für einen besonderen Höhepunkt im ostdeutschen Turnierkalender. Auch wenn in diesem Jahr einige Teilnehmer kurzfristig absagten, konnten sehr vele neue Gesichter begrüßt werden. Perfekt organisiert setzte dieses Turnier wieder Maßstäbe bezüglich steigender Qualität sowohl bei Pferden als auch bei Reitern.

A. Kühl (Text/Foto)

6. - 7. Mai, Reitlehrgang mit Anina
Es waren nur noch zwei Wochen bis Turnier in Zweinig und so nutzen viele Reiter die Gelegenheit, sich auf die Prüfungen vorzubereiten. 
Darüberhinaus nahmen auch dieses Mal wieder neue Reiter-Pferd-Paarungen teil und der eine oder andere nutzte den Kurs für ein intensiveres Training. Begonnen wurde im Dressurviereck mit Gymnastizierung und Trabarbeit. Darauf aufbauend konnte für jeden individuell ein Wochenendprogramm zusammengestellt werden. Für ambitionierte Reiter wurde auf die Turnierprüfungnen hingearbeitet und am Ende komplett durchgeritten. Parallel dazu wurde natürlich an Sitz und richtiger Hilfengebung gearbeitet. Dafür hatte Anina Franklinbälle dabei und jeder konnte sich daran versuchen. Ob unter den Armen, zwischen Bein und Sattel oder unter dem Gesäß, jeder war von dem Vorher-Nachher-Effekt überrascht. Selbst nach dieser kurzen Anwendung von wenigen Minuten wurden Veränderungen im Sitz und der Haltung des Reiters festgestellt. Aber auch die Pferde reagierten nun ganz anders auf die Einwirkung der Reiter. In den Pausen konnte mit dem Balimo-Sitztrainer weitergeübt werden, um an einem besseren Sitz zu arbeiten. Sowohl Turnier- als auch Freizeitreiter lernten wieder eine Menge dazu und nahmen auch Aufgaben mit nach Hause, um an sich und ihrem Pferd weiterzuarbeiten.


A. Kühl (Text/Foto)

4. - 7. Mai, Präsentation des Islandpferdes auf der agra Leipzig
Die nun schon für den IPZV Zweinig e.V. zur Tradition gewordene Landwirtschaftsausstellung "agra" in Leipzig wurde auch dieses Jahr wieder
genutzt, um im Rahmen des Zuchtverbandes Sachsen-Thüringen e.V. Zuchterfolge vorstellen. So traf man alte Bekannte von namhaften sächischen Gestüten wie Graditz wieder. Wie zu jeder "agra" wurde dem Messebesucher neben den verschiedenen Pferderassen auch das nötige Hintergundwissen vermittelt. Für den IPZV e.V. Zweinig stellten Jochen Heft, Helmut Stichel, Michelle Beuchold und Andreas Kühl mit Venja von Zweinig eine Stute aus der Zweinger Zucht vor. Bei den den täglichen Show-Programmen konnten sich die Messebesucher einen ersten Eindruck über die Bandbreite der sächsich-thüringischen Pferdezucht machen. Bei der täglichen Präsentation aller Rassen zeigte sich wieder einmal die Gelassenheit des Islandpferdes. Auge um Auge neben einem Zuchtbullen blieb Venja gelassen und ließ sich davon nicht beeindrucken. Darüberhinaus wurden alle auf der Messe vertretenen Pferderassen noch einmal in einem eigenen Programm vorgestellt. Diese Gelegenheit wurde genutzt, um den Besuchern den Tölt an der Hand vorzustellen. Doch damit nicht genug. Am Wochenende verzauberten die Reiterinnen der Elfen-Quadrille vom Schwarzbachhof Sprotta  mit einer sehr anspruchsvollen Choreographie und zauberhaften Kostümen die Zuschauer.

