Aktuelles
und Veranstaltungen - 2010
Terminankündigung
| 14. - 15.08. | OSI / Ostdeutsche Meisterschaft / Hestadagar, Chemnitz, Ergebnisse | ||
| 04.09. | Wanderritt, Hirtenhof, Illsitz | ||
| 04.09. | Tagesritt, Zweinig | ||
| 11. - 12.09. | Allgemeiner Reitlehrgang mit Franziska Laack (Trainer B), Zweinig |
Berichte
2010
20. August, Fohlenschau, Zweinig

Zur gewohnten Zeit am gewohnten Ort fand auch in diesem Jahr wieder die Fohlenschau in Zweinig statt. Bei sonnigem Wetter
konnten
sich die zahlreichen Zuschauer vom 2010er Fohlen-Jahrgang einen
ersten Eindruck verschaffen. So waren die Zuchterfolge sowohl für den
fachkundigen Besucher als auch für den interessierten Neuling immer
wieder sehenswert.
A. Kühl
28. Juli – 1. August, DJIM 2010 – "Die Kleinen waren die größten"
Auf
der Mitgliederversammlung im März hatte der Landesverband beschlossen,
ein offizielles Team zur Teilnahme an der Deutschen
Jugend-Islandpferdemeisterschaft aufzustellen, die in diesem Jahr vom
28.7. – 1.8. auf dem Gestüt Ellenbach der Familie Althans in Kaufungen
bei Kassel stattfand. Aufgrund der Sonderreglung zur Förderung des
Islandpferdesports in den neuen Bundesländern brauchten sich unsere
Teilnehmer für die DJIM nicht zu qualifizieren. Da Kaufungen für uns
gut zu erreichen war, waren wir mit 12 Startern, 7 Helfern
und 8 Betreuern aus den Ortsvereinen in Chemnitz, Zweinig, dem
Weimarer und dem Altenburger Land gut vertreten. Besonders hat uns
gefreut, dass die gesamte ”Gründungstruppe” wieder dabei war, die im
letzten Jahr auf dem Kronshof in Ellringen den Landesverband erstmals
auf einer DJIM repräsentiert hatte.
Von Mittwoch bis Sonntag liefen die Wettkämpfe, die die ganze Spannbreite des Turniersports mit Islandpferden repräsentierten.
Neben
den verschiedenen Gangprüfungen auf der Ovalbahn standen Dressur,
Rennen, Geschicklichkeitsparcours, Hestadagarwettbewerbe,
Geländestrecke, Jungzüchterwettbewerbe und viele Spezialprüfungen auf
dem Programm. Mit insgesamt über 600 gemeldeten Pferden war die DJIM
das größte Islandpferdeturnier aller Zeiten, und entsprechend
gigantisch waren die Starterfelder: z.B. 82 Meldungen in der
Töltprüfung T7 der Jugendlichen, 47 Meldungen in der Gehorsamsprüfung
D4 der Jugendlichen und sage und schreibe 113 Meldungen in der
Viergangprüfung V5 der Jugendlichen. Wenn man dann noch bedenkt, dass
die Teilnehmer aus den anderen Landesverbänden eine Qualifikation
durchlaufen hatten und wir gegen internationale Spitzenpferde antraten,
ist es nicht überraschend, dass es trotz 36 gemeldeter Prüfungen nur
wenigen aus unserem Team gelungen ist, sich im oberen Drittel zu
platzieren. Auch die Auswahl der Nennungen kann in den nächsten Jahren
sicher noch optimiert werden.
Recht
erfolgreich waren allerdings die Jüngsten in den Prüfungen, in denen
die Starterfelder überschaubar und das reiterliche Können wichtiger als
das Pferdematerial war: Friederike Freund (USG Chemnitz) erreichte mit
Stella von Chemnitz den 3. Platz von 9 Teilnehmern in der Prüfung
Reiten im leichten Sitz (KM.SP2) sowie den 4. Platz von 9 Teilnehmern
in der Reiterprüfung (KM.D6) der Kinderklasse. Meike Halle (IPV
Weimarer Land) holte sich mit Ör frá Rrö∂li den 14. Platz von 47
Teilnehmern im Geschicklichkeitswettbewerb der Jugendlichen (J.TR1)
sowie einen phantastischen 6. Platz von 20 Teilnehmern im Fahnenrennen
der Jugendlichen (J.FR1). Nicht schlecht lief es auch für Christina
Haubold (USG Chemnitz), die sich mit Hesting von Chemnitz sowohl in der
Töltprüfung H.T7 als auch in der Gehorsamsprüfung H.D3 der Junioren
jeweils im oberen Mittelfeld platzieren konnte (26/56 bzw. 25/57). Ganz
groß raus kamen dann Laura Zesch und Vir∂ing frá Kóldukinn, die beim
Mitternachtstölt als Superschnecke mit dem ersten Kostümpreis bei 36
Teilnehmern prämiert wurde, und nachdem Meike Halle mit ihrer Ör als
töltende Baustelle auch noch für den 3. Kostümpreis gewählt wurde, war
klar, in welchem Landesverband
Phantasie und Kreativität besonders üppig sprießen.
Ansonsten
trat unser Landesverband noch bei zwei weiteren Gelegenheiten deutlich
in Erscheinung. Beim Länderabend am Mittwoch haben wir echte Thüringer
Rostbratwürste vom Holzkohlegrill angeboten, die auch reißenden Absatz
fanden. Rund 120 Würste fanden kurzfristig einen neuen Besitzer
und hinterließen zumindest geschmacklich einen guten Eindruck von
Sachsen/Thüringen. Am Freitag zeigten wir dann bei der Eröffnungsfeier
unser neues DJIM-Team Design mit weinroten Poloshirts und beigefarbenen
Capies mit rotem Schirm, das sich deutlich von dem der anderen
Landesverbände abhob und damit einen sehr guten Wiedererkennungswert
hat. Die vielen positiven Rückmeldungen bestätigen, dass die
Entscheidung im Frühjahr zur Übernahme des Farbdesigns vom Zuchtverband
Sachsen/Thüringen gut und richtig war. Bei der Abschlussveranstaltung
am Sonntag waren allerdings gerade noch genügend Team-Mitglieder vor
Ort, um beide Landesfahnen ins Oval tragen zu können.
Insgesamt
gesehen war der erste offizielle Auftritt unseres DJIM-Teams gelungen.
Die interessierte Nachfrage einiger Team-Mitglieder, wo es denn
nächstes Jahr hingeht, und der Wunsch einiger Helfer im nächsten Jahr
aktiv mitzureiten zeigt, dass die Initiartive weitergehen wird. Für die
Zukunft wünsche ich mir, dass das Team über die Ortsvereinsgrenzen
hinweg noch stärker zu einer Gemeinschaft zusammenwächst, und dass
einige mehr Teilnehmer den Landesverband auch bei der
Abschlussveranstaltung vertreten. Für dieses Jahr aber gilt: ”Wir waren
dabei!”, und ich denke, wir haben unsere Sache gut gemacht.
Stefan Halle
25. Juli, API-Prüfungstag auf dem Haselhof
Am 25.07. fand der 1.
API Prüfungstag auf dem „Haselhof“ bei Dresden statt. Für alle 11 Teilnehmer
zum Basispass bzw. Reitabzeichen Bronze war dies der erfolgreiche
Abschluss des Lehrgangs mit Angie Storrer.
Wir danken ganz besonders
unseren Prüfern Andrea Scheidler und Britta Maiworm, die den weiten
Weg nach Sachsen nicht gescheut haben. In einer stillen Minute
bemerkten die beiden, dass alles super organisiert und geübt wurde
und dass sie immer wieder gerne auf den „Haselhof“ kommen, wir
freuen uns darauf.
Das Team vom „Haselhof“
1. Juli, "Kinder wie die Zeit vergeht", Hofjubiläum auf dem Haselhof
So
richtig glauben kann ich es selbst noch nicht, doch es stimmt: am 01.
Juli 2010 feierte das Islandpferdegestüt „Haselhof“ sein 15 jähriges
Bestehen und die ISI Reitschule „Haselhof“ ihr 10-Jähriges.
Das
1. Erlebnis mit Pferden hatte unsere Angie mit einem Jahr im Zoo in
Münster beim Ponyreiten, seitdem kann sie nicht mehr ohne Pferde. Nach
unserer Umsiedlung in die Nähe von Dresden, haben Uli und Angie stetig
an diesem Traum weitergearbeitet
Mit
dem Kauf von Tofa von Ellenbach und Fagra Raudka aus der Zucht der
Familie Düring im Sommer 1995 fing dann alles an. Wir bauten ganz
sukzessive ein kleines Gestüt auf. Manchmal war dieser Aufbau etwas
beschwerlich, im Osten war alles etwas schwieriger, Islandpferde ( Uli
hatte 1963 auf ihnen das Reiten gelernt ) waren praktisch unbekannt, es
gab weit und breit keine Trainer, Uli´s schwere Erkrankung in 1998 etc.
Gute Freunde standen uns aber immer zur Seite, so besonders Ullu und
Claus Becker, mit
deren
Hilfe wir am 01. Juli 2000 die erste Sagareitschule im Osten
eröffneten. Leider waren die Bedingungen hier aber noch nicht so weit
um eine Sagareitschule aufzubauen, sodass wir 2005 eigenständig als ISI
Reitschule „Haselhof“ weitermachten. Angie wuchs immer mehr in die
Fußstapfen ihres Vaters, absolvierte 2005 mit 17 Jahren ihren Trainer C
und wurde dann mit zarten 18 Jahren ins kalte Wasser geworfen, nach
Uli´s Tod musste sie vieles hier alleine stemmen, denn ihr klares Ziel
war und ist es noch immer, das Lebenswerk ihres Vaters fortzuführen.
Mein
Dank gilt allen, die mitgeholfen haben, dass Angie sich ganz schnell
weiterentwickeln konnte, so vor allem Elisabeth Berger, Andrea
Scheidler und ihrem ständigen Trainer Gunther Vick.
Die
Islandpferdeszene in Sachsen ist stetig gewachsen, besonders bedanken
möchte ich mich bei der Familie Heft für die freundschaftliche und
hilfsbereite Zusammenarbeit. Glücklich sind wir aber auch über die
tolle Zusammenarbeit mit dem Zuchtverband und dem Landesverband
Pferdesport in Sachsen. Natürlich möchte ich mich auch bei Herrn
Drechsler vom Regierungspräsidium Chemnitz bedanken, dass auch
Lehrlinge von einem Islandpferdegestüt in Moritzburg eine Chance
bekamen. Vergessen möchte ich auch nicht unseren Tierarzt, Herrn Dr.
Dziwok aus Steina und hoffe, dass wir auch weiterhin nur wenige schwere
„Fälle“ haben werden.
Unser
„Haselhof“ hat sich natürlich auch stetig weiterentwickelt und wir sind
zu einer großen Haselhoffamilie von Einstellern und Reitschülern
angewachsen, Euch allen gilt ganz besonders unser Dank, es ist schön,
dass es Euch gibt, lasst uns alle weiter viel Spaß, Freude und Glück
mit unseren Isis haben.
Angie und ich würden gerne mit ganz vielen von Euch dieses Jubiläum feiern und haben uns dazu den 03.Oktober 2010
ausgedacht, ohne die Wiedervereinigung wären wir nicht hier und
traditionell findet an diesem Tag ja auch unser Hestadagar statt.
Wir freuen uns auf Euch !!!!
Ellen Beate Storrer
20. Juni, 2. Hestadagar, Hirtenhof Illsitz
Schon
in den Wochen vor unserem 2.Turnier am 20.06.2010 liefen die
Vorbereitungen auf Hochtouren. Fleißige Hände brachten beide
Turnierstätten, also Bahn und Platz, restlich in Ordnung und sorgten
für die Organisation der vielen kleinen Dinge, welche zur Durchführung
eines solchen Turniers nötig sind.
Die erste Disziplin begann gegen
09:30 Uhr. Dabei handelt es sich um die leichte Gehorsam (ohne Galopp),
welche vor allem von unseren jüngeren Reitern geritten wurde.
Clara Bergmann mit Stjarna konnte diesen Wettbewerb für sich
entscheiden.
Für die erfahrenen Reiter unter uns gab es die
Möglichkeit, sich bei der Gehorsam D4 zu beweisen. Bei dieser Prüfung
wurde ein großes Augenmerk auf die korrekte Ausführung der Lektionen
gelegt. Dabei mussten die Übergänge der einzelnen Gangarten punktgenau
geritten werden. Gewonnen hat die Gehorsam D4 Sophie Hupe mit Ysardir.
Besonders
aufgeregt waren unsere Starter der Führzügelklasse. Verlangt wurde
genaues Antraben mit der entsprechenden Hilfe des Reiters, das korrekte
anhalten und ein Slalom um Pylonen. Das haben alle Wettstreiter ganz
super gemacht. Bestes Reiter-Pferd-Paar waren Vanessa Würker mit Gjafar.
An
dieser Stelle sei ein großes Dankeschön an alle Pferdeführer gerichtet,
die im flotten Trab auf der Ovalbahn nebenher gelaufen sind.
Im
Gleichmäßigkeitswettbewerb, bei dem zwei entgegen gesetzte Runden in
möglichst der gleicher Zeit zu absolvieren waren, war es bis zum
Schluss sehr spannend. Die Wettstreiter lagen nur zehntel Sekunden
auseinander. Das beste Reiter-Pferd-Paar mit einer Zeitabweichung von
nur 37 Hundertsteln war Alexandra Jahn mit Gjafar.
Nach dieser
Disziplin konnten alle Reiter bei der anstehenden Mittagspause noch
einmal Kraft tanken und sich auf die folgenden Wettbewerbe vorbereiten.
Es
folgte nun der Hindernistrail. Hier wurde das Vertrauen zwischen Pferd
und Reiter geprüft. Sechs Hindernisse, bei denen es nicht um Zeit,
sondern, u. a. um die korrekte Biegung der Pferde ging, mussten
absolviert werden. Eine Holzbrücke, das Schlüsselloch und die Wippe
dürften hierbei die schwersten Hindernisse gewesen sein. Gewonnen hat
Lukas Wank mit Ysardir.
Auf Vertrauen kam es
auch
bei unserer ersten Teamprüfung an. Der „Blinde Führer“ besteht aus
einem Reiter, einem Pferdeführer und einem Pferd. Hierbei ist der
Führer des Pferdes, welcher die Augen verbunden hat, auf die Ansagen
des passiven Reiters angewiesen. Dabei entstand die ein oder andere
kuriose Situation. Natürlich gab es hier auch verschiedene verbale
Missverständnisse, so war ist schnell einmal aus „links“ das „andre
rechts“ geworden. Die besten Kommandos gaben hier das
Mutter-Tochter-Gespann Grit Grahmann und Charlotte Raum mit Ysardir.
Nun
wurde es sportlich und rasant. Der Triathlon stand auf dem Plan. Bei
diesem, für das Publikum spannende Rennen gab es 7 Teams am Start. Auf
der Ovalbahn musste der Erste des Dreierteams eine Runde reiten, der
Zweite um die halbe Bahn sprinten und der Dritte absolvierte einen
Hindernislauf mit der Schubkarre quer durch das gesamte Oval. Neben den
Teilnehmern selbst, hatte hier das Publikum besonders viel Spaß. Es
gewann das Team: Lea Hallbauer, Maria Thiele und Lukas Wank.
Auch
das Fahnenrennen sorgte für mitreisenden Applaus des Publikums.
Blitzschnell wurden die Fahnen von einer Tonne zur anderen
transportiert. Schön anzusehen waren hier unsere Pferde, die so richtig
losgaloppieren durften. Leider gab es nur drei Starter, die sich diesen
rasanten Wettkampf stellten. Vielleicht sehen und erleben wir nächstes
Jahr mehr Teilnehmer in dieser Disziplin. Der schnellste
Fahnentransporter war: Alina Kolbe mit Gjosta.
Richtig kreativ
konnte man beim “ Best of Dreigang“ werden. Vom Reiter selbst
ausgesuchte Musik, eine dazu passende Kür und ein zum Thema gehörendes
Kostüm mussten hier zu einer Einheit verschmelzen.
Es gibt keine
gestalterische Einschränkung, außer der Zeit von drei Minuten, die in
etwa eingehalten werden musste. Ob die Kür auf der Ovalbahn, im
Dressurviereck oder aus einer Kombination von beiden besteht, ist hier
dem Reiter selbst überlassen. Johanna Lantzsch konnte diesen Wettbewerb
mit Gaski für sich entscheiden.
Einen abschließenden Höhepunkt
bildete das Kostüm-Paarreiten. Hier bestand das Team aus zwei Reitern
die in Eigenregie eine Kür mit dazugehörigem Kostüm vorstellten. Ein
Zeitlimit von etwa 5 Minuten sollte eingehalten werden. Diese Disziplin
war dieses Jahr das erste mal aufgestellt und darum sind wir sicher,
beim nächsten Turnier mehr als nur 2 Reiterpaare zu sehen. Gewonnen
haben Julia Harzer auf Stjarna und Teresa Tomat auf Silpa.
An dieser
Stelle geht noch einmal unser Dank an alle fleißigen Helfer, welche
wieder dazu beigetragen haben, dass dieses Turnier so gut gelungen ist.
Die gestiegene Zuschauerzahl, ist uns eine zusätzliche Motivation
auch nächstes Jahr wieder ein Hestadagar auf dem Hirtenhof Illsitz
durchzuführen, für welches natürlich die Vorbereitungen schon begonnen
haben……
Janet Hennigs/ IPV Altenburger Land e.V.
5. - 6. Juni, OSI und Hestadagar, Zweinig
Am letzten Wochenende fand das alljährliche Offene Sportturnier für Islandpferde (OSI) mit einem Hestadagar statt. Dieses Jahr waren
wieder weit über 100 Starter aus Sachsen, Thüringen, Sachsen-Anhalt, Hessen, Niedersachsen, Bayern, Berlin, Brandenburg und dem europäischen Ausland gemeldet.
Neben
den Tölt-, Viergang- und Fünfgangprüfungen konnten die Zuschauer sowohl
Gehorsamprüfungenals auch Geschicklichkeitsaufgaben verfolgen. Mit Katharina Heft und Jacob Wadewitz in der Führzügelklasse kamen die jüngsten Reiter vom Hof aus Zweinig.
Am
Sonnabend Abend fand der Tag mit dem Mitternachtstölt seinen Höhepunkt,
bei dem 10 Reiter in Kostüm gegeneinander antraten. Am Ende gab es für das beste Kostüm, aber auch für das beste Absolvieren der einzelnen Tölt-Prüfungen einen Preis.
Im
Rahmen des OSI wurden am Sonntag darüber hinaus in der sogenannten
Sachsen Futurity Jungpferde vorgestellt und durch die Richter bewertet. Hier
erhalten Züchter und Reiter die Gelegenheit gerade zugerittene Pferde
vorzustellen und sich durch die Richter den derzeitigen Ausbildungsstand bewerten zu lassen.
A. Kühl
6. Juni, "Willkommen in der Liga der Erwachsenen", Zum OSI Zweinig
Genau vor 8 Jahren
startete Angie Storrer zum 1. Mal auf einem Islandpferdeturnier, in
Zweinig mit ihrem „Sternchen“ und gewann den 2. Platz im Tölt, ein
toller Einstieg für sie.
Am 06.06.2010 startete
sie wieder in Zweinig, wieder mit ihrem „Sternchen“, nur dieses
Mal als Jüngste in der Sportklasse, sie gewann die T3 und wurde in
der V3 punktgleich Zweite, Glückwunsch.
Auch Elisa Schäfer aus
Möhrsdorf bei Dresden hatte dieses Jahr in Zweinig ihren 1. Start
und wurde in der Jugendklasse in der V5 gleich auf Anhieb mit Sláni
vom Haselhof Fünfte, super Elisa.
Aber auch sonst war der
Juni für den „Haselhof“ sehr erfolgreich, unser Lehrling Lena
Merfeld bestand auf dem Rexhof das Silberne Reitabzeichen und Angie
das Goldene, ich gratuliere Euch und wünsche Euch weiterhin viel
Erfolg.
Ellen Beate Storrer
29. - 30. Mai, Turniervorbereitungskurs mit Anina Winkes in Zweinig
Pünktlich
eine Woche vor dem OSI in Zweinig fand der gewohnte
Turniervorbereitungslehrgang mit Anina Winkes statt. Dort konnten sich
sowohl Reiter vom Hof als auch auswärtige den letzten Schliff geben lassen.
Auch dieses Mal nahm sich Anina viel Zeit, um jedem Reiter so kurz vor dem Turnier noch die entscheidenden Tips zu geben. Eine denkbar schwere Aufgabe bei zehn Reitern an zwei Tagen Lehrgang mit wechselnden Reiter-Pferd-Paarungen.
Angefangen
bei Arbeit in den einzelnen Gängen bis hin zu vollständig gerittenen
Viergangprüfungen wurde schon mal unter echten Turnierbedingungen
geprobt. So mussten sich die Reiter aber auch die Pferde daran
gewöhnen, nicht allein auf der Ovalbahn zu sein und konzentriert eine
Prüfung zu reiten.
Darüber hinaus war der Lehrgang
für einige Teilnehmer, die noch nicht an Turnieren teilnehmen, die
Möglichkeit, individuelle Aufgaben zu reiten. Und so wird man
vielleicht den ein oder anderen im nächsten Jahr auf einem Turnier
sehen.
An diesem Wochenende konnte man sich wieder einmal unter
fachlicher Aufsicht Rat aus erster Hand holen sich somit optimal auf
das Turnier vorbereiten. An den Ergebnissen der Reiter sah und sieht
man, dass sich dieser Kurs auf jeden Fall gelohnt hat.
A. Kühl
21. - 23. Mai, Reitlehrgang mit Beggy Eggertson, Chemnitz
Am
Freitag Abend war es endlich soweit, den meisten noch live von der
IceHorse in Berlin in Erinnerung, war er nun da, Beggy Eggertson.
Sieben
Reiter aus Sachsen und Thüringen hatten sich zu diesem
vielversprechenden Kurs angemeldet. Schon am Freitag Abend stellten
alle Reiter ihre Pferde einzeln vor, bevor sich Beggy selbst einen
ersten Eindruck aller Pferde verschaffte. Nach einem kräftigen
Frühstück
am Sonnabend Morgen begann der Lehrgang zunächst in der
Reithalle, wo stark an der Hilfengebung und den Übergängen zwischen den
Gangarten gearbeitet wurde. Dabei
hatten gleich einige Pferde, die sonst nur im Freien trainiert werden,
die Gelegenheit sich an die Reithalle gewöhnen. Auch hier nahm sich
Beggy für jeden sehr viel Zeit, um speziell für jedes Reiter-Pferd-Paar
individuelle Aufgaben und Verbesserungsvorschlage zu geben. In der
Mittagspause wurden in gemeinsamer Runde die Videoaufnahmen analysiert.
Am
Nachmittag und am Sonntag wurde der Unterricht auf die Ovalbahn und das
Dressurviereck verlagert. Der Schwerpunkt lag diesmal auf der
Töltarbeit in verschiedenen Tempi, aber auch in der Verfeinerung der
Hilfengebung. Am Ende bekam jeder eine Menge an Tips und Hausaufgaben
für sich und sein mit auf den Weg. Neben den Unterrichtseinheiten gab
es stets die Möglichkeit für jeden, z.B. abends am Grill, von eigenen
Erfahrungen zu berichten und sich den Rat von Beggy einzuholen. Darüber
hinaus wurde auch viel über geplante Turniere und Veranstaltungen in
Sachsen und Thüringen gesprochen.
Alle Beteiligten waren begeistert vom Lehrgang mit Beggy und vielleicht sieht man sich ja bald wieder.
A. Kühl
22. Mai, Töltkurs mit Andre Böhme, Hirtenhof Illsitz
Am
22.05. folgte Andre Böhme unserer Einladung, auf dem Hirtenhof einen
Töltkurs durchzuführen. Andre ist Inhaber der Sportrichter-A-Lizenz des
IPZV und verfügt über reichlich Erfahrung im Umgang mit Islandpferden.
Schon am Abend zuvor
lernten die Kursteilnehmer Andre kennen. Dabei hatte jeder die
Möglichkeit sein Pferd vorzustellen und individuelle reiterliche
Probleme anzusprechen, auf welche beim Kurs eingegangen werden soll.
Darüber hinaus besprachen wir den Ablauf des Kurstages und teilten uns
paarweise in Gruppen ein.
Am Samstagmorgen ging es dann
los. Jedes Reiterpaar hatte zwei Reitstunden, welche Andre sehr
individuell auswertete. Er konnte jedem Teilnehmer neue Ideen
vermitteln, um bei künftigen Trainings mit dem eigenen Pferd, noch
besser reiten zu können.
Besonders herauszuheben sind die
Videoaufnahmen von allen Trainings. Dadurch kam jeder Reiter in den
Genuss, seinen Trainingsritt noch einmal anzuschauen und gemeinsam mit
Andre auszuwerten. Diese Maßnahme wurde von allen als besonders
wertvoll erachtet, da die Erklärungen im Nachgang der Trainingseinheit
sehr anschaulich erläutert werden konnten.
So ging der Tag rasant
schnell vorbei. Alle Teilnehmer waren sich einig, einen solchen Kurstag
noch einmal stattfinden zulassen. Wir danken Andre Böhme nochmals für
den interessanten Trainingstag und hoffen auf ein baldiges Wiedersehen.
Janet Hennigs
22. Mai, Jubiläumsaussichten auf dem „Haselhof“
Es wollte keiner so
wirklich glauben, es war Samstagmorgen, 22. Mai 2010, 9.30 Uhr auf
dem „Haselhof“ bei Dresden, sprich Zeit für den traditionellen
Pfingstritt und - die Sonne schien!
Die Islandpferdereiter
aus Sachsen trafen sich bereits zum 10. Mal, Frühstück gab es
diesmal also unter freiem Himmel und alle dicken Sachen blieben
am
Hof, als sich pünktlich um 10.30 Uhr die Truppe auf den Weg machte.
Dem besonderen Ereignis
zu Ehren wurde eine ganz spezielle Stelle für die Mittagspause
ausgesucht: die lange Bank direkt am Schwedenstein in Steina. Selbst
die ortsansässigen Reiter kamen total ins Schwärmen ob so viel
traumhaft schöner Landschaft, ganz zu schweigen von der Begeisterung
der an diesem Tag angereisten.
Bernhard Sattler, der
praktisch alle 10 Ritte mit geritten ist, wurde bei ausgelassener
Stimmung zu unserem „Alterspräsidenten“ gekürt. Er kennt Island
inzwischen wie seine Westentasche und reitet sonst in der platten
Dübener Heide. Da er erneut von der abwechslungsreichen Landschaft
rund um den „Haselhof“ fasziniert war, wird er sicher auch die
nächsten 10 Ritte mit uns bestreiten!
Nach über 5 Stunden
kamen alle Reiter wieder glücklich auf dem „Haselhof“ an, wo sie
mit Kaffee und Kuchen empfangen wurden. Nachdem alle Pferde und
Reiter versorgt waren klang der milde Abend, bis zum nächsten Regen
um Mitternacht, am Grill mit viel Glück und Lachen aus. Wir freuen uns alle auf
den 11. Ritt am Pfingstsamstag 2011
Familie Kurz
24. - 25. April, Töltlehrgang mit Franziska Laack, Zweinig
Mit
Franziska kehrte eine langjährige Freundin des Reiterhofes zurück. Mit
zehn Reitern war dann auch der Töltlehrgang sehr gut besucht.
Neben der Töltarbeit wurde jedoch zum großen Teil auf die individuellen Bedürfnisse der Reiter eingegangen. Und so war es für viele Teilnehmer eine besondere Herausforderung, sich auf einem Schulpferd vom Hof zu probieren. Nachdem
jeder Reiter sich und sein Pferd vorgestellt hatte, konnte sich
Franziska einen guten Überblick über das Pferd-Reiter-Paar machen und
sich so für jeden entsprechende Aufgaben überlegen.
Angefangen mit
klassischen Dressurübungen, wie Schenkelweichen oder Schulterherein,
begann der Unterricht am Sonnabend. In Zweiergruppen wurde dann am
Nachmittag die Töltarbeit vertieft. Das sonnige Wetter verstärkte die
gute Stimmung und so mancher nahm sich als Andenken einen Sonnenbrand
mit nach Hause. Am Sonntag wurde zunächst wieder mit ausgiebiger
Dressurarbeit begonnen, bevor dann später jeder mal spezielle Aufgaben
reiten konnte, wie z.B. verschiedene Tempi Tölt. Nach zwei Tagen
Lehrgang gab Franziska jedem eine Menge Tipps mit auf den Weg. Im
September wird sie wieder einen Reitlehrgang durchführen und dann die
Fortschritte überprüfen.
A. Kühl
24. - 25. April, Jugendreitwochenende, Haselhof
Vom
24.4 bis zum 25.4 fand das Jugendreitwochenende 2010 der
Islandpferdefreunde Haselbachtal e.V. und der ISI Reitschule auf dem
Islandpferdegestüt „Haselhof“ statt. Kinder und Jugendliche von 6 bis
18 Jahren konnten daran teilnehmen. Bei wunderschönem Sonnenschein
startete es um 10.00 Uhr. Als Erstes sollten sich die Teilnehmer
untereinander besser kennenlernen. Also
spielten
wir ein paar Kennenlernspiele und bastelten Namensschilder. Darauf
folgte eine Gelassenheitsprüfung für die Gruppe 1. Dabei sollten wir
das Pferd, das uns zugeteilt wurde, über einen Parcours führen,
was allerdings nicht allzu leicht war. Anschließend gab es für die
hungrigen Mägen ein leckeres Mittagessen. Nach der kleinen Mittagspause
war die Gruppe 2 mit der Prüfung dran. Als das abgeschlossen
wurde, gab es Kuchen. Teamspiele folgten, bei denen jeder Spaß
hatte. Um 17.00 Uhr trafen unsere Eltern ein. Mit leckeren
Bratwürstchen genossen wir den Grillabend. Wie jeder Tag zu Ende
geht, ging auch dieser seinem Ende entgegen.
Mit wunderbarem Wetter
fing der zweite Tag des Jugendreitwochenendes an. Gleich am Anfang
wurden wir in Dreiergruppen aufgeteilt. In diesen Gruppen sollten wir
ein Pferdequiz lösen. Gruppe 1,2 und 3 ritt die gestrige Prüfung,
während die Anderen eine Schnitzeljagd durch den Wald machten. Nach dem
wieder schmackhaften Mittagessen wurde getauscht. Einen Apfelkuchen gab
es für die erschöpften Reiter und Rätsler. Und schon wurden die
Teilnehmer wieder von den Eltern abgeholt. Allen hat es sehr gut
gefallen.
Vielen Dank an den Verein und das Team vom „Haselhof“ für das leckere Essen und das schöne Programm.
Ellen Seifert
9. April, Jugend- und Vereinsnachmittag Thema "Huf und Beschlag" mit Peter Papesch, Hirtenhof Illsitz
Interview mit dem Hufschmied
1. Wie sind Sie auf den Beruf Hufschmied gekommen?
Durch Heirat. Ich habe bei meinem Schwiegervater angefangen, weil ich dessen Tochter geheiratet habe. Und da dieser kein Sohn hat, habe ich die Schmiede übernommen und mit dem Hufbeschlag angefangen.
2. Und ist dies Ihr Traumberuf?
Es ist
ein sehr schöner Beruf!
3. Was gefällt Ihnen an Ihrer Arbeit so besonders?
Erstens das Arbeiten mit Tieren UND Menschen und dass man bei der Arbeit helfen kann. Dass es vorrangig um die Tiere geht und nicht allein um das Geldverdienen.
4. Können Sie sich vorstellen einen anderen Beruf auszuüben?
Ich habe auch schon andere Berufe gehabt und ich könnte mir vorstellen einen anderen auszuüben, aber momentan kann ich es mir gesundheitlich noch leisten.
5. Was halten Sie von Frauen in dem Beruf?
Es ist
ein sehr schwerer Beruf und es gibt auch Frauen in diesem, wobei ich
sagen muss, dass es,
von der Muskelkraft und vom Körperbau her, für eine Frau sehr
schwer ist. Es gibt auch
eine Hufschmiedemeisterin in Gießen, diese ist aber sehr kräftig.
Ich kenne auch noch andere,
die im Hufschmiedeverband sind- Frauen, die ihre Arbeit bombig
machen. Ich habe
nichts
gegen Frauen in dem Beruf.
6. Was war das aufregendste in Ihrer Berufszeit, was Sie erlebt haben?
Das ist natürlich schwierig. Das aufregendste? Es ist immer aufregend, wenn ein Pferd irgendwo nicht so gut läuft und nach dem Arbeiten wieder besser gehen kann. Das ist eigentlich für einen Schmied das schönste. Einem Pferd bei der Erhaltung der Gesundheit helfen.
7. Können Sie reiten?
Leider nicht. Ich würde gerne reiten, aber mir fehlt die Zeit. Ich sehe es nicht ein, wenn ich ein Pferd habe, aber von früh um 7 bis abends um 8 unterwegs bin und keine Zeit für dieses habe. Weil wenn ich ein Tier besitze, dann muss ich mich auch um es kümmern können. Deshalb reite ich nicht, sondern konzentriere mich lieber auf meine Arbeit.
8. Was sind die grundlegenden Aufgaben eines Hufschmiedes?
Wenn ein
Pferd in Menschenhand kommt, müssen der Besitzer, der Schmied und
der Tierarzt
zusammenarbeiten. Diese müssen einen Plan erstellen, was für das
Pferd am Besten ist: Was
will der Besitzer mit dem Pferd erreichen? Will er es zum Fahren oder
zum Reiten nehmen?
Will er für sich privat oder auf Turnieren reiten? Und je nachdem
was das Pferd
machen
soll, muss dann der Beschlag vom Hufschmied ausgewählt werden.
Deswegen
müssen immer, um mit dem Pferd erfolgreich sein zu können, diese
drei zusammenarbeiten.
Der Schmied ist hier, auch bei einer Erkrankung des Pferdes, die ausführende
Hand des Tierarztes.
9. Sehen Sie irgendeine Veränderung im Beruf des Hufschmiedes im Laufe der Zeit?
Ja, also früher war das so, dass das Pferd beim Besitzer und beim Schmied ein Arbeitsgerät war. Es musste funktionieren. Der Schmied hat so beschlagen, dass das Pferd arbeiten konnte. Jetzt im Laufe der Entwicklung ist das Pferd vom Arbeitsgerät zum Familienmitglied geworden. Also muss auch der Schmied, der früher ein bisschen grober mit dem Pferd umgegangen ist, so mit ihm umgehen, als wenn er ein Familienmitglied in der Hand hat.
10. Wie hat Ihnen heute der Nachmittag gefallen?
Ich habe einen trockenen Mund (lacht). Es ist schon schön, wenn sich auch Kinder dafür interessieren. Unser Anliegen ist aber auch, dass Leute ein Verständnis für Pferde entwickeln. Wir sind im Hufschmiedeverband und kämpft dafür, dass die, die an den Pferden arbeiten nicht bloß ein Wochenendlehrgang gemacht haben und sich dann Hufdesigner, Paarhufpfleger oder Huftechniker nennen und einfach so am Pferd herumbitzeln, sondern eine ordentliche Ausbildung haben.
Ines Lantzsch
April, Aufruf zur DJIM 2010 (28.06. - 01.08.2010 in Kaufungen) Anmeldung
Der
Landesverband Sachsen-Thüringen hat beschlossen, für die Teilnahme an
der Deutschen Jugendislandpferde - Meisterschaft 2010 erstmals
eine offizielle Abordnung aufzustellen.
Alle Kinder, Jugendlichen
und Junioren des Landesverbands sind bei Interesse aufgerufen, sich
entweder als aktive Teilnehmer oder als Helfer und Unterstützer für das
DJIM-Team zum melden.
Als
aktive Teilnehmer braucht ihr keine Qualifikation und es wird auch
keine Sichtung auf der Ebene des Landesverbands vorgenommen. Es reicht,
wenn ihr euer Interesse an einer Teilnahme anmeldet! Wir werden euch
bei der Auswahl der Prüfungen beraten und in allen organisatorischen
Fragen nach Kräften unterstützen.
Als Helfer und Unterstützer werdet
ihr mit im Lager des Landesverbands untergebracht. Eure wichtige
Aufgabe wird es sein, die aktiven Teilnehmer vor den Prüfungen zu
unterstützen und bei allen Arbeiten im Lager zu helfen. Wenn ihr ein
bestimmtes Pferd/Reiter-Paar unterstützen möchtet (z.B. eine
Vereinskameradin), so könnt ihr das bereits bei der Meldung angeben.
Ob
als aktive Teilnehmer oder als Helfer und Unterstützer, ihr werdet an
dem großen Fest der Islandpferdejugend teilnehmen, tolle Wettbewerbe
und eine einmalige Atmosphäre hautnah erleben sowie ein spannendes
Rahmenprogramm nutzen können. Alle Mitglieder des DJIM-Teams werden
gegen einen Unkostenbeitrag mit den offiziellen DJIM-Team Polo-Shirts
und Cappies ausgestattet. Die DJIM ist die größte Einzelveranstaltung
des IPZV mit mehr als 400 aktiven Teilnehmern und der ganzen Breite der
Wettbewerbe mit Islandpferden, Gänsehautfeeling ist also garantiert!
S. Halle
02. April, Osterritt in Zweinig
Der letzte Schnee war kaum geschmolzen
als auch dieses Jahr wieder die Pferde zum Osterritt gesattelt wurden.
Die meisten Reiter hatten die wenigen Gelegenheiten genutzt, um nach dem
langen
Winter
ihre Pferde auf diesen mehrstündigen Ausritt vorzubereiten.
Auch dieses Mal hatten sich wieder einmal knapp 20 Reiter sowohl aus
Sachsen als auch von ausserhalb eingefunden.
Am Vortag herrschte am
Osterfeuer schon sehr gute Stimmung und es wurde schon gerätselt,
welche Rundstrecke diesmal geritten wird. Nach einem ausgiebigen
Frühstück
am Freitag Morgen ging es zunächst in Richtung Haßlau und Ossig im
großen Bogen nach Präbschütz. Und obwohl jeder glaubte die Ortsnamen
schon irgendwann mal gehört zu haben, entdeckte man trotzdem den ein
oder anderen unbekannten Winkel seiner Heimat.
Nach
mehr als der Hälfte der Strecke wurde in Zschäschütz zur Mittagspause
eingeladen. Bei Kartoffelsuppe und Bockwurst sammelten alle wieder
Kräfte für die zweite Etappe zurück nach Zweinig. In Richtung
Margarethenmühle über bekannte Reitwege klang der Osterritt ruhig aus.
Am
Sonnabend trafen sich noch viele Reiter wie gewohnt zum
"Muskelkaterritt" auf eine ruhige Schrittrunde. Damit
gingen erlebnisreiche Reittage zu Ende. Doch für viele Reiter
stehen schon die bald anstehenden Reitkurse, wie jetzt im April, vor
der Tür.
A. Kühl
26. - 28. März, Messe "Reiten-Jagen-Fischen" in Erfurt, IPV Weimarer Land
Auch
in diesem Jahr waren die Hallen der Erfurter Messe wieder gut gefüllt.
Sicher waren viele Besucher nur zum Einkaufen oder wegen des
Showprogramms in die Halle 3, die Reiterhalle, gekommen. Aber ein Teil
fand doch den Weg in die hinterste Ecke und somit zum Stand der
Islandpferdevereine in Thüringen. Dort war das Interesse
an
keine Altersgrenzen gebunden. Die Kinder bestaunten die Modellanlage
eines Islandpferdehofes, die Älteren waren eher an Informationen über
Haltung, Freizeitreiten oder Turniere interessiert. Eine Diashow gab
Einblicke in das abwechslungsreiche Leben mit Islandpferden und eine
Schaufensterpuppe in voller Wintermontur zeigte, dass
Islandpferdereiter selbst im Winter auf ihre Lieblingsbeschäftigung
nicht verzichten müssen. Auch das Gewinnspiel sprach viele Besucher an.
Auf sieben von achtundzwanzig gezeigten Tölterabbildungen waren Fehler
eingebaut, die es zu finden galt.
Zahlreiche
Fragen wurden von den interessierten Besuchern gestellt, wobei „Wo kann
man in Thüringen auf Islandpferden reiten?“ sicher die häufigste war.
Die
Zahl der Standbesucher und die vielen geführten Gespräche zeigen, dass
ein Interesse am Islandpferdesport in Thüringen besteht und entlohnen
für die Stunden der Messevorbereitung und der Standbetreuung.
Tatsächlich wurde beim Standabbau schon über einen Messeauftritt im
nächsten Jahr nachgedacht.
Die Islandpferdevereine in Thüringen
19. - 21. März, Vereinsfahrt des IPV Weimarer Land zum Wiesenhof
Wenn David zu Goliath fährt...
Am 19.März war es endlich mal wieder
so weit. Die Vereinsfahrt des IPV Weimarer Land stand an. Schon
Wochen vorher war die Vorfreude der 9 Reiselustigen riesig. Was uns
wohl auf dem größten Islandpferdehof Deutschlands, dem Wiesenhof,
erwarten würde. Nachdem sämtliche Fahrgemeinschaften gebildet und
alle Vorbereitung getroffen waren, ging es, trotz nicht ganz so guter
Wettervorhersage, endlich los. Eine Anreise von über 400 km stand
uns bevor. Am Freitagabend bekamen wir noch eine kurzen Vortrag zur
Historie und eine Führung über den Hof. Danach ging es nahtlos über
zur Zimmerverteilung im Gästehaus des Hofes sowie zum Abendessen.
Die Auswahl auf der Karte war groß und die Portionen noch größer,
so dass keiner hungrig zu Bett gehen musste.
Am Samstag, nach einem ausgiebigen
Frühstück mit Aussicht auf die Ovalbahn, ging es Richtung Stall, um
die Pferde und unseren Betreuer für das Wochenende kennenzulernen. So kam es auch zur typisch isländischen
Begrüßungszeremonie durch unseren Betreuer Matthias. „Ich kenn
Euch nicht, ihr kennt die Pferde nicht, hier sind die Namen und die
Beschreibungen. Verteilt die Pferde unter Euch und wir sehen uns zur
Reitstunde.“
Und da ging sie los, die große
Pferdeverteilerei. Der eine wollte gern den perfekten Tölter, der
andere mal was ganz anderes als das, was er zu Hause hat. Nachdem
alles geregelt und geputzt war, kamen wir zu unserer ersten
Reitstunde, aufgeteilt in Jugend- und Erwachsenengruppe. Nach einem
lockeren Mittagessen genossen wir am Nachmittag eine Vorführung der
Freiheitsdressur. Es war sehr interessant zu sehen, wie sensibel doch
die Pferde auf die menschliche Körperhaltung reagieren.
Sonntag Vormittag war für uns ein
gemütlicher Ausritt geplant. Nachdem wir bei diversen Reitstunden
unser Auge ’geschult’ haben, bereiteten wir unsere Pferde vor.
Gott sei Dank hatte der Wettergott auch an diesem Tag ein Einsehen
mit uns. Und so brachten wir den Ausritt trocken hinter uns. Am
Nachmittag bekamen wir noch mal diverse Hinweise für unsere weitere
Arbeit in einer Reitstunde auf dem Dressurplatz. Und da erwischte es
uns doch noch, wir wurden nass. Trotzdem war es ein rundum
gelungenes Wochenende. Ein kleiner Teil der Mitglieder eines kleinen
Islandpferdevereins aus Thüringen fühlte sich pudelwohl auf
Deutschlands größtem Isi-Hof. Wir möchten uns beim gesamten Team
des Hofes für die wundervolle Betreuung bedanken und beim
Gästehausteam für die tolle Unterbringung und Verpflegung. Wir
freuen uns, dass alles so reibungslos geklappt hat und kommen
bestimmt mal wieder.
Katharina Wolf
19. - 21. März, "Auch Islandpferde
können tanzen", Messe "Jagen-Fischen-Reiten" in Dresden, Haselhof
Dies bewiesen unsere
Reiter vom Islandpferdegestüt „Haselhof“, Lena Merfeld auf Pipar
frá Sindrastad und Angie Storrer mit ihrem Nidur vom Hochwaldhof auf
der
11. Messe Jagen Fischen Reiten in Dresden.
Das Publikum kam ob so
viel Harmonie und Gefühl zu der Filmmusik von Dirty Dancing voll auf
seine Kosten. Aber auch bei der
privaten Hengstschau konnte Angie Storrer mit ihrem neuen Hengst,
Nidur vom Hochwaldhof, eindrucksvoll beweisen, was alles in so einem
Islandpferd steckt.
Wir danken all unseren
Helfern, der TMS Dresden und freuen uns auf die 12. Messe in Dresden
im April 2011.
(Foto: Peter Tendler, Moritzburg)
Das Team vom „Haselhof“
06. Februar, Haselhof, „Opi“ sagt goodbye
Unser
lieber „Opi“ Frekjur
frá Fuglsang,
hat uns in 2009 gebeten, dass wir ihm nun doch allmählich mal seinen
verdienten Ruhestand gönnen sollen.
Diesen
Wunsch wollen wir ihm nun endlich erfüllen. Durch
eine glückliche Fügung konnte Angie im Dezember 2009 ihre heimliche
Liebe Nidur
vom Hochwaldhof
erwerben und am 05.02.2010 wurde
er auf den Mitteldeutschen Körtagen für Sachsen anerkannt. Somit
möchte Frekjur nun all seinen Fans „goodbye“ sagen.
Wir
danken Dir für die vielen tollen Fohlen, die Du uns und vielen
anderen Züchtern gebracht hast und wünschen Dir noch viele schöne
Jahre als Rentner auf dem Haselhof. Das
Urteil der Körkommission lässt uns hoffen, dass wir einen adäquaten
„Nachfolger“ für Dich gefunden haben.
Ellen
Beate Storrer
Januar, Jahreswechsel auf dem Haselhof
Es war unübersehbar
Winter, als die Reiter vom Islandpferdegestüt „Haselhof“ bei
Dresden und ihre Gäste am 2.Weihnachtsfeiertag und an Neujahr zum
letzten bzw. ersten Ausritt der Jahre aufbrachen. Leichtes Schneegeriesel
hatte den hügeligen Wald rund um die Luchsenburg verzuckert und mit
seinen zugefrorenen Weihern in eine weiße Märchenlandschaft
verwandelt.
Die große Birke, gleich
neben der Koppel, war durch einen Eisregen zu einem derart gebogenen,
bizarren Gebilde erstarrt, dass Tofa sie nicht wieder erkannte und
durch ihre Reiterin erst zum Vorbeigehen überredet werden musste.
Der Zustand der gefrorenen Waldwege gab ein gemütliches Schritttempo
vor, verlangte aber trotzdem erhöhte Aufmerksamkeit von den Reitern
und ihren Pferden, um jeweils gemeinsam die trittsicherste Spur zu
finden. Da außer uns nur wenige Spaziergänger unterwegs waren und
es windstill blieb, konnten wir, bis an die Nasenspitzen warm
verpackt, die Ruhe der Feiertage um den Jahreswechsel ungestört
genießen.
Und als an einigen
geschützten Stellen die erfahreneren Pferde durch erhobene Köpfe
und stärkere Tritte signalisierten, dass der Untergrund einen kurzen
Tölt zulassen würde, gaben die Reiter gerne nach. Mit Anbruch der Dunkelheit
kehrten wir, begleitet von den Lichtern im Tal schließlich auf den
„Haselhof“ zurück, wo uns in der Reiterstube ein heißer
Glühwein erwartete und als besondere Überraschung von Ellen Beate
Storrer eine Platte mit original isländischem Lachs serviert wurde. Versteht sich von selbst,
dass dabei schon wieder die Pläne für die nächsten Reiterlebnisse
geschmiedet wurden…
Petra Kurz
2009
22. November, Grünkohlritt in Zweinig
Zum alljährlichen Grünkohlritt fanden sich in diesem Jahr 11 Reiter ein, sowohl aus Zweinig als auch aus Chemnitz. Bei strahlendem Sonnenschein ging es zunächst in Richtung Haßlau. Nachdem
Ossig passiert war, erreichten die Reiter den Mehlgrund und
die Rast an der Silberwäsche in der Nähe des ehemaligen
Silberbergwerkes war nicht mehr weit.
Kaum angekommen erwartete die
Reiter Kaffee und Kuchen und die Pferde hatten kurze Zeit zum
Verschnaufen. Pferd und Reiter hatten dies auch nötig, denn die
nächsten Kilometer sollten anspruchsvoller werden. Entlang der
Mulde stellten sich durch Sturm umgefallene Bäume in den Weg. Doch
selbst diese kleine Hürden stellten keine ernsthaften Hindernisse dar
und alle Reiter schlängelten sich furchtlos darunter durch. Über
Roßwein entlang für manchen unbekannter Wege, vorbei am Gut Troischau
musste noch ein kleiner Bach durchquert werden. Am späten Nachmittag
erreichten die Reiter wieder Zweinig. Nachdem alle Pferde versorgt
waren, freuten sich alle auf das zünftige Grünkohlessen. Und bei kühlem
Bier und heißem Glühwein klang der Sonntag in gemütlicher Runde
aus.
A. Kühl
4. Oktober, Audienz beim "Freizeitfürsten" der Islandpferdefreunde Haselbachtal e.V.
An einem lauen Herbsttag
traf sich die IPF Haselbachtal e.V.-Society-Reporterin Pia Böhnke
mit dem frisch gebackenen „Freizeitfürsten 2009“ Hagen Kurz zu
einem Schwätzchen am Rande der Ovalbahn. Bei Tee und Keksen gab er
exklusiven Einblick in den Verlauf seines ganz persönlichen
Wettbewerbs im Rahmen des 2. Hestadagar am 04.10.2009 auf dem
Islandpferdegestüt Haselhof bei Dresden.
Pia: Lieber Hagen, schön dass du die Zeit gefunden hast für ein kurzes Interview. Erst einmal herzlichen Glückwunsch zum Titel „Freizeitfürst 2009“ der Islandpferdefreunde Haselbachtal e.V.!
Hagen: Danke, ich muss mich erstmal an so viel Ehre gewöhnen!
Pia: Es war, wie ja schon im vergangenen Jahr, ein harter und enger Kampf um den Titel und du musstest dich in vielen unterschiedlichen Disziplinen beweisen. Kannst du uns Einblick in deinen persönlichen Wettkampfverlauf geben?
Hagen: Naja, der Anfang war ein bisschen holprig, aber dann konnte ich mich von Wettkampf zu Wettkampf steigern.
Pia: Insider wissen, dass der Freizeitfürst auf dem Haselhof durch eine Kombiwertung aus Blinder Führer, einem beliebig auszuwählenden Gangwettbewerb und dem Fahnenrennen ermittelt wird. Was haben wir uns denn dabei unter einem “holprigen Start“ vorzustellen?
Hagen: Es begann mit dem blinden Führer, bei dem mich meine Frau unterstützt hat. Und, selbstkritisch muss ich sagen, wenn ich gleich von Anfang an auf sie gehört hätte, wäre das Abschneiden noch besser gewesen. So konnten Ellen und Jasmin Seifert uns überrunden. Beim meinem frei zu wählenden Gangwettbewerb, dem Kostümtölt, waren dann meine Frau und Linda Heuveldop direkte Konkurrenten und harte Gegner für mich. Erst beim Fahnenrennen konnte ich dann Dank meiner kleinen „Rennsemmel“ Mary alle abhängen.
Pia: Welches war für dich der schönste Moment des Wettbewerbs?
Hagen: Das war der zweite Durchgang beim Fahnenrennen, als Mary und ich unsere erste Zeit noch einmal unterbieten konnten und ich hatte das Gefühl, das hat auch ihr richtig Spaß gemacht!
Pia: Du hast im Wettbewerb echt Nerven bewiesen. Eine tolle Leistung! Hast du eine spezielle Mentaltrainingsmethode? Oder existiert vielleicht ein Leitspruch, dem du während eines Wettkampfes folgst?
Hagen: Eigentlich nicht, ich lasse mich überhaupt nicht so schnell aus der Ruhe bringen. Das ist bei Wettkämpfen natürlich von Vorteil.
Pia: Durch den Titelgewinn hast Du bewiesen ein echter Allrounder zu sein, aber welche der Disziplinen liegt dir am meisten (am Herzen)?
Hagen: Das ist eindeutig das Fahnenrennen. Da können das Pferd und ich gemeinsam mal so richtig „die Sau rauslassen“!
Pia: Neben deinen reiterlichen Leistungen wollen wir aber die Pferde nicht vergessen. Du hast ja nicht das erste Mal Pferde der Familie Storrer in einem Wettkampf präsentiert. Wie kam es zu dieser engen Zusammenarbeit?
Hagen: Wir hatten auf der Kamenzer Ferienmesse das Angebot von Kinderreitferien auf dem Haselhof gefunden und unser Sohn hatte nach der einen Woche solche Fortschritte gemacht und war so begeistert, dass er unbedingt weiter dort trainieren wollte. Die sympathischen und nervenstarken Isis und das Training haben dann auch meine Frau und mich sehr schnell überzeugt. Angie Storrer und ihre Mitarbeiterinnen haben eine sehr kompetente und freundliche Art das Training zu leiten. Es macht immer Spaß und wir lernen jedes Mal etwas dazu. Aber uns ist nicht nur die gute Beziehung zu den Pferden, sondern auch zu den Menschen sehr wichtig. Und da wir sowohl vom Haselhofteam, als auch von den anderen Reitern sehr freundlich und familiär aufgenommen wurden, ist es kein Problem auch außerhalb der Reitstunden mal zuzufassen und zum Beispiel das Turnier vorzubereiten.
Pia: Du hast viel erreicht in diesem Jahr, wie motivierst du dich für die kommende Saison? Was sind deine Ziele?
Hagen: Ich will den Wanderpokal natürlich auch nach dem nächsten Turnier wieder mit nach Hause nehmen. Aber mein Sohn hat schon angekündigt, dass er ihn mir streitig machen will und ich kenne da noch einige Reiter, die dasselbe Ziel haben…Es wird sicher wieder spannend.
Pia: Da freuen auch wir uns drauf und drücken dir die Daumen! Vielen Dank, dass du dir Zeit für uns genommen hast!
P. Böhnke
4. Oktober, Thor (der Wettergott) war allgegenwärtig bei dem 2. Hestadagar auf dem Haselhof
Trotz der echt
isländischen Wetterverhältnisse wurde unser 2. Hestadagar ein
voller Erfolg. Es war ein sehr
abwechslungsreicher Tag mit interessanten Wettbewerben auf ganz
unterschiedlichem Niveau und für jedes Alter, z.B. Finostrip,
Blinder Führer, Kostümtölt und Reiten im Viereck,
super schönen Schaueinlagen von Isis und einem Paso Fino,
welcher von Conni Schneider aus Seiffen vorgestellt wurde, ihr ganz
lieben Dank.
Am Ende der Wettbewerbe
durften wir, bei den weit über 30 Startern,
in total glückliche
Augen schauen. Der bundesweit
ausgeschriebene „Tag der offenen Stalltür“ lockte zusätzlich
viele Zuschauer in das Haselbachtal bei Dresden. Ein weiteres Highlight
war die Familie Hassel, die aus Olpe anreiste. Während Britta
den ganzen Tag zusammen mit Ines Lantzsch ihrer Aufgabe als Richterin
nachkam, unterstützte Willibert uns mit vielen guten
Ratschlägen. Friederike Walz kam mal wieder aus Magdeburg nach
Sachsen und moderierte unseren Hestadagar sehr fachmännisch.
Euch allen ganz lieben
Dank. Nachdem Angie Storrer
im Sommer beim LFL in Bayern ihre Prüfung zum Pferdewirt Z/H und
Gangreiten abgelegt hatte, war es an diesem Tag nur noch eine
Formsache, dass Ellen Beate ihr offiziell die ISI Reitschule Haselhof
übergab.
Zum Schluss möchten
wir uns noch bei all den lieben und fleißigen Helfern bedanken,
„wir brauchen Euch alle wieder am 03.10.2010 zum 3. Hestadagar auf
dem Haselhof“.
Das Team vom Haselhof
Ich möchte mich auf diesem Weg noch ganz herzlich bei meinem Team bedanken, anlässlich des Wettbewerbs „Sächsischer Pferdebetrieb 2009“, landeten wir von über 100 geprüften Höfen unter den ersten 5 Höfen in Sachsen. Die Endauswertung folgt noch.
Ellen Beate Storrer
26. September, Herbstritt in Sprotta
Auch
in diesem Jahr lud der Schwarzbachhof Sprotta wieder zum Herbstritt
ein. Weit über 20 Reiter folgten dieser Einladung. Am Sonnabend traf
man sich zum gemütlichen und reichhaltigen Frühstück
auf der Tenne. Und nachdem die letzten Reiter
eingetroffen und alle Pferde gesattelt waren, ging es durch den
Ort auf einen Hügel. Helmut hatte für den jede Rast und für jeden
Aussichtspunkt eine Anekdote parat und so war es kein Zufall, dass wir
einen Punkt passierten, den auch schon Napoleon betreten haben soll.
Nach
einer ausgedehnten Mittagspause mit Kartoffelsuppe und Bockwurst auf
einer idyllischen Waldlichtung ging es vorbei an tiefen Wäldern wieder
Richtung Sprotta. Am Abend wartete dann ein Spanferkel auf die Reiter
und bei einem Schwedenfeuer wärmte man sich. Auch dieser Herbstritt war
wieder ein voller Erfolg, was auch die große Teilnehmerzahl bestätigte.
Bis zum nächsten Jahr.
A. Kühl
5. - 6. September, Bundes - Jugend - Länder - Cup in Zweinig
Nachdem im letzten Jahr noch zwei getrennte Veranstaltungen ausgerichtet
wurden, gab es in diesem Jahr wieder einen gesamtdeutschen
Jugend-Länder-Cup. Es traten Mannschaften aus Kaufungen (Hessen) mit
"ABBA Reloaded", Groß Wülpstedt (Niedersachsen) mit den
"Sonnwindhof-Friedensreitern" und drei sächsische Teams aus Weimar mit
der "Weimarer Fuchsjagd", Chemnitz mit "Die Drei und der Eine" und
Zweinig mit der "Madagascar Crew" an.
Obwohl die Prüfungen für
Pferd und Reiter erst am Samstag begannen, wurde schon am Freitag Abend kräftig gefeiert. Die Zweiniger stellten sich, sowohl jung als auch alt, vor. Und wer diesen Abend versäumt hat, wird wohl nie vom "Roten Pferd" erzählen können.
Am
Samstag ging es nach dem gemeinsamen Frühstück zur Mannschaftsdressur
und den Vorentscheiden im Viergang V.5 und im Tölt T.7. Nach den ersten
Zwischenergebnissen konnte sich keine Mannschaft klar absetzen und die
Siegchancen waren für alle offen. Am Nachmittag warteten alle schon
gespannt auf die Mannschaftsvorstellung, der insgeheime Höhepunkt eines
Jugend-Länder-Cup. So konnten die Zuschauer die farbenfrohe "Madagascar
Crew" mit einem Zebra bewundern, sich von den Blumenkindern des
Sonnwindhofes verzaubern lassen und sich von der Musik von ABBA
mitreissen lassen. Am Samstag Abend stellten sich alle Mannschaften in
einem Programm vor, welches von Tanzeinlagen, Karaoke-Show bis hin
Pantominenspielen reichte.
Am Sonntag stand die Geländeprüfung
auf dem Plan. Angefangen von Orientierung im Gelände bis hin zum Sprung
über einen Baumstamm stellten sich alle Reiter und Pferde einer neuen
Herausforderung. Und erst nach den Endauscheiden, der Geschicklichkeit
und der Horsemanship-Wertung stand der Gesamtsieger fest - das "ABBA -
Reloaded" - Team aus Kaufungen. Den Titel des Ostdeutschen Meisters des
JLC sicherte sich die "Madagascar Crew" aus Zweinig.
Obwohl
nur fünf Mannschaften teilnahmen, war die Veranstaltung ein voller
Erfolg, zu dem alle Mannschaften und die Helfer vom Hof und die
Familien Heft und Wadewitz beigetragen haben.
A. Kühl
22. - 23. August, Bundesjugendtraining in Chemnitz
Danke an Andre Böhme und den IPZV
Am 22./23.08.2009
ermöglichte der IPZV den Jugendlichen aus Sachsen und Thüringen
wieder ein Bundesjugendtraining mit André Böhme in
Chemnitz. 4 Jugendliche vom
Islandpferdegestüt
Haselhof bei Dresden ließen es sich
nicht nehmen dabei zu sein. Nachdem alle mit Pferden vom Haselhof
ausgestattet wurden, ging die Reise gen Chemnitz.
Kurz vor dem OSI in
Chemnitz hatte André viel Geduld uns Mädels und die
Pferde auf das kommende Turnier vorzubereiten.
Da das Wetter dieses
Jahr auch mitspielte, und André wie immer stets gute Laune
verbreitete, hatten wir 2 tolle Tage.
Liebe Katharina, Dir
ganz herzlichen Dank für all Deine Mühen bei der
Organisation des BJT und natürlich auch danke an Familie Zesch
für die gute Verpflegung während der 2 Tage. Wir hoffen auf ein
erfolgreiches OSI und ein weiteres BJT in 2010.
Lena Merfeld
22. August, 3. Vereinstraining des IPV Altenburger Land e.V.
Nach
den Sommerferien war es wieder soweit. Die Mitglieder des IPV
Altenburger Land e.V. trafen sich zu einer neuen Runde des
Vereinstrainings, diesmal zum Thema „Sitz und Einwirkung“. Zuerst
wurden Theorieunterlagen gewälzt. Begrifflichkeiten wie durchhaltende,
annehmende, nachgebende und verwahrende Zügelhilfe, die korrekte
Hilfengebung in den einzelnen Gangarten, der Unterschied von Stellung
und Biegung ließen die
Köpfe rauchen.
Beim
praktischen Erproben der besprochenen Inhalte fiel dann so manchem
Reiter die Umsetzung doch schwerer als anfangs gedacht. Sehr
aufschlussreich war für alle das Reiten auf fremden Pferden. Hier
mussten die Hilfen wirklich stimmen, um zur gewünschten Gangart und zum
richtigen Tempo zu gelangen. Vor allem die Koordinierung der ach so
korrekt zu gebenden Hilfen bereitete den Mädels oft Kopfzerbrechen; da
ist die Vielzahl der Körperteile ab und zu ein Hindernis! Mit der
Theoriegrundlage im Hinterkopf, überdachten alle immer wieder ihre
Einwirkung. So mancher stieg auch etwas nachdenklich vom Pferd, da der
vermeintliche reiterliche Stand dann doch nicht so in der
Pferdereaktion zu erkennen war, wie man es gern gehabt hätte. Es war
eine „Stunde der Wahrheit“, den reiterlichen Könnensstand betreffend,
aber auch ein Meilenstein zu mehr Vermögen und Versiertheit. Die
Pferdereaktionen hatten deutlich gezeigt, dass es im Reiterleben ein
ewiges Lernen und immer nur ein Ankommen an Teilzielen gibt.
Aber,
wie wir alle wissen: „es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen“ und
aus diesem Grund wird wohl jeder in den nächsten Reitstunden ganz
intensiv am korrekten Zusammenwirken der Hilfen arbeiten.
Ines Lantzsch
26. Juli, 20. Ponyschau in der Laußnitz
Auch in diesem
besonderen Jahr waren die Islandpferde vom
Islandpferdegestüt
und ISI Reitschule Haselhof wieder mit von der Partie. Hoerdur vom
Hochwaldhof und Angie Storrer ( Black and White ) gratulierten Frau
Volkland mit einer Töltpräsentation in allen Tempi.
Es war ein
traumhafter Nachmittag rund ums „Shetti“, aber auch viele andere
Rassen gratulierten dem Ponyzuchtverein Kamenz e.V. Wir hoffen, dass
Frau Volkland uns noch viele Jahre mit ihrer super organisierten
Ponyschau erhalten bleibt, vielen Dank und alles Gute.
Das Team vom
Haselhof
22. - 26. Juli, DJIM 2009 – das große
Fest der jungen Islandreiter
DJIM
– das steht zunächst einmal ganz nüchtern für
"Deutsche Jugend Islandpferde Meisterschaft", die in diesem
Jahr vom 22. – 26. Juli auf der exzellent ausgestatten Anlage des
Kronshofs in Ellringen bei Lüneburg ausgetragen wurde. Nicht
ganz so nüchtern steht DJIM für 5 Tage Fest der
Islandreiterei mit der ganzen Spannbreite, die unsere "kleinen
Wilden" zu bieten haben: Neben den Gangprüfungen auf der
Ovalbahn gab es klassische Dressurprüfungen, einen einfachen
Springpacours, eine Geländeprüfung mit festen Sprüngen
bis 80 cm, verschiedene Rennen (Pass-, Galopp- und Fahnenrennen),
einen Geschicklichkeitstrail, den nächtlichen Akustiktölt
über den Fino-Strip, und natürlich das Schaubild von
kostümierten Einzelreitern oder Gruppen.
2009
war der Landesverband Sachsen-Thüringen mit Annette und Theresa
Spitzer vom IPZV Zweinig sowie mit Natalie Koch, Meike Halle und
Theresa Vogelsang vom IPV Weimarer Land erstmals offiziell
auf der
DJIM vertreten. Fünf junge Reiterinnen mit ihren teilweise
früher im Schulbetrieb gelaufenen Pferden, die sich zwischen den
457 gemeldeten Teilnehmern, wohlorganisierten Landeskadern und
Leistungsklasse-Sportpferden schon ein wenig verloren vorkamen. Dass
wir bei der Eröffnungsfeier dennoch nicht völlig übersehen
wurden, haben wir nicht zuletzt Apollo zu verdanken, dem
tiefschwarzen Neufundländer der Familie Spitzer aus Sachsen, der
– ohne zu murren und höchst fotogen – eine Thüringer
Landesflagge voran trug. Spätestens beim Aufmarsch aller
Teilnehmer war dann allen klar, dass es gar nicht auf die Größe
der Abordnung ankommt. Wichtig war das Wissen: wir sind dabei, wir
gehören dazu. Und schließlich haben alle mal klein
angefangen.
Sportlich
haben sich unsere Reiterinnen wacker geschlagen. Den größten
Erfolg erzielte Theresa Spitzer auf Tindra vom Lipperthof, die es in
der Töltprüfung T7 der Juniorenklasse bis ins A-Finale und
schließlich auf Platz 7 in einem Feld von 39 Startern schaffte.
Meike Halle konnte sich in der Jugendklasse mit Ör fra Rö∂li
dreimal unter die ersten 10 platzieren (Platz 7 von 21 im
Fahnenrennen, Platz 10 von 40 in der Dressur D4 und Platz 10 von 38
im Geschicklichkeitstrail), Natalie Koch mit Rodi vom Idablick kam in
der Töltprüfung T7 der Jugendlichen auf Platz 50 von 61
Teilnehmern. Theresa Vogelsang erreichte im Galopprennen über
200 m zwar "nur" Platz 27 von 38 Teilnehmern, aber sie
und Vin haben ohne vorheriges Training zweimal einen bilderbuchmäßig
rasanten Start aus der Startmaschine hingelegt. Der Auftritt unserer
drei süßen "Babys" mit Schnuller und Windel,
passender Musik und viel Improvisation brachte Platz 10 von 13
Teilnehmern im Schaubild der
Jugendklasse.
Auch
das Rahmenprogramm hatte mit dem Länderabend, der erstmals
veranstalteten Informationsmesse "Arbeitswelt Pferd", dem
Wettbewerb von Tanzgruppen aus den Landesverbänden, dem
Volleyballturnier, dem italienischen Abendbuffet, sowie der
allabendlichen Disco für jeden etwas zu bieten. In der
Aufzählung dürfen aber auch die Auftritte von Rasputin
und Lady nicht fehlen, zwei Shetlandponys, die an der Doppellounge
Übungen der hohen Schule zeigten und auch schon bei der
Apassionata zu bewundern waren. Bleibt eigentlich nur noch das Wetter
zu erwähnen. 2002 fand die DJIM schon einmal auf dem Kronshof
statt und hatte mit mehr oder weniger Dauerregen zu kämpfen.
Diesmal gab durchaus auch sonnige Abschnitte, die dabei gesparten
Regenmengen konnten dafür umso effektiver auf kurzzeitige Güsse
konzentriert werden, bei denen man die Hand nicht mehr vor Augen
sehen konnte. Aber – wie die Isi-Reiter nun mal so sind – die
Prüfungen wurden sofort weitergeführt, wenn die Richter
Pferd und Reiter zumindest schemenhaft wieder erkennen konnten.
Und
so ging nach 5 Tagen voll Spannung, Emotionen und intensiven
Erlebnissen das große Fest der Isi-Jugend mit einem
Abschlussaufmarsch der Teilnehmer zu Ende. Danach mussten wir "nur
noch rasch" die Paddocks abbauen, die Pferde verladen und 6 Stunden
in den heimatlichen Stall fahren. Erschöpft, aber voll toller
Bilder im Kopf sanken dann alle irgendwann in der Nacht in die Kissen
und schliefen mit dem Gedanken ein: wir waren dabei! Und spätestens
am nächsten Morgen haben wir uns schon auf die nächste DJIM
gefreut, die vom 28.7. – 1.8.2010 auf dem Gestüt Ellenbach in
Kaufungen bei Kassel ausgerichtet wird.
Stefan Halle, IPV Weimarer Land
14. Juni, 1.Hestadagar des IPV Altenburger Land e.V. auf dem Hirtenhof Illsitz
Nach langem Planen und intensiven Arbeitseinsätzen war es am 14.Juni endlich soweit, in Thüringen fand das erste Hestadagar
(der isländische Pferdetag) statt - und zwar auf dem Hirtenhof Illsitz.
Die
beiden Richterinnen hatten eine lange Anreise, waren aber trotzdem
bester Dinge und so starteten wir mit aufgeregten Kindern und noch
nervöseren Eltern in einen sonnigen Tag der Islandpferdereiterei.
Besonnen ging es los mit einem kleinen Dressurwettbewerb. Danach folgte
schon etwas rasanter der Gleichmäßigkeitswettbewerb, bei dem 2 Runden
in möglichst gleicher Zeit geritten werden sollten. Die Führzügelklasse
war der Höhepunkt für unsere "Krümel" unter den Reitern - erstmals
konnten sie hier beweisen, was sie trotz ihrer jungen Jahre schon alles
können.
Weiter im Programm ging es mit verschiedenen
Geschicklichkeitswettbewerben in zwei unterschiedlichen
Schwierigkeitsstufen, da mussten Hufeisen geworfen, Stangen überwunden,
Tonnen umritten, Engpässe bewältigt und sogar akrobatische Fähigkeiten
unter Beweis gestellt werden. 
Der Blinde Führer kostete viel Konzentration, denn das Team bestand aus dem blinden Pferdeführer und dem Reiter der sein
Pferd aber nicht lenken durfte, sondern nur Richtungsanweisungen an
seinen blinden Teamkameraden geben durfte. Der Hindernisparcours war
entsprechend schwer zu bewältigen. Am frühen Nachmittag kamen dann
endlich die besonderen islandpferdetypischen Wettbewerbe an die Reihe,
so die Töltgeschicklichkeit und der Best of Dreigang Wettbewerb mit
Kostüm.
Der Triathlon, bestehend aus 1 Runde Reiten, 1/2 Runde
Rennen und 1/2 Runde Muffins-Lauf in Ermangelung eines Ei´s hatte noch
einmal für spektakuläre Bilder und Lachmuskeln strapazierende Szenen
gesorgt.
Es waren in allen Wettbewerben schöne Vorstellungen und
harmonische Ritte zu bewundern. Bewertet wurde an diesem Tag nicht nur
die Leistung und Aufgabenerfüllung, sondern zu gleichen Teilen auch
Harmonie und Horsemanship beim Pferd-Reiter-Paar.
Die Siegerehrung
war bunt und Dank der kleinen „Schleifenponys“ Nancy und Desiree sehr
lustig – bei diesem Hestadagar ist keiner leer ausgegangen. Ein
herzliches Dankeschön an die vielen Vereinsmitglieder und an alle
anderen Helfer, eine Wiederholung im Jahr 2010 wäre toll!
Ines Lantzsch
30.
Mai - 1. Juni, Lehrgang Pferdeausbildung und Jungpferdearbeit
Ausbildung
beginnt früh und endet nie…
Am
Pfingstwochenende trafen sich 7 wissbegierige Reiterlein mit ihren
Pferden auf dem schönen Islandpferdehof in Zweinig zum Lehrgang
Pferdeausbildung, Jungpferdearbeit mit Bärbel von Erden. Es waren die
unterschiedlichsten Pferde dabei, ob 3jähriger Youngster oder Seniorin,
gerade angerittenes Jungpferd oder Turnierpferd und Schulpferd.
Am
Samstagmorgen 9Uhr trafen sich die Teilnehmer im Reiterstübchen zur
ersten Kennenlernrunde und Theorie über die Ausbildung von Jungpferden.
Nach einem leckerem Mittageessen wurden
in
der Praxisrunde die
einzelnen Pferde vorgestellt und der Trainingsplan für das Wochenende
festgelegt. Leider hatte der Wettergott an diesem Tag kein Einsehen,
denn es regnete, mal mehr mal weniger. Mit einem gemütlichen Schwatz in
lockerer Runde klang der erste Lehrgangstag aus.
Am Sonntag blieb
es zumeist trocken und es kam dann doch ab und zu mal die
Sonne zum
Vorschein. So macht ein Seminar doch gleich viel mehr Spass. Und so
starteten wir auch gleich mit dem Training. Führen für das Jungpferd,
tölten mit Schulpferd, Longierarbeit oder
Wetttölten auf der Ovalbahn. Nicht nur das selber arbeiten am eigenen
Pferd war interessant, sondern auch das Zuschauen bei den anderen
füllte so manche Wissenslücke bzw. man konnte sein eigenes Wissen
überprüfen. Den
Abend beschlossen wir wieder in gemütlicher Runde.
Am
letzten Tag ging es nochmals für die Teilnehmer voll und ganz zur
Sache. Konzentriert arbeitete jeder mit seinem Pferd an den
unterschiedlichsten
Aufgabenstellungen. Longieren um Kegel und Stangen, tölten auf einem
unbekannten Schulpferd, Langzügelarbeit oder rasanter Ausritt. Bei
sonnigem Wetter beendeten wir diesen letzten Seminartag mit einem
zufriedenen Lächeln auf den Lippen. Für
jeden Teilnehmer war etwas passendes dabei und jeder konnte sich ein
Konzept für die weitere Ausbildung seines Pferdes erarbeiten. Deshalb
ein grosses Dankeschön an Bärbel von Erden für dieses gelungene Seminar
und für die interessante und einfühlsame Gestaltung.
Ebenfalls gilt
unser Dank dem Frauenteam vom Islandpferdehof in Zweinig für die, wie
immer, wundervolle leckere Verpflegung während dieser 3 Tage. Vielen
Dank und Auf Wiedersehen im Herbst zum Longierlehrgang.
Katharina Wolf
30. Mai - 1. Juni, "Buntes Treiben in Sachsen" auf dem Reiterhof Voigtländer
Am
Pfingstwochenende trafen sich in Erlbach-Kirchberg bei Chemnitz auf
dem Reiterhof Voigtländer Gangpferdefreunde aus Sachsen und
Umgebung zum 3. Gangpferdetreffen Ost organisiert von der Ersten
Vereinigung der Gangpferdefreunde Sachsen e.V.
Das
3-Tage-Programm bot für jeden Geschmack und Bedarf etwas. Die
ersten Tage waren denjenigen gewidmet, die die Kommunikation zwischen
Mensch und Pferd beim Reiten verbessern oder sich auf die
Anforderungen eines Turniers vorbereiten wollten. Dabei waren nicht
nur die inzwischen allseits bekannten Islandpferde, sondern auch Paso
Peruanos, Aegidienberger und verschiedene Töltkreuzungen. Frau
Brigitte
Epmeier, IPZV-Trainer C,
ging auf jeden Wunsch ein und
verbesserte Haltungsfehler kritisch.
Weil
man aber nicht nur lernen und arbeiten kann, sondern sich auch
entspannen muss, fand am Pfingstsonntag ein fröhlicher
Geländeritt zur „Alten Ziegelei“ statt. Dabei konnten alle
Teilnehmer die Natur in vollen Zügen genießen. Nur das
Wetter hätte ein bisschen freundlicher sein können.
Nichtsdestotrotz hatten alle ihren Spaß. Als
am Abend alle Pferde versorgt waren, fanden sich die Reitbegeisterten
zusammen und ließen die vergangenen Tage und Erlebnisse bei
leckerem Essen und Livemusik bis in die Nacht Revue passieren.
Am
Pfingstmontag erreichte das Gangpferdetreffen mit dem Offenen
Gangpferde-Hausturnier nach IGV seinen Höhepunkt. 75
Pferd-Reiter-Paare maßen sich und ihre Pferde in 13 Prüfungen
miteinander. Neben der strahlenden Sonne strahlten am Ende jeder
Prüfung auch viele Gesichter. Gerichtet wurde von André
Böhme, IGV- und IPZV-Richter, den wir wegen seiner erklärenden
und vielen aufmunternden Worte, mit denen er seine Urteile und
Kritiken begleitet, sehr schätzen. Frau Epmeier ließ es
sich nehmen, im Richterturm gemeinsam mit André die Prüfungen
zu begleiten und überall dort mit einzuspringen, wo Hilfe
gebraucht wurde. Dafür ein Dankeschön von allen.
Da
neben „typischen“ Gangpferdeprüfungen wie einer
Mehrgangprüfung, einer Naturtöltprüfung oder einem
Paso Llano Natural auch Prüfungen für Pferde aller Rassen
wie einer Dressur- und Springprüfung statt fanden, zog das
Turnier viele Besucher an, die vorher noch nichts mit Gangpferden zu
tun hatten. Am Publikumsapplaus haben wir erkannt, dass etliche dem
Charme der verschiedenen Tölter erlegen sind.
Die
Islandpferde besetzten das breiteste Starterfeld. Ebenso waren auch
Aegidienberger, Paso Finos, Paso Peruanos und verschiedene
Töltkreuzungen in den Gangpferdeprüfungen zu sehen. Reitponys,
Lewitzer, Haflinger, Shetlandponys, American Saddlebred und Deutsche
Reitpferde starteten vorwiegend in den Dressur-, Spring- und
Führzügelprüfungen. Besonders erwähnen wollen wir
Stella Fischer, mit 2,5 Jahren unsere jüngste Teilnehmerin. In
den Pausen sorgten rasante Lewitzergespanne und ein kleines
„Mächtigkeitsspringen“ von Maik Voigtländer für
neue Eindrücke und Abwechslung.
Zum
ersten Mal wurde auf Vorschlag von André Böhme auch ein
Ehrenpreis „Best gaited horse of the show“ vergeben. Den Preis
gewann die Paso Fino Stute „La Paloma del Caron“ für ihre
stolze Besitzerin Cornelia Schneider. Dank
der Organisatoren fuhr aber jeder Turnierteilnehmer mit einem kleine
Präsent nach hause. Viele
werden sicher nächstes Jahr wieder kommen. Die
schönsten Augenblicke findet ihr in Bildern von Patricia Müller
festgehalten auf unserer Homepage www.gangpferdeverein.de.
R. Thauer
30. Mai, Pfingstritt auf dem Haselhof
Trotz extremem
Dauerregen und nasser Kälte trafen sich am 30.05.2009 zum 9. Mal
absolut unerschrockene Isi-Reiter aus ganz Sachsen auf dem Haselhof
in Möhrsdorf zum traditionellen Pfingstritt ( „Uli´s
Ritt“ ).
Nach ausgiebigem
Frühstück in der warmen
Reiterstube waren alle
frohgelaunt
und sehr optimistisch, dass Petrus irgendwann den Hahn
zudreht, auch
die total verregnete Mittagspause nahe dem Rammenauer Barockschloss
mit Nudelauflauf und Glühwein / Tee konnte die Laune nicht
trüben. Doch als die Reiter dann am späten Nachmittag total
durchnässt wieder auf dem Haselhof eintrafen, half nur noch die
heiße Dusche.
Der Grillabend wurde
dann auch in die warme Reiterstube verlegt und trotz allem waren alle
sehr glücklich über einen wunderschönen, wenn auch
sehr nassen Tagesritt. Da bislang noch kein
Ritt so nass war, freuen wir uns alle auf den 10. „Uli´s
Ritt“, mit heute schon vielen Anmeldungen zum Jubiläum und der
Gewissheit, es kann nur trockener werden.
Das Team vom Haselhof
16. - 17. Mai, Hausturnier in Zweinig
Zum
alljährlichen Hausturnier konnten wir auch dieses Mal wieder zahlreiche
Pferde und Reiter aus Brandenburg, Thüringen, Niedersachsen, Sachsen
und Sachsen-Anhalt begrüßen.
In den Wochen zuvor hatten die Reiter
vom Hof in Zweinig schon intensiv trainiert, um sich auf das
anspruchsvolle Turnier vorzubereiten. Angefangen von
Gehorsam- und
Geschicklickeitsaufgaben reichten
die Prüfungen bis hin
zu den Tölt,
Vier- und
Fünfgangdisziplinen. Darüber hinaus bestand die Möglichkeit in
der
Futurity-Prüfung Jungpferde vorzustellen und bewerten zulassen. Am
Sonnabend Abend erreichte das Turnier mit dem Mitternachtstölt seinen
vorläufigen Höhepunkt. Sieben Reiter stellten sich und ihr Pferd
kostümiert der härtesten Jury - den Zuschauern. Und obwohl für viele
das mit ihrem Besen töltende Mühlenhexlein der Favorit zu sein
schien, gab es am Ende keinen Verlierer.
Trotz der geringeren
Teilnehmerzahl waren die Finals spannend und sehr sehenswert. So
überzeugte Lena Zambetti auf Huginn vom Ruppiner Hof mit einer 6,30 in
der Sachsen-Futurity. Nachdem im Vorentscheid der S.T7 Claudia
Oehmichen auf Sjòli von Chemnitz noch knapp die Nase vorn hatte, konnte
Sandra Hoff auf Roskur vom Schleuener Hof im Endausscheid mit einer
6,42 doch noch den Sieg verbuchen. Noch knapper ging es im A-Finale der
S.T6 zu. Erst als der letzte Richter seine Note vergeben hatte, stand
fest, dass Sabine Hoff auf Ofeigur vom Schleuener Hof mit einem
Zehntelpunkt Vorsprung mit 6,23 der Sieger war. Dirk Wadewitz belegte
auf Valur den zweiten Platz.
Auch dank der Mithilfe vieler Freiwilliger und Sponsoren war
das diesjährige Hausturnier wieder ein großer Erfolg.
Ausschreibung Zeitplan Starterlisten Ergebnisse
A. Kühl
1. - 2. Mai, Jugendreiterwochenende der Islandpferdefreunde Haselbachtal auf dem Haselhof
Am
1.und 2. Mai hat der Haselhof ein Reitwochenende für Kinder und
Jugendliche veranstaltet. Am Morgen des 1. Mai spielten alle Teilnehmer
zum Kennenlernen "lustige Spiele". Danach ging es zum Aufwärmen, denn
,,Reiten ist auch ein Sport!". Als alle wirklich gut warm waren, gingen
die beiden Gruppen, die reiten sollten, ihre Pferde holen und putzten
sie. Die Kinder, die Theorieuntericht hatten, halfen gerne beim Putzen.
Als alle fertig waren, ging die Gruppe, die in das Gelände reiten
sollte, mit ihrer Reitlehrerin los. Die andere Gruppe ging auf den
Platz und bereitete sich auf den Tölt vor. Die Theoriegruppe sah sich
erst einmal Bahnfiguren an. Als alle wieder zufrieden zurückgekommen
waren, gab es jede Menge hungrige Mäuler zu stopfen. Spaghetti mit
Tomatensoße standen auf dem Speiseplan.
Anschließend mussten alle ihr Pferdewissen bei einem Quiz unter Beweis
stellen. Als es zum Nachmittag überging, winkten die nächsten
Reit-/Theoriestunden. Diesmal wurde gewechselt. Die, die morgens
geritten waren, hatten Theorie und die, die erst Theorie hatten,
durften sich jetzt auf den Pferderücken schwingen. Alle hatten viel
Spaß. Bei dem gemütlichen, gemeinsamen Kuchenessen wurde sehr viel
gelacht.
Der 2. Tag begann auch wieder mit Spielen und
Aufwärmübungen. Dann ging es wieder zum Putzen der Isis und zum Helfen.
Die Kinder auf dem Platz waren sehr zufrieden. ,,Ich glaube das war
meine beste Reitstunde überhaupt!" konnte man öfter hören. An diesem
Tag wurde noch mehr gelacht, denn es waren noch einige Kinder mehr als
am vorherigen Tag. Diesmal gab es eine sehr leckere Suppe zum
Magenfüllen. Danach konnte sich jeder ein bisschen ausruhen oder
rumalbern. Für die ,,Platzkinder" gab es am Nachmittag eine besondere
Überraschung. Sie sind nicht ,,normal" geritten, sondern sie wurden in
zweier Gruppen eingeteilt: einer von ihnen musste sich ,,blind" (durch
ein Tuch) von seinem Partner, der auf dem Pferd saß, durch einen
Parcours dirigieren lassen. Am Nachmittag wurde nach dem Kuchenessen
der/die Jugendvertreter/-in gewählt und das Quiz ausgewertet. Damit man
dieses wunderschöne Erlebnis nicht vergisst, gab es für jeden
Teilnehmer eine Urkunde. Das Reitwochenende klang in einem gemütlichen
Grillen mit den Eltern aus. Unser Dank geht an die vielen
Organisatoren, ohne die dieses wunderschöne Erlebnis niemals zustande
gekommen wäre.
Linda Heuveldop, Jugendvertreterin
24. - 26. April, Reitlehrgang mit Turniervorbereitung in Zweinig
Es
bleiben nur noch 3 Wochen bis zum Hausturnier in Zweinig und die Zeit
wird knapp, um sich auf die einzelnen Prüfungen
vorzubereiten. Sowohl Turnier- als auch Freizeitreiter nutzten am
letzten Wochenende
die Gelegenheit, um sich entweder intensiv vorzubereiten oder einfach
nur den eigenen Sitz zu
verbessern.
Die ersten Reiter
reisten schon am Freitag an und begannen mit den
ersten Unterrichtsstunden. Bei strahlendem Sonnenschein und
frühlingshaften Temperaturen ging es am Samstag in Zweiergruppen
zweimal pro
Tag auf den Platz.
Es wurden sowohl
Dressur- als auch Gehorsamübungen geritten und durch die
individuelle Beurteilung
der einzelnen Reiter konnte Bärbel zahlreiche Tipps geben. Dabei war
für die Turnierreiter - und die die es einmal werden
wollen - natürlich wichtig, die vollständigen Prüfungen einmal
durchzureiten. Diese
Übungen waren nicht nur für die Pferde anstrengend, auch so manch
Reiter kam dabei mächtig ins Schwitzen.
So kam es gerade recht,
dass am Nachmittag die Videoanalyse geplant war. Dort erläuterte Bärbel
für jeden
Reiter, wie er z.B. seinen Sitz verbessern kann und jeder konnte sich
mal selbst beobachten. Nach einem sehr interessanten
Filmabend klang der Samstagabend mit Gegrilltem und Nudelsalat aus.
Am Sonntag lagen die
Schwerpunkte für die meisten auf Viergang- und Töltprüfungen. Um Pferd
und Reiter
zwischenzeitlich etwas
zur Ruhe kommen zu lassen, wurde am Nachmittag eine Theorieeinheit
eingeschoben. Dabei
wurden Grundlagen des Tölt sowie Trab- und Passtölter näher erläutert.
Nach diesem Intensivkurs
kann nun das Hausturnier kommen und vielleicht wird aus manchem
Freizeitreiter ja
doch noch ein Turnierreiter.
A. Kühl
23.
- 26. April, Präsentation von Islandpferden aus Zweinig auf der Agra
Leipzig
Im
Rahmen der Landwirtschaftmesse Agra in Leipzig vom 23.-26.04. trafen
sich die Vertreter des Pferdezuchtverbandes Sachsen Thüringen. Wie in
den letzten Jahren waren auch dieses Mal wieder Vertreter der
verschiedenster Rassen auf dem Messestand präsent. Unter ihnen war mit
Jochen Heft vom Islandpferdehof
Zweinig
ein langjähriger und erfahrener Pferdezüchter vor Ort.
Viele
Züchter nutzten die Gelegenheit, um einerseits die vertretenen Rassen
dem Messebesucher näher bringen aber andererseits auch zum
Erfahrungsaustausch mit anderen Züchtern. Darüber hinaus wurden allen Besuchern in mehreren
Darbietungen des Rahmenprogrammes alle an der Messe
teilnehmenden Tierarten
von der Honigbiene bis zum Highland-Rind präsentiert. In der
Demonstrationsschau des Pferdezuchtverbandes wurden historische
Hintergünde der Pferderassen, aber auch Informationen zum Interieur und
Exterieur gegeben. Und so waren viele Zuschauer überrascht, dass es
mehr als die drei Grundgangarten gibt. Sogleich gab Jochen Heft mit der
Jungstute Snoth eine Kostprobe Naturtölt an der Hand.
Auch die
diesjährige Teilnahme an der Agra kann als Erfolg verbucht werden, es
wurden viele neue Kontakte zu Züchtern geknüpft. Den einen oder anderen
wird man bestimmt auf der Fohlenschau am 14. August in Zweinig
wiedertreffen.
A. Kühl
10. - 11. April, „Die Entdeckung der Langsamkeit“ oder „Ein Reit- und Hufpflegelehrgang auf dem Haselhof"
Bei
strahlender Frühlingssonne trafen sich am Osterwochenende zwölf
neugierige Teilnehmer zum „Reit- und Hufpflegelehrgang“ bei
Gunther Vick ( ehem. Reitlehrer der Polizeireiterstaffel Sachsen )
auf dem Haselhof.
Während
des Reitlehrganges erhielten die Reiter in zwei Gruppen Unterricht
nach Gunthers Motto: Eine Stunde ist erst dann zu Ende, wenn Pferd
und Reiter ihr persönliches Stundenziel erreicht haben. Dabei
wurde
jeder Reitschüler individuell
von ihm gefördert. Der
Schwerpunkt lag auf der Korrektur des Sitzes, denn dass
ein
korrekter Sitz feines Reiten ermöglicht, konnten die Reiter
schon in der ersten Stunde erleben. Wirklich erstaunlich, was ein
geöffneter Oberkörper mit zurückgenommenen Schultern
so bringen kann.
Nebenbei
lernte die Truppe, dass ein Pferd nur so gut ist, wie sein
schlechtester Huf. Damit
alle Anwesenden auch beim nächsten Mal mit vier gesunden Hufen
und zwei gesunden Füßen antreten, lernten die Teilnehmer
viel über die Gesundheit der Hufe, Fehlstellungen und den Aufbau
der Pferdebeine. Des weiteren stellten sie erstaunt fest, dass auch
alltägliche Handgriffe im Umgang mit dem Pferd, wie zum Beispiel
das korrekte Anheben der Hinterhufe, neu durchdacht und verändert
werden müssen, um mehr Sicherheit zu gewährleisten.
Lieber
Gunther vielen Dank, es war einfach spitze. Wie
es auf dem Haselhof so schön Tradition ist, saßen die
Reiter im Anschluss an den Lehrgang am Karfreitagabend noch in
gemütlicher Runde beisammen und ließen den Tag gemeinsam
beim Grillen ausklingen. Dafür geht ein besonderer Dank an Ellen
Beate, die die Reiter während des gesamten
Wochenendes
hervorragend bewirtet hat.
Aki
10. April, Osterritt von Zweinig zum Kloster Altzella
Nachdem der Frühling auch in
Zweinig wieder Einzug gehalten hatte und erste Schwalben den Stall
bevölkerten, standen die
Vorzeichen für den diesjährigen Osteritt gut. Und so konnte es keiner der 13 Reiter mehr erwarten,
sein Pferd zu satteln und den Sonnenstrahlen entgegen zu
reiten.
Das Tagesziel war den
meisten am Morgen noch unbekannt und so ging es zunächst in Richtung
Haßlau über
größtenteils bekannte Reitwege. Über das Wegekreuz zwischen Haßlau und
Forst erreichten die Reiter
Seifersdorf. Vorbei an Schafweiden und der alten Schule
genossen alle den Blick ins Roßweiner Muldental.
Kaum war das Dorf
durchquert und das Kamelienhaus im Wolfstal passiert, sahen alle schon
der ersten
Rast an der Silberwäsche am Gersdorfer Wald, einem ehemaligen
Silberbergbaugebiet, entgegen.
Dort wurden alle Reiter in gewohnter Manier von Karin und Conny
versorgt und auch die Pferde
hatten Gelegenheit für eine erste Verschnaufpause. Inzwischen war auch
allen Beteiligten das
Tagesziel bekannt - das Kloster Altzella bei Nossen. Zunächst verlief
der Ritt an der
Mulde entlang und so mancher Reiter
lernte seine Heimat aus einer ganz anderen Perspektive kennen. Für Pferd und Reiter boten sich
schier endlos lange Wege zum entspannten Tölten.
Angekommen im Kloster
Altzella nutzten Reiter und Pferde die Mittagszeit ausgiebig zur Rast und die reichhaltige Verpflegung
sorgte für Stärkung für den Rückweg. Einige Reiter nutzten die
Gelegenheit für einen
Rundgang durch die Deckstation im Wirtschafts- bzw. Kammergutsbereich, eine Außenstelle des Landgestüts
Moritzburg.
Nachdem die Pferde
wieder gesattelt waren, wurde der Rückweg entlang der Mulde in Angriff
genommen. Im
ruhigen Schritt wurde kurz vor Gleisberg die Mulde überquert, danach
zunächst am Feldrain entlang
und später über einen Feldweg geritten. Zur letzten Rast an der alten
Feldscheune zwischen Gleisberg
und Wetterwitz wurden die Reiter mit Kaffee und Kuchen verwöhnt. Zu
diesem Zeitpunkt wußten
auch die Pferde schon, daß der Heimatstall nicht mehr weit ist. Über
Neuseifersdorf und Haßlau
vorbei an so mancher Rehherde endete der Osterritt in Zweinig.
Nachdem die Pferde
versorgt waren, klang der Tag bei leckerem Gegrillten und kühlen
Getränken aus und
alle genossen einen geruhsamen Abend am Lagerfeuer.
A. Kühl
4. April, Seminar „Turniervorbereitung“ des IPV Weimarer Land
Ipo,
Fipo, Paddockbau – Was man vor einem Turnier alles wissen sollte
Um
das zu erarbeiten, traf sich am 4.4.09 ein Teil der Vereinsmitglieder
in Linda. Unter der Leitung und nach hervorragender Vorbereitung von
Sylvia und Florian durchforsteten wir die nationalen und
internationalen Turnierbestimmungen nach für uns
relevanten
Punkten. Wichtig waren natürlich die verschiedenen Prüfungen und die
Frage, für wie viele man sich nennen kann. Darf dann auch noch ein
anderer das Pferd in einer Prüfung reiten? Was ist, wenn man mit
mehreren Pferden teilnehmen will? Und schon kamen weitere Fragen auf.
Wie fülle ich denn Nennbogen aus? Muss ich auch „linke Hand“ melden?
Gibt es eine vorgeschriebene Turnierkleidung? Was ist ein
„Turniertrottel“ und muss ich den mitnehmen? Was brauche ich sonst
noch? Wie mache ich das Turnier für mein Pferd so stressarm wie möglich
und wie versorge ich es unterwegs? Was muss ich bei der Durchführung
der Prüfungen beachten? Wann bin ich „raus“?
Obwohl wir mehrere
Stunden über der Theorie saßen, verging die Zeit wie im Flug. Da
war der Paddock deutlich schneller aufgebaut. Noch die
optimale
Größe, Stangen- und Seilverteilung herausfinden – und alles wieder in
die Kisten! Mit Kaffee und Kuchen wurden zum Abschluss alle Teilnehmer
für ihre Aufmerksamkeit und Ausdauer belohnt.
Barbara Halle
20. - 22. März, Messe "Jagen Fischen Reiten" in Dresden
"Der Immenhof zu Gast in Dresden"
Anlässlich der 10. Messe Jagen Fischen Reiten in
Dresden präsentierte sich der „Haselhof“ mit einer Tölt – Quadrille zur
originalen Immenhof Filmmusik. Zu Liedern wie „Ja so ein Pony, das kann
alles…..“ stellten unsere Reiter mit spektakulären
Töltpassagen ihre Islandpferde in großer
Farbenvielfalt vor.
Besonders bedanken möchten wir uns bei der Messeleitung Frau Frank,
Frau Fronert und Herrn Hunwardsen für die Würdigung unserer 10.
Teilnahme, von Anfang an waren wir mit unseren Isis dabei und hoffen
auf 10 weitere höchst erfolgreiche Jahre mit der Messe Dresden und TMS.
Des Weiteren gilt unser Dank den Reitern und der Standcrew.
Das
Team vom „Haselhof“
14. - 22. März IPZV - Basispass
Pferdekunde in Zweinig
Die
letzten zwei Wochenenden standen im Zeichen der Islandpferdekunde. Acht
motivierte Teilnehmer aus Zweinig und Leipzig hatten sich zum
Unterricht mit Bärbel von Erden eingefunden, um ihr Grundwissen rund
ums Pferd aufzufrischen.
Am ersten Samstagmorgen trafen wir uns alle
in der Reiterstube, um mit der neuesten Technik die
Entwicklungsgeschichte und die Anatomie des Pferdes in uns einzusaugen.
Viele Zwischenfragen lockerten sowohl den Lehrstoff als auch das Wetter
auf, sodass wir den Nachmittag mit der Praxis fortsetzen konnten. Auf
dem Lehrplan stand Führen. Nachdem die Pferdefrage geklärt war, konnte
auch dieser Teil souverän absolviert werden.
Am Sonntag behandelten wir dann das anspruchsvolle Thema
Veterinärkunde. Man sah die Köpfe qualmen. Da war die Pferdepflege
in der Praxis eine gelungene Abwechslung. Nachdem auch hier jeder
wieder sein Pferd gefunden hatte, ging es an das fachgerechte Putzen.
Bärbel von Erden ging währenddessen mit dem Fieberthermometer herum,
damit jeder die PAT- Werte kontrollieren konnte. Nach kurzem Zögern war
auch das kein Problem für uns acht Wissensdurstigen.
Das
Prüfungswochenende startete dann mit neuem Elan und viel mehr
gespeichertem Wissen. Am Samstag wurden die letzten Theoriethemen
behandelt und das Verladen. Nach kurzem Platten des Pferdeanhängers
konnten wir auch mit dieser Übung starten. Mit unseren Verlasspferden
Refur und Dagur war klar, dass alle die Prüfung mit links meistern
werden.
Und nun rückte der Tag der Priifung immer näher. Das
Unwohlsein der Teilnehmer vor der Prüfung äußerte sich auch
im
regnerischen Wetter. Der Priifungsausschuss mit Bärbel von Erden, Anina
Winkes und Ines Lantzsch hatte jedoch ein gutes Los mit uns gezogen.
Sowohl die theoretischen als auch die praktischen Kenntnisse bei allen
Priifungsteilnehmern waren vorhanden, so dass wir am Ende des zweiten
Wochenendes mit strahlenden Gesichtern und dem Zeugnis nach Hause
fahren konnten. Ein Wiedersehen ist spätestens im Herbst zum
Reitabzeichenkurs geplant.
Ariane
März, Abstimmungen zum Gebührenkatalog 2009 - BGst. - 01-2009 vom 18.02.2009
IPZV - Mitteilung zur Abstimmung bezüglich der Erhöhung der Nenngelder ab 2009.
T. Schiller
7. März, Vereinstraining des IPV Altenburger Land e.V.
Vom Himmel kam genug Nasses, um es da reinfallen zu lassen
Und
um „den Frühling raus zu waschen“, wie die Alten zu sagen pflegen. Doch
erschienen vier Unverdrossene an diesem Märzmorgen zum Vereinstraining
auf dem Hirtenhof Illsitz, allesamt in Mützen und auch Wattehosen
verpackt.
Ehe die Pferde gesattelt
wurden, vertieften die Reiter ihre theoretischen
Grundlagen in einer Keksrunde: Tölt – Fuß- und Phasenfolge, Gangveranlagung,
Taktfehler und Korrektur. – Das war schon kursverdächtig, was Trainerin
Ines da vorbereitet hatte. Und sie brachte es mit der ihr eigenen
Begeisterung konkret und kompakt „rüber“. Das „Küken“ in der
aufmerksamen Runde konnte sich im Vorlesen von Fachbegriffen
üben. Die in den Dreißigern liefen bei Trockenübungen zu
Höchstform auf.
Dann endlich ging es in die Sättel. Nun gab es sie
live, die Passverspannung, die Galopprolle, den Hüftknick, die
Taktverschiebung. Mit Überblick ließ Ines den eifrig trainierenden im
richtigen Augenblick einen klaren Hinweis zukommen. Da blieb nicht
verborgen, dass die zum Trabtölt neigende Stute zu stark über den Zügel
geritten wurde, obwohl es für die interessierten Zuschauer schon sehr
harmonisch aussah. Da wurde eine andere Reiterin zu feiner Biegearbeit
ermuntert, bis sie ihren zuvor passverspannten Isabellen strahlend im
Viertakt daherritt.
Die Wangen von Anke, Janet, Bea und Lea färbten
sich rasch rosa. Mit einem Lächeln ob der gewachsenen Klarheit und
Sicherheit stiegen sie schließlich vom Pferd. Und die Kekse wurden auch
noch alle.
Johanna Lantzsch
Januar, das neue Jahr: eine Vorschau...
Ein neues Jahr wirft seine
Schatten voraus,
viele interessante und spannende Veranstaltungen und Lehrgänge warten
auf uns.
Kaum
haben wir und unsere Isländer die eisige Winterpause
überstanden, startet auch dieses Jahr wieder
mit Lehrgängen zur Pflege und den Umgang mit
dem
Pferd,
später im Jahr
folgen Reitlehrgänge zum Teil mit Turniervorbereitung und
Reitabzeichenkurse.
Zu
den Höhepunkten zählen jedoch die "Hestadagar" auf dem Hirtenhof und
dem Haselhof, das Zweiniger Hausturnier, die Fohlenschau im August und
der gesamtdeutsche Jugendländer-Cup ebenfalls in Zweinig im September.
Und es folgen noch weitere. Des Weiteren wird es auch in diesem
Jahr wieder einen Stand auf der Messe "Jagen, Reiten, Fischen"
in Dresden geben.
A. Kühl
2008
26. Dezember, "Der Wald war leer und die Luft extrem frostig" - Weihnachtsritt auf dem Haselhof
Acht unerschrockene
Islandpferdereiter vom Haselhof nutzten den
besinnlichen zweiten Weihnachtsfeiertag für einen ausgedehnten
Ausritt ins westlausitzer Hügelland.
Drei
Stunden durch den vereisten Wald, da hatten alle
Reiter richtig rosige Wangen. Bei
einer kurzen Pause mit Glühwein und Lebkuchen tauten auch die kalten
Reiterbeine wieder ein wenig auf, kein Wunder bei minus 6 Grad.
Für
unsere Isis war das jedoch genau das richtige Wetter, und sie kamen bei
den frostigen Temperaturen so richtig in „Fahrt“, so dass auch die
Reiter voll auf ihre Kosten kamen. In der
warmen Reiterstube auf dem Haselhof gab es für
die Reiter zum Abschluß noch mal ein heißes Getränk und für die Isis
ein Leckerli extra.
Sylke
7. Dezember, Wie der Nikolaus ans tölten kam...
Hohoho ihr lieben Leut, ich
möchte Euch gerne von
einer wirklich schönen Begebenheit
bei meiner diesjährigen
Geschenkerunde berichten: Mein erstes Tölterlebnis.
Meine Engelein flüsterten mir
dieses Jahr ins Ohr, dass im Haselbachtal
bei Dresden ein Haufen wirklich lieber und netter Reiter zu einer Feier
zusammen kommen würden und eine kleine Aufmerksamkeit vom Nikolaus
verdient hätten. Also habe ich mich ins ferne Haselbachtal aufgemacht,
um mir die örtlichen Islandpferdereiter ein bisschen genauer zu
begucken. Nach langer Wanderung kam ich an und die Engelein hatten
nicht gelogen. Lachen klang aus dem Stall und viele
freundliche
Menschen saßen dort beisammen. Sie begrüßten mich mit Liedern und
Gedichten und ich fühlte mich gleich heimisch. So machte es mir große
Freude aus meinem Sack Islandpferde Teelichter aus dem Hause „Isimade“
zu zaubern. Ich denke, das war eine gute Wahl….denn zum Dank wurde mit
eines dieser
herzigen, kleinen Pferdchen gesattelt, damit ich auch mal in den Genuss
eines Rittes käme. Da ließ ich mich nicht lange bitten. Was soll ich
sagen – es war ein herrliches Erlebnis und ich beschloss, mir umgehend
solch ein Pferdchen als neuen Gefährten zu suchen, denn so muss ich
meinen vollen Sack nicht mehr selbst tragen und im Tölt nehmen ja
selbst zerbrechliche Geschenke keinen Schaden. Danke an alle Menschen
vom Islandpferdegestüt Haselhof für dieses tolle
Erlebnis. Nächstes Jahr komme ich bestimmt gerne wieder!
Der Nikolaus
19. November, Grünkohlritt in Zweinig
Zum
nun schon zur Tradition gewordenen Grünkohlritt trafen sich am Buß -und
Bettag neun Reiter in Zweinig.
Der Einladung waren sowohl Reiter vom Hof als auch Freunde von
ausserhalb gefolgt. Punkt 13 Uhr war Abritt und zunächst ging
es
Richtung Ruine Kempe
in Mahlitzsch. Auf Weg dorthin trotzten die Pferde und Reiter dem
stürmisch-regnerischen Wetter.
Vorbei
an den Koppeln und über
größtenteils bekannte Reitwege entlang der Mulde sehnten sich alle
schon bald
nach einer Pause.
Auf
halbem Weg wurden die Reiter von Karin und Conny zu der verdienten Rast
eingeladen. Mit lecker Kuchen und heißen Getränken wärmten sich alle
wieder auf. Nur
den Pferden schien das feucht-kalte Wetter zu gefallen
und konnten so den Abritt kaum erwarten. Nachdem das ein oder
andere Erinnerungsfoto geschossen war und jeder wieder auf seinem Pferd
saß, ging es auf die Schlußetappe. Angeführt von Dirk ging es im
Schritt
über Oberranschütz und Kobelsdorf in Richtung Magaretenmühle und nach
einer weiteren Stunde kam die Gruppe wieder in Zweinig an. Nun ging
man zum gemütlichen Teil des Tages über - dem Grünkohlessen
mit
Kartoffeln und geräucherten Bratwürsten. Sogleich waren kalte Füße und
nasse Hosen vergessen, die Teller füllten sich und bei Bier und
Glühwein ließ man es sich schmecken. Selbst
der andauernde Novemberregen konnte die Stimmung nicht trüben
und
so überraschte uns Jana am Abend noch mit einem filmischen
Jahresrückblick aus Chemnitz, der den Abend unterhaltsam
ausklingen ließ.
A. Kühl
19. - 29.Oktober, Kurs für die Reitabzeichen Bronze/Silber in Zweinig
Auch
in diesem Jahr fand wieder der Kurs zum IPZV-Reitabzeichen in Bronze
und Silber in Zweinig statt. Die Teilnehmer kamen sowohl aus Sachsen
als auch von außerhalb. Und so waren der Reitabzeichen-Bronze-Kurs mit
9 Teilnehmern und der Reitabzeichen-Silber-Kurs mit 6 Teilnehmern sehr
zahlreich besucht.
Unter
Anleitung von Bärbel und Anina ging es zweimal pro Tag auf die Ovalbahn
oder das Dressurviereck. Dort erkannte jeder schnell seine Stärken und
Schwächen und konnte gezielt an Verbesserungen arbeiten. Ob auf der
Suche nach taktklarem Tölt oder der Balance im leichten Sitz, die
Kursleiter hatten immer den passenden Tip parat.
Und
spätestens beim Pferdetausch wurde so mancher von den Eigenheiten und
dem Charakter der anderen Isis überrascht und konnte nun das gelernte
praktisch anwenden.
Doch
zwischen den praktischen Übungseinheiten gab es keine Erholung für die
Teilnehmer. Kaum waren die Pferde versorgt, qualmten die Köpfe im
theoretischen Teil bis in den Abend. Doch durch die reichhaltige
Verpflegung durch Fam. Heft und Wadewitz waren alle stets voller Elan
und Tatendrang. Für alle war dieser Intensivkurs, der für einige sogar
über 2 Wochen ging, ein großer Schritt nach vorn. Vielen Dank an Bärbel
und Anina, bis zum nächsten Mal!
A. Kühl
zum Rundschreiben der Bundesgeschäftsstelle des IPZV bezüglich der Tierhalterhaftpflichtversicherung vom 17.10.2008 als PDF-Dokument (Hier klicken).
W. Lake-Schwarznecker
5. Oktober, 1. Hestadagar auf dem Haselhof
Nach tagelangem Bangen, wie das Wetter am Hestadagar auf dem
Islandpferdegestüt Haselhof sein wird, wurden wir am
Sonntag alle von strahlend blauem Himmel und herrlichstem
Sonnenschein geweckt und starteten in einen Tag voller Spaß und
Spannung. Gut 40 Starter aus Sachsen und Thüringen im Alter
von 6 bis ca. 50 Jahren bewiesen sich u.a. bei Wettbewerben
wie
Fahnenrennen, Blinder Führer und dem Haselhof-Staffellauf,
welche dem Publikum und den Teilnehmern viel Spannung, Spaß und
manche Freudenträne boten. Die
Wertung des „Freizeitfürsten“ setzte sich
aus oben genannten
Wettbewerben zusammen. Pia Böhnke wurde voller Ehrgeiz und mit
einer gehörigen Portion Spaß unsere 1. Freizeitfürstin,
herzlichen Glückwunsch.
Unser
Geburtstagskind, Elsa Spittel aus Thüringen, machte sich selbst
noch 2 ganz besondere Geschenke, sie konnte den leichten Gehorsam und
Best of Dreigang für sich entscheiden. Aber
auch in anderen Disziplinen, wie beispielsweise der Führzügelklasse
setzte sich der Gedanke, einen unvergesslichen „Pferdetag“ zu
erleben, durch.
In den
Augen der Teilnehmer und Zuschauer konnte man erkennen, es war ein
gelungener 1. Hestadagar der Islandpferdefreunde Haselbachtal e.V.
und für uns alle steht fest, am 04.10.2009 findet der 2.
Hestadagar auf dem Haselhof statt. Unser
Dank gilt den Richtern Anina Winkes und Ines Lantzsch, unserer
Sprecherin Friederike Walz, allen Sponsoren und den vielen lieben
Helfern.
Angie Storrer
6./7. September, Jugendländer-Cup auf dem Schleuener Hof in Hohenbruch
Zum
2. Ostdeutschen Jugendländer-Cup hatte dieses Jahr der Schleuener Hof
in Hohenbruch eingeladen. Von den zunächst 4 Mannschaften traten
letztendlich leider nur drei an, "Odins Elfen" und die
"Gummibärenbande" aus
Zweinig und eine Mannschaft aus Brandenburg.
Nachdem Erfolg der "Zweiniger Chaosschlümpfe" im letzten Jahr waren
alle gespannt, ob die Zweiniger diesen Erfolg wiederholen könnten. In
den letzten Wochen war hart geübt worden und die Choreographien für die
Schaubilder waren mehr und mehr verfeinert worden.
Mit
dem Schleuener Hof erwartete die Zweiniger ein räumlich großzügiges
Areal mit sehr guten Bedingungen. Nach Ankunft am Freitag waren die
Paddocks schnell aufgebaut. So konnte sich schon einmal Pferd und
Reiter an Ovalbahn und Dressurviereck gewöhnen.
Am Samstag stand
mit der Geschicklichkeit die erste der 7 Prüfungen auf dem Plan, die
Michelle auf Dagur in der Einzelwertung gewann. Aufgrund des
wechselhaft-regnerischen Wetters stellten sich einfach geglaubte
Hindernisse als schwierigere Aufgaben heraus.
Nach der Töltprüfung
und dem Viergang ging es zum Reiten im leichten Sitz ins
Dressurviereck. Doch sowohl die Zuschauer als auch alle anderen
Beteiligten waren gespannt auf die Schaubilder der einzelnen
Mannschaften. Die "Gummibärenbande" aus Zweinig bewies, dass sich auch
Gummibären ganz lieb haben können und beeindruckten darüber hinaus mit
sehr farbenfrohen Kostümen. Danach folgten "Odins Elfen"
ebenfalls aus Zweinig mit einer isländischen Sage. Die
Mannschaft
aus Brandenburg zeigte ihre Version einer Hochzeit - die "Isi wedding".
Und alle Zuschauer waren Zeuge, als es sich die Braut am Ende doch
nochmal anders überlegte. Zu diesem Zeitpunkt war nicht zu erahnen, wer
am Ende die Nase vorn haben würde.
Am Sonntag früh ging es zu den
letzten zwei Prüfungen, der Reiterprüfung und dem Mannschaftsspiel. Da
es die ganze Nacht stark geregnet hatte, waren die Bedingungen im
Dressurviereck sehr erschwert. Doch die in 4-er Gruppen
reitenden
Mannschaften meisterten auch diese Aufgabe im aufgeweichten Boden. Zum
abschließenden Mannschaftsspiel wußte keines der Teams was sie
erwartet. Zunächst musste ein ferngesteuerter Blindritt absolviert
werden. Danach sprangen zwei der Mannschaft in eine Schubkarre und
wurden vom dritten geschoben während der vierte das Pferd führte. Nach
einer langen Bahn in der Schubkarre schlüpften drei Reiter in zwei
Getreidesäcke und hüpften mehr oder weniger synchron um eine Kurve. Auf
der nächsten Geraden wurden drei des Teams vom vierten aus dem Sattel
"gefüttert". Doch damit nicht genug. Zum Abschluß mussten noch
knifflige Fragen über das Islandpferd und Island selbst beantwortet
werden.
Mit knappem Punktvorsprung gewann am Ende
die Mannschaft aus Brandenburg den Wanderpokal des
Jugendländer-Cup Ostdeutschland. Obwohl das wechselhafte Wetter mit
Nieselregen so manchem zu schaffen machte, hatten alle Beteiligten viel
Spaß und die Gelegenheit neue Erfahrungen zu sammeln. Im nächsten Jahr
findet der JLO in Zweinig statt.
A. Kühl
31. August, 850-Jahr-Feier Sprotta
Es ist über 850
Jahre her als sich slawische Stämme an der Schwarzbach im heutigen
Sprotta ansiedelten. Aus diesem Anlass hatte der Schwarzbachhof
eingeladen, um beim Festprogramm mitzuwirken und natürlich kräftig zu
feiern.
Dieser Einladung folgten Reiter vom Clemenshof Gotha, vom
Islandpferdehof Zweinig und aus Chemnitz.
Nach einem kräftigen Frühstück bei strahlendem Sonnenschein wurden am
Sonntag vormittag die Kostüme anprobiert
und die Pferde gesattelt. Danach ging es zum Festumzug. Dort
konnten sich die Zuschauer
einen
ersten Eindruck von den slawischen Vorfahren zu Pferd verschaffen. Die
Reiter beeindruckten sowohl mit prächtigen Kleidern als auch durch
schwere Bewaffnung. Doch auch die schrecklichen Normannen, auch als
Wikinger bekannt, mischten sich unter die Reiter.
Doch der Höhepunkt stand
noch bevor. Für den Nachmittag war die Wikingerhochzeit
angekündigt, eine Geschichte mit historischem Hintergrund. Nach einer überlieferten Legende
drangen bis ins späte 11.
Jahrhundert die von den britischen Inseln,
über das Mittelmeer und Skandinavien kommenden Normannen in
das Inland
ein uns
suchten später auch Sprotta
heim. Sie überfielen die
Siedlung und raubten sie aus.
Doch der Anführer der Normannen verliebte sich in eine wunderschöne Slawin. Es kam wie es kommen musste. Nachdem ein würdiges Geschenk für die Braut gefunden war, wurde Hochzeit gefeiert. Fortan gab es keine Raubzüge mehr und Slawen und Normannen lebten in stetiger Eintracht. Für alle Beteiligten war dieser Auftritt eine gute Abwechslung zum normalen Turnieralltag und bot ausserdem genügend Zeit, sich bei dem sonnigen Wetter zu erholen.
A. Kühl
23. - 24.
August, Bundesjugendtraining des Landesverbandes Sachsen-Thüringen
2008 mit André Böhme
Wenn
Pferd und Reiter in Wallungen kommen
Am
23./24.08.2008 fand in Möhrsdorf/Haselbachtal das diesjährige
Bundesjugendtraining des IPZV Landesverbandes Sachsen-Thüringen statt.
Und so begab es sich, dass am Freitagnachmittag zahlreiche Reiter mit
ihren Islandpferden im Anhänger den Weg in Richtung Dresden antraten.
Dort
angekommen brachten wir unsere Isi´s zu denen für uns angelegten
Paddocks. Anschließend widmeten wir uns dem Herrichten unserer eigenen
Schlafstätten, dem Zeltaufbau bei Sprühregen oder dem Reinigen der
Anhänger, wer es gern ein wenig kuscheliger wollte. Es schien ein viel
versprechendes Wochenende zu werden. Mit Grummeln im Magen versorgten
wir dann zuerst unsere Pferde und später uns selbst mit ausreichend
„Kraftfutter“. Nach einem ersten Kennenlernen der 17-köpfigen Truppe
ließen wir den Abend mit ein paar kleinen Spielchen ausklingen und
begaben uns voller Erwartungen auf das Wochenende in unsere Zelte.
Begleitet vom Trommeln des Regens auf unser Zelt- oder Anhängerdach
schliefen wir ein.
Nach einer kurzen Nacht jedoch mussten wir aus
unseren warmen Schlafsäcken hinaus in Sturm und Regen um den Paddock
abzumisten und Pferde zu füttern.
Bewaffnet
mit Regenjacke, Schubkarre und Mistgabel begaben wir uns in den Kampf
gegen Nässe und Pferdeäpfel. Die Sonne in den trüben Morgen brachte
Trainer André Böhme, der uns mit einem fröhlichen „Guten Morgen“ und
windzerzauster Lockenmähne begrüßte. Nach einem kräftigenden Frühstück
begann dann die erste Trainingsstunde.
In vier Gruppen unterteilt,
die im Dreiviertelstundentakt den Platz betraten, tobten wir uns (viele
mit ihrem eigenen Isi, andere mit Schulpferden des Haselhofes) - nach
Aufwärmübungen wie Seitengängen, Gehorsamsübungen und Biegungen - auf
Reitplatz und Ovalbahn aus. Mit viel Feingefühl brachte André
uns das Denken unserer Pferde auf menschlicher Ebene näher. Von
Anfang an stand für uns fest, dass er ein sehr guter und geduldiger
Lehrer ist. Nach der Mittagspause ging es für die eine Hälfte der
Reiter zur zweiten Trainingseinheit, bei der sich nun endlich auch die
Sonne blicken ließ. Von der morgendlichen Anspannung gelöst, zeigten
unsere Pferde bei nun fast sommerlichen Temperaturen, was in ihnen
steckt und wurden von denen neben dem Reitplatz sitzenden Fans
angefeuert und bejubelt. André lief zu Hochform auf und brachte uns und
unsere Isi´s mit Tölt und Galopp „in Wallungen“. Um die Gemüter wieder
zu beruhigen legten wir nach der zweiten Reitstunde eine Teepause ein,
bei der wir uns den von den Vereinsmitgliedern des IPF Haselbachtal
e.V. gesponserten Kuchen schmecken ließen.
Danach schritten
Gruppe drei und vier zur zweiten Trainingseinheit, um den Erfolgskurs
fortzusetzen. Voller Motivation und Hoffnung auf besseres Wetter am
SONN-tag begaben wir uns nach der vierten und letzten Reitstunde für
diesen Tag zum Abendessen mit Gegrilltem und verschiedenen Salaten.
Ausklingen ließen wir den Abend mit dem Spiel Palermo, bei dem eifrig
gemeuchelt wurde. Bei klarem Sternenhimmel legten wir uns schlafen und
hofften auf eine trockene Nacht.
Am nächsten Morgen jedoch waren
nicht nur die Pferde, sondern auch die Reiter nass. Der Tag brachte
isländisches Wetter ins Lausitzer Hügelland. Eiskalter Wind und
waagerechter Regen machten das Reiten zu einer Tortur für alle
Beteiligten. Mit Gesichtern wie zwei Tage Regenwetter starten wir trotz
Dauernässe zur dritten Unterrichtsstunde.
Nur
André der 3 Stunden lang in Turnschuhen und ohne Wetterschutz auf einem
durchweichten Reitplatz stehen musste und ab und zu von Dorit mit Tee
versorgt wurde, verbreitete erstaunlicherweise noch gute Laune. Das
aber half nicht darüber hinweg, dass nahezu alle Reiter bis auf die
Haut nass waren. Die heiße Dusche nach der Reitstunde war Pflicht.
Die
Jugendlichen, die ihre Reitstunde schon hinter sich hatten, standen den
anderen Reitern und ihren Pferden mit Decken, aufmunternden Worten und
Ersatzjacken bzw. –hosen zu Seite. Da kaum ein überdachter Fleck zum
Putzen oder Unterstellen zu finden war, es an jeder Ecke windig und
ungemütlich war und einige Pferde erbärmlich zitterten, wollte sich
eine gute Laune bei kaum einem Teilnehmer wieder einstellen. Einige
Teilnehmer reisten ob der Bedingungen seitens Wetter und
Unterstellmöglichkeiten vorzeitig ab, um die menschliche und pferdige
Gesundheit nicht weiter zu gefährden.
Nach drei Stunden im
Dauerregen und Matsch konnten wir uns dann in das jetzt endlich warme
Reiterstübchen zurückziehen, wo Tee und das Mittagessen auf uns
wartete. Aufgewärmt, aber mit nasser Kleidung im Gepäck beschloss dann
der Großteil, die Zelte in Möhrsdorf abzubrechen und die Heimreise
anzutreten. So kam es, dass bereits um halb fünf nachmittags der letzte
Anhänger vom Haselhof rollte.
Nichtsdestotrotz können wir auf ein,
nun ja, feuchtes, aber auch erlebnisreiches Bundesjugendtraining 2008
des IPZV Landesverbandes Sachsen – Thüringen zurückblicken, das uns
sowohl reiterlich, als auch regentechnisch neue Erkenntnisse brachte:
Nie wieder werden wir ohne Regendecken auf Reisen gehen.
Ganz
besonders bedanken möchten wir uns bei André Böhme, der uns mit sehr
viel Ausdauer und Energie trainierte und uns lehrte, dass unsere Pferde
im Grunde auch nur Menschen sind, aus denen wir mit viel Liebe und
Geduld das beste herausholen können. Weiterhin gilt ein großer Dank
Katharina Lenk, die das Bundesjugendtraining 2008 organisierte und
besonders am Sonntag telefonisch Beistand leistete, und Ines Lantzsch,
die während des ganzen Wochenendes ein offenes Ohr für unsere Probleme,
Fragen und Wünsche hatte.
Jugendliche
des IPZV Landesverbandes Sachsen/ Thüringen e.V.
23. - 24. August, Bundesjugendtraining auf dem Haselhof Möhrsdorf
Wer
es liebt, sowohl bei herrlichem Sonnenschein als auch bei heftigen
Dauerregen zu reiten, der kam an dem Wochenende vom 22. zum 24. August
2008, an dem das Bundesjugendtraining des IPZV Sachsen-Thüringen statt
fand, voll auf seine Kosten. 17 Kinder und Jugendliche trafen sich, um
unter sehr hilfreicher und immer freundlicher Leitung von André Böhme
die reiterlichen Fähigkeiten zu komplettieren. Es ist fast unglaublich
wie er – selbst im strömenden Regen stehend – die Reiter aufmunternde
und unentwegt hilfreiche Hinweise gab. Ganz herzlichen Dank, André, an
dieser Stelle!
Und da wir gerade beim Danken sind: Katharina Lenk
hatte dieses Bundesjugendtraining organisiert. Jedes Pferd hatte seinen
Paddock, jeder Reiter seine Schlafstatt und das Training konnte
pünktlich beginnen. Ganz herzlichen Dank dafür, aber auch an alle
Mitglieder der Islandpferdefreunde Haselbachtal e.V. die zu der
Organisation noch beigetragen haben, beispielsweise indem sie die
herrlichen Kuchen gebacken haben, von denen nicht einmal mehr Krümel
übrig geblieben sind. Dank aber auch vor allem an die, die GEKOMMEN
sind und die teilweise sehr weite Wege auf sich genommen haben.
Die
größere Teilnehmerzahl kam übrigens aus Thüringen, was beim Grillen gut
daran zu unterscheiden war, wer ein „Steak“ oder ein „Brätl“ bestellt
hatte. Das war aber wahrscheinlich der „deutlichste“ Unterschied, denn
alle hielt die Freude am Reiten zusammen.
Last
but not least, wechseln Staunen und Dank darüber ab, was Ellen Beate
und Angie Storrer, die Gastgeberinnen dieses Trainings, geleistet
haben: Von der Wahl des „Zeltplatzes“, über die Bereitstellung von
Nicht-Zelt-Quartieren, vom Schokoladenbrotaufstrich (um jede
Schleichwerbung zu vermeiden) am Morgen bis zu den Steaks auf dem Grill
am Abend, an alles war gedacht. Keine Frage blieb unbeantwortet, kein
Wunsch unerfüllt und kein Hunger ungestillt. Danke. Und jetzt zum
Staunen: Genau an diesem Wochenende musste Ellen Beate ihren Umzug
bewerkstelligen. Wer so etwas schon mal mitgemacht hat, weiß dass das
Stress pur ist. Alles, was man sich dabei sicher nicht wünscht, ist,
gleichzeitig Gastgeberin des Bundesjugendtrainings zu sein, so gern man
das auch sonst ist. Und dennoch: Wer es nicht gewusst hat, hat es nicht
einmal gemerkt, unter welchem Hochdruck Ellen Beate stand. Großartig!
Aber auch Dank an diejenigen, die Ellen bei ihrem Umzug den Rücken
gestärkt haben, so dass sie nicht umgefallen ist, stellvertretend Alex,
der uns nebenbei noch mit herrlichen Salaten verwöhnt hat.
Bei allen
Mühen haben wir erlebt, wie sich wieder einmal eine herrliche
Gemeinschaft gebildet hat, wie junge Menschen zusammengefunden haben -
letzten Endes dank der Pferde -Islandpferdefreunde eben. Sagen wir
einfach: Nächstes Jahr wieder.
Peter Adler
15. August, Materialbeurteilung Zweinig

Trotz regnerisch-kaltem Wetter waren einige Zuschauer zur alljährlichen Materialbeurteilung nach Zweinig gekommen. Insgesamt wurden 5 Jungstuten (Ergebnisse), 8 Hengstfohlen und 9 Stutfohlen (Ergebnisse) bewertet.
A. Kühl
28. Juni, Tag der offenen Tür auf dem Hirtenhof Illsitz (Thüringen)
Als
kleiner Islandpferdehof im Altenburger Land wollten wir mit unserem
Programm etwas besonderes auf die Beine stellen. Dafür hatten wir
wochenlang alle Programmpunkte genau geprobt, Musik geschnitten,
gebaut, geputzt und organisiert. Rechtzeitig zum Tag der offenen Tür
konnten wir die neue Scheune des Hofes einweihen und damit den Gästen
einen überdachten Sitzplatz anbieten.
Zum Programmstart füllten dann viele Zuschauer die Bänke rings um
den Reitplatz um zu schauen was an den
Isländern so besonders sein sollte. Eröffnet wurde das Programm
mit
einem Einmarsch aller mitgestaltenden Reiter und Pferde, was ob der
Farbenvielfalt schon zu kleinen Bewunderungsäußerungen führte.
Im
Programm selbst sollte die Rasse der Islandpferde so vielseitig wie
möglich gezeigt werden. Deshalb waren Elemente wie die Demonstration
der Gänge mit fachkundigen Kommentaren, Dressur und Springen, eine
Quadrille, Geschicklichkeitsparcours, Bodenarbeit, Freiheitsdressur und
Zirkuslektionen, sowie das Heilpädagogische Reiten nicht weg zu denken.
Für
viele Großpferde-Kenner aus den umliegenden Orten war es ein
interessanter Nachmittag mit neuen Einblicken. Und so mancher
Dressurreiter schmunzelte über den „Gangsalat“ und
das
„Beingewurschtel“, das auf dem Reitplatz zu sehen war.
Vom
Freizeit-Isi bis zum sportfähigen Temperamentsbündel war alles an
Pferden dabei. Die Leistungsbreite der Isländer wurde sowohl von
Erwachsenen als auch von Kindern gut demonstriert. Auch das
Heilpädagogische Reiten machte Eindruck wegen der Gelassenheit, mit der
die Pferde ihre Aufgaben erfüllten.
Ein gelungener Einblick in gute
Reiterausbildung, den Umgang und die Arbeit mit den Pferden, wie viele
betonten! Und natürlich eine schönes Rasseportrait über den Allrounder
„Islandpferd“.
Das Programm lief etwa 1,5 Stunden, anschließend
strömten alle Gäste auf den Hirtenhof Illsitz um sich dort genau
umzuschauen. Die Photowand in der neuen Scheune und das Video über
Gangpferde waren dabei der Anlass für viele Fragen und Gespräche, so
dass die Vereinsmitglieder des IPV Altenburger Land e.V. beständig Rede
und Antwort standen.
Das gemütliche Beisammensein der bis zum
späteren Abend gebliebenen Hof- und Vereinsmitglieder rundete auch für
alle Gestressten den Tag ab. Wir freuen uns auf eine Wiederholung im
Jahr 2009 – vielleicht schon in Kombination mit einem
Hestadagar-Turnier und bedanken uns nochmals bei allen Aktiven und den
vielen Menschen die im Hintergrund geholfen haben!
Ines Lantzsch
28. - 30. März, Messe „Jagen Fischen Reiten“ in Dresden
Die erst 6 jährige
Elli Berke auf unserem windfarbenen Islandhengst
Pipar frá Sindrastadt faszinierte das Publikum auf der Messe „Jagen
Fischen Reiten“ in Dresden. Sie war eine der „Magic Five“ vom
Islandpferdegestüt „Haselhof“ auf den Pferden aus Feuer und Eis.
Zum 9. Mal präsentierten wir unsere Islandpferde
auf dieser Messe, mit
dem Ziel den „Bacillus Islandicus“ weiter in Sachsen zu verbreiten.
Sandra Schulze, Gerlinde Müller, Pia Böhnke und Angie Storrer auf ihrem
„Sternchen“ vervollständigten die „Magic Five“.
An unserem Stand erregte das ISI –
Quiz bei Jung und Alt großes
Interesse.
Für die 10. Messe, hoffentlich mit einer spannenden Gala, beginnt
bereits das Brainstorming.
Allen Helfern, besonderes Alexander Goertz, ohne deren Engagement ein
solches Event gar nicht möglich wäre, ein ganz herzlicher Dank!

Ellen Beate & Angie Storrer
| Nach oben |