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Aktuelles und Veranstaltungen

Termine

20.04. - 22.04. "IPZV Longierabzeichen I und II" mit Prüfung und Doppellongenlehrgang, Zweinig

Berichte

April, "Chapeau! Frau Pferdeosteopathin!", „Haselhof“
Wer Angie kennt, weiß, wie sehr ihr das Wohl Ihrer Vierbeiner und deren Lebensfreude und Gesunderhaltung bis ins hohe Alter hinein am Herzen liegen. Und so verwundert es uns nicht, dass sie sich bereits kurz nach erfolgreichem Anschluss des Pferdewirtschaftsmeisters 2015 den nächsten Titel ans Revers heften kann. Nach einem anstrengenden und zeitintensiven Lehrgang mit abschließendem Prüfungswochenende freuen wir uns sehr, ihr ganz herzlich zum „Osteopathischen Pferdetherapeuten“ gratulieren zu können.


Birgit Sobe (Text) und die ganze Haselhof-Familie, E. Storrer (Foto)

30. März, Osterritt, Zweinig
Nach den letzten Wetterkapriolen war es noch nicht sicher, ob dieses Jahr überhaupt ein Osterritt stattfinden könnte. Durch den Sturm und Schnee 
der letzten Wochen waren die Reitwege durch Windbruch und Nässe nur schwer passierbar. Doch die Reiter hatten Glück und bei mildem Frühlingswetter machten sie sich auf den Weg. Nachdem die sieben Reiter an den Sommerweiden entlang geritten waren, wurde auf halber Strecke Pause gemacht. Alle stärkten sich mit warmen Getränken und leckeren Ostereiern. Es war wie immer ein sehr entspannter Ritt. Nach der Rückkehr stärkten sich alle mit der leckeren Kartoffelsuppe und genossen die ersten Sonnenstrahlen.


A. Kühl (Text/Foto)

16. - 18. März, Messeauftritt und Messestand des IPV Hörseltal e. V. auf der Reiten-Jagen-Fischen in Erfurt
Am Wochenende vom 16.-18. März wurde in Erfurt wieder eine Messe für alle pferdebegeisterten Menschen in der Halle 3 nebst den Themen Fischen und Jagen veranstaltet. Dieses Wochenende stand wettertechnisch unter keinem guten Stern, denn der Winter kam am Freitag zurück mit Schnee und Eis, Schneeverwehungen und starkem Sturm. Gott sei Dank hatten wir unsere 6 Quadrille-Pferde schon am Donnerstag nach Erfurt gefahren, dort hatten sie Boxenplätze in den Stallzelten der Messe, den am Freitag wäre es schier unmöglich gewesen, sie zu fahren, dicke Schneeverwehungen und starker Sturm machten das Fahren an sich schon schwer, aber mit Hänger umso mehr. Am Freitag Nachmittag gab es eine Showeinlage mit unserer Islandpferdequadrille, die ganz gut geklappt hat, zwei Isländer waren noch nicht auf solchen großen Veranstaltungen, Perla kam erst aus Island im Herbst und hat sich wacker geschlagen. Die Zuschauermengen am Rand waren doch ganz schön angsteinflößend. Weiter ging es im Programm in Zusammenarbeit mit dem Vfd (Verein der Freizeitreiter Deutschland) , die unter der Leitung von Constanze Flemming im Außenbereich der Messe einen Reitplatz organisiert hatten, wo verschiedene Vorführungen zu sehen waren. Auch dort konnten wir das Islandpferd in seinen Gangvariationen vorstellen. Kommentiert von Stefan Halle (IPV Weimarer Land) konnten die Zuschauer etwas über die Reitweise und die Haltung der Isländer erfahren. Isländisches Wetter – starker Wind, Schneefall und Kälte bis minus 9 Grad – rundeten das Ganze ab, die Isis waren in ihrem Element! Da am Samstag einige der Pferde für den Außenbereich nicht anreisen konnten, wurde diesbezüglich auf unsere Isländer zurückgegriffen. So longierte Katharina Möller (Trainerin A, FN) unsere Sokkadis mit dem Thema „Longieren als Dialog“, Gjola musste am Sonntag (geritten durch Susi Assmann, C-Trainerin) in einer fiktiven Reitstunde bei Katharina Möller aushelfen und für das Hängertraining wurde Lina aushilfsweise verladen. Mitgewirkt haben unsere Isländer außerdem noch beim Mentalcoaching und bei einer Osteopathiebehandlung durch Christiane Kirchner (Vfd), so dass wir kontinuierlich am Samstag mit unseren Pferden unterwegs waren. Ich wünschte, ich hätte meinen Reitoverall eingepackt, das Wetter war wirklich eisig. Am Sonntag konnten wir nochmal unsere Quadrille reiten – hatten nebst einem Buckler auch einen kleinen Zusammenstoß, der aber von den Zuschauern sehr heiter aufgenommen wurde. Bei einer Aufführung von 8 Minuten muss halt im Endeffekt alles auf den Punkt passen, da war es am Freitag weit weniger aufregend! Unser Dank gilt Wiebke Rothe, die die tolle Choreographie für die Quadrille gemacht hat. Trotz des Wetters war die Messe gut besucht und wir konnten unsere Pferde wieder gut präsentieren. Vielen Dank an die vielen Mitwirkenden unseres Vereines, ohne sie wäre der ganze Aufwand nicht zu schaffen gewesen, denn außer unserem Stand auch noch die Reitvorführungen im Showbereich und im Außenbereich zu managen, wäre sonst nicht möglich gewesen. Es ist schön, in so einer netten Gemeinschaft agieren zu können! Vielen Dank auch noch mal an Stefan Halle für die nette und ausführliche Moderation im Außengelände!