A. Kühl (Text/Foto)

30. April - 1. Mai, "Beweglicher Reiter—Lockeres Pferd", „Haselhof“
Am Wochenende 30.April/1.Mai fand auf dem Haselhof im beschaulichen Möhrsdorf nahe Dresden ein Lehrgang der anderen Art statt. Zum ersten Mal gab es nicht nur Angie Storrer als Lehrgangsleiterin, sondern auch Human-Physiotherapeutin Evelyn Jacobson. Gemeinsam wollten beide das Zusammenspiel in der Partnerschaft Reiter-Pferd getreu nach dem Titel des Lehrgangs „Beweglicher Reiter – Lockeres Pferd“ harmonisieren. Neun neugierige Teilnehmer fanden sich deshalb bei sonnigen Wetter auf dem Haselhof ein. Die Teilnehmer konnten unterschiedlicher kaum sein. So war die jüngste Teilnehmerin gerade mal 9 Jahre, aber auch die Jugend und das reifere Semester waren vertreten. Das reiterliche Können war von Anfänger bis Könner vielfältig. Ziel des ersten Kurstages sollte
eine Analyse des Reitersitzes jedes Einzelnen sein, vom subjektiven Empfinden des Reiters und der objektiven Einschätzung durch die Kursleiter Angie und Evelyn. Häufig kamen auch Probleme im Handling der Pferde, ob nun mit dem viel gerittenen Schulpferd oder dem eigenen Pferd im Dialog zur Sprache. Immer wieder fielen bei den Reitern Instabilitäten der Rumpfmuskulatur, Probleme einzelner Gelenke durch Steifigkeiten oder Asymmetrien der Muskulatur auf. Manchmal war auch ein Gleichgewichtsinn irritiert und die empfundene Körpermitte des Reiters verschoben. So war es nur logisch die Reiter gleich am Reitplatz auf der Yoga-Matte physiotherapeutisch zu behandeln, Mobilisationsübungen zu vermitteln oder auf dem Pezziball die Einwirkung des Beckens und der Hüften auf das Pferd zu simulieren. Danach ging es wieder auf das Pferd und mit diversen Hilfsmitteln wie der Reiterbommel oder den Franklin-Bällen wurde an eben diesen Reiter-Pferd-Sorgen gearbeitet. Nicht selten quittierten die Pferde durch ein entspanntes Abschnauben oder eine entspannte Vorwärts-Abwärts-Dehnung ihr Wohlwollen und die ersten Reiter hatten wahre Aha-Erlebnisse. Versorgt wurden alle wieder wie gewohnt mit Ellen Beate Storrers Köstlichkeiten. Am wettertechnisch traumhaften Abend wurde beim traditionellen Hexenfeuer in familiärer Runde nachdiskutiert, analysiert und gefachsimpelt, aber auch herzlich gelacht und gefeiert. Am zweiten Lehrgangstag wurde fleißig weitergeritten. Diesmal in Zweinzelstunden, jeweils einmal am Vormittag und nochmal am Nachmittag. Mit jeder gerittenen Runde hatten die Teilnehmer erstaunliche Fortschritte gemacht und auch aus so manchem, sonst eher dahinstaksenden Ross, wurde ein runder flüssig laufender Vierbeiner. Viele Reiter hatten ihre von Evelyn aufgegebenen Hausaufgaben ernst genommen und sich gut für den zweiten Tag vorbereitet und mit Angies pferdefachlichem Wissen wurden am Ende von Tag 2 zufriedene Pferd-Reiter-Paare verabschiedet. Das Fazit dieses Kurses: Das wiederholen wir!

