Aktuelles
und Veranstaltungen
Terminankündigung
| 04.02. | Freilaufen, Longieren und Doppellonge, "Hirtenhof" Illsitz | ||
| 05.02. | Mitgliederversammlung IPV, "Hirtenhof" Illsitz | ||
| 18.02. | Pferde(-flüster)schule - Bodenarbeit nach Parelli, "Hirtenhof" Illsitz | ||
| 25.02. | Zirzensiche Lektionen, "Hirtenhof" Illsitz | ||
| 03.03.2012 | Seminar zur Pressearbeit mit Charlotte Erdmann, Zweinig, Anmeldung bis 22.02. | ||
| 11.03.2012 | 10:30 Uhr Verbandsmitglieder- /Jahreshauptversammlung, Chemnitz |
Berichte
2012
Januar, Rückblick auf das 1. Jahr Reittherapie mit unseren schwer traumatisierten Kindern, "Haselhof"
Was
gibt es schöneres, als in fünf glückliche Kinderaugenpaare zu schauen
und dann noch bei Kindern, mit
so traurigen Vorgeschichten, wie bei
unseren 5 Kindern aus dem Kinderhaus Pulsnitz.
Bedingt durch das
großzügige Sponsoring der Firma Schmautz, in Bautzen, bekamen unsere
Kinder zu Weihnachten endlich „richtige“ Reithosen. Überglücklich
mussten sie diese gleich probieren. Zum Wohle unserer Kinder zeigen wir
nur ihre Beine mit ihrer Reitlehrerin, Lena Merfeld.
Wir, vom
„Haselhof“, bekamen das schönste Weihnachtsgeschenk von einer
Betreuerin der Kinder. Ihre Aussage, dass durch die wöchentliche
Reittherapie bei uns, die Kinder einen großen Schritt nach vorne
gemacht haben, sie zeigen mehr Selbstvertrauen und ihr
Verantwortungsgefühl wurde deutlich verbessert, macht uns sehr
glücklich.
Wir möchten uns an dieser Stelle ganz herzlich bei
allen Sponsoren bedanken und hoffen auch für das frisch begonnene Jahr
auf ihre Unterstützung, denn nur so lässt sich das Projekt weiter
verwirklichen.
Wir wünschen allen ein Gutes 2012 und bedanken uns im Namen aller Kinder ganz herzlich.
Das Team vom „Haselhof“
Januar, Rückblick auf das Jahr 2011, "Hirtenhof" Illsitz
Samstagskurse auf dem Hirtenhof Illsitz
Ab
den Sommerferien startete auf dem Hirtenhof Illsitz ein Versuch mit
aufeinander aufbauenden Kursangeboten zu verschiedenen Bereichen der
Pferdearbeit. Reiter des Hofes und Interessierte von außerhalb waren
eingeladen daran teilzunehmen, und ihr Können zu erweitern.
Die Bodenarbeitskurse nach Parelli
- unterteilt nach Einsteigern und Fortgeschrittenen - waren immer gut
gefüllt, wobei die Einsteiger-Einheiten vor allem durch Kinder der
Reitschule wahrgenommen wurden um einmal in diesen Bereich hinein zu
schnuppern. Die Fortgeschrittenen brachten dann schon einmal ganze
Nachmittage miteinander zu und arbeiteten in den 7 Spielen mit
Präzision und Hingabe. Die Bodenarbeitskurse werden auch weiterhin 1mal
im Monat unter Leitung von Johanna angeboten.
Freilaufen und Longieren
stand auf dem Programm. Dieser Kurs bedeutete die Grundvoraussetzung
für die nachfolgenden Kursangebote. Gelernt und gelehrt wurde auf dem
Longierzirkel mit 2-3 verschiedenen Pferden. Die Grundlagen der
Körpersprache und deren Einsatz in der Bewegung, das korrekte Treiben,
Stoppen und Wenden, sowie das genaue Einfordern verschiedener
Gangarten. Das Longieren wurde für einige zum ersten Mal Thema. Hier
ging es um die korrekte Ausrüstung und deren Verschnallung am Pferd,
das Halten von
Longe
und Peitsche und wie beim Freilaufen schon um ein gutes Arbeiten des
Pferdes in allen Gängen, ohne sich selbst in der Longe zu verheddern.
Vertieft wurde das Gelernte im nachfolgenden Kurs des Longierens und
der Doppellonge. Hier konnte alles Gelernte noch einmal vertieft
werden. Der Höhepunkt war die Arbeit mit der Doppellonge, welche den
Teilnehmer einiges abforderte und doch viel Übung erfordert.
Bei der Stangen- und Cavalettiarbeit
ging es dann auf den Reitplatz - das Longieren aus dem 1.Kurs musste
nun angewendet werden. Die Pferde sollten punktgenau, in verschiedenen
Gängen, über Stangen und später Cavalettis dirigiert werden. Das
korrekte Longieren war hier unabdingbar, gesprochen wurde über Nutzen
der Arbeit, die Stangenabstände, den sinnvollen Aufbau einer
Trainingseinheit etc. Den Abschluss bildete ein kleinerer Sprung an der
Longe, der schon zur Vorbereitung der Pferde auf den Folgekurs diente
und den Teilnehmern auch die Springarbeit an der Longe etwas näher
bringen sollte.
Das Freispringen
bildete dann wohl für viele Teilnehmer den Höhepunkt. Als gute
Methodik für Pferde, um Ihnen das Taxieren und Entfernungen schätzen
etwas näher zu bringen, wurde dem Freispringen entgegen gefiebert. Die
Pferde nahmen es gelassen und zeigten meist wahre Springtalente.
