Aktuelles
und Veranstaltungen
Terminankündigung
| 20.05. | Hestadagar-Wettbewerbe, Islandpferdehof "Domäne Fröttstädt" | ||
| 26.5. | Pferde(-flüster)schule - Bodenarbeit nach Parelli, "Hirtenhof" Illsitz | ||
| 27. - 28.5. | Vereins und Jugendwochenende, „Haselhof“ |
Berichte
2012
Mai, Neue Rechenstellen-Lizenz für Barbara Halle, IPV Weimarer Land
Barbara Halle vom IPV Weimarer Land hat im März erfolgreich am IPZV-Lehrgang für das Meldestellenwesen teilgenommen. Nach
bestandener
Prüfung ist sie jetzt im Besitz einer Rechenstellen-Lizenz und damit
berechtigt, auf Sport- und Qualifikationsturnieren des IPZV die Melde-
und Rechenstelle zu betreiben. Daneben betreut sie auch reine
Hestadagar-Wettbewerbe.
S. Halle
April, Informationen zum Stafettenritt nach Berlin zur WM 2013
Verlosung zum Stafettenritt zur WM 2013
April, Rundschreiben zum Start von nicht reinrassigen Islandpferden
Rundschreiben der Länderratssitzung vom 13.02.2012
14. - 15. April, Lehrgang zur Turniervorbereitung mit Anina Winkes, Zweinig
Rechtzeitig
vier Wochen vor dem OSI in Zweinig konnten sich sowohl alle
ambitionierten Turnierreiter als auch alle interessierten den letzten
Schliff
geben
lassen. Da Anina einige Pferde und Reiter von früheren Kursen schon gut
kannte, konnte zum Teil an bereits begonnenen Aufgaben weitergearbeitet
werden. So wurde an einzelnen Prüfungsteilen geübt und diese wurden
wenn nötig auch durch zusätzliche Einheiten vom Boden ergänzt. Darüber
hinaus wurden Jungpferde aus eigener Zweiniger Zucht erstmalig geritten
vorgestellt. Dabei wurde der Schwerpunkt auf die weitere Ausbildung
gelegt. Dabei wurden sowohl die Grundgangarten trainiert als auch am
Takt im Tölt gefeilt.
Anina nahm sich für jeden Zeit, um auf die
Wünsche und Probleme der Reiter einzugehen. Ob zur Sicherung des Trab
durch gezielte Hilfengebung oder die Verbesserung der Übergänge
zwischen Gangarten, Anina hatte immer den passenden Tipp parat.
A. Kühl
10. - 13. April, "Auch das sind Reiterferien!", „Haselhof"
Osterferien
2012 – das waren neben Ausritt, Sitzübung, Longenarbeit ohne Pferd (ja,
auch das geht!) und Geschicklichkeit für die Reitkinder am
Mittwoch mal ganz andere (dringend notwendige) Arbeiten – und das man
dabei auch Spaß haben kann: siehe Foto! Vielen Dank an Judith, Marie
und Beatrix für die Säuberung der Federstriegel, Kardätschen,
Nadelstriegel und Hufkratzer. Mit viel Fleiß, Wasser und Geduld wurde
alles vom Dreck der letzten Wochen, verursacht durch den immer stärker
einsetzenden Fellwechsel der Isis, befreit. Mädels, die Pferde werden
es Euch danken – und hoffentlich bleiben die Putzsachen diesmal länger
nutzbar (wie oft schmeißen wir die Sachen nur einfach so in den
Putzeimer?)
Zumindest die 3 Ferienkinder werden das wohl in Zukunft
seltener tun, wissen sie doch, wie viel Mühe es gemacht hat, bevor
alles wieder sauber war!
Birgit Sobe
6. April, Osterritt, Zweinig
Obwohl
die Temperaturen nur knapp über dem Gefrierpunkt lagen und von Frühling
noch nichts zu spüren war, trafen sich 14 Reiter zum
traditionellen Osterritt in Zweinig. Aufgrund der zahlreichen Reiter blieb kaum ein
Pferd zu Hause. Nachdem Ossig und Gertitzsch passiert waren, erreichten
die Reiter Präbschütz. Dort wurden sowohl die Reiter als auch die
Pferde von Emus, untergebracht in einem Gehege, überrascht. Doch
unbeirrt davon setzen alle den Ritt fort und erreichten pünktlich zur
Mittagspause den Stausee in Baderitz. Nun hatten alle die Gelegenheit
auf Ostereiersuche zu gehen. Ob im Gebüsch oder im Unterholz des
Waldes, es war für jeden etwas dabei. Bei Kartoffelsuppe und heißen
Getränken stärkten sich alle für den zweiten Teil des Rittes.