Sabine Herschel-Rothe (Text/Foto)

16. – 18. März, Der coolste Stand von der ganzen Messe!, IPV Weimarer Land e.V.
So ein Lob will schon was bedeuten, wenn man bedenkt, wie viele Stände es auf der Reiten-Jagen-Fischen in Erfurt gibt. Es kam von der Mutti eines kleinen Mädchens, bevor beide mit Infomaterial und geklebtem Papierpferdchen beladen zu den Nachbarn aus Fröttstädt weiterzogen, um dort eine Tiermaske zu basteln und noch gezieltere Auskünfte zu einem Reiterurlaub zu erhalten. Und das
war nur eine der positiven Besuchermeinungen, die zeigen, dass das Standkonzept der Thüringer Islandpferde-Vereine gut beim Publikum ankommt: Basteln für die Kinder und Informationen für die Großen! Daher war der schon fast traditionelle Doppelstand mit den Thüringer Islandpferdevereinen auf der rechten und dem Islandpferdehof Domäne aus Fröttstädt auf der linken Seite fast durchgängig von Gästen besucht, die die Pferde und Reiter im WM-Video bestaunten und/oder sich über die Möglichkeiten von Reitstunden oder Reiturlaub mit Islandpferden erkundigten. Viele der Erwachsenen hatten schon auf Isländern gesessen und konnten die Begeisterung über den Tölt mit uns aktiven Reitern teilen. Für kaum einen waren die Islandpferde komplettes Neuland. Scheinbar hatten sich hauptsächlich die Kenner und Könner durch den Schnee und den eisigen Wind bei gefühlten – 10°C (und tatsächlichen -6°C) zur Messe durchgeschlagen. Und nein – die Messe war nicht in den Januar verlegt worden. Sie fand vom 16. bis 18. MÄRZ statt! Es war auch schön zu erfahren, dass manche Gäste jedes Jahr wiederkommen (und jedes Jahr ein Papierpferdchen basteln). Sie hatten den Stand erst an seinem alten Platz hinter der Tribüne gesucht und fanden uns dann deutlich zentraler gelegen zwischen der Sprecherbox und dem Abreiteplatz, wo wir trotz der biestigen Außentemperaturen ohne zu frieren die Stellung halten konnten. Und vielleicht ist der Doppelstand dort auch im nächsten Jahr zu finden, denn auch die Messeleitung war ganz angetan von der Ausstattung und der Wirkung.

Barbara Halle (Text/Foto)

10. - 11. März, Wochenendkurs mit Katharina Möller von Equitation, Fröttstedt
Zeitig am Samstag morgen um 7.30 Uhr starteten wir mit einem sehr interessanten Wochenendkurs in Einzelstunden. Katharina Möller vom Hof '“An den Hofstätten“ in Dielsdorf, Trainerin A (FN) und Anbieterin der privaten Trainerausbildung zum GTKR (Grundlagentrainer Klassische Reitweise), Klassische Reitkunst und Autorin vieler Sachbücher über Training und Ausbildung von Pferden, musste sich auf sehr viele Teilnehmer einstellen! 12 Reiter/Reiterinnen wollten ihr sachkundiges Urteil über ihre Reitpferde bzw. Jungpferdeausbildung hören! Angefangen mit Longieren von Jungpferden, Verbesserung der Durchlässigkeit, Losgelassenheit, taktklaren Schritt reiten, Seitengänge, Travers, Schulterherein, über Konterschulterherein wurde alles an diesem Wochenende eingesetzt, um die Problemfälle zu lösen! Einige Problemfälle wurden vorgestellt, so eine Trakehner-Stute, die beim
Galopp Schwierigkeiten hatte, eine etwas ältere Islandpferdestute, die den Rechtsgalopp nicht finden konnte und durch viele Übungen wenigstens eine Galoppade gefunden hatte! Ihr Kurs „Feine Reithilfen“, der Inhalt im  Grundlagentrainerkurs ist, war mir noch im Kopf geblieben und zog sich durch den ganzen Kurs hindurch: „Wenn man nicht sieht, dass Du was tust am Pferd, aber das Pferd zeigt die gewünschte Veränderung, dann ist es gut! Sieht man, was Du tust, ist es sozusagen Mist“ Diese Worte begleiteten uns durch den ganzen Kurs hindurch, so wurden einer Reitschülerin die Zügel weggenommen, sie sollte mit durchhängenden Zügeln ihr Pferd auf dem Zirkel bzw. andere Bahnfiguren reiten, um so die Hilfengebung wieder zurückzuschrauben auf die primär wichtigen: Gewichts- und Schenkelhilfen. Ihr Augenmerk lag immer auf den Teilnehmern und ihre Reitfehler als auch auf den Pferden. Sie hatte für jedes Problem eine Lösung, setzte sich teilweise – nach Wunsch der Besitzer – auch selbst mal auf einen Isländer, um zu gucken, woran es gerade hakt! War belustigt, wenn nach dem Galopp kein Trab entstand, sondern Tölt. Angelehnt an Katharinas Konzept „Longieren als Dialog“ wurden sowohl Jungpferde , als auch Reitpferde auf dem Platz ganze Bahn und Volten, bzw. über ein Stangenviereck Volten longiert. Dies verbesserte die Losgelassenheit, die Rittigkeit und die Biegungsfähigkeit der meisten Pferde vor dem eigentlichen Reiten. Bis in die Abendstunden (Ende 19.30 Uhr) saßen alle Teilnehmer, wenn sie nicht gerade ritten bzw. longierten, an der Bande bei Katharina und verfolgten mit spitzen Ohren allen ihre Ausführungen und Korrekturen an Pferd und Reiter mit großem Interesse! Wir wünschen uns eine Wiederholung dieses sehr interessanten Kurses im nächsten Jahr und hoffen auf freie Kapazitäten bei Katharina Möller! Vielen Dank auch an unsere Essenslieferantin Marion Lenz, die uns immer mit gutem Mittagessen versorgt hat!

Sabine Herschel-Rothe (Text/Foto)

3. Februar, Frühjahrsreitkurs mit Jenny John unter dem Thema „Spaß am Reiten“, Fröttstedt
Es ist immer schön, wenn die Trainer Weiterbildungen machen, dann kommt dabei so ein schöner Wochenendkurs wie unserer im Februar 2018 dabei zu Stande! 9 Teilnehmer hatten sich am Samstag morgen sehr früh am Morgen wegen des engen Zeitplanes auf dem Islandpferdehof Domäne Fröttstädt getroffen, um in Zweiergruppen ein Indivualtraining zu absolvieren. Dieses Wochenende
sollte ganz anders werden als die vorherigen Kurse mit Jenny John, B-Trainerin! Unter dem Motto „Hinterhandaktivierung“ sollten wir unsere Pferde erst einmal geschlossen zum Halt durchparieren, was vielen Schulpferden schon echte Probleme bereitete, hielten sie doch sonst unter den meisten Reitschülern einfach nur an, jetzt sollten sie die Hinterhand mit einsetzen und das war für die erste Stunde am Vormittag schon ein Arbeitseinsatz! Dieses Hinterhand-Einsetzen sollten wir dann auch in den Trab bzw. Tölt und Galopp mit übernehmen. In der zweiten Stunde am Nachmittag wurden wir dann auf Herz und Niere geprüft, was das Loben unserer Pferde betraf.
Wir sollten mit viel Spaß und Freude, Elan und Esprit unsere Pferde vorwärts reiten und deutlich mit unserer Stimme loben, was einigen schwergefallen ist – man will ja nicht auffallen! Aber wir waren dann am Sonntag so voll Elan und Freude, dass sogar die Zuschauer auf dem Putzplatz die Reiter und ihre Lobeshymnen für ihre Reitpferde gehört haben! Und man will es gar nicht glauben, die Pferde und vor allen Dingen die Reiter waren am Sonntag ganz anders, sie liefen fleißiger vorwärts, waren motivierter beim Schenkelweichen oder in der ganzen Parade beim Anhalten. Sogar aus der schwer zu motivierenden älteren Stute Alrun wurde mit kleinen Spielchen zwar kein hochmotiviertes „Gangwunder“ aber man merkte, dass sie viel mehr Vorwärts im Kopf hatte und ihre Reiterin auch mehr Motivation zum Vorwärtsreiten entwickelt hatte. Hütchen umschmeißen gehörte zu den Spielchen, wie auch das Springen über kleine Cavalettis am Sonntag. In den Theorie-Stunden unterhielten wir uns über unsere Ziele, Nah- und Fernziele, denn ohne konkrete Zielstellungen zu reiten bzw. zu trainieren wird konturlos und der Erfolg stellt sich höchstwahrscheinlich nicht ein. So gab es ganz unterschiedliche Ziele der einzelnen Teilnehmer, so z.B. für das Jungpferd Loki und seine Besitzerin Schenkelweichen ohne Kampf und für andere waren es Takt im Tölt, Anlehnung und schöne Haltung im Tölt und vieles mehr. Wir haben jedenfalls eine gehörige Portion Spaß von diesem Wochenende mitgenommen in unsere weitere Arbeit mit den Pferden bzw. mit in die Reitstunden mit den Schulpferden! Vielen Dank nochmal an Jenny für diesen wunderbar inspirierenden Kurs!

Sabine Herschel-Rothe (Text/Foto)

Februar, "Individualität GROSS-Geschrieben", „Haselhof“
Anfang Februar fand das erste Lehrgangswochenende auf dem Haselhof in Möhrsdorf nahe Dresden statt und war ruck-zuck ausgebucht, obwohl keiner anfänglich wusste, was ihn dort wohl erwarten würde... Angie gelang es wieder einmal,
jeden da abzuholen, wo er im Moment steht, denn sie musste sich in vielerlei Hinsicht einstellen: auf Reiter zwischen 11 und 65 Jahren, auf Reitschüler und (zukünftige) Pensionspferdebesitzer, auf Schüler, Angestellte und Rentner, auf Pferde vom Isländer, über den Haflinger, das Reitpony bis hin zum Warmblüter. So reihten sich Einheit um Einheit aneinander , in denen nur in einer Gangart unterrichtet wurde mit dem besonderen Augenmerk auf korrekte Linienführung  und minimale Zügeleinwirkung Sitz und Balanceverbesserung des Reiters im Vordergrund standen sowie vermittelt werden sollte, wie man ein Pferd abwechslungsreich in allen Gangarten gymnastizieren kann. Durch die Intensität des Unterrichts mit 2 Einheiten am Tag und maximal 3 Reitern je Stunde stellten sich spürbar schnell Erfolge ein und zufriedene Gesichter strahlten um die Wette. Vielen Dank Angie für Deine Geduld und Kreativität, Ellen Beate für Deine Gastfreundschaft und das leckere Essen und ein besonderer Dank gilt unseren treuen Vierbeinern, die uns zu besseren Reitern erziehen.

Birgit Sobe (Text), Judith Sobe (Foto)

18. - 21. Januar, Messe "Partner Pferd" in Leipzig
Die Messe "Partner Pferd" in Leipzig ist eine der bedeutendsten Pferdemessen im Osten Deutschlands. Auch wenn im Hauptprogramm internationale 
Springreiter am Start sind, erlebte der Aktionsring am letzten Wochenende einen anderen unvergesslichen Höhepunkt. Dort präsentierten Reiter aus Sachsen und Thüringen aus Illsitz, Sprotta und Zweinig unsere Islandpferde. Während der Gangpräsentation auf dem Fino Strip wurden die Taktunterschiede zwischen Tölt und Trab lautstark dargeboten. Die Zuschauer waren sichtbar beeindruckt und wer noch Fragen hatte, konnte sich diese am Stand beantworten lassen. Dort wurde über alles rund um das Islandpferd informiert, von Ausbildung für Pferd und Reiter bis hin zu Kinderreitferien. Doch der wahre Höhepunkt sollte die lang geprobte 8er Quadrille der drei beteiligten Höfe werden. Schon beim Einritt sprang der Funke auf die Zuschauer über. Die staunten nicht schlecht und belohnten die anspruchsvolle Choreographie mit Applaus schon während der Vorführung. Nachdem es die Reiter mit diesem Auftritt so richtig haben krachen lassen, werden jetzt schon die nächsten Events geplant. Es war jedoch auch die Belohnung der Kooperation vom Hirtenhof Illsitz, dem Schwarzbachhof Sprotta und dem Islandpferdehof Zweinig. Video vom Messeauftritt

A. Kühl (Text), (Foto: Maria Stelzer)



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