Eingegangen
wurde auf die Gangveranlagung der Pferde und ihre daraus resultierende
Eignung zum Springen, auf die maximalen und sinnvollen Höhen beim
Springen, den Aufbau und die Dauer einer Trainingseinheit, sowie der
korrekten Anleitung des Pferdes durch den Menschen.
Begonnen wurde
mit Stangenarbeit im Trab, dem korrekten Wechseln der Gangarten und dem
Anleiten eines Handwechsels, weiter ging es mit einem niedrigen Sprung
fürs Einspringen und darauf folgend eine Erhöhung der Sprünge und zum
Abschluss das Überwinden eine Kombination.
Auch 2012 gibt es wieder jede Menge 1-Tages-Kurse zu verschiedenen Themen - einfach reinschauen auf www.hirtenhof-illsitz.de
Ines Lantzsch
4. November, Erster, aber nicht letzter Kurs mit Tim Eisenlohr auf dem Hirtenhof Illsitz
Nachdem
wir diesen Sommer Tim Eisenlohr das zweite mal als Hestadagar-Richter
begrüßen konnten, freuten wir uns umso mehr, als er auch für einen
Reitkurs zusagte. Was folgte, war ein großes Interesse von Seiten
unseren Reiterkollegen aus Linda, Ködderitzsch und Windischleuba,
sodass schließlich eine
Kursstärke von 11 Reitern entstand.
Tim
nahm den weiten Weg von Amrum auf sich und reiste bereits am Freitag,
den 4. November auf dem Hirtenhof Illsitz an. Ein Großteil der anderen
Kursteilnehmer war ebenfalls am Nachmittag mit ihren "Ponys"
angekommen und bei gemütlicher Atmosphäre ließen wir den Tag ausklingen
und freuten uns auf das gemeinsame Wochenende.
Am Samstagmorgen
wurden beim Frühstück die Ziele für die beiden Kurstage gesteckt und
2er Gruppen für die Unterrichtseinheiten gebildet. Tim arbeitete
intensiv mit den Reitern auf der Ovalbahn und dem Viereck und setzte
sich zur genaueren Korrektur auch auf das ein oder andere Pferd.
Zusätzlich wurden Videosequenzen aufgenommen, die am Abend analysiert
und ausgewertet wurden. Insgesamt 4 Stunden gab Tim Ratschläge, zeigte
neue Arbeitsmethoden auf und übermittelte ein umfassendes Fachwissen.
Am
Sonntag wurde an die neuen Erkenntnisse angeknüpft und in teilweise
neugemischten Gruppen gearbeitet. In diesen Kurseinheiten war den
meisten schon klar, dass es nicht der letzte Reitkurs mit Tim Eisenlohr
sein sollte.
So setzte er einen hohen Maßstab in Sachen Theorie und wir freuen uns auf einen zweiten Kurs im Jahr 2012.
Ernestine Jessat
Vom 17.-23.Oktober 2011 fanden auf dem Hirtenhof Illsitz erstmals Kurs und Prüfung zum IPZV Reitabzeichen Bronze statt.
7 Teilnehmer aus den 3 Vereinen IPV Weimarer Land e.V., IPZV Zweinig
e.V. und IPV Altenburger Land e.V. stellten sich mit ihren Pferden der
Herausforderung.
Am 17.Oktober wurde entspannt in Dressur und Tölt
gesichtet, erste Übungspläne erstellt und für die kommenden tage
wichtige Grundlagen besprochen. Ab Dienstag begannen die intensiven
Trainingsphasen mit leichtem Sitz und Detailarbeit in Dressur und Tölt.
Ines korrigierte unerbittlich Haltung, Geschmeidigkeit und Hilfengebung
. Vor allem die korrekte Beinlage im Vollsitz und die Haltung im – für
Islandpferdreiter doch ungewohnten – leichten Sitz bereiteten uns
Probleme. Die Leitsätze „Wenn es weh tut, sitzt du richtig“ und „Quäl
dich!“ zeigten die Intensität des Kurses. Auch die Pferde wurden mit 23
Unterrichtseinheiten pro Tag sehr beansprucht. Doch die Mühe hat sich
gelohnt – viele Verbesserungen wurden sichtbar! Susi´s Dvergur bewegte
sich nach 3 Tagen nicht mehr im Passtölt um die Bahn,
sondern töltete locker und zufrieden, taktklar um die Bahn, Auch die
Schulpferde zeigten Haltung und sogar Silpa töltete fröhlich unter Lisa
daher.
Der theoretische Teil durfte im Reitabzeichen natürlich auch
nicht zu kurz kommen, Schwerpunkte warne hier das Reiten im Gelände,
Reiten im leichten Sitz, Unfallvermeidung, Bahn- und Gangreiten sowie
die Reitlehre.
Neben allem Muskelkater in Beinen, Bauch und Po haben
wir auch unsere Lachmuskeln gut trainiert – der Bowlingabend brachte
viel Spaß, wobei die Heimmannschaft hier den Sieg locker einsteckte.
Am
Prüfungstag war Bianca Müller aus Kassel angereist – sie nahm uns im
Duo mit Ines genau unter die Lupe. In den Prüfungsfächern Tölt,
leichter Sitz und Dressur mussten wir unser Gelerntes und unser
Können unter Beweis stellen. Und dann kam sie – die Theorieprüfung -
vor der allen am meisten graute – wir wurden mit Fragen gelöchert (und
haben es alle geschafft!).
Die anstrengende Woche hat sich gelohnt.
Alle 7 Teilnehmer haben das Reitabzeichen Bronze mit nach Hause
genommen. Mit einem super Notendurchschnitt von 1,75 war Saskia unsere
„Klassenbeste“. 2012 heißt es dann wohl auf ein Wiedersehen beim
Reitabzeichen Silber.
Ines Lantzsch
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