Durch
Simselwitz und Mochau ging es vorbei an den am Vortag abgebrannten
Osterfeuern. Doch um sich aufzuwärmen mussten sich alle noch
etwas gedulden.
Nach der Ankunft zurück in Zweinig konnten die
Reiter ihre Füße aufwärmen und wurden mit Kaffee und Kuchen verwöhnt.
Trotz der frostigen Temperaturen hatten wieder alle Spaß beim
diesjährigen Osterritt.
A. Kühl
30. März - 1. April, Longierlehrgang mit Gaby Wangemann, Zweinig
Pünktlich vor dem Beginn des wöchentlichen Reitunterrichts fand der erste Reit- und Longierlehrgang statt. Sowohl Reitschüler
als auch Interessierte konnten sich entweder für Aufgaben für die
Bodenarbeit oder Reiteinheiten entscheiden. Schon am Freitag Abend
wurden vorwiegend Dressuraufgaben im Schritt und Trab absolviert. Am
Samstag folgten dann Lektionen an der Doppellonge und es wurden sowohl
das Anlegen der Ausrüstung als auch die sensible Longenführung geübt.
Die Kursteilnehmer ließen sich dabei nicht von dem durchwachsenem
Wetter entmutigen und trotzten dem Hagel- und Schneefall. Viele
Reitschüler nutzten schon diese Gelegenheit, um zu sehen in welcher
Form sich Reiter und Pferd befinden. Darüber hinaus wurde schon
begonnen, einzelne Prüfungsteile für das Turnier im Mai zu üben.
A. Kühl
23. - 25. März, Messe „Reiten - Jagen - Fischen“, Erfurt
"Bald pfeifen auch die Spatzen unsere Musik von den Dächern"
„Mit
einer Tölt-Quadrille am Showprogramm teilnehmen“. Dieses Ziel setzten
wir uns am Ende der Messe Reiten – Jagen – Fischen in Erfurt im letzten
Jahr, und 2012 realisierten wir diese Idee: bei unserem dritten
Messeauftritt in Folge beteiligten wir uns erstmals auch am
Rahmenprogramm der Messe.
Bereits am Donnerstag, den 22. März haben
wir unseren Messestand als Gemeinschaftsprojekt des IPV Weimarer Land,
des IPV Altenburger Land und des Thüringer Islandpferdevereins
aufgebaut. Recht flott waren die bedruckten und bemalten Banner
aufgehängt, anschauliche
Bilder, welche die Vielseitigkeit des Islandpferdes widerspiegelten, an
die Wand geklebt, der Tisch mit vielen Papier-Isis, Flyern und
Broschüren aufgestellt und der Beamer aufgebaut, über den
Videoaufnahmen von der Islandpferde-WM von 2009 zu bestaunen waren. In
den folgenden drei Tagen wurde unser Stand von zahlreichen
Islandpferdefreunden und -interessenten besucht. Es wurde sich
ausgetauscht, der ein oder andere neue Kontakt geknüpft sowie
erfolgreich auf das Islandpferd und die WM 2013 in Berlin aufmerksam
gemacht.
Ein besonderer Anziehungspunkt der Messe war auch in diesem
Jahr das abwechslungsreiche Showprogramm. Von Spring- und
Dressurprüfungen, über eine Hengstpräsentation am Samstag, bis hin zu
Fahrsportvorführungen wurde viel Anschauliches geboten. Am Freitag und
Sonntag erstrahlten dann auch wir mit sechs Islandpferden und einer
wunderschönen Musik die Messehalle. Trotz nur einer gemeinsamen Probe,
einer wechselnden Besetzung und anfänglicher Nervosität gelang uns
unser Schaubild recht gut.
Kleine Änderungen sind schon geplant,
damit alles noch etwas peppiger wird. Außerdem wollen wir auf eine
Quadrillenstärke von zehn Islandpferden wachsen und dann auch zu
anderen Anlässen präsent sein. Wir können stolz auf uns und unsere Isis
sein, und eine Fortsetzung im nächsten Jahr ist schon fest eingeplant!
Ernestine Jessat, Ines Lantzsch und Stefan Halle
17. März, Akupressurlehrgang mit Irina Rosch, Zweinig
Nachdem im vorigen Jahr Irina Rosch einen ersten Einblick in alternative Heilmethoden und deren Anwendungen speziell am Pferd
vorgestellt
hatte, wurde diesmal der Schwerpunkt auf die Akupressur gelegt. Der
theorische Teil wurde gleich in den Stall und später ins Dressurviereck
verlagert, um direkt am Pferd das Erlernte anzuwenden. So wurden die
Rückenwirbel ertastet und die perfekte Sattellage für jedes Pferd
ermittelt. Am Nachmittag wurden einzelne Pferde an der Longe
vorgestellt und Irina half, Unterschiede im Exterieur zu erkennen und
danach Schlußfolgerungen für die Gangveranlagung abzuleiten. Zum
Abschluß wurden noch verschiedene Bandagen zur Ergänzung der
Bodenarbeit angewendet, um Muskelgruppen gezielt zu aktivieren. Viele
Teilnehmer nutzten diesen Lehrgang als Gelegenheit, die im vorigen Jahr
begonnenen Trainingsmethoden prüfen und sich von Irina weiter beraten
lassen.
A. Kühl
März, „Haselhof" Newsticker
11. März, Der IPF „Haselbachtal" e.V. hat einen neuen Vorstand (von rechts)
Birgit Sobe Kassenwart
Angie Storrer (mit unserem „Quotenmann“ Nidur) Sportwart
Carmen Lötsch stellvertr. Vorsitzende
Ellen Beate Storrer Vorsitzende
Lena Merfeld Jugendwart
17. März, Angie´s Absprache mit dem Frühling

Das
1. Vereinstraining der IPF „Haselbachtal" e.V. war schon lange geplant,
doch nach der sibirischen Kälte der letzten Wochen, wusste keiner aus
unserem Verein, wie das ohne Reithalle gehen soll.
Aber dann kam mit
dem 17. März der Frühling auf den „Haselhof“ !!! Bei gut 17 Grad plus
bekamen alle 14 Reiter hilfreiche Tipps für die neue Reitsaison. Auf
dem Foto Hagen Kurz und Flikka vom Haselhof heißen den Frühling
auf ihre Art willkommen.
24. März, Messe "Reiten Jagen Fischen", Erfurt
Nachdem
die Messe Dresden keine Pferde mehr haben will, hat der Zuchtverband
Sachsen / Thüringen auf der Messe in Erfurt eine Hengstpräsentation der
eingetragenen Hengste organisiert.
Da musste Angie mit ihrem Nidur
natürlich dabei sein, strahlend präsentierte sie ihren Hengst auf der
tollen Reitfläche eindrucksvoll in allen 5 Gängen und obwohl Herr
Freistedt, Geschäftsführer des Zuchtverbands, sie als Exoten
vorstellte, freuen wir uns, dass das Interesse am Islandpferd auch im
Osten immer größer wird.
30. März, Unser 1. Fohlen 2012 ist da
Es
war wirklich eine „schwere Geburt“, aber nun hat es unsere liebe Gydia
vom Mönchhof endlich geschafft und wir freuen uns wahnsinnig über ihr
1. Fohlen, ein süßer kleiner Hengst, sein Papa ist unser Börkur vom
Hochwaldhof. Wenn das Wetter wieder freundlicher ist, werde ich mich noch etwas schönen.
E. B. Storrer
3. März, Seminar zur Pressearbeit, Zweinig
Im Rahmen der bundesweit durchgeführten Seminarreihe zur Pressearbeit des IPZV wurde nach Zweinig eingeladen. So hatten
sich
dann auch 11 Presseverantwortliche und Interessenten eingefunden, um
sich von Charlotte Erdmann Tipps und Tricks geben zu lassen. Der
Schwerpunkt des Seminars war, das Islandpferd mit seinen individuellen
Eigenschaften in den Medien darzustellen. Dabei wurden für alle
Probleme, wie die Akzeptanz bei Printmedien, eine Lösung gesucht. So
muß die Geschichte um das Islandpferd bzw. das Ereignis ausschlaggebend
genug sein.
Darüber hinaus wurden grundsätzliche Arbeitsweisen und
Werkzeuge vorgestellt. Ob für die Vereins-Homepage und deren Design
oder die Vorbereitung von Veranstaltungen, für jeden war die
Veranstaltung der informativ und regte zur Kreativität an.
A. Kühl
25. Februar, „Gruselig lustig" – 1. Pappnasen-Trail des IPV Weimarer Land
Am
Faschings-Samstag hat der Islandpferdeverein Weimarer Land zum ersten
Mal einen „karnevalistischen“ Geschicklichkeits-Trail in der großen
Reithalle am Vereinssitz in Linda veranstaltet. 10 Stationen mit ganz
unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad haben für jeden Ausbildungsstand
Herausforderungen bereit gehalten. Das Flattertor, die Flattergasse mit
bunten Bändern und Luftballons,
oder der große, bunte Regenschirm waren für uns lustig anzusehen, für unsere Vierbeiner war’s aber wohl eher gruselig.
Das Besondere an diesem Trail: es ging nicht auf Zeit, es gab keine
feste Reihenfolge der Stationen, und es war kein Wettbewerb. So konnte
jede Pferd/Reiter-Kombination aussuchen, wie viel Zeit an jeder
einzelnen Station verbracht wurde, auch das mehrfache Absolvieren war
möglich. Damit konnten die Trail-Anfänger (Pferde wie Reiter) erst
einmal die Grundlagen erarbeiten, während die Turnier-Routiniers das
Ganze als willkommene Trainingseinheit für die nächste Saison nutzten,
um intensiv an Feinheiten zu feilen. Besonders schwierige Aufgaben
waren – wieder einmal – das Schenkelweichen über eine Stange zwischen
Vorder- und Hinterhand, sowie das Podest, bei dem das Pferd am Ende mit
beiden Vorderbeinen auf einem Kasten stehen sollte. Das Konzept des
Pappnasen-Trail s war ausgesprochen erfolgreich und hat allen 10
Teilnehmern viel Spaß gemacht (zumindest den Reitern ...). Dass ganz
nebenbei auch noch so basale Dinge wie Gelassenheit, Vertrauen und
Harmonie zwischen Pferd und Reiter gefördert wurden, war ein durchaus
beabsichtigter Nebeneffekt. Bei Kaffee, Tee und Pfannkuchen haben wir
die gelungene Veranstaltung gemütlich ausklingen lassen, die wir im
nächsten Jahr sicher wiederholen und natürlich auch für unsere Freunde
aus den Nachbarvereinen anbieten werden.
Stefan Halle
28. Januar, Vorstand des IPV Weimarer Land neu gewählt
Auf der diesjährigen Mitgliederversammlung des Islandpferdevereins Weimarer Land am
28.01. wurde nach Ablauf der 3-jährigen Wahlperiode turnusgemäß der Vorstand für den Zeitraum 2012 – 2014 neu gewählt, nachdem der alte Vorstand auf der Grundlage des Rechenschaftsberichts
für 2009 – 2011 einstimmig bei vier Enthaltungen entlastet wurde.
Wiedergewählt wurden Stefan Halle (Vorsitzender), Katharina Wolf
(Kassenwartin) und Barbara Halle (Schriftführerin). Als Ersatz für
Claudia Vogelsang, die auf eigenen Wunsch nicht wieder für den Posten
der stellvertretenden Vorsitzenden zur Verfügung stand, wurde Silke von
Hirschheydt neu in den Vorstand gewählt. Der alte – und neue – Vorstand
bedankt sich bei den Mitgliedern für das entgegengebrachte Vertrauen
und die gute Zusammenarbeit.
Stefan Halle
19. - 22. Januar, Islandpferdefreunde „Haselbachtal" e. V. zum ersten Mal auf der "Partner Pferd" in Leipzig
Einen
Tanz in fünf Gängen präsentierten Jugendwartin Lena Merfeld und
Sportwartin Angie Storrer. Im Aktionsring der Messe wurde Europas
Norden von den Islandpferdefreunden (IPF) aus dem Haselbachtal
vertreten. Die beiden Reiterinnen, Angie Storrer (23) auf Nidur vom
Hochwaldhof und
Lena Merfeld (19) auf Sláni vom Haselhof sind an diesem Wochenende sechs Mal gestartet.
Den
beiden Isis vom „Haselhof“ war es zwar reichlich warm in der
Messehalle, aber sonst haben sie die Zeit gut verkraftet. Ihre Boxen
waren direkt neben dem Infostand des Vereins der Islandpferdefreunde.
So fühlten sich nicht nur die Messebesucher, sondern auch die Pferde
gut betreut.
Die erste Vorsitzende des IPF, Ellen Beate Storrer
(58), seit vielen Jahren Kennerin der Leipziger Pferdemesse zeigt sich
beeindruckt.
CL: Was hat Ihnen auf der diesjährigen Messe besonders gefallen?
EBS:
Ich war begeistert von den lebendigen Präsentationen und dem sehr
interessierten Publikum. Unser Stand war ständig gefragt. Viele
Menschen waren einfach neugierig auf unsere Pferde. Übrigens konnten
die Besucher nicht nur Islandpferde näher kennen lernen. Besonders
sympathisch wurde Island präsentiert durch Arinbjörn Jóhannsson. Im
nächsten Jahr werden wir einen gemeinsamen Stand haben. Das scheint mir
für die Besucher eine runde Sache.
CL: Sie denken also schon an 2013?
EBS:
Ja natürlich. Nach der Messe ist immer vor der Messe. 2013 ist im Blick
auf die WM 2013 im Berlin von enormer Bedeutung. Wir haben deshalb
Einiges vor.
Carmen Lötsch
Januar, Rückblick auf das 1. Jahr Reittherapie mit unseren schwer traumatisierten Kindern, "Haselhof"
Was
gibt es schöneres, als in fünf glückliche Kinderaugenpaare zu schauen
und dann noch bei Kindern, mit
so traurigen Vorgeschichten, wie bei
unseren 5 Kindern aus dem Kinderhaus Pulsnitz.
Bedingt durch das
großzügige Sponsoring der Firma Schmautz, in Bautzen, bekamen unsere
Kinder zu Weihnachten endlich „richtige“ Reithosen. Überglücklich
mussten sie diese gleich probieren. Zum Wohle unserer Kinder zeigen wir
nur ihre Beine mit ihrer Reitlehrerin, Lena Merfeld.
Wir, vom
„Haselhof“, bekamen das schönste Weihnachtsgeschenk von einer
Betreuerin der Kinder. Ihre Aussage, dass durch die wöchentliche
Reittherapie bei uns, die Kinder einen großen Schritt nach vorne
gemacht haben, sie zeigen mehr Selbstvertrauen und ihr
Verantwortungsgefühl wurde deutlich verbessert, macht uns sehr
glücklich.
Wir möchten uns an dieser Stelle ganz herzlich bei
allen Sponsoren bedanken und hoffen auch für das frisch begonnene Jahr
auf ihre Unterstützung, denn nur so lässt sich das Projekt weiter
verwirklichen.
Wir wünschen allen ein Gutes 2012 und bedanken uns im Namen aller Kinder ganz herzlich.
Das Team vom „Haselhof“
Januar, Rückblick auf das Jahr 2011, "Hirtenhof" Illsitz
Samstagskurse auf dem Hirtenhof Illsitz
Ab
den Sommerferien startete auf dem Hirtenhof Illsitz ein Versuch mit
aufeinander aufbauenden Kursangeboten zu verschiedenen Bereichen der
Pferdearbeit. Reiter des Hofes und Interessierte von außerhalb waren
eingeladen daran teilzunehmen, und ihr Können zu erweitern.
Die Bodenarbeitskurse nach Parelli
- unterteilt nach Einsteigern und Fortgeschrittenen - waren immer gut
gefüllt, wobei die Einsteiger-Einheiten vor allem durch Kinder der
Reitschule wahrgenommen wurden um einmal in diesen Bereich hinein zu
schnuppern. Die Fortgeschrittenen brachten dann schon einmal ganze
Nachmittage miteinander zu und arbeiteten in den 7 Spielen mit
Präzision und Hingabe. Die Bodenarbeitskurse werden auch weiterhin 1mal
im Monat unter Leitung von Johanna angeboten.
Freilaufen und Longieren
stand auf dem Programm. Dieser Kurs bedeutete die Grundvoraussetzung
für die nachfolgenden Kursangebote. Gelernt und gelehrt wurde auf dem
Longierzirkel mit 2-3 verschiedenen Pferden. Die Grundlagen der
Körpersprache und deren Einsatz in der Bewegung, das korrekte Treiben,
Stoppen und Wenden, sowie das genaue Einfordern verschiedener
Gangarten. Das Longieren wurde für einige zum ersten Mal Thema. Hier
ging es um die korrekte Ausrüstung und deren Verschnallung am Pferd,
das Halten von
Longe
und Peitsche und wie beim Freilaufen schon um ein gutes Arbeiten des
Pferdes in allen Gängen, ohne sich selbst in der Longe zu verheddern.
Vertieft wurde das Gelernte im nachfolgenden Kurs des Longierens und
der Doppellonge. Hier konnte alles Gelernte noch einmal vertieft
werden. Der Höhepunkt war die Arbeit mit der Doppellonge, welche den
Teilnehmer einiges abforderte und doch viel Übung erfordert.
Bei der Stangen- und Cavalettiarbeit
ging es dann auf den Reitplatz - das Longieren aus dem 1.Kurs musste
nun angewendet werden. Die Pferde sollten punktgenau, in verschiedenen
Gängen, über Stangen und später Cavalettis dirigiert werden. Das
korrekte Longieren war hier unabdingbar, gesprochen wurde über Nutzen
der Arbeit, die Stangenabstände, den sinnvollen Aufbau einer
Trainingseinheit etc. Den Abschluss bildete ein kleinerer Sprung an der
Longe, der schon zur Vorbereitung der Pferde auf den Folgekurs diente
und den Teilnehmern auch die Springarbeit an der Longe etwas näher
bringen sollte.
Das Freispringen
bildete dann wohl für viele Teilnehmer den Höhepunkt. Als gute
Methodik für Pferde, um Ihnen das Taxieren und Entfernungen schätzen
etwas näher zu bringen, wurde dem Freispringen entgegen gefiebert. Die
Pferde nahmen es gelassen und zeigten meist wahre Springtalente.
Eingegangen
wurde auf die Gangveranlagung der Pferde und ihre daraus resultierende
Eignung zum Springen, auf die maximalen und sinnvollen Höhen beim
Springen, den Aufbau und die Dauer einer Trainingseinheit, sowie der
korrekten Anleitung des Pferdes durch den Menschen.
Begonnen wurde
mit Stangenarbeit im Trab, dem korrekten Wechseln der Gangarten und dem
Anleiten eines Handwechsels, weiter ging es mit einem niedrigen Sprung
fürs Einspringen und darauf folgend eine Erhöhung der Sprünge und zum
Abschluss das Überwinden eine Kombination.
Auch 2012 gibt es wieder jede Menge 1-Tages-Kurse zu verschiedenen Themen - einfach reinschauen auf www.hirtenhof-illsitz.de
Ines Lantzsch
4. November, Erster, aber nicht letzter Kurs mit Tim Eisenlohr auf dem Hirtenhof Illsitz
Nachdem
wir diesen Sommer Tim Eisenlohr das zweite mal als Hestadagar-Richter
begrüßen konnten, freuten wir uns umso mehr, als er auch für einen
Reitkurs zusagte. Was folgte, war ein großes Interesse von Seiten
unseren Reiterkollegen aus Linda, Ködderitzsch und Windischleuba,
sodass schließlich eine
Kursstärke von 11 Reitern entstand.
Tim
nahm den weiten Weg von Amrum auf sich und reiste bereits am Freitag,
den 4. November auf dem Hirtenhof Illsitz an. Ein Großteil der anderen
Kursteilnehmer war ebenfalls am Nachmittag mit ihren "Ponys"
angekommen und bei gemütlicher Atmosphäre ließen wir den Tag ausklingen
und freuten uns auf das gemeinsame Wochenende.
Am Samstagmorgen
wurden beim Frühstück die Ziele für die beiden Kurstage gesteckt und
2er Gruppen für die Unterrichtseinheiten gebildet. Tim arbeitete
intensiv mit den Reitern auf der Ovalbahn und dem Viereck und setzte
sich zur genaueren Korrektur auch auf das ein oder andere Pferd.
Zusätzlich wurden Videosequenzen aufgenommen, die am Abend analysiert
und ausgewertet wurden. Insgesamt 4 Stunden gab Tim Ratschläge, zeigte
neue Arbeitsmethoden auf und übermittelte ein umfassendes Fachwissen.
Am
Sonntag wurde an die neuen Erkenntnisse angeknüpft und in teilweise
neugemischten Gruppen gearbeitet. In diesen Kurseinheiten war den
meisten schon klar, dass es nicht der letzte Reitkurs mit Tim Eisenlohr
sein sollte.
So setzte er einen hohen Maßstab in Sachen Theorie und wir freuen uns auf einen zweiten Kurs im Jahr 2012.
Ernestine Jessat
Vom 17.-23.Oktober 2011 fanden auf dem Hirtenhof Illsitz erstmals Kurs und Prüfung zum IPZV Reitabzeichen Bronze statt.
7 Teilnehmer aus den 3 Vereinen IPV Weimarer Land e.V., IPZV Zweinig
e.V. und IPV Altenburger Land e.V. stellten sich mit ihren Pferden der
Herausforderung.
Am 17.Oktober wurde entspannt in Dressur und Tölt
gesichtet, erste Übungspläne erstellt und für die kommenden tage
wichtige Grundlagen besprochen. Ab Dienstag begannen die intensiven
Trainingsphasen mit leichtem Sitz und Detailarbeit in Dressur und Tölt.
Ines korrigierte unerbittlich Haltung, Geschmeidigkeit und Hilfengebung
. Vor allem die korrekte Beinlage im Vollsitz und die Haltung im – für
Islandpferdreiter doch ungewohnten – leichten Sitz bereiteten uns
Probleme. Die Leitsätze „Wenn es weh tut, sitzt du richtig“ und „Quäl
dich!“ zeigten die Intensität des Kurses. Auch die Pferde wurden mit 23
Unterrichtseinheiten pro Tag sehr beansprucht. Doch die Mühe hat sich
gelohnt – viele Verbesserungen wurden sichtbar! Susi´s Dvergur bewegte
sich nach 3 Tagen nicht mehr im Passtölt um die Bahn,
sondern töltete locker und zufrieden, taktklar um die Bahn, Auch die
Schulpferde zeigten Haltung und sogar Silpa töltete fröhlich unter Lisa
daher.
Der theoretische Teil durfte im Reitabzeichen natürlich auch
nicht zu kurz kommen, Schwerpunkte warne hier das Reiten im Gelände,
Reiten im leichten Sitz, Unfallvermeidung, Bahn- und Gangreiten sowie
die Reitlehre.
Neben allem Muskelkater in Beinen, Bauch und Po haben
wir auch unsere Lachmuskeln gut trainiert – der Bowlingabend brachte
viel Spaß, wobei die Heimmannschaft hier den Sieg locker einsteckte.
Am
Prüfungstag war Bianca Müller aus Kassel angereist – sie nahm uns im
Duo mit Ines genau unter die Lupe. In den Prüfungsfächern Tölt,
leichter Sitz und Dressur mussten wir unser Gelerntes und unser
Können unter Beweis stellen. Und dann kam sie – die Theorieprüfung -
vor der allen am meisten graute – wir wurden mit Fragen gelöchert (und
haben es alle geschafft!).
Die anstrengende Woche hat sich gelohnt.
Alle 7 Teilnehmer haben das Reitabzeichen Bronze mit nach Hause
genommen. Mit einem super Notendurchschnitt von 1,75 war Saskia unsere
„Klassenbeste“. 2012 heißt es dann wohl auf ein Wiedersehen beim
Reitabzeichen Silber.
Ines Lantzsch
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