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Aktuelles und Veranstaltungen

Terminankündigung

20.05.Hestadagar-Wettbewerbe, Islandpferdehof "Domäne Fröttstädt"
26.5.
Pferde(-flüster)schule - Bodenarbeit nach Parelli, "Hirtenhof" Illsitz
27. - 28.5.Vereins und Jugendwochenende, „Haselhof“

Berichte

2012

Mai, Neue Rechenstellen-Lizenz für Barbara Halle, IPV Weimarer Land

Barbara Halle  vom IPV Weimarer Land hat im März erfolgreich am IPZV-Lehrgang für das Meldestellenwesen teilgenommen. Nach bestandener Prüfung ist sie jetzt im Besitz einer Rechenstellen-Lizenz und damit berechtigt, auf Sport- und Qualifikationsturnieren des IPZV die Melde- und Rechenstelle zu betreiben. Daneben betreut sie auch reine Hestadagar-Wettbewerbe.


S. Halle


April, Informationen zum Stafettenritt nach Berlin zur WM 2013

Verlosung zum Stafettenritt zur WM 2013


April, Rundschreiben zum Start von nicht reinrassigen Islandpferden

Rundschreiben der Länderratssitzung vom 13.02.2012


14. - 15. April, Lehrgang zur Turniervorbereitung mit Anina Winkes, Zweinig

Rechtzeitig vier Wochen vor dem OSI in Zweinig konnten sich sowohl alle ambitionierten Turnierreiter als auch alle interessierten den letzten Schliff geben lassen. Da Anina einige Pferde und Reiter von früheren Kursen schon gut kannte, konnte zum Teil an bereits begonnenen Aufgaben weitergearbeitet werden. So wurde an einzelnen Prüfungsteilen geübt und diese wurden wenn nötig auch durch zusätzliche Einheiten vom Boden ergänzt. Darüber hinaus wurden Jungpferde aus eigener Zweiniger Zucht erstmalig geritten vorgestellt. Dabei wurde der Schwerpunkt auf die weitere Ausbildung gelegt. Dabei wurden sowohl die Grundgangarten trainiert als auch am Takt im Tölt gefeilt.
Anina nahm sich für jeden Zeit, um auf die Wünsche und Probleme der Reiter einzugehen. Ob zur Sicherung des Trab durch gezielte Hilfengebung oder die Verbesserung der Übergänge zwischen Gangarten, Anina hatte immer den passenden Tipp parat.


A. Kühl


10. - 13. April, "Auch das sind Reiterferien!", „Haselhof"

Osterferien 2012 – das waren neben Ausritt, Sitzübung, Longenarbeit ohne Pferd (ja, auch das geht!) und Geschicklichkeit für die Reitkinder am Mittwoch mal ganz andere (dringend notwendige) Arbeiten – und das man dabei auch Spaß haben kann: siehe Foto! Vielen Dank an Judith, Marie und Beatrix für die Säuberung der Federstriegel, Kardätschen, Nadelstriegel und Hufkratzer. Mit viel Fleiß, Wasser und Geduld wurde alles vom Dreck der letzten Wochen, verursacht durch den immer stärker einsetzenden Fellwechsel der Isis, befreit. Mädels, die Pferde werden es Euch danken – und hoffentlich bleiben die Putzsachen diesmal länger nutzbar (wie oft schmeißen wir die Sachen nur einfach so in den Putzeimer?)
Zumindest die 3 Ferienkinder werden das wohl in Zukunft seltener tun, wissen sie doch, wie viel Mühe es gemacht hat, bevor alles wieder sauber war!


Birgit Sobe


6. April, Osterritt, Zweinig

Obwohl die Temperaturen nur knapp über dem Gefrierpunkt lagen und von Frühling noch nichts zu spüren war, trafen sich 14 Reiter zum traditionellen Osterritt in Zweinig. Aufgrund der zahlreichen Reiter blieb kaum ein Pferd zu Hause. Nachdem Ossig und Gertitzsch passiert waren, erreichten die Reiter Präbschütz. Dort wurden sowohl die Reiter als auch die Pferde von Emus, untergebracht in einem Gehege, überrascht. Doch unbeirrt davon setzen alle den Ritt fort und erreichten pünktlich zur Mittagspause den Stausee in Baderitz. Nun hatten alle die Gelegenheit auf Ostereiersuche zu gehen. Ob im Gebüsch oder im Unterholz des Waldes, es war für jeden etwas dabei. Bei Kartoffelsuppe und heißen Getränken stärkten sich alle für den zweiten Teil des Rittes.
Durch Simselwitz und Mochau ging es vorbei an den am Vortag abgebrannten Osterfeuern.  Doch um sich aufzuwärmen mussten sich alle noch etwas gedulden.
Nach der Ankunft zurück in Zweinig konnten die Reiter ihre Füße aufwärmen und wurden mit Kaffee und Kuchen verwöhnt. Trotz der frostigen Temperaturen hatten wieder alle Spaß beim diesjährigen Osterritt.

A. Kühl


30. März - 1. April, Longierlehrgang mit Gaby Wangemann, Zweinig

Pünktlich vor dem Beginn des wöchentlichen Reitunterrichts fand der erste Reit- und Longierlehrgang statt. Sowohl Reitschüler als auch Interessierte konnten sich entweder für Aufgaben für die Bodenarbeit oder Reiteinheiten entscheiden. Schon am Freitag Abend wurden vorwiegend Dressuraufgaben im Schritt und Trab absolviert. Am Samstag folgten dann Lektionen an der Doppellonge und es wurden sowohl das Anlegen der Ausrüstung als auch die sensible Longenführung geübt. Die Kursteilnehmer ließen sich dabei nicht von dem durchwachsenem Wetter entmutigen und trotzten dem Hagel- und Schneefall. Viele Reitschüler nutzten schon diese Gelegenheit, um zu sehen in welcher Form sich Reiter und Pferd befinden. Darüber hinaus wurde schon begonnen, einzelne Prüfungsteile für das Turnier im Mai zu üben.


A. Kühl



23. - 25. März, Messe „Reiten - Jagen - Fischen“, Erfurt

"Bald pfeifen auch die Spatzen unsere Musik von den Dächern"

„Mit einer Tölt-Quadrille am Showprogramm teilnehmen“. Dieses Ziel setzten wir uns am Ende der Messe Reiten – Jagen – Fischen in Erfurt im letzten Jahr, und 2012 realisierten wir diese Idee: bei unserem dritten Messeauftritt in Folge beteiligten wir uns erstmals auch am Rahmenprogramm der Messe.
Bereits am Donnerstag, den 22. März haben wir unseren Messestand als Gemeinschaftsprojekt des IPV Weimarer Land, des IPV Altenburger Land und des Thüringer Islandpferdevereins aufgebaut. Recht flott waren die bedruckten und bemalten Banner aufgehängt, anschauliche Bilder, welche die Vielseitigkeit des Islandpferdes widerspiegelten, an die Wand geklebt, der Tisch mit vielen Papier-Isis, Flyern und Broschüren aufgestellt und der Beamer aufgebaut, über den Videoaufnahmen von der Islandpferde-WM von 2009 zu bestaunen waren. In den folgenden drei Tagen wurde unser Stand von zahlreichen Islandpferdefreunden und -interessenten besucht. Es wurde sich ausgetauscht, der ein oder andere neue Kontakt geknüpft sowie erfolgreich auf das Islandpferd und die WM 2013 in Berlin aufmerksam gemacht.
Ein besonderer Anziehungspunkt der Messe war auch in diesem Jahr das abwechslungsreiche Showprogramm. Von Spring- und Dressurprüfungen, über eine Hengstpräsentation am Samstag, bis hin zu Fahrsportvorführungen wurde viel Anschauliches geboten. Am Freitag und Sonntag erstrahlten dann auch wir mit sechs Islandpferden und einer wunderschönen Musik die Messehalle. Trotz nur einer gemeinsamen Probe, einer wechselnden Besetzung und anfänglicher Nervosität gelang uns unser Schaubild recht gut.
Kleine Änderungen sind schon geplant, damit alles noch etwas peppiger wird. Außerdem wollen wir auf eine Quadrillenstärke von zehn Islandpferden wachsen und dann auch zu anderen Anlässen präsent sein. Wir können stolz auf uns und unsere Isis sein, und eine Fortsetzung im nächsten Jahr ist schon fest eingeplant!

Ernestine Jessat, Ines Lantzsch und Stefan Halle


17. März, Akupressurlehrgang mit Irina Rosch, Zweinig

Nachdem im vorigen Jahr Irina Rosch einen ersten Einblick in alternative Heilmethoden und deren Anwendungen speziell am Pferd vorgestellt hatte, wurde diesmal der Schwerpunkt auf die Akupressur gelegt. Der theorische Teil wurde gleich in den Stall und später ins Dressurviereck verlagert, um direkt am Pferd das Erlernte anzuwenden. So wurden die Rückenwirbel ertastet und die perfekte Sattellage für jedes Pferd ermittelt. Am Nachmittag wurden einzelne Pferde an der Longe vorgestellt und Irina half, Unterschiede im Exterieur zu erkennen und danach Schlußfolgerungen für die Gangveranlagung abzuleiten. Zum Abschluß wurden noch verschiedene Bandagen zur Ergänzung der Bodenarbeit angewendet, um Muskelgruppen gezielt zu aktivieren. Viele Teilnehmer nutzten diesen Lehrgang als Gelegenheit, die im vorigen Jahr begonnenen Trainingsmethoden prüfen und sich von Irina weiter beraten lassen.


A. Kühl


März, „Haselhof" Newsticker

11. März, Der IPF „Haselbachtal" e.V. hat einen neuen Vorstand (von rechts)

Birgit Sobe Kassenwart
Angie Storrer (mit unserem „Quotenmann“ Nidur) Sportwart
Carmen Lötsch stellvertr. Vorsitzende
Ellen Beate Storrer Vorsitzende
Lena Merfeld Jugendwart


17. März, Angie´s Absprache mit dem Frühling


Das 1. Vereinstraining der IPF „Haselbachtal" e.V. war schon lange geplant, doch nach der sibirischen Kälte der letzten Wochen, wusste keiner aus unserem Verein, wie das ohne Reithalle gehen soll.
Aber dann kam mit dem 17. März der Frühling auf den „Haselhof“ !!! Bei gut 17 Grad plus bekamen alle 14 Reiter hilfreiche Tipps für die neue Reitsaison. Auf dem Foto Hagen Kurz und Flikka vom Haselhof heißen den Frühling auf ihre Art willkommen.


24. März, Messe "Reiten Jagen Fischen", Erfurt

Nachdem die Messe Dresden keine Pferde mehr haben will, hat der Zuchtverband Sachsen / Thüringen auf der Messe in Erfurt eine Hengstpräsentation der eingetragenen Hengste organisiert.
Da musste Angie mit ihrem Nidur natürlich dabei sein, strahlend präsentierte sie ihren Hengst auf der tollen Reitfläche eindrucksvoll in allen 5 Gängen und obwohl Herr Freistedt, Geschäftsführer des Zuchtverbands, sie als Exoten vorstellte, freuen wir uns, dass das Interesse am Islandpferd auch im Osten immer größer wird.


30. März, Unser 1. Fohlen 2012 ist da

Es war wirklich eine „schwere Geburt“, aber nun hat es unsere liebe Gydia vom Mönchhof endlich geschafft und wir freuen uns wahnsinnig über ihr 1. Fohlen, ein süßer kleiner Hengst, sein Papa ist unser Börkur vom Hochwaldhof. Wenn das Wetter wieder freundlicher ist, werde ich mich noch etwas schönen.


E. B. Storrer


3. März, Seminar zur Pressearbeit, Zweinig

Im Rahmen der bundesweit durchgeführten Seminarreihe zur Pressearbeit des IPZV wurde nach Zweinig eingeladen. So hatten sich dann auch 11 Presseverantwortliche und Interessenten eingefunden, um sich von Charlotte Erdmann Tipps und Tricks geben zu lassen. Der Schwerpunkt des Seminars war, das Islandpferd mit seinen individuellen Eigenschaften in den Medien darzustellen. Dabei wurden für alle Probleme, wie die Akzeptanz bei Printmedien, eine Lösung gesucht. So muß die Geschichte um das Islandpferd bzw. das Ereignis ausschlaggebend genug sein.
Darüber hinaus wurden grundsätzliche Arbeitsweisen und Werkzeuge vorgestellt. Ob für die Vereins-Homepage und deren Design oder die Vorbereitung von Veranstaltungen, für jeden war die Veranstaltung der informativ und regte zur Kreativität an.


A. Kühl


25. Februar, Gruselig lustig" – 1. Pappnasen-Trail des IPV Weimarer Land

Am Faschings-Samstag hat der Islandpferdeverein Weimarer Land zum ersten Mal einen „karnevalistischen“ Geschicklichkeits-Trail in der großen Reithalle am Vereinssitz in Linda veranstaltet. 10 Stationen mit ganz unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad haben für jeden Ausbildungsstand Herausforderungen bereit gehalten. Das Flattertor, die Flattergasse mit bunten Bändern und Luftballons, oder der große, bunte Regenschirm waren für uns lustig anzusehen, für unsere Vierbeiner war’s aber wohl eher gruselig. Das Besondere an diesem Trail: es ging nicht auf Zeit, es gab keine feste Reihenfolge der Stationen, und es war kein Wettbewerb. So konnte jede Pferd/Reiter-Kombination aussuchen, wie viel Zeit an jeder einzelnen Station verbracht wurde, auch das mehrfache Absolvieren war möglich. Damit konnten die Trail-Anfänger (Pferde wie Reiter) erst einmal die Grundlagen erarbeiten, während die Turnier-Routiniers das Ganze als willkommene Trainingseinheit für die nächste Saison nutzten, um intensiv an Feinheiten zu feilen. Besonders schwierige Aufgaben waren – wieder einmal – das Schenkelweichen über eine Stange zwischen Vorder- und Hinterhand, sowie das Podest, bei dem das Pferd am Ende mit beiden Vorderbeinen auf einem Kasten stehen sollte. Das Konzept des Pappnasen-Trail s war ausgesprochen erfolgreich und hat allen 10 Teilnehmern viel Spaß gemacht (zumindest den Reitern ...). Dass ganz nebenbei auch noch so basale Dinge wie Gelassenheit, Vertrauen und Harmonie zwischen Pferd und Reiter gefördert wurden, war ein durchaus beabsichtigter Nebeneffekt. Bei Kaffee, Tee und Pfannkuchen haben wir die gelungene Veranstaltung gemütlich ausklingen lassen, die wir im nächsten Jahr sicher wiederholen und natürlich auch für unsere Freunde aus den Nachbarvereinen anbieten werden.

Stefan Halle


28. Januar, Vorstand des IPV Weimarer Land neu gewählt

Auf der diesjährigen Mitgliederversammlung des Islandpferdevereins Weimarer Land am 28.01. wurde nach Ablauf der 3-jährigen Wahlperiode turnusgemäß der Vorstand für den Zeitraum 2012 – 2014 neu gewählt, nachdem der alte Vorstand auf der Grundlage des Rechenschaftsberichts  für 2009 – 2011 einstimmig bei vier Enthaltungen entlastet wurde. Wiedergewählt wurden Stefan Halle (Vorsitzender), Katharina Wolf (Kassenwartin) und Barbara Halle (Schriftführerin). Als Ersatz für Claudia Vogelsang, die auf eigenen Wunsch nicht wieder für den Posten der stellvertretenden Vorsitzenden zur Verfügung stand, wurde Silke von Hirschheydt neu in den Vorstand gewählt. Der alte – und neue – Vorstand bedankt sich bei den Mitgliedern für das entgegengebrachte Vertrauen und die gute Zusammenarbeit.


Stefan Halle


19. - 22. Januar, Islandpferdefreunde „Haselbachtal" e. V. zum ersten Mal auf der "Partner Pferd" in Leipzig

Einen Tanz in fünf Gängen präsentierten Jugendwartin Lena Merfeld und Sportwartin Angie Storrer. Im Aktionsring der Messe wurde Europas Norden von den Islandpferdefreunden (IPF) aus dem Haselbachtal vertreten. Die beiden Reiterinnen, Angie Storrer (23) auf Nidur vom Hochwaldhof und Lena Merfeld (19) auf Sláni vom Haselhof sind an diesem Wochenende sechs Mal gestartet.
Den beiden Isis vom „Haselhof“ war es zwar reichlich warm in der Messehalle, aber sonst haben sie die Zeit gut verkraftet. Ihre Boxen waren direkt neben dem Infostand des Vereins der Islandpferdefreunde. So fühlten sich nicht nur die Messebesucher, sondern auch die Pferde gut betreut.
Die erste Vorsitzende des IPF, Ellen Beate Storrer (58), seit vielen Jahren Kennerin der Leipziger Pferdemesse zeigt sich beeindruckt.
CL: Was hat Ihnen auf der diesjährigen Messe besonders gefallen?
EBS: Ich war begeistert von den lebendigen Präsentationen und dem sehr interessierten Publikum. Unser Stand war ständig gefragt. Viele Menschen waren einfach neugierig auf unsere Pferde. Übrigens konnten die Besucher nicht nur Islandpferde näher kennen lernen. Besonders sympathisch wurde Island präsentiert durch Arinbjörn Jóhannsson. Im nächsten Jahr werden wir einen gemeinsamen Stand haben. Das scheint mir für die Besucher eine runde Sache.
CL: Sie denken also schon an 2013?
EBS: Ja natürlich. Nach der Messe ist immer vor der Messe. 2013 ist im Blick auf die WM 2013 im Berlin von enormer Bedeutung. Wir haben deshalb Einiges vor.

Carmen Lötsch


Januar, Rückblick auf das 1. Jahr Reittherapie mit unseren schwer traumatisierten Kindern, "Haselhof"

Was gibt es schöneres, als in fünf glückliche Kinderaugenpaare zu schauen und dann noch bei Kindern, mit so traurigen Vorgeschichten, wie bei unseren 5 Kindern aus dem Kinderhaus Pulsnitz.
Bedingt durch das großzügige Sponsoring der Firma Schmautz, in Bautzen, bekamen unsere Kinder zu Weihnachten endlich „richtige“ Reithosen. Überglücklich mussten sie diese gleich probieren. Zum Wohle unserer Kinder zeigen wir nur ihre Beine mit ihrer Reitlehrerin, Lena Merfeld.
Wir, vom „Haselhof“, bekamen das schönste Weihnachtsgeschenk von einer Betreuerin der Kinder. Ihre Aussage, dass durch die wöchentliche Reittherapie bei uns, die Kinder einen großen Schritt nach vorne gemacht haben, sie zeigen mehr Selbstvertrauen und ihr Verantwortungsgefühl wurde deutlich verbessert, macht uns sehr glücklich.
Wir möchten uns an dieser Stelle ganz herzlich bei allen Sponsoren bedanken und hoffen auch für das frisch begonnene Jahr auf ihre Unterstützung, denn nur so lässt sich das Projekt weiter verwirklichen.
Wir wünschen allen ein Gutes 2012 und bedanken uns im Namen aller Kinder ganz herzlich.


Das Team vom „Haselhof“


Januar, Rückblick auf das Jahr 2011, "Hirtenhof" Illsitz

Samstagskurse auf dem Hirtenhof Illsitz

Ab den Sommerferien startete auf dem Hirtenhof Illsitz ein Versuch mit aufeinander aufbauenden Kursangeboten zu verschiedenen Bereichen der Pferdearbeit. Reiter des Hofes und Interessierte von außerhalb waren eingeladen daran teilzunehmen, und ihr Können zu erweitern.
Die Bodenarbeitskurse nach Parelli - unterteilt nach Einsteigern und Fortgeschrittenen - waren immer gut gefüllt, wobei die Einsteiger-Einheiten vor allem durch Kinder der Reitschule wahrgenommen wurden um einmal in diesen Bereich hinein zu schnuppern. Die Fortgeschrittenen brachten dann schon einmal ganze Nachmittage miteinander zu und arbeiteten in den 7 Spielen mit Präzision und Hingabe. Die Bodenarbeitskurse werden auch weiterhin 1mal im Monat unter Leitung von Johanna angeboten.
Freilaufen und Longieren stand auf dem Programm. Dieser Kurs bedeutete die Grundvoraussetzung für die nachfolgenden Kursangebote. Gelernt und gelehrt wurde auf dem Longierzirkel mit 2-3 verschiedenen Pferden. Die Grundlagen der Körpersprache und deren Einsatz in der Bewegung, das korrekte Treiben, Stoppen und Wenden, sowie das genaue Einfordern verschiedener Gangarten. Das Longieren wurde für einige zum ersten Mal Thema. Hier ging es um die korrekte Ausrüstung und deren Verschnallung am Pferd, das Halten von Longe und Peitsche und wie beim Freilaufen schon um ein gutes Arbeiten des Pferdes in allen Gängen, ohne sich selbst in der Longe zu verheddern. Vertieft wurde das Gelernte im nachfolgenden Kurs des Longierens und der Doppellonge. Hier konnte alles Gelernte noch einmal vertieft werden. Der Höhepunkt war die Arbeit mit der Doppellonge, welche den Teilnehmer einiges abforderte und doch viel Übung erfordert.
Bei der Stangen- und Cavalettiarbeit ging es dann auf den Reitplatz - das Longieren aus dem 1.Kurs musste nun angewendet werden. Die Pferde sollten punktgenau, in verschiedenen Gängen, über Stangen und später Cavalettis dirigiert werden. Das korrekte Longieren war hier unabdingbar, gesprochen wurde über Nutzen der Arbeit, die Stangenabstände, den sinnvollen Aufbau einer Trainingseinheit etc. Den Abschluss bildete ein kleinerer Sprung an der Longe, der schon zur Vorbereitung der Pferde auf den Folgekurs diente und den Teilnehmern auch die Springarbeit an der Longe etwas näher bringen sollte.
Das Freispringen bildete dann wohl für viele Teilnehmer den Höhepunkt.  Als gute Methodik für Pferde, um Ihnen das Taxieren und Entfernungen schätzen etwas näher zu bringen, wurde dem Freispringen entgegen gefiebert. Die Pferde nahmen es gelassen und zeigten meist wahre Springtalente.  
Eingegangen wurde auf die Gangveranlagung der Pferde und ihre daraus resultierende Eignung zum Springen, auf die maximalen und sinnvollen Höhen beim Springen, den Aufbau und die Dauer einer Trainingseinheit, sowie der korrekten Anleitung des Pferdes durch den Menschen.
Begonnen wurde mit Stangenarbeit im Trab, dem korrekten Wechseln der Gangarten und dem Anleiten eines Handwechsels, weiter ging es mit einem niedrigen Sprung fürs Einspringen und darauf folgend eine Erhöhung der Sprünge und zum Abschluss das Überwinden eine Kombination.

Auch 2012 gibt es wieder jede Menge 1-Tages-Kurse zu verschiedenen Themen - einfach reinschauen auf www.hirtenhof-illsitz.de

Ines Lantzsch

4. November, Erster, aber nicht letzter Kurs mit Tim Eisenlohr auf dem Hirtenhof Illsitz

Nachdem wir diesen Sommer Tim Eisenlohr das zweite mal als Hestadagar-Richter begrüßen konnten, freuten wir uns umso mehr, als er auch für einen Reitkurs zusagte. Was folgte, war ein großes Interesse von Seiten unseren Reiterkollegen aus Linda, Ködderitzsch und Windischleuba, sodass schließlich eine Kursstärke von 11 Reitern entstand.
Tim nahm den weiten Weg von Amrum auf sich und reiste bereits am Freitag, den 4. November auf dem Hirtenhof Illsitz an. Ein Großteil der anderen Kursteilnehmer war ebenfalls am Nachmittag mit ihren "Ponys" angekommen und bei gemütlicher Atmosphäre ließen wir den Tag ausklingen und freuten uns auf das gemeinsame Wochenende.
Am Samstagmorgen wurden beim Frühstück die Ziele für die beiden Kurstage gesteckt und 2er Gruppen für die Unterrichtseinheiten gebildet. Tim arbeitete intensiv mit den Reitern auf der Ovalbahn und dem Viereck und setzte sich zur genaueren Korrektur auch auf das ein oder andere Pferd. Zusätzlich wurden Videosequenzen aufgenommen, die am Abend analysiert und ausgewertet wurden. Insgesamt 4 Stunden gab Tim Ratschläge, zeigte neue Arbeitsmethoden auf und übermittelte ein umfassendes Fachwissen.
Am Sonntag wurde an die neuen Erkenntnisse angeknüpft und in teilweise neugemischten Gruppen gearbeitet. In diesen Kurseinheiten war den meisten schon klar, dass es nicht der letzte Reitkurs mit Tim Eisenlohr sein sollte.
So setzte er einen hohen Maßstab in Sachen Theorie und wir freuen uns auf einen zweiten Kurs im Jahr 2012.

Ernestine Jessat

Vom 17.-23.Oktober 2011 fanden auf dem Hirtenhof Illsitz erstmals Kurs und Prüfung zum IPZV Reitabzeichen Bronze statt. 7 Teilnehmer aus den 3 Vereinen IPV Weimarer Land e.V., IPZV Zweinig e.V. und IPV Altenburger Land e.V. stellten sich mit ihren Pferden der Herausforderung.
Am 17.Oktober wurde entspannt in Dressur und Tölt gesichtet, erste Übungspläne erstellt und für die kommenden tage wichtige Grundlagen besprochen. Ab Dienstag begannen die intensiven Trainingsphasen mit leichtem Sitz und Detailarbeit in Dressur und Tölt. Ines korrigierte unerbittlich Haltung, Geschmeidigkeit und Hilfengebung . Vor allem die korrekte Beinlage im Vollsitz und die Haltung im – für Islandpferdreiter doch ungewohnten – leichten Sitz bereiteten uns Probleme. Die Leitsätze „Wenn es weh tut, sitzt du richtig“ und „Quäl dich!“ zeigten die Intensität des Kurses. Auch die Pferde wurden mit 23 Unterrichtseinheiten pro Tag sehr beansprucht. Doch die Mühe hat sich gelohnt – viele Verbesserungen wurden sichtbar! Susi´s Dvergur bewegte sich nach 3 Tagen nicht mehr im Passtölt um die Bahn, sondern töltete locker und zufrieden, taktklar um die Bahn, Auch die Schulpferde zeigten Haltung und sogar Silpa töltete fröhlich unter Lisa daher.
Der theoretische Teil durfte im Reitabzeichen natürlich auch nicht zu kurz kommen, Schwerpunkte warne hier das Reiten im Gelände, Reiten im leichten Sitz, Unfallvermeidung, Bahn- und Gangreiten sowie die Reitlehre.
Neben allem Muskelkater in Beinen, Bauch und Po haben wir auch unsere Lachmuskeln gut trainiert – der Bowlingabend brachte viel Spaß, wobei die Heimmannschaft hier den Sieg locker einsteckte.
Am Prüfungstag war Bianca Müller aus Kassel angereist – sie nahm uns im Duo mit Ines genau unter die Lupe. In den Prüfungsfächern Tölt, leichter Sitz und Dressur  mussten wir unser Gelerntes und unser Können unter Beweis stellen. Und dann kam sie – die Theorieprüfung - vor der allen am meisten graute – wir wurden mit Fragen gelöchert (und haben es alle geschafft!).
Die anstrengende Woche hat sich gelohnt. Alle 7 Teilnehmer haben das Reitabzeichen Bronze mit nach Hause genommen. Mit einem super Notendurchschnitt von 1,75 war Saskia unsere „Klassenbeste“. 2012 heißt es dann wohl auf ein Wiedersehen beim Reitabzeichen Silber.

Ines Lantzsch

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