Evelyn Jacobson, Foto: Ellen Beate Storrer

14. April, Osterritt, Zweinig
Schon nach dem Osterfeuer am Gründonnerstag waren alle am Abend gespannt, wohin der Ritt dieses Mal gehen würde. Nachdem die Tage im April ehr kühl und feucht ausgefallen waren, war bereits am Morgen klar, dass dieser Tag wohl der wärmste zu Ostern werden würde. Auch dieses Mal nahmen wieder Reiter aus ganz Sachsen teil. Über Feldwege entlang der Feldraine konnte jeder sehn, dass der Frühling noch weit entfernt war. Durch Täler und über Hügel konnte man oft die schon absolvierte Strecke aber auch den noch zu reitenden Weg einsehen. Nach einer ausgiebigen Rast im Klosterpark Altzella, bei dem sich auch die Pferde stärken konnten, ging es wieder auf den Heimweg. Dabei wurden wieder einmal neue Reitwege erkundet. Am Ende konnte man auf einen rundum gelungenen Tag zurückblicken. Nach einem perfekt organisierten Ritt traf man sich am nächsten Tag zum Muskelkaterritt und schwärmte noch lange von diesem traumhaften Tagesritt.


A. Kühl (Text/Foto)

7. - 9. April, "IPZV  Longierabzeichen I", Zweinig
Dass auch die Arbeit vom Boden mit dem Pferd vor und begleitend zum Reiten wohl durchdacht sein muss und klaren Regeln folgt, war allen 11 Teilnehmern schon vorher klar. Im Kurs zum "IPZV Longierabzeichen I" soll eben dieses Basiswissen vermittelt werden. Neben der Vermittlung von 
theoretischen Grundlagen, wurde zuerst die korrekte Handhabung der Ausrüstung geübt. Schon beim Aufnehmen der Longe wurde klar, dass einfach Fehler gemacht werden können. Doch wollten sich alle so schnell wie möglich praktisch beweisen. Es wurden Übergänge in den Grundgangarten, das Verkleinern und Verlagern des Zirkels trainiert. Selbst die verschiedenen Formen des Handwechsels wurden geübt bis alles klappte. Alle Kursteilnehmer nutzen auch die Gelegenheit, verschiedene Pferdetypen unter den gleichen Aufgaben zu beobachten und wie der Longierende damit umgeht. Klappte einmal etwas nicht gleich auf Anhieb, hatte Anina immer einen Tipp parat und half oft praktisch mit. 10 Teilnehmer stellten sich der Prüfung am Sonntag und bestanden diese. Einige wird man bestimmt im Juni beim "IPZV Longierabzeichen II" wiedersehen.


A. Kühl (Text/Foto)

31. März - 02. April, Messe "Reiten-Jagen-Fischen" Erfurt, IPV Hörseltal e.V., IPV Weimarer Land e.V. 
Mit einem" fast" gemeinsamen Stand beider IPV`s haben wir die Islandpferde auf der Messe in Erfurt präsentiert. Nachdem ein völlig neuer Stand mit gemeinsamen Farben und Dekorationen für die einzelnen Ortsverbände erstmal zu teuer und zu aufwendig gewesen wäre, hatten wir uns entschlossen, einfach die Mittelwand zwischen den Ständen wegzulassen, den Charakter und die Thematik jedes einzelnen Vereins aber zu belassen. Von Ines Lantzsch vom IPV Altenburger Land e.V. hatten wir einen tollen Aufsteller - den wir aber leider an die Wand hängen mussten wegen Platzmangel - mit einer Übersicht von Thüringer Vereinen und Höfen in der Islandpferdeszene. So konnten die Besucher und Interessierten gleich feststellen, welcher Verein/Hof bei ihnen in der Nähe ist. In diesem Jahr wurden wir vom VfD - ein großer Verband der Freizeitreiter - gefragt, ob wir nicht mit einer Gangpferdepräsentation im Außengelände teilnehmen möchten. Natürlich haben wir zugesagt, wir waren von Freitag bis Sonntag eingeplant mit jeweils 2 Vorführungen, parallel hat unsere Jugendwartin vom IPV Hörseltal, Wiebke Weiß, eine Quadrille für 6 Isländer geplant, die im Hauptshowprogramm ihren Auftritt am Freitag und Sonntag Mittag haben sollte. Leider war eines unserer Schulpferde nebst einem anderen Leihpferd auf einem Trainerkurs und nach dem Heimtransport erkrankte eines der Leihpferde. Unser Schulpferd ist zwar noch gesund, wurde aber sofort isoliert und dadurch konnten wir leider unsere Schulpferde nicht mit auf die Messe nehmen, so dass die Gangpferdevorstellungen und die Quadrille dieses Jahr nicht zum Auftritt kam! Wir drücken noch die Daumen, dass es sich nicht übertragen hat auf unsere anderen Pferde. Natürlich waren die Reiter der Quadrille enttäuscht und traurig über den Ausfall, nachdem wir seit Monaten an der Choreographie und an der Aufführung geübt hatten. Die Kostüme waren genäht und fertig.
So machten wir uns also ohne Pferde sehr entspannt auf, die Messe in Erfurt nur an unserem Stand zu verbringen. Unsere Vereinsmitglieder haben sich in unterschiedlicher Weise an dem Wochenende beteiligt, sei es durch Anwesenheit am Stand, Planung der Bastelidee für die Kinder (Lesezeichen mit Pferdemotiven), sei es beim "Bewachen" unseres Holzpferdes - ausgerüstet mit Sattel und Trense - zum Ausprobieren für die Kinder.
Der IPV Weimarer Land hatte mit einer Präsentation verschiedener Turniere, über Laptop und Beamer an die Wand geworfen, die Blicke auf sich gezogen. So entstanden viele interessante Gespräche über die Gangverteilung und Einsetzbarkeit der Pferderasse Isländer. Auch eine kleine Papierherde auf grünem Standteppich zog die Aufmerksamkeit der Kinder und Erwachsenen auf sich. Wir glauben, an diesem Wochenende wieder das Islandpferd als tolles Reitpferd den Menschen in Thüringen nähergebracht zu haben. Leider konnten wir das bei den Auftritten nicht zeigen, aber nächstes Jahr sind wir - Zusage der Messeleitung ist schon vorhanden - wieder dabei. Ein großes Dankeschön an alle Vereinsmitglieder der beiden Ortsvereine für die Mithilfe am Stand oder im Vorfeld bei den Planungsarbeiten!

Sabine Herschel-Rothe, Islandpferdeverein Hörseltal

2. April, Lehrgang zum IPZV-Basispass, Zweinig 
An den vergangenen Wochenenden hatten sieben Teilnehmer die Gelegenheit ihr Grundwissen rund ums Pferd zu vertiefen. Unter der Anleitung von Anina Winkes wurden im theoretischen Teil des Lehrgangs Grundlagen vermittelt, angefangen bei anatomischen Merkmalen, der Pflege, Fütterung und Haltung des Pferdes bis hin zur Veterinärkunde und dem Transport. Um die nach dem theoretischen
Unterricht rauchenden Köpfe abzukühlen, wurde an den Nachmittagen das Erlernte geübt. Selbst bei vermeintlich einfachen Aufgaben, wie dem Putzen und Führen eines Pferdes im Schritt und Trab, wurde viel Neues erlernt. Beim Verladen auf einen Anhänger war dann der Teamgeist und Geduld gefragt. Zu zweit bzw. zu dritt klappte das Verladen dann problemlos. Eine große Herausforderung für alle Teilnehmer war die Abnahme der PAT-Werte am Pferd. Alle Teilnehmer stellten sich der Prüfung, bestehend aus theoretischem und praktischem Teil und bestanden diese. Mit dem Basispass Pferdekunde haben sie nun die Möglichkeit, weitere Reitabzeichen abzulegen.


A. Kühl (Text/Foto)

25. - 26. März, Strahlend in den Frühling, Reitlehrgang auf dem 
„Haselhof“
Am letzten Märzwochenende lud Angie Storrer zum Lehrgang auf den Haselhof bei Dresden ein. Zwölf begeisterte Reiterinnen und Reiter kamen zu dem zweitägigen Lehrgang zusammen, um sich in Dressur und Stangenarbeit zu üben. Jeweils zwei Übungseinheiten pro Tag waren eine wirkliche Herausforderung für Ross und Reiter. Unter fachkundiger Anleitung von Angie Storrer bewältigten die Teilnehmer Schritt-, Trab- und Galoppstangen, vollführten Drehungen und Wendungen und wurden von Angie umfassend mit individuellen Hinweisen und Tipps versorgt. Angie war ganz in ihrem Element, immer mit Blick auf Pferd und Reiter, stets fördernd und fordernd zugleich, ganz nach dem Motto: Eine Bergwanderung beginnt im Tal, und die Kondition nimmt im Laufe der Wanderung zu. Wichtig war für die Teilnehmer die Erkenntnis, dass auch kleine Erfolge auf dem Weg zum Ziel Lob verdienen. Während der Reitpausen war viel Zeit zum Fachsimpeln über die Übungen, den Ausbildungsstand von Pferd und Reiter und natürlich auch für persönliche Gespräche, die immer mehr zur Stärkung der Reitergemeinschaft beitragen. Die kulinarische Versorgung der Teilnehmer war wieder meisterlich. Am Sonnabend grillte Sten Jacobson für die hungrigen Reiter, und am Sonntag versorgte Ellen Beate alle mit leckerem Mittagessen. Die Teilnehmer selbst trugen auch mit kleinen Köstlichkeiten und selbst gebackenem Kuchen zum leiblichen Wohl bei. Bei sonnigem Wetter und angenehmen Temperaturen war das Lehrgangswochenende ein gelungener Start in den Frühling und für alle Reiter Ansporn zum Weiterüben. Vielen Dank an Angie und Ellen Beate und alle Helfer und Helferinnen, sei es beim Aufbauen oder Aufräumen.

Kathrin Gautsch, Norbert Weitkus (Text/Foto)

4. März, Die Sache mit dem Hula-Hoop oder Bodenarbeit Klappe die Zweite,
„Haselhof“
„Stellt Euch einen Hula-Hoop-Reifen vor, um den Ihr Euer Pferd herum longiert.“ Dieser Ausspruch sollte uns alle noch lange beschäftigen, an unserem zweiten Lehrgang zum Thema Bodenarbeit an diesem sonnigen Samstag. Nachdem sich der vergangene Lehrgang besonders mit Handwechseln an der Longe und mit dem muskulären Aufbau der Pferde beschäftigte, ging es dieses Mal vor allem um die Körpersprache von Mensch und Pferd und wie wir uns diese bei der Arbeit vom Boden aus zunutze machen können. So trafen wir uns am Morgen erst einmal alle am kleinen Platz zu einer kleinen Ausrüstungslehre, bei welcher noch einmal auf die individuellen Arbeitsmittel und ihre Anwendungsbereiche eingegangen wurde. Anschließend zeigten uns Angie und Sourire einen Ausschnitt aus ihrer täglichen Arbeit. Ob mit Kappzaum, Halsring oder komplett frei, wir alle kamen beim Zuschauen aus dem Staunen nicht mehr heraus. Sourire reagierte bereits auf kleinste Zeichen ihrer Reiterin. Und genau diese feine Körpersprache hieß es dann auch für uns auszuprobieren. Einer nach dem anderem „fummelte“ sich unter der geduldigen Anleitung von Angie durch die erste Stundedurch und lernte sein Pferd gut zu beobachten und somit ganz individuell Schwerpunkte zu erkennen. Besonders kniffelig stellte sich für alle Teilnehmer das Longieren eines runden, gleichmäßigen Zirkels dar. Doch durch Angies Tipp, sich einen Hula-Hoop-Reifen vorzustellen, um welchen wir außen herumgehen, konnten wir diese Schwierigkeit bald alle bewältigen. Nach einem stärkenden Mittagessen (Wie immer ein großes Dankeschön an Ellen Beate!) ging es dann zur zweiten Runde über. Hier arbeiteten wir nun ganz vielfältig und an die Stärken und Schwächen unserer Pferde angeknüpft an der Longe, oder auch frei weiter. Auch hier wurde besonders auf das korrekte Einsetzen der Körpersprache, so zum Beispiel das Begrenzen des Pferdes durch leichtes Drehen des Oberkörpers, geachtet. Ich denke, wir alle konnten sehr viel von diesem Tag mitnehmen und sind dank Angie bestens gewappnet für die weitere Arbeit mit unseren Vierbeinern. Schließlich wollen wir doch alle, dass diese zufrieden und gesund sind und Spaß am täglichen, abwechslungsreichen Training haben.

Elisa Schäfer (Text/Foto)

18. Februar, Erste Hilfe am Pferd, fast schon ein Pflichtkurs für Pferdebesitzer, Hirtenhof Illsitz
Nach 3 Jahren haben wir es endlich wieder geschafft. Am 18. Februar fand, unter Leitung von Dr. Corinna Arnold aus Leipzig, erneut ein Erste Hilfe Kurs fürs Pferd
auf dem Hirtenhof in Illsitz statt. Die Nachfrage war wieder groß, alle Teilnehmer hoch motiviert und gespannt auf den Tag. Der Vormittag startete mit einem sehr informativen Theorieblock zu häufig auftretenden Krankheiten und Verletzungen, die mit eigenen Erfahrungen und Bildern aus der Praxis unterlegt wurden und den Teilnehmern dadurch in lebhafter Erinnerung blieben. Unterlegt wurden alle Inhalte mit aktuellen Erkenntnissen aus der Tiermedizin und Forschung. Der vielfältige Input wurde am Nachmittag in die Praxis übertragen. Hier durfte ordentlich ausprobiert werden. 6 Isländer durften die sonderliche Behandlung des Tages über sich ergehen lassen. Darmgeräusche und Herzschläge mittels Stethoskop hören, Puls erfühlen und nahezu jedes Pferd mit einem schicken Verband versehen.
Auch hier wurden alle Tricks und Kniffe erläutert, um im Ernstfall schnell helfen und erste Schritte einleiten zu können. Dabei betonte Tierärztin Dr. Corinna Arnold immer wieder, wie wichtig es ist, schon zu handeln, bevor der im Notfall gerufene Tierarzt eintrifft. Wir möchten uns bedanken, für einen interessanten Tag mit großem Lern- und Spaßfaktor!!

Nele Hamer/ Annett Lippold/ Ines Lantzsch (Text/Foto)

19. - 22. Januar, Islandpferdedorf auf der Messe "Partner Pferd" in Leipzig
Zum ersten Höhepunkt des Jahres präsentierte sich der IPZV Sachsen-Thüringen e.V. auf der Messe "Partner Pferd" in Leipzig. Die Vereine
des IPZV Zweinig, des IPV Altenburger Land und der Pferdesportverein Haselbachtal stellten ihre Höfe vor und beantworteten den Besuchern alle Fragen rund ums Islandpferd. Egal ob zu Fragen zu den Gangarten des Islandpferdes oder zu Reitmöglichkeiten in Sachsen und Thüringen, es gab immer viel Wissenwertes zu erfahren. Darüber hinaus boten die Reiter der einzelnen Höfe jede Menge Action und begeisterten die Zuschauer. Im Aktionsring verzauberten die Reiterinnen der Elfen-Quadrille vom Schwarzbachhof Sprotta mit einer sehr anspruchvollen Choreographie und zauberhaften Kostümen die Zuschauer. Der Hirtenhof Illsitz präsentierte die Gangarten des Islandpferdes. Zwei Reiterinnen vom zeigten Tölt in  verschiedenen Tempi, Übergänge und Zügel überstreichen. Der Haselhof legte bei seiner Vorführung den Schwerpunkt auf die Ausbildung des Islandpferdes.
Spätestens nach diesen Shows konnte man die Begeisterung der Zuschauer spüren. An dem Messestand herrschte immer großer Andrang. Sowohl erfahrene Reiter  als auch Neulinge erkundigten sich nach Reiterferien oder Kursen rund um Leipzig. Schon während der Messe wurden Pläne für das nächste Jahr gemacht und dann wollen es die sächsich-thüringischen Islandpferdereiter wieder richtig krachen lassen.

A.Kühl (Text/Foto